Kind 44 (Taschenbuch) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2010
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Summe aller Bewertungen
- Niveau:
- Unterhaltungswert:
- Spannung:
- Humor:
- Stil:
Erfahrungsbericht von Jatue
WOw- so spannend !!!!!!!!!!
Pro:
absolut spannend und dicht
Kontra:
düster und z.T. depressiv
Empfehlung:
Ja
Ich hätte das Buch nicht gekauft, wenn ich nur auf de Angaben des Umschlages gekuckt hätte:
"In der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Doch ein Mörder geht um - und niemand darf ihn stoppen."
Sowjetunion der Stalinzeit löst in mir aus: Hunger, Schnee, Bedürckende Atmosphäre, Bespitzelung... Solschenizyn - Szenarios - nichts auf was ich Lust zu lesen habe.
Je- und dann bekam ich dieses Buch egschenkt, begann es zu lesen und war ab der ersten Seite gefangen. ......
Die ganzen, obig geschilderten Klischees finden sich im Buch. Da ist Leo mit seiner Frau Raisa, er abeitet beim Geheimdienst, sie als Lehrerin. Beide ordnen sch der neuen Gesellschaft unter, tun alles um zu verhindern, daß nicht jeder Sowjetbürger mitarbeitet am Aufbau einer gerechten Welt. Für Leo bedeutet das: gedankenlos Menschen zu verhören, zu foltern, der Hinrichtung auszuliefern, alles für das hohe Ziel der besseren, der kommunistischen Gesellschaft.
Als der Sohne eines Kollegen gefunden wird - ermordet, aufgeschlitzt, Dreck in den Mund gesteckt - kann er sich der Tatsache noch entziehen, daß es doch Mörder gibt in der klassenlosen Gesellschaft. Er glaubt der offiziellen Version eines Unfalles.
Als er dann aber einen anderen Mann verhaftet, bei dessern Verhör und Martyrium dabei ist und fühlt, daß dieser unschuldig ist, kommen ihm erste Zweifel. Und als dann plötzlich seine Frau noch auf einer Liste als ebenfalls verdächtige Person auftaucht, wird es eng: plötzlich sind auch Leo und Raisa im Ziel der Fahnder, müssen Angst um ihr leben haben und wachen nachts bis sie abgeholt werden.
Und dann: versetzt hinter den Ural, wird Leo plötzlich wieder konfrontiert mit einem Opfer, das die Ermordung des Sohnes des Kollegen plötzlich wieder wach werden lässt.....
So ganz kurz mein Versuch euch neugierig zu machen auf dieses Buch.
Tom Rob Smith, Jahrgang 1979, Sohn einer Schwedin und mit englischem Vater, kann sich unwahrscheinlich feinfühlig in die damalige Zeit reinversetzen. Empathisch beschreibt er die Gedanken der Leute, die damals gelebt haben. Beklemmung kommt auf, wenn er die Versuche der Stalinzeit schildert, eine gerechte Gesellschaft aufzubauen. Dieser Atmosphäre will der Leser entfliehen, wird aber gefangen gehalten von einer unheimlich dichten Spannung, denn der Kindermörder schlägt unbarmherzig immer wieder zu........
Das Buch ist als Taschenbuch bei Goldmann erschienen, kostet 9,95 eur nd hadt 509 Seiten.
Eigentlich fast zu wenig Seiten, denn wer angefangen hat liest es rasend schnell durch.
Ach ja, kleine Kapitel, so wie ich es liebe. Man geht durch das Buch wie durch einen breiten Gebirgsbach, hüpft einfach von Stein zu Stein....
Meine unbedingte Empfehlung also für dieses Buch!!!
Fazit: Sowjetzeit der Stalinäre....realistisch geschildert?
"In der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Doch ein Mörder geht um - und niemand darf ihn stoppen."
Sowjetunion der Stalinzeit löst in mir aus: Hunger, Schnee, Bedürckende Atmosphäre, Bespitzelung... Solschenizyn - Szenarios - nichts auf was ich Lust zu lesen habe.
Je- und dann bekam ich dieses Buch egschenkt, begann es zu lesen und war ab der ersten Seite gefangen. ......
Die ganzen, obig geschilderten Klischees finden sich im Buch. Da ist Leo mit seiner Frau Raisa, er abeitet beim Geheimdienst, sie als Lehrerin. Beide ordnen sch der neuen Gesellschaft unter, tun alles um zu verhindern, daß nicht jeder Sowjetbürger mitarbeitet am Aufbau einer gerechten Welt. Für Leo bedeutet das: gedankenlos Menschen zu verhören, zu foltern, der Hinrichtung auszuliefern, alles für das hohe Ziel der besseren, der kommunistischen Gesellschaft.
Als der Sohne eines Kollegen gefunden wird - ermordet, aufgeschlitzt, Dreck in den Mund gesteckt - kann er sich der Tatsache noch entziehen, daß es doch Mörder gibt in der klassenlosen Gesellschaft. Er glaubt der offiziellen Version eines Unfalles.
Als er dann aber einen anderen Mann verhaftet, bei dessern Verhör und Martyrium dabei ist und fühlt, daß dieser unschuldig ist, kommen ihm erste Zweifel. Und als dann plötzlich seine Frau noch auf einer Liste als ebenfalls verdächtige Person auftaucht, wird es eng: plötzlich sind auch Leo und Raisa im Ziel der Fahnder, müssen Angst um ihr leben haben und wachen nachts bis sie abgeholt werden.
Und dann: versetzt hinter den Ural, wird Leo plötzlich wieder konfrontiert mit einem Opfer, das die Ermordung des Sohnes des Kollegen plötzlich wieder wach werden lässt.....
So ganz kurz mein Versuch euch neugierig zu machen auf dieses Buch.
Tom Rob Smith, Jahrgang 1979, Sohn einer Schwedin und mit englischem Vater, kann sich unwahrscheinlich feinfühlig in die damalige Zeit reinversetzen. Empathisch beschreibt er die Gedanken der Leute, die damals gelebt haben. Beklemmung kommt auf, wenn er die Versuche der Stalinzeit schildert, eine gerechte Gesellschaft aufzubauen. Dieser Atmosphäre will der Leser entfliehen, wird aber gefangen gehalten von einer unheimlich dichten Spannung, denn der Kindermörder schlägt unbarmherzig immer wieder zu........
Das Buch ist als Taschenbuch bei Goldmann erschienen, kostet 9,95 eur nd hadt 509 Seiten.
Eigentlich fast zu wenig Seiten, denn wer angefangen hat liest es rasend schnell durch.
Ach ja, kleine Kapitel, so wie ich es liebe. Man geht durch das Buch wie durch einen breiten Gebirgsbach, hüpft einfach von Stein zu Stein....
Meine unbedingte Empfehlung also für dieses Buch!!!
Fazit: Sowjetzeit der Stalinäre....realistisch geschildert?
15 Bewertungen, 1 Kommentar
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03.07.2011, 10:42 Uhr von senora
Bewertung: sehr hilfreichTrotz des grauen Himmels, wünsche ich einen schönen Sonntag. LG Bärbel
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