Doom 3 (PC Spiel Shooter) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von moddy
Doom 3 - Computerspiel oder Horrorfilm ?
Pro:
beste derzeit erhältliche Grafik , atemberaubendes HorrorSzenario , perfekte Sound- und Grafikeffekte
Kontra:
EXTREM hardwarehungrig , teilweise zu düster , teilweise ein wenig monoton
Empfehlung:
Ja
Berühmt wie berüchtigt sind mittlerweile alle Spiele von id-Software und so schickt sich auch der dritte Teil der Doom-Reihe an , seinen Vorgängern in nichts nachzustehen !
Im dritten Teil schlüpfen sie in die Rolle eines Militär-Marines der auf eine Marsbasis abkommandiert wurde um für militärische Unterstützung und Ordnung zu sorgen . Bereits zu Beginn vermittelt das Spiel mit netten Videosequenzen um was es genau geht und wohin die Reise geht . Ist man auf der Marsbasis angekommen folgt zunächst der erste Shock „wie bekommt man eine solche Grafikpracht nur zu Stande !?“ , doch dazu später noch mehr .
Nach einem Sicherheitscheck befinden sie sich im inneren der Basis und bekommen über einen praktischen PDA immer wieder Updates vom Oberkommando , in dem ihnen erklärt wird was ihre aktuellen Spielziele sind . Ausserdem finden sie auf ihrem Abenteuer immer wieder Audio- und VideoLogs der Wissenschaftler die ihnen noch mehr Informationen über die wissenschaftlichen Aktivitäten der Basis geben und ihnen auch so manchen Tipp geben . So finden sie in Emails oder AudioLogs der Wissenschaftler Geheimcodes um Zugang zu Waffenschränken und ähnlichem zu bekommen . Sobald sie die ersten Einführungsminuten überstanden haben wandern sie durch den Komplex und es wird garantiert nicht lange dauern bis sie mehr Probleme bekommen werden als sie sich jemals gewünscht haben . Der durchgedrehte Dr. Betruger (man beachte den bereits sehr ausdrucksstarken Namen) , hat nämlich großes vor und öffnet das Portal zur Hölle , das sich die Kreaturen der Hölle diese Einladung nicht nehmen lassen versteht sich von selbst und so wird die ruhige Marsbasis schnell zu einem Ort des Grauens . Überall liegen Wissenschaftler tot in den Gängen , sind Teile der Konstruktion eingestürzt oder toxisch verseucht . Als würde das nicht schon reichen um den eigenen Puls in die Höhe zu treiben , wird man von Zombies , untoten Wissenschaftlern und einem ganzen Schrank weiterer Höllenkreaturen nicht sonderlich nett begrüßt . Als auch noch das Oberkommando in arge Bedrängnis gerät und ihre Hilfe anfordert ist es an der Zeit die Waffe zu polieren , ein paar Kilo Munition umzuschnallen und für ein wenig für Ordnung zu Sorgen .
Das Spiel ist dabei sehr linear ausgelegt , bietet jedoch jede Menge Abwechslung durch die optisch sehr gelungenen Schauplätze , Monster und vor allem Grafikeffekte . Brechende Gasrohre , rotzuckende Lichter , das schreien von Personen und jede Menge anderer atemberaubender Effekte treiben den Puls weiter nach oben und schnell vergisst man , das es sich hier um ein Spiel handelt , viel mehr fühlt man sich in einem Horrorfilm der Spitzenklasse und erlebt nicht nur das Grauen man hat fast das Gefühl alles selbst mitzuerleben . Tageslicht und leise Spielmusik sind hier eigentlich grundsätzlich verboten , denn nur im abgedunkelten Raum und mit fetter Surround-Musik erlebt man Doom 3 in voller Pracht .
Die Grafikengine ist unglaublich beeindruckend und stellt plastische Präzision und Detailfülle dar , die man so sicherlich noch in keinem Spiel gesehen hat . Tausende Lichter zucken , Ventilatoren drehen sich gespenstisch und Hüllen die Räume in gefährliche Schatten . Die Räume , Gebäude und Anlagen sehen aus als hätten man irgendwo abgeschraubt und direkt in das Spiel gesetzt . Die Animationen der Monster , der Gegenstände und der Wissenschaftler sind absolut realistisch und so springt sie so manches Monster auch gern einmal an , wenn sie die Tür öffnen . Kein anderes Spiel benutzt derartig viele und neuartige Grafiktechnologien wie Doom 3 !
Wie bereits erwähnt ist auch die Soundkulisse exzellent und pusht den Spieler das ganze Spiel über voran , schmerzhafte Schreie dröhnen durch die Gänge , man hört ein raunen hinter sich das die Nackenhaare bereits flüchten und auch der eigene Herzschlag den man an einigen Stellen hört sorgt alles andere als für Beruhigung .
Um diesen Höllenritt zu überleben braucht man natürlich das nötige Equipment und das findet man auch in Form von allen möglichen Spielzeugen die man schon immer mal ausprobieren wollte . Die lasche Handfeuerwaffe vom Anfang verstaubt bald im Rucksack , denn die altbewährte Shotgun , ein Plasmagewehr , Rotataionsgewehr , Granaten , Raketenwerfer und einige weitere Waffen gesellen sich ihrem Waffenarsenal stetig hinzu . Dabei macht das Spiel auch vor SciFi-Waffen keinen halt . Das Plasmagewehr verschießt Energieblitze , während der Multifunktionstöter BFG (alte Doomspieler werden sie sicher kennen) alles sofort pulverisiert und gegen Ende noch ein geheimnisvoller Würfel das Waffenarsenal komplettiert .
Das Spiel ist ein gelungener Hinschauer in allen Kategorien und macht wirklich Spaß , leider gibt es auch (wie in allen Spielen) auch hier wieder einige Mankos zu erwähnen . Durch das gewählte HorrorSzenario tappen sie wortwörtlich im dunklen und behelfen sich nur mit einer Taschenlampe die jedoch nicht auf eine Waffe montiert werden kann , so findet man sich in allerlei Situationen wieder , in denen man blind auf einen Gegner schießen muss , was nicht sonderlich angemessen und gelungen ist . Ausserdem geht das sehr düstere Szenario wirklich auf die Augen und trotz Horror-Szenario wäre manchmal die eine oder andere Lampe mehr als angebracht . Dieses abwechseln von Dunkelheit und dem dunklen Szenario ansich führt teilweise auch für ein wenig Motivationslosigkeit , da sich die Komplexe teilweise sehr ähneln .
Das größte Manko von Doom 3 ist aber der unendliche Hardwarehunger , den das Spiel mitbringt . Auf alten System wird das Spiel kaum Spaß machen und selbst auf MidEnd-Systemen kann man kaum alle Details aktivieren und gleichzeitig flüssig spielen . Auf einem Athlon XP 1800+ mit Radeon 9700Pro und 1,3GB RAM lief das Spiel ansich RELATIV flüssig , wenn auch sicher nicht mit vollen und hohen Details , Spaß machen tut es trotzdem . Wer volle Grafikpracht und Horror vom feinsten nicht nur spielen sondern auch erleben will dem sei ein aktuelles System aus Athlon64 3000+ und aufwärts mit moderner Radeon 9800 oder X800 geraten , auch weniger als 768MB RAM sollten es definitiv nicht werden , dafür wird man dann mit genialen Details und realistischen Grafiken wirklich sehr lohnenswert entschädigt . Ausserdem rate ich wirklich zu einer einigermaßen guten Soundanlage , das Optimum ist hier ganz klar SurroundSound um das volle Spielgefühl zu erleben , aber auch auf normalen Anlagen macht das Spiel auf jeden Fall eine Menge Spaß .
Die Spielzeit liegt gemessen an ähnlichen aktuellen Spielen unter dem Durchschnitt , wer ein Wochenende ohne Party und Aussenwelt investiert , findet schon bald den Höllenfürsten , der zum letzen Gefecht bittet . Der Durchschnittsspieler wird aber trotz allem einige Stunden Spielspaß haben . Zuletzt bleibt noch zu erwähnen das das Spiel auch auf einfachster Stufe für den einen oder anderen sicherlich ein wenig schwierig werden könnte , was die Schnellspeicher-Funktion aber gut wettmachen sollte . Wer die Grafikpracht anhand seines Systems also einigermaßen gut erleben kann und 40 Euro in ein Actionspieler der Spitzenklasse investieren kann der findet in Doom 3 sicherlich eine gute Wahl für schaurige Abende .
Im dritten Teil schlüpfen sie in die Rolle eines Militär-Marines der auf eine Marsbasis abkommandiert wurde um für militärische Unterstützung und Ordnung zu sorgen . Bereits zu Beginn vermittelt das Spiel mit netten Videosequenzen um was es genau geht und wohin die Reise geht . Ist man auf der Marsbasis angekommen folgt zunächst der erste Shock „wie bekommt man eine solche Grafikpracht nur zu Stande !?“ , doch dazu später noch mehr .
Nach einem Sicherheitscheck befinden sie sich im inneren der Basis und bekommen über einen praktischen PDA immer wieder Updates vom Oberkommando , in dem ihnen erklärt wird was ihre aktuellen Spielziele sind . Ausserdem finden sie auf ihrem Abenteuer immer wieder Audio- und VideoLogs der Wissenschaftler die ihnen noch mehr Informationen über die wissenschaftlichen Aktivitäten der Basis geben und ihnen auch so manchen Tipp geben . So finden sie in Emails oder AudioLogs der Wissenschaftler Geheimcodes um Zugang zu Waffenschränken und ähnlichem zu bekommen . Sobald sie die ersten Einführungsminuten überstanden haben wandern sie durch den Komplex und es wird garantiert nicht lange dauern bis sie mehr Probleme bekommen werden als sie sich jemals gewünscht haben . Der durchgedrehte Dr. Betruger (man beachte den bereits sehr ausdrucksstarken Namen) , hat nämlich großes vor und öffnet das Portal zur Hölle , das sich die Kreaturen der Hölle diese Einladung nicht nehmen lassen versteht sich von selbst und so wird die ruhige Marsbasis schnell zu einem Ort des Grauens . Überall liegen Wissenschaftler tot in den Gängen , sind Teile der Konstruktion eingestürzt oder toxisch verseucht . Als würde das nicht schon reichen um den eigenen Puls in die Höhe zu treiben , wird man von Zombies , untoten Wissenschaftlern und einem ganzen Schrank weiterer Höllenkreaturen nicht sonderlich nett begrüßt . Als auch noch das Oberkommando in arge Bedrängnis gerät und ihre Hilfe anfordert ist es an der Zeit die Waffe zu polieren , ein paar Kilo Munition umzuschnallen und für ein wenig für Ordnung zu Sorgen .
Das Spiel ist dabei sehr linear ausgelegt , bietet jedoch jede Menge Abwechslung durch die optisch sehr gelungenen Schauplätze , Monster und vor allem Grafikeffekte . Brechende Gasrohre , rotzuckende Lichter , das schreien von Personen und jede Menge anderer atemberaubender Effekte treiben den Puls weiter nach oben und schnell vergisst man , das es sich hier um ein Spiel handelt , viel mehr fühlt man sich in einem Horrorfilm der Spitzenklasse und erlebt nicht nur das Grauen man hat fast das Gefühl alles selbst mitzuerleben . Tageslicht und leise Spielmusik sind hier eigentlich grundsätzlich verboten , denn nur im abgedunkelten Raum und mit fetter Surround-Musik erlebt man Doom 3 in voller Pracht .
Die Grafikengine ist unglaublich beeindruckend und stellt plastische Präzision und Detailfülle dar , die man so sicherlich noch in keinem Spiel gesehen hat . Tausende Lichter zucken , Ventilatoren drehen sich gespenstisch und Hüllen die Räume in gefährliche Schatten . Die Räume , Gebäude und Anlagen sehen aus als hätten man irgendwo abgeschraubt und direkt in das Spiel gesetzt . Die Animationen der Monster , der Gegenstände und der Wissenschaftler sind absolut realistisch und so springt sie so manches Monster auch gern einmal an , wenn sie die Tür öffnen . Kein anderes Spiel benutzt derartig viele und neuartige Grafiktechnologien wie Doom 3 !
Wie bereits erwähnt ist auch die Soundkulisse exzellent und pusht den Spieler das ganze Spiel über voran , schmerzhafte Schreie dröhnen durch die Gänge , man hört ein raunen hinter sich das die Nackenhaare bereits flüchten und auch der eigene Herzschlag den man an einigen Stellen hört sorgt alles andere als für Beruhigung .
Um diesen Höllenritt zu überleben braucht man natürlich das nötige Equipment und das findet man auch in Form von allen möglichen Spielzeugen die man schon immer mal ausprobieren wollte . Die lasche Handfeuerwaffe vom Anfang verstaubt bald im Rucksack , denn die altbewährte Shotgun , ein Plasmagewehr , Rotataionsgewehr , Granaten , Raketenwerfer und einige weitere Waffen gesellen sich ihrem Waffenarsenal stetig hinzu . Dabei macht das Spiel auch vor SciFi-Waffen keinen halt . Das Plasmagewehr verschießt Energieblitze , während der Multifunktionstöter BFG (alte Doomspieler werden sie sicher kennen) alles sofort pulverisiert und gegen Ende noch ein geheimnisvoller Würfel das Waffenarsenal komplettiert .
Das Spiel ist ein gelungener Hinschauer in allen Kategorien und macht wirklich Spaß , leider gibt es auch (wie in allen Spielen) auch hier wieder einige Mankos zu erwähnen . Durch das gewählte HorrorSzenario tappen sie wortwörtlich im dunklen und behelfen sich nur mit einer Taschenlampe die jedoch nicht auf eine Waffe montiert werden kann , so findet man sich in allerlei Situationen wieder , in denen man blind auf einen Gegner schießen muss , was nicht sonderlich angemessen und gelungen ist . Ausserdem geht das sehr düstere Szenario wirklich auf die Augen und trotz Horror-Szenario wäre manchmal die eine oder andere Lampe mehr als angebracht . Dieses abwechseln von Dunkelheit und dem dunklen Szenario ansich führt teilweise auch für ein wenig Motivationslosigkeit , da sich die Komplexe teilweise sehr ähneln .
Das größte Manko von Doom 3 ist aber der unendliche Hardwarehunger , den das Spiel mitbringt . Auf alten System wird das Spiel kaum Spaß machen und selbst auf MidEnd-Systemen kann man kaum alle Details aktivieren und gleichzeitig flüssig spielen . Auf einem Athlon XP 1800+ mit Radeon 9700Pro und 1,3GB RAM lief das Spiel ansich RELATIV flüssig , wenn auch sicher nicht mit vollen und hohen Details , Spaß machen tut es trotzdem . Wer volle Grafikpracht und Horror vom feinsten nicht nur spielen sondern auch erleben will dem sei ein aktuelles System aus Athlon64 3000+ und aufwärts mit moderner Radeon 9800 oder X800 geraten , auch weniger als 768MB RAM sollten es definitiv nicht werden , dafür wird man dann mit genialen Details und realistischen Grafiken wirklich sehr lohnenswert entschädigt . Ausserdem rate ich wirklich zu einer einigermaßen guten Soundanlage , das Optimum ist hier ganz klar SurroundSound um das volle Spielgefühl zu erleben , aber auch auf normalen Anlagen macht das Spiel auf jeden Fall eine Menge Spaß .
Die Spielzeit liegt gemessen an ähnlichen aktuellen Spielen unter dem Durchschnitt , wer ein Wochenende ohne Party und Aussenwelt investiert , findet schon bald den Höllenfürsten , der zum letzen Gefecht bittet . Der Durchschnittsspieler wird aber trotz allem einige Stunden Spielspaß haben . Zuletzt bleibt noch zu erwähnen das das Spiel auch auf einfachster Stufe für den einen oder anderen sicherlich ein wenig schwierig werden könnte , was die Schnellspeicher-Funktion aber gut wettmachen sollte . Wer die Grafikpracht anhand seines Systems also einigermaßen gut erleben kann und 40 Euro in ein Actionspieler der Spitzenklasse investieren kann der findet in Doom 3 sicherlich eine gute Wahl für schaurige Abende .
21 Bewertungen, 1 Kommentar
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23.03.2005, 01:36 Uhr von Mano1805
Bewertung: sehr hilfreichWollt ich mir auch kaufen aber mit meinem PC würde das Spiel leider wahrscheinlich nicht mal starten aber sehr guter bericht ich bekomm gleich noch mehr Lust mir nen besseren PC zu kaufen wegen dem Spiel!
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