Doom 3 (PC Spiel Shooter) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von Magickatrin
Vom Mars direkt in die Hölle...
Pro:
Grafik ist absolut beeindruckend, der Sound ebenso,
Kontra:
mit der Zeit wird das Spiel etwas eintönig, Windows 98 wird offiziell nicht unterstützt
Empfehlung:
Ja
Nach dem Erscheinen von Far Cry war Doom 3 der wohl am sehnlichsten erwartete Ego-Shooter. Schon im Vorfeld gab es einen dermaßen großen Rummel um dieses Spiel, der wohl nur noch von Half Life 2 übertroffen werden kann (selbst wenn bis jetzt niemand weiß wann es denn nun endlich erscheint). Auf jeden Fall waren die Erwartungen natürlich dementsprechend hochgesteckt. Ob und wie Doom 3 meine ganz persönlichen Erwartungen erfüllt hat könnt ihr nun nachlesen.
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Systemvoraussetzungen (minimal):
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Pentium 4 1,5 GHz oder Athlon 1500+
384 MB RAM
8xCD-ROM Laufwerk
2,2 GB freier Festplattenspeicher
DirectX 9.0B kompatible 16-bit Soundkarte
Windows 2000/XP kompatible Maus und Tastatur
DirectX 9.0b kompatible 64 MB Grafikkarte
Unterstützte Grafikkartenchipsätze:
ATI Radeon: 8500, 9000, 9200, 9500, 9600, 9700, 9800
Nvidia Geforce: 3 Ti, 4 Ti, 4 MX, FX, 6800
Mein PC:
Athlon 64 3000+
512 MB RAM
Radeon 9600 XT (256 MB)
Windows XP
Mit diesen System läuft Doom 3 sehr gut, allerdings nicht auf höchster Detailstufe. Nach der Installation kann man die optimalen Einstellungen vom Programm automatisch auswählen lassen. In meinem Fall war das aber leider nicht die beste Lösung, denn ausgewählt wurde die Stufe „hoch“. Damit war Doom 3 zwar prinzipiell spielbar, allerdings mit teilweise starken ruckeln. Somit musste ich die Werte dann auf „mittel“ reduzieren, denn meine Grafikkarte war mit dieser Konfiguration doch überfordert, trotz 256 MB, aber ansonsten eben zu schwach um einen höheren Detailgrad darstellen zu können. Was den Arbeitsspeicher betrifft so sollten es meiner Meinung nach schon mindestens 512 MB RAM sein, selbst damit merkt man kurze Nachladepausen. Und ich nehme an das die „nur“ 512 MB RAM bei mir auch mit ein Grund sind das Doom 3 lediglich mit mittleren Einstellungen gut läuft, die Grafikkarte ist sicher nicht allein Schuld daran.
Probleme traten glücklicherweise keine auf bei der Installation und auch im Spiel selbst konnte ich keine Fehler entdecken, was ja heutzutage schon lang keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
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Story:
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Die Geschehnisse finden auf einer Forschungsstation statt die sich auf dem Mars befindet. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle eines namenlosen Marine. Nach seiner Ankunft auf der Station lautet der Auftrag einen verschwundenen Wissenschaftler zu suchen.
Zunächst läuft man in aller Ruhe durch die Räumlichkeiten der Forschungsstation und unterhält sich mit anderen Personen oder hört einfach nur Unterredungen zu. Dabei kann man schon erste Anzeichen entdecken das irgendetwas nicht stimmt. Schon kurze Zeit später wird man Zeuge wie sich buchstäblich das Tor zur Hölle öffnet. Schuld daran ist natürlich ein Wissenschafter, der es nicht lassen konnte mit gewissen mystischen Artefakten herumzuspielen...
Von da an ist es vorbei mit dem gemütlichen Rundgang, denn plötzlich gibt es eine wahre Invasion von Monstern, die noch dazu Wachpersonal und sonstige Angestellte in Zombies verwandeln und es geht nur noch ums eigene überleben.
Ich denke niemand hat von diesen langherbeigesehnten id-Shooter ernsthaft eine tiefgründige Story erwartet. Und in der Tat kann Doom 3 storymäßig auch nicht Punkten, die Rahmenhandlung die dem Spiel verpasst wurde ist eher eine Entschuldigung für das was man in der Rolle des Spielehelden in den kommenden Stunden erlebt.
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Grafik:
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Die Grafik von Doom 3 ist schlichtweg atemberaubend. Besonders die genialen Licht- und Schattenverhältnisse sorgen für eine unglaubliche Spielatmosphäre. Zu Beginn des Spiels ist man erst mal beeindruckt von den hochauflösenden Texturen im Zusammenspiel mit Bumpmapping und Lichteffekten, was die Umgebung samt Spielcharakteren real erscheinen lässt. Beim genaueren hinsehen kann man zwar erkennen das die Charaktere besonders um den Kopf herum etwas eckig aussehen, aber so was ist natürlich nur eine winzige Kleinigkeit und nicht wirklich ein Grund für Kritik, denn ansonsten sehen alle Charaktere sehr detailliert aus.
Zunächst läuft man durch Räumlichkeiten die noch relativ gut beleuchtet sind. Doch eine knappe Stunde später geht’s ausgestattet mit einer simplen Taschenlampe fast nur noch durch dunkle Gänge. Dabei wird immer nur eine kurze Distanz ausgeleuchtet. Trotz Dunkelheit ist man ganz einfach fasziniert von der Grafik, vor allem wegen der Licht- und Schatteneffekte.
Leider lässt mit der Zeit aber die Begeisterung merklich nach, denn so unglaublich toll auch alles aussieht in Doom 3, es gibt kaum Abwechslung, jeder Raum und jeder Gang sieht irgendwie gleich aus. Gelegentlich und auch nur für wenige Minuten bekommt man mal einen anderen Anblick geboten, nämlich genau dann, wenn man für kurze Zeit über die Marsoberfläche laufen muss um von einem Gebäudeabschnitt zum Anderen zu gelangen. Und später im Spiel ändert sich dann noch mal die Umgebung auf sehenswerte Weise.
Insgesamt ist mir aber die ganze Grafikpracht viel zu eintönig, trotz guter Atmosphäre die damit erzielt wird, etwas mehr Abwechslung hätte auf keinen Fall geschadet.
Positiv ist in jedem Fall das Doom 3 für den Spielgenuss mit sämtlichen einstellbaren Effekten und hoher Auflösung einen High-End-Rechner benötigt, das aber selbst auf einem typischen Mittelklasse-PC die Grafik extrem gut aussieht.
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Sound:
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Besonderes Augenmerk gilt in Doom 3 dem Sound, trotz einzigartiger Grafikeffekte wäre die Spielatmosphäre ohne entsprechenden Sound nur halb so gut. Wenn man aus der Ferne das Stöhnen von irgendwelchen Zombies hört oder nahende Schritte die man auf Metallböden leise wahrnehmen kann und dabei nur erahnen kann was da gleich um die nächste Ecke kommt, das erzeugt natürlich eine ungeheure Spannung und entsprechende Horroratmosphäre.
Sehr gut ist auch die Synchronisation der Charaktere, die Sprecher klingen eigentlich allesamt professionell. Allerdings gibt es nur eine englische Sprachausgabe, auch auf deutsche Untertitel wurde übrigens verzichtet. Aber ich bin ohnehin der Meinung das eine gute englische Synchronisation in jedem Fall besser ist als schlechte Deutsche, was ja leider in vielen Games der Fall ist. Nicht so überzeugend fand ich die musikalische Untermalung, sofern mal wahrnehmbar.
Unbedingt empfehlenswert ist ein 5.1 Soundsystem, damit wird Doom 3 erst so richtig zum Erlebnis, denn die Gesamtatmosphäre wird doch sehr stark geprägt vom Zusammenspiel von Grafik und Akustik. Ich hatte in dieser Hinsicht den direkten Vergleich, es ist wirklich enorm was der Sound so bewirkt. Aber selbst ohne eine entsprechende Soundkarte und Soundsystem ist der akustische Genus von Doom 3 vorhanden, man hört aber auf diese weise nicht genau aus welcher Richtung diverse Geräusche kommen und fühlt sich daher nicht so hundertprozentig mitten im Geschehen.
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Steuerung:
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Die shootertypische Steuerung mit Maus und Tastatur funktioniert sehr gut. Dank Hotkeys geht auch der Waffenwechsel bzw. der Wechsel von Tasschenlampe zur gewünschten Waffe recht schnell, was nahezu überlebenswichtig für den Spieler ist da man entweder Waffe oder Tasschenlampe benutzen kann und ständig in Situationen ist wo man schnell die richtige Waffe zur Hand haben muss und sich seiner Haut zu wehren. Und auch sonst gibt es absolut nichts an der Steuerung auszusetzen, man findet sich sofort zurecht.
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Atmosphäre:
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Bei The Thing habe ich mich mitunter schon recht stark gefürchtet, denn es hatte auch eine teilweise sehr gruselige Atmosphäre, auch Far Cry konnte mit ein paar Spielabschnitten aufwarten die eine beängstigende Horror-Atmosphäre erzeugten. Doch mit Doom 3 kann man das fast nicht mehr vergleichen, denn so viele Schockeffekte gibt es in keinen anderen Spiel das ich kenne. Besonders die ersten beiden Spielstunden sind schon beinahe Psychoterror, definitiv nichts für schwache Nerven. Normalerweise spiele ich gerade abends oft mit Kopfhörern, doch bei Doom 3 habe ich mir das nicht getraut. Schon bei Far Cry hatte ich mich extrem erschrocken als ich mich gerade in einem dieser Abschnitte befand sie doch etwas beängstigend waren und plötzlich neben mir jemand stand, denn ich hatte durch die Kopfhörer nichts um mich herum mitbekommen. Bei Doom 3 wäre der Schock auf jeden Fall größer gewesen und mein Herzschlag hätte wahrscheinlich vor Schreck ausgesetzt, denn die Atmosphäre fesselt derart das man kaum noch was wahrnimmt was um einen herum geschieht. Aber auch ohne die Verwendung von Kopfhörern sollte man besser vor Spielbeginn Maßnamen treffen die vor derartigen Überraschungen schützen...
Unheimlich ist es schon als sozusagen das Licht ausgeht und im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle sich öffnet. Mit einer mickrigen Taschenlampe ausgestattet die nur wenig von der Umgebung ausleuchtet durchquert man dunkle, enge Gänge und Räume, während man unheimliche Geräusche aus der Ferne hört, die aber unaufhaltsam näher zu kommen seinen. Man weiß genau irgendwo ist eine dieser Kreaturen, aber man kann sie trotz Taschenlampe nicht sehen und wartet schon ängstlich das sie urplötzlich auftauchen. Und wenn sie dann hervorgesprungen kommen erschreckt man sich trotzdem jedes Mal wieder und versucht hastig die Taschenlampe gegen eine entsprechend wirkungsvolle Waffe auszutauschen. Sehen kann man bei der Dunkelheit ohne Taschenlampe rein gar nichts mehr und so wird die Umgebung nur für Sekundenbruchteile erhellt und man kann die angsteinflössende Kreatur kurz erkennen. Extrem erschrocken habe ich mich auch als ich in einem leicht beleuchteten Gang an einer Tür vorbeigelaufen bin, die einen winzigen Spalt offen stand und plötzlich streckte ein Zombie seine Hände hindurch und wollte nach mir greifen. Oder ich laufe an einem vermeintlich toten Mitarbeiter der Forschungsstation vorbei und in diesem Moment entpuppt der sich als Untoter, steht unter grauenhaften stöhnen auf und versucht nach mir zugreifen. Derartige Schockeffekte erlebt man in Doom 3 im Prinzip pausenlos. Allerdings wird man nach einiger Spielzeit etwas abgehärtet und gewöhnt sich etwas daran, von der angsteinflössenden Atmosphäre geht dabei aber nichts verloren und Gelegenheiten zum Erschrecken gibt es immer wieder welche.
Um eine perfekte Horroratmosphäre zu haben sollte man am besten abends spielen bei nur ganz wenig Licht im Raum, jedenfalls war bei mir die Wirkung so viel stärker. Tagsüber in einem nichtabgedunkelten Zimmer zu spielen ist irgendwie nicht so beängstigend, die Schockeffekte sind zwar da und man wird sich trotzdem oft erschrecken, aber die allgemeine gruselige Stimmung geht auf diese Weise doch etwas verloren.
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Spielspass:
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Außer genialer Grafik und stimmungsvoller Soundkulisse hat Doom 3 natürlich noch einiges mehr zu bieten, vor allem pausenlos Action, unglaublich viel Spannung und wie bereits erwähnt eine Horroratmosphäre die wirklich beängstigend ist.
Der Anfang des Spiels ist eher ruhig. Nach der Ankunft auf dem Mars hat man etwa eine knappe Stunde Zeit um sich in aller Ruhe und auch sehr intensiv einige Räumlichkeiten anzusehen und sich mit verschiedenen Leuten zu unterhalten, wobei die Unterhaltung eigentlich sehr einseitig ist da der namenlose Marine, den man steuert, selbst kein Wort sagt. Und der ruhige Beginn ist auch wirklich angebracht, denn zu diesen Zeitpunkt ist man erst mal total überwältigt von der Grafik und damit beschäftigt sich alles ganz genau ansehen zu wollen.
Nachdem man schließlich den Weg zum Kontrollraum samt Vorgesetzten gefunden hat erhält man den Befehl nach einem verschwunden Wissenschaftler zu suchen und dann dauert es nur noch wenige Schritte bis im wahrsten Sinne die Hölle losbricht. Zunächst lediglich mit Taschenlampe und einer Pistole ausgestattet bekommt man es mit einigen Zombies zutun, die sind weder klug noch besondert flink und daher auch kein Problem. Doch mit fortschreitender Spieldauer sieht man sich weitaus gefährlicheren Feinden gegenüber, glücklicherweise wird dabei aber auch das Waffenarsenal erweitert. Nach und nach gelangt man dabei in den Besitz von großkalibrigeren und wirkungsvolleren Waffen, etwa Schrotflinte, Mini- und Plasma-Gun oder Raketenwerfer. Natürlich darf auch die Kettensäge nicht fehlen. Eine Waffe ganz besonderer Art stellt der Soul Cube dar, eine Art Artefakt das oftmals von großen Wert ist im Spiel. Erhalten wird man den Soul Cube allerdings erst sehr spät. Ein weiterer nützlicher und im Grunde auch unverzichtbarer Ausrüstungsgegenstand ist der PDA. Damit lassen sich eMail-Nachrichten lesen, Audio-Dateien und Videos abspielen oder Zugangscodes laden.
Das faszinierende an Doom 3 ist zweifellos die geniale Horroratmosphäre, so gegruselt und erschreckt habe ich mich bisher bei noch keinen anderen Spiel. Erzeugt wird die Stimmung dabei hauptsächlich durch Licht- und Schatteneffekte im Zusammenspiel mit einer schaurigen Soundkulisse. Wenn man durch finstere Gänge läuft und nur eine Taschenlampe hat um den Weg auszuleuchten, aber nur auf sehr kurze Distanz überhaupt etwas sehen kann und aus der Ferne leises stöhnen oder andere unheimliche Geräusche hört bekommt man besonders zu Beginn des Spiels eine Gänsehaut. Wenn dann plötzlich quasi aus dem Nichts irgendeine Kreatur gesprungen kommt erschreckt man sich fast zu Tode, selbst bei den sich langsam bewegenden Zombies erstarrt man erst mal vor Angst wenn die plötzlich aus einer dunklen Ecke hervorgelaufen kommen. Besonders gemein ist, das man nicht Taschenlampe und Waffe gleichzeitig benutzen kann. Der Wechsel funktioniert über Hotkeys zwar problemlos und in sekundenschnelle, aber mitunter erschreckt man so sehr das man selbst erst mal ein paar Sekunden braucht um überhaupt reagieren zu können. Aber das treibt natürlich auch die Spannung zusätzlich hoch.
Nicht weit her ist es allerdings mit der Intelligenz sämtlicher Gegner. Das Zombies dumm sind und schnurstracks auf den Spieler zulaufen ist ja irgendwie passend, aber das im Prinzip alle Gegner über keinerlei Intelligenz verfügen ist doch etwas enttäuschend. Neben gewöhnlichen Zombies und Monstern in unterschiedlichen Kreationen und Größen gibt es noch die Zombie-Soldaten (oder wie immer man sie auch bezeichnen möchte), das sind ehemalige Wachen der Forschungsstation die in Zombies verwandelt wurden. Diese Gegner sind nicht ganz so dumm wie der Rest der zahlenmäßig stets haushoch überlegenen Feindesschar und sucht zumindest gelegentlich Deckung hinter Gegenständen und vollführt Ausweichmanöver, ansonsten ist aber auch bei ihnen keinerlei kluge Vorgehensweise erkennbar. Unterschätzen sollte man aber dennoch keinen Gegner, da die Dummheit der Widersacher mit zahlenmäßiger Überlegenheit mehr als wettgemacht wird. Auch die Munition ist nicht immer in rauen Mengen vorhanden. Und nicht nur das, zusätzlich wird das eigene Überleben noch durch ein paar andere Gemeinheiten erschwert. So wird man kurzzeitig orientierungslos nach einem Treffer der Zombie-Soldaten, das Bild ist total verschwommen und man ist für diese Zeit kaum in der Lage gezielte Schüsse abzugeben.
Ist die eigene Gesundheit stark angeschlagen darf man sich ähnlich wie in Half Life an festmontierten Energiekonsolen selbst heilen, aber auch Medipacks liegen weitverstreut in den diversen Abschnitten der Spielewelt. Diese sind oftmals gut versteckt in irgendwelchen finsteren Winkeln zu finden.
So, bis auf die nahezu nicht vorhandene KI der Gegner habe ich bisher kaum negative Kritik geäußert. Doch leider gibt es bei Doom 3 auch einiges was mir missfallen hat. Da wäre zum Beispiel das Abhören von Audio-Nachrichten mittels PDA. Oftmals ist darin ein Code versteckt den man benötigt um etwa Munitionsdepots öffnen zu können. Um an diesen Code zu gelangen ist man gezwungen die gesamte Nachricht anzuhören, vorspulen ist nicht möglich und natürlich wird der Code für gewöhnlich erst am Ende erwähnt. Auch ist es nicht möglich die bereits gehörte Nachricht mitlesen zu können bzw. später irgendwo nachzulesen, hat man nicht genau zugehört oder den Code vergessen ist man gezwungen die gesamte Nachricht erneut abzuspielen. Auch in eMails finden sich oft Informationen, die kann man zwar jederzeit nachlesen, aber oft sind sie recht lang und irgendwo mittendrin ist dann genau die Info versteckt die man braucht. Mit der Zeit wird das Ganze etwas nervig und überhaupt gibt es für meinen Geschmack viel zu viele Codes die gefunden werden müssen. Dadurch rennt man zwangsläufig immer wieder umher und ist ständig auf der Suche, wodurch das gesamte Spiel nur unnötig in die Länge gezogen wird. Und so toll Grafik, Sound und Gesamtatmosphäre auch sind, nach spätestens 3-4 Stunden Spielzeit kommt trotz Daueraction Langeweile auf. Man läuft durch immer die gleichaussehenden Räumlichkeiten, sucht nach Codes und ballert auf alles was sich bewegt und falls man bestimmte Spielabschnitte mehrmals wiederholen muss fällt zudem noch auf das alle Gegner auf äußerst primitive Weise ausgelöst werden und stets an der gleichen Stelle auftauchen. Doom 3 ist eben der typische Ego-Shooter, so wie er vom Gameplay her vor ein paar Jahren standardmäßig aussah, nur eben mit hochmoderner Technik dargeboten. Doch spätestens seit Half-Life ist man etwas verwöhnt in dieser Hinsicht und erwartet man auch bei einem Ego-Shooter etwas mehr. So unterhaltsam das Spiel anfangs auch sein mag, ich hatte irgendwann den Gedanken das ich endlich zum Schluss kommen will, da einfach nichts Neues mehr passierte. Wenn ich sonst ein neues Spiel habe dann kann ich mich stundenlang und Tagelang nur damit beschäftigen, weil ich stets gespannt bin wie es weiter geht. Bei Doom 3 kam diese Gefühl nicht auf. Nach der Installation hab ich erst mal 2-Stunden am Stück gespielt und war fasziniert, anschließend noch mal ein paar Stunden, doch dann war die Faszination weg und ich habe das Spiel nur hin und wieder zwischendurch gespielt. Glücklicherweise ändert sich gegen Ende noch mal Alles, die Optik ist anders und irgendwie ist auch das Interesse zu diesem Zeitpunkt bei mir wiedererwacht. Trotzdem, 20-25 Stunden Spielzeit hätten nicht sein müssen. Normalerweise freut man sich natürlich über ein Spiel mit höherer Spielzeit, nicht aber wenn man das Gefühl hat das nichts neues passiert und das Spielgeschehen durch gewisse Aktion nur unnötig in die Länge gezogen wird.
Gern werden ja auch Vergleiche zwischen Doom 3 und Far Cry angestellt. Ein direkter Vergleich scheint mir persönlich ja nicht so ganz passend. Besonders was die Grafik betrifft kann man das schon aufgrund der unterschiedlichen Handlungsorte schlecht miteinander vergleichen. Far Cry spielt auf einer Südseeinsel und beeindruckt in erster Linie mit toller Landschaft samt Effekten wie beispielsweise Wasserelflektionen, hat aber auch ein paar Innenareale zu bieten die durchaus Gruselstimmung erzeugen und auch sehenswerte Licht- und Schattenspiele bieten. Bei Doom 3 hingegen spielt das Geschehen in den Räumlichkeiten einer Mars-Forschungsstation die besonders durch Licht- und Schatteneffekte positiv auffallen, Außenareale bekommt der Spieler stets nur für wenige Minuten zu sehen. Auf ihre Art sind meiner Meinung nach beide Spiele von der Grafik her absolut beeindruckend. Was aber bei Far Cry eindeutig besser funktioniert ist die Physik, bei Doom 3 wurde das arg vernachlässigt und wirkt nicht gerade glaubhaft. Auch vom Gameplay sind die beiden Spiele absolut verschieden, Far Cry kann man oft auf unterschiedliche Weise spielen, statt roher Waffengewalt gibt es in der Regel einen eleganteren Lösungsweg, etwa unbemerkt an Gegnern vorbeischleichen. Doom 3 dagegen setzt ganz auf die traditionelle Ego-Shooter Methode, es wird einfach auf alles geschossen das sich bewegt, Schleicheinlagen gibt es keine. Und ich finde das auch gut, denn ehrlich gesagt nervt es doch langsam das jedes Spiel inzwischen versucht seinen Spielehelden nach Sam Fisher/Solid Snake - Manier durch die Level schleichen zu lassen. Doom 3 spielt sich da einfach vollkommen schnörkellos und geradlinig. Fahrzeuge sucht man ebenso vergeblich und auch das muss nicht unbedingt sein, denn auch das gibt es schon viel zu oft. Natürlich macht es Spaß in Far Cry oder auch Halo in ein Fahrzeug zu steigen und sich damit fortzubewegen, aber trotzdem muss das doch nicht bei jeden anderen Ego-Shooter der Fall sein. Davon abgesehen würde es auch gar nicht zu Doom 3 passen und wäre völlig unsinnig durch irgendwelche Räume und Gänge zu fahren. Von daher finde ich es gut das id nicht dem allgemein Trend gefolgt und Elemente ins Spiel eingebaut hat, nur weil es zur Zeit alle anderen tun. Aber etwas Innovation hätte dem Spiel sicher auch nicht geschadet, leider sucht man da aber ebenfalls vergebens nach neuen Ideen. Und wenn schon keine innovativen Ideen, dann wäre es zumindest wünschenswert gewesen etwas mehr Abwechslung ins Spiel zu bringen, denn 20 Stunden Spielzeit und stets das Gleiche, irgendwann wird’s ganz einfach zu eintönig.
Der Schwierigkeitsgrad ist im Vergleich zu Far Cry eher gering, er nimmt zwar mit fortschreitender Spieldauer kontinuierlich zu, aber es wird nie frustrierend schwer. Zudem hat man die Möglichkeit jederzeit abspeichern zu können. Mitunter passiert es aber das man im Eifer des Gefechts gar nicht daran denkt, doch zum Glück wird an bestimmten Abschnitten automatisch gespeichert. Auswählen kann man beim Erstenmal 3 verschiedene Stufen der Schwierigkeit, nachdem man Doom 3 einmal komplett durchgespielt hat steht dann noch ein weiterer Schwierigkeitsgrad zur Verfügung, Nightmare, und der hat es wirklich in sich macht seinem Namen alle Ehre...
Einen Multiplayermodus gibt es auch, allerdings hat der nicht wirklich viel zu bieten. Es gibt 4 verschiedene Spielmodi, darunter natürlich erwartungsgemäß auch der Modus Deathmatch. Insgesamt können bis zu vier Spieler an einem Match teilnehmen, was natürlich recht wenig ist, wie ich finde. Selbst getestet habe ich den Multiplayermodus allerdings bisher nicht, da ich mich im allgemeinen für diese Standart-Spielmodi, die nahezu jeder Ego-Shooter zu bieten hat, nur wenig begeistern kann. Anzunehmen ist aber das in Zukunft sicher diverse Mods auftauchen werden und für zusätzliche Unterhaltung und Abwechslung sorgen.
Bereits in Doom 3 enthalten ist der Editor zum erstellen eigener Karten. Angeschaut habe ich ihn mir auch mal kurz, allerdings weiter damit beschäftigt habe ich mich bisher noch nicht, auf jeden Fall sehr lobenswert das man ihn als Zusatz sozusagen dem Spiel beigepackt hat, obwohl das heutzutage auch bei anderen Spielen oft der Fall ist.
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Gewaltfaktor:
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Ein id-Shooter - da darf natürlich ein Kommentar zu Altersfreigabe und Gewaltdarstellung nicht fehlen. Kaum zu glauben, Doom 3 ist nach mehreren Jahren das erste Spiel von id das in Deutschland nicht indiziert wurde, beachtlich vor allem deshalb weil ja mit Inkrafttreten des neuen Jugendschutzgesetztes oftmals Gewalt in Spielen viel schärfer zensiert wurde. Das Doom 3 keine Jugendfreigabe erhalten hat und daher nur Spielern ab 18 Jahren zugänglich ist (bzw. sein sollte) dürfte selbstverständlich sein, Blut gibt es jede Menge und zimperlich geht’s bei Doom 3 ohnehin nicht zur Sache. Also ist die Altersbeschränkung vollkommen angebracht.
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Fazit:
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Doom 3 ist ohne Zweifel ein gutes Spiel, Grafik und Sound sind einfach genial und eine ähnlich beängstigende Horror-Atmosphäre hat in dieser Art und Weise momentan kein anderes Spiel zu bieten. Das die Story nicht überragend ist und eher einen Versuch der Entschuldigung darstellt für das was man während der ganzen Spielzeit erlebt, ist meiner Meinung nach nicht weiter schlimm und eine echte Hindergrundgeschichte mit Tiefgang hatte ich ohnehin nicht erwartet. Doch eindeutig vermisst habe ich etwas Abwechslung. Anfangs ist man zwar faszinieret von der überragenden Grafik, doch nach mehreren Spielstunden in denen man immer wieder durch gleichaussehende Räume und Gänge läuft beeindruckt die Grafikpracht nicht mehr so sehr und da auch spielerisch keine Abwechslung geboten wird kommt zwischenzeitlich schon mal so etwas wie Langeweile auf, trotz pausenloser Action. Bereut habe ich den Kauf des Spiels und die damit verbundene Investition von knapp 50,- Euro trotzdem nicht, denn unterhaltsam ist Doom 3 natürlich auf jeden Fall, auch wenn es ein paar Kritikpunkte gibt. Und eine Kaufempfehlung vergebe ich daher natürlich auch.
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Systemvoraussetzungen (minimal):
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Pentium 4 1,5 GHz oder Athlon 1500+
384 MB RAM
8xCD-ROM Laufwerk
2,2 GB freier Festplattenspeicher
DirectX 9.0B kompatible 16-bit Soundkarte
Windows 2000/XP kompatible Maus und Tastatur
DirectX 9.0b kompatible 64 MB Grafikkarte
Unterstützte Grafikkartenchipsätze:
ATI Radeon: 8500, 9000, 9200, 9500, 9600, 9700, 9800
Nvidia Geforce: 3 Ti, 4 Ti, 4 MX, FX, 6800
Mein PC:
Athlon 64 3000+
512 MB RAM
Radeon 9600 XT (256 MB)
Windows XP
Mit diesen System läuft Doom 3 sehr gut, allerdings nicht auf höchster Detailstufe. Nach der Installation kann man die optimalen Einstellungen vom Programm automatisch auswählen lassen. In meinem Fall war das aber leider nicht die beste Lösung, denn ausgewählt wurde die Stufe „hoch“. Damit war Doom 3 zwar prinzipiell spielbar, allerdings mit teilweise starken ruckeln. Somit musste ich die Werte dann auf „mittel“ reduzieren, denn meine Grafikkarte war mit dieser Konfiguration doch überfordert, trotz 256 MB, aber ansonsten eben zu schwach um einen höheren Detailgrad darstellen zu können. Was den Arbeitsspeicher betrifft so sollten es meiner Meinung nach schon mindestens 512 MB RAM sein, selbst damit merkt man kurze Nachladepausen. Und ich nehme an das die „nur“ 512 MB RAM bei mir auch mit ein Grund sind das Doom 3 lediglich mit mittleren Einstellungen gut läuft, die Grafikkarte ist sicher nicht allein Schuld daran.
Probleme traten glücklicherweise keine auf bei der Installation und auch im Spiel selbst konnte ich keine Fehler entdecken, was ja heutzutage schon lang keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
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Story:
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Die Geschehnisse finden auf einer Forschungsstation statt die sich auf dem Mars befindet. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle eines namenlosen Marine. Nach seiner Ankunft auf der Station lautet der Auftrag einen verschwundenen Wissenschaftler zu suchen.
Zunächst läuft man in aller Ruhe durch die Räumlichkeiten der Forschungsstation und unterhält sich mit anderen Personen oder hört einfach nur Unterredungen zu. Dabei kann man schon erste Anzeichen entdecken das irgendetwas nicht stimmt. Schon kurze Zeit später wird man Zeuge wie sich buchstäblich das Tor zur Hölle öffnet. Schuld daran ist natürlich ein Wissenschafter, der es nicht lassen konnte mit gewissen mystischen Artefakten herumzuspielen...
Von da an ist es vorbei mit dem gemütlichen Rundgang, denn plötzlich gibt es eine wahre Invasion von Monstern, die noch dazu Wachpersonal und sonstige Angestellte in Zombies verwandeln und es geht nur noch ums eigene überleben.
Ich denke niemand hat von diesen langherbeigesehnten id-Shooter ernsthaft eine tiefgründige Story erwartet. Und in der Tat kann Doom 3 storymäßig auch nicht Punkten, die Rahmenhandlung die dem Spiel verpasst wurde ist eher eine Entschuldigung für das was man in der Rolle des Spielehelden in den kommenden Stunden erlebt.
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Grafik:
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Die Grafik von Doom 3 ist schlichtweg atemberaubend. Besonders die genialen Licht- und Schattenverhältnisse sorgen für eine unglaubliche Spielatmosphäre. Zu Beginn des Spiels ist man erst mal beeindruckt von den hochauflösenden Texturen im Zusammenspiel mit Bumpmapping und Lichteffekten, was die Umgebung samt Spielcharakteren real erscheinen lässt. Beim genaueren hinsehen kann man zwar erkennen das die Charaktere besonders um den Kopf herum etwas eckig aussehen, aber so was ist natürlich nur eine winzige Kleinigkeit und nicht wirklich ein Grund für Kritik, denn ansonsten sehen alle Charaktere sehr detailliert aus.
Zunächst läuft man durch Räumlichkeiten die noch relativ gut beleuchtet sind. Doch eine knappe Stunde später geht’s ausgestattet mit einer simplen Taschenlampe fast nur noch durch dunkle Gänge. Dabei wird immer nur eine kurze Distanz ausgeleuchtet. Trotz Dunkelheit ist man ganz einfach fasziniert von der Grafik, vor allem wegen der Licht- und Schatteneffekte.
Leider lässt mit der Zeit aber die Begeisterung merklich nach, denn so unglaublich toll auch alles aussieht in Doom 3, es gibt kaum Abwechslung, jeder Raum und jeder Gang sieht irgendwie gleich aus. Gelegentlich und auch nur für wenige Minuten bekommt man mal einen anderen Anblick geboten, nämlich genau dann, wenn man für kurze Zeit über die Marsoberfläche laufen muss um von einem Gebäudeabschnitt zum Anderen zu gelangen. Und später im Spiel ändert sich dann noch mal die Umgebung auf sehenswerte Weise.
Insgesamt ist mir aber die ganze Grafikpracht viel zu eintönig, trotz guter Atmosphäre die damit erzielt wird, etwas mehr Abwechslung hätte auf keinen Fall geschadet.
Positiv ist in jedem Fall das Doom 3 für den Spielgenuss mit sämtlichen einstellbaren Effekten und hoher Auflösung einen High-End-Rechner benötigt, das aber selbst auf einem typischen Mittelklasse-PC die Grafik extrem gut aussieht.
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Besonderes Augenmerk gilt in Doom 3 dem Sound, trotz einzigartiger Grafikeffekte wäre die Spielatmosphäre ohne entsprechenden Sound nur halb so gut. Wenn man aus der Ferne das Stöhnen von irgendwelchen Zombies hört oder nahende Schritte die man auf Metallböden leise wahrnehmen kann und dabei nur erahnen kann was da gleich um die nächste Ecke kommt, das erzeugt natürlich eine ungeheure Spannung und entsprechende Horroratmosphäre.
Sehr gut ist auch die Synchronisation der Charaktere, die Sprecher klingen eigentlich allesamt professionell. Allerdings gibt es nur eine englische Sprachausgabe, auch auf deutsche Untertitel wurde übrigens verzichtet. Aber ich bin ohnehin der Meinung das eine gute englische Synchronisation in jedem Fall besser ist als schlechte Deutsche, was ja leider in vielen Games der Fall ist. Nicht so überzeugend fand ich die musikalische Untermalung, sofern mal wahrnehmbar.
Unbedingt empfehlenswert ist ein 5.1 Soundsystem, damit wird Doom 3 erst so richtig zum Erlebnis, denn die Gesamtatmosphäre wird doch sehr stark geprägt vom Zusammenspiel von Grafik und Akustik. Ich hatte in dieser Hinsicht den direkten Vergleich, es ist wirklich enorm was der Sound so bewirkt. Aber selbst ohne eine entsprechende Soundkarte und Soundsystem ist der akustische Genus von Doom 3 vorhanden, man hört aber auf diese weise nicht genau aus welcher Richtung diverse Geräusche kommen und fühlt sich daher nicht so hundertprozentig mitten im Geschehen.
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Steuerung:
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Die shootertypische Steuerung mit Maus und Tastatur funktioniert sehr gut. Dank Hotkeys geht auch der Waffenwechsel bzw. der Wechsel von Tasschenlampe zur gewünschten Waffe recht schnell, was nahezu überlebenswichtig für den Spieler ist da man entweder Waffe oder Tasschenlampe benutzen kann und ständig in Situationen ist wo man schnell die richtige Waffe zur Hand haben muss und sich seiner Haut zu wehren. Und auch sonst gibt es absolut nichts an der Steuerung auszusetzen, man findet sich sofort zurecht.
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Bei The Thing habe ich mich mitunter schon recht stark gefürchtet, denn es hatte auch eine teilweise sehr gruselige Atmosphäre, auch Far Cry konnte mit ein paar Spielabschnitten aufwarten die eine beängstigende Horror-Atmosphäre erzeugten. Doch mit Doom 3 kann man das fast nicht mehr vergleichen, denn so viele Schockeffekte gibt es in keinen anderen Spiel das ich kenne. Besonders die ersten beiden Spielstunden sind schon beinahe Psychoterror, definitiv nichts für schwache Nerven. Normalerweise spiele ich gerade abends oft mit Kopfhörern, doch bei Doom 3 habe ich mir das nicht getraut. Schon bei Far Cry hatte ich mich extrem erschrocken als ich mich gerade in einem dieser Abschnitte befand sie doch etwas beängstigend waren und plötzlich neben mir jemand stand, denn ich hatte durch die Kopfhörer nichts um mich herum mitbekommen. Bei Doom 3 wäre der Schock auf jeden Fall größer gewesen und mein Herzschlag hätte wahrscheinlich vor Schreck ausgesetzt, denn die Atmosphäre fesselt derart das man kaum noch was wahrnimmt was um einen herum geschieht. Aber auch ohne die Verwendung von Kopfhörern sollte man besser vor Spielbeginn Maßnamen treffen die vor derartigen Überraschungen schützen...
Unheimlich ist es schon als sozusagen das Licht ausgeht und im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle sich öffnet. Mit einer mickrigen Taschenlampe ausgestattet die nur wenig von der Umgebung ausleuchtet durchquert man dunkle, enge Gänge und Räume, während man unheimliche Geräusche aus der Ferne hört, die aber unaufhaltsam näher zu kommen seinen. Man weiß genau irgendwo ist eine dieser Kreaturen, aber man kann sie trotz Taschenlampe nicht sehen und wartet schon ängstlich das sie urplötzlich auftauchen. Und wenn sie dann hervorgesprungen kommen erschreckt man sich trotzdem jedes Mal wieder und versucht hastig die Taschenlampe gegen eine entsprechend wirkungsvolle Waffe auszutauschen. Sehen kann man bei der Dunkelheit ohne Taschenlampe rein gar nichts mehr und so wird die Umgebung nur für Sekundenbruchteile erhellt und man kann die angsteinflössende Kreatur kurz erkennen. Extrem erschrocken habe ich mich auch als ich in einem leicht beleuchteten Gang an einer Tür vorbeigelaufen bin, die einen winzigen Spalt offen stand und plötzlich streckte ein Zombie seine Hände hindurch und wollte nach mir greifen. Oder ich laufe an einem vermeintlich toten Mitarbeiter der Forschungsstation vorbei und in diesem Moment entpuppt der sich als Untoter, steht unter grauenhaften stöhnen auf und versucht nach mir zugreifen. Derartige Schockeffekte erlebt man in Doom 3 im Prinzip pausenlos. Allerdings wird man nach einiger Spielzeit etwas abgehärtet und gewöhnt sich etwas daran, von der angsteinflössenden Atmosphäre geht dabei aber nichts verloren und Gelegenheiten zum Erschrecken gibt es immer wieder welche.
Um eine perfekte Horroratmosphäre zu haben sollte man am besten abends spielen bei nur ganz wenig Licht im Raum, jedenfalls war bei mir die Wirkung so viel stärker. Tagsüber in einem nichtabgedunkelten Zimmer zu spielen ist irgendwie nicht so beängstigend, die Schockeffekte sind zwar da und man wird sich trotzdem oft erschrecken, aber die allgemeine gruselige Stimmung geht auf diese Weise doch etwas verloren.
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Spielspass:
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Außer genialer Grafik und stimmungsvoller Soundkulisse hat Doom 3 natürlich noch einiges mehr zu bieten, vor allem pausenlos Action, unglaublich viel Spannung und wie bereits erwähnt eine Horroratmosphäre die wirklich beängstigend ist.
Der Anfang des Spiels ist eher ruhig. Nach der Ankunft auf dem Mars hat man etwa eine knappe Stunde Zeit um sich in aller Ruhe und auch sehr intensiv einige Räumlichkeiten anzusehen und sich mit verschiedenen Leuten zu unterhalten, wobei die Unterhaltung eigentlich sehr einseitig ist da der namenlose Marine, den man steuert, selbst kein Wort sagt. Und der ruhige Beginn ist auch wirklich angebracht, denn zu diesen Zeitpunkt ist man erst mal total überwältigt von der Grafik und damit beschäftigt sich alles ganz genau ansehen zu wollen.
Nachdem man schließlich den Weg zum Kontrollraum samt Vorgesetzten gefunden hat erhält man den Befehl nach einem verschwunden Wissenschaftler zu suchen und dann dauert es nur noch wenige Schritte bis im wahrsten Sinne die Hölle losbricht. Zunächst lediglich mit Taschenlampe und einer Pistole ausgestattet bekommt man es mit einigen Zombies zutun, die sind weder klug noch besondert flink und daher auch kein Problem. Doch mit fortschreitender Spieldauer sieht man sich weitaus gefährlicheren Feinden gegenüber, glücklicherweise wird dabei aber auch das Waffenarsenal erweitert. Nach und nach gelangt man dabei in den Besitz von großkalibrigeren und wirkungsvolleren Waffen, etwa Schrotflinte, Mini- und Plasma-Gun oder Raketenwerfer. Natürlich darf auch die Kettensäge nicht fehlen. Eine Waffe ganz besonderer Art stellt der Soul Cube dar, eine Art Artefakt das oftmals von großen Wert ist im Spiel. Erhalten wird man den Soul Cube allerdings erst sehr spät. Ein weiterer nützlicher und im Grunde auch unverzichtbarer Ausrüstungsgegenstand ist der PDA. Damit lassen sich eMail-Nachrichten lesen, Audio-Dateien und Videos abspielen oder Zugangscodes laden.
Das faszinierende an Doom 3 ist zweifellos die geniale Horroratmosphäre, so gegruselt und erschreckt habe ich mich bisher bei noch keinen anderen Spiel. Erzeugt wird die Stimmung dabei hauptsächlich durch Licht- und Schatteneffekte im Zusammenspiel mit einer schaurigen Soundkulisse. Wenn man durch finstere Gänge läuft und nur eine Taschenlampe hat um den Weg auszuleuchten, aber nur auf sehr kurze Distanz überhaupt etwas sehen kann und aus der Ferne leises stöhnen oder andere unheimliche Geräusche hört bekommt man besonders zu Beginn des Spiels eine Gänsehaut. Wenn dann plötzlich quasi aus dem Nichts irgendeine Kreatur gesprungen kommt erschreckt man sich fast zu Tode, selbst bei den sich langsam bewegenden Zombies erstarrt man erst mal vor Angst wenn die plötzlich aus einer dunklen Ecke hervorgelaufen kommen. Besonders gemein ist, das man nicht Taschenlampe und Waffe gleichzeitig benutzen kann. Der Wechsel funktioniert über Hotkeys zwar problemlos und in sekundenschnelle, aber mitunter erschreckt man so sehr das man selbst erst mal ein paar Sekunden braucht um überhaupt reagieren zu können. Aber das treibt natürlich auch die Spannung zusätzlich hoch.
Nicht weit her ist es allerdings mit der Intelligenz sämtlicher Gegner. Das Zombies dumm sind und schnurstracks auf den Spieler zulaufen ist ja irgendwie passend, aber das im Prinzip alle Gegner über keinerlei Intelligenz verfügen ist doch etwas enttäuschend. Neben gewöhnlichen Zombies und Monstern in unterschiedlichen Kreationen und Größen gibt es noch die Zombie-Soldaten (oder wie immer man sie auch bezeichnen möchte), das sind ehemalige Wachen der Forschungsstation die in Zombies verwandelt wurden. Diese Gegner sind nicht ganz so dumm wie der Rest der zahlenmäßig stets haushoch überlegenen Feindesschar und sucht zumindest gelegentlich Deckung hinter Gegenständen und vollführt Ausweichmanöver, ansonsten ist aber auch bei ihnen keinerlei kluge Vorgehensweise erkennbar. Unterschätzen sollte man aber dennoch keinen Gegner, da die Dummheit der Widersacher mit zahlenmäßiger Überlegenheit mehr als wettgemacht wird. Auch die Munition ist nicht immer in rauen Mengen vorhanden. Und nicht nur das, zusätzlich wird das eigene Überleben noch durch ein paar andere Gemeinheiten erschwert. So wird man kurzzeitig orientierungslos nach einem Treffer der Zombie-Soldaten, das Bild ist total verschwommen und man ist für diese Zeit kaum in der Lage gezielte Schüsse abzugeben.
Ist die eigene Gesundheit stark angeschlagen darf man sich ähnlich wie in Half Life an festmontierten Energiekonsolen selbst heilen, aber auch Medipacks liegen weitverstreut in den diversen Abschnitten der Spielewelt. Diese sind oftmals gut versteckt in irgendwelchen finsteren Winkeln zu finden.
So, bis auf die nahezu nicht vorhandene KI der Gegner habe ich bisher kaum negative Kritik geäußert. Doch leider gibt es bei Doom 3 auch einiges was mir missfallen hat. Da wäre zum Beispiel das Abhören von Audio-Nachrichten mittels PDA. Oftmals ist darin ein Code versteckt den man benötigt um etwa Munitionsdepots öffnen zu können. Um an diesen Code zu gelangen ist man gezwungen die gesamte Nachricht anzuhören, vorspulen ist nicht möglich und natürlich wird der Code für gewöhnlich erst am Ende erwähnt. Auch ist es nicht möglich die bereits gehörte Nachricht mitlesen zu können bzw. später irgendwo nachzulesen, hat man nicht genau zugehört oder den Code vergessen ist man gezwungen die gesamte Nachricht erneut abzuspielen. Auch in eMails finden sich oft Informationen, die kann man zwar jederzeit nachlesen, aber oft sind sie recht lang und irgendwo mittendrin ist dann genau die Info versteckt die man braucht. Mit der Zeit wird das Ganze etwas nervig und überhaupt gibt es für meinen Geschmack viel zu viele Codes die gefunden werden müssen. Dadurch rennt man zwangsläufig immer wieder umher und ist ständig auf der Suche, wodurch das gesamte Spiel nur unnötig in die Länge gezogen wird. Und so toll Grafik, Sound und Gesamtatmosphäre auch sind, nach spätestens 3-4 Stunden Spielzeit kommt trotz Daueraction Langeweile auf. Man läuft durch immer die gleichaussehenden Räumlichkeiten, sucht nach Codes und ballert auf alles was sich bewegt und falls man bestimmte Spielabschnitte mehrmals wiederholen muss fällt zudem noch auf das alle Gegner auf äußerst primitive Weise ausgelöst werden und stets an der gleichen Stelle auftauchen. Doom 3 ist eben der typische Ego-Shooter, so wie er vom Gameplay her vor ein paar Jahren standardmäßig aussah, nur eben mit hochmoderner Technik dargeboten. Doch spätestens seit Half-Life ist man etwas verwöhnt in dieser Hinsicht und erwartet man auch bei einem Ego-Shooter etwas mehr. So unterhaltsam das Spiel anfangs auch sein mag, ich hatte irgendwann den Gedanken das ich endlich zum Schluss kommen will, da einfach nichts Neues mehr passierte. Wenn ich sonst ein neues Spiel habe dann kann ich mich stundenlang und Tagelang nur damit beschäftigen, weil ich stets gespannt bin wie es weiter geht. Bei Doom 3 kam diese Gefühl nicht auf. Nach der Installation hab ich erst mal 2-Stunden am Stück gespielt und war fasziniert, anschließend noch mal ein paar Stunden, doch dann war die Faszination weg und ich habe das Spiel nur hin und wieder zwischendurch gespielt. Glücklicherweise ändert sich gegen Ende noch mal Alles, die Optik ist anders und irgendwie ist auch das Interesse zu diesem Zeitpunkt bei mir wiedererwacht. Trotzdem, 20-25 Stunden Spielzeit hätten nicht sein müssen. Normalerweise freut man sich natürlich über ein Spiel mit höherer Spielzeit, nicht aber wenn man das Gefühl hat das nichts neues passiert und das Spielgeschehen durch gewisse Aktion nur unnötig in die Länge gezogen wird.
Gern werden ja auch Vergleiche zwischen Doom 3 und Far Cry angestellt. Ein direkter Vergleich scheint mir persönlich ja nicht so ganz passend. Besonders was die Grafik betrifft kann man das schon aufgrund der unterschiedlichen Handlungsorte schlecht miteinander vergleichen. Far Cry spielt auf einer Südseeinsel und beeindruckt in erster Linie mit toller Landschaft samt Effekten wie beispielsweise Wasserelflektionen, hat aber auch ein paar Innenareale zu bieten die durchaus Gruselstimmung erzeugen und auch sehenswerte Licht- und Schattenspiele bieten. Bei Doom 3 hingegen spielt das Geschehen in den Räumlichkeiten einer Mars-Forschungsstation die besonders durch Licht- und Schatteneffekte positiv auffallen, Außenareale bekommt der Spieler stets nur für wenige Minuten zu sehen. Auf ihre Art sind meiner Meinung nach beide Spiele von der Grafik her absolut beeindruckend. Was aber bei Far Cry eindeutig besser funktioniert ist die Physik, bei Doom 3 wurde das arg vernachlässigt und wirkt nicht gerade glaubhaft. Auch vom Gameplay sind die beiden Spiele absolut verschieden, Far Cry kann man oft auf unterschiedliche Weise spielen, statt roher Waffengewalt gibt es in der Regel einen eleganteren Lösungsweg, etwa unbemerkt an Gegnern vorbeischleichen. Doom 3 dagegen setzt ganz auf die traditionelle Ego-Shooter Methode, es wird einfach auf alles geschossen das sich bewegt, Schleicheinlagen gibt es keine. Und ich finde das auch gut, denn ehrlich gesagt nervt es doch langsam das jedes Spiel inzwischen versucht seinen Spielehelden nach Sam Fisher/Solid Snake - Manier durch die Level schleichen zu lassen. Doom 3 spielt sich da einfach vollkommen schnörkellos und geradlinig. Fahrzeuge sucht man ebenso vergeblich und auch das muss nicht unbedingt sein, denn auch das gibt es schon viel zu oft. Natürlich macht es Spaß in Far Cry oder auch Halo in ein Fahrzeug zu steigen und sich damit fortzubewegen, aber trotzdem muss das doch nicht bei jeden anderen Ego-Shooter der Fall sein. Davon abgesehen würde es auch gar nicht zu Doom 3 passen und wäre völlig unsinnig durch irgendwelche Räume und Gänge zu fahren. Von daher finde ich es gut das id nicht dem allgemein Trend gefolgt und Elemente ins Spiel eingebaut hat, nur weil es zur Zeit alle anderen tun. Aber etwas Innovation hätte dem Spiel sicher auch nicht geschadet, leider sucht man da aber ebenfalls vergebens nach neuen Ideen. Und wenn schon keine innovativen Ideen, dann wäre es zumindest wünschenswert gewesen etwas mehr Abwechslung ins Spiel zu bringen, denn 20 Stunden Spielzeit und stets das Gleiche, irgendwann wird’s ganz einfach zu eintönig.
Der Schwierigkeitsgrad ist im Vergleich zu Far Cry eher gering, er nimmt zwar mit fortschreitender Spieldauer kontinuierlich zu, aber es wird nie frustrierend schwer. Zudem hat man die Möglichkeit jederzeit abspeichern zu können. Mitunter passiert es aber das man im Eifer des Gefechts gar nicht daran denkt, doch zum Glück wird an bestimmten Abschnitten automatisch gespeichert. Auswählen kann man beim Erstenmal 3 verschiedene Stufen der Schwierigkeit, nachdem man Doom 3 einmal komplett durchgespielt hat steht dann noch ein weiterer Schwierigkeitsgrad zur Verfügung, Nightmare, und der hat es wirklich in sich macht seinem Namen alle Ehre...
Einen Multiplayermodus gibt es auch, allerdings hat der nicht wirklich viel zu bieten. Es gibt 4 verschiedene Spielmodi, darunter natürlich erwartungsgemäß auch der Modus Deathmatch. Insgesamt können bis zu vier Spieler an einem Match teilnehmen, was natürlich recht wenig ist, wie ich finde. Selbst getestet habe ich den Multiplayermodus allerdings bisher nicht, da ich mich im allgemeinen für diese Standart-Spielmodi, die nahezu jeder Ego-Shooter zu bieten hat, nur wenig begeistern kann. Anzunehmen ist aber das in Zukunft sicher diverse Mods auftauchen werden und für zusätzliche Unterhaltung und Abwechslung sorgen.
Bereits in Doom 3 enthalten ist der Editor zum erstellen eigener Karten. Angeschaut habe ich ihn mir auch mal kurz, allerdings weiter damit beschäftigt habe ich mich bisher noch nicht, auf jeden Fall sehr lobenswert das man ihn als Zusatz sozusagen dem Spiel beigepackt hat, obwohl das heutzutage auch bei anderen Spielen oft der Fall ist.
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Gewaltfaktor:
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Ein id-Shooter - da darf natürlich ein Kommentar zu Altersfreigabe und Gewaltdarstellung nicht fehlen. Kaum zu glauben, Doom 3 ist nach mehreren Jahren das erste Spiel von id das in Deutschland nicht indiziert wurde, beachtlich vor allem deshalb weil ja mit Inkrafttreten des neuen Jugendschutzgesetztes oftmals Gewalt in Spielen viel schärfer zensiert wurde. Das Doom 3 keine Jugendfreigabe erhalten hat und daher nur Spielern ab 18 Jahren zugänglich ist (bzw. sein sollte) dürfte selbstverständlich sein, Blut gibt es jede Menge und zimperlich geht’s bei Doom 3 ohnehin nicht zur Sache. Also ist die Altersbeschränkung vollkommen angebracht.
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Fazit:
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Doom 3 ist ohne Zweifel ein gutes Spiel, Grafik und Sound sind einfach genial und eine ähnlich beängstigende Horror-Atmosphäre hat in dieser Art und Weise momentan kein anderes Spiel zu bieten. Das die Story nicht überragend ist und eher einen Versuch der Entschuldigung darstellt für das was man während der ganzen Spielzeit erlebt, ist meiner Meinung nach nicht weiter schlimm und eine echte Hindergrundgeschichte mit Tiefgang hatte ich ohnehin nicht erwartet. Doch eindeutig vermisst habe ich etwas Abwechslung. Anfangs ist man zwar faszinieret von der überragenden Grafik, doch nach mehreren Spielstunden in denen man immer wieder durch gleichaussehende Räume und Gänge läuft beeindruckt die Grafikpracht nicht mehr so sehr und da auch spielerisch keine Abwechslung geboten wird kommt zwischenzeitlich schon mal so etwas wie Langeweile auf, trotz pausenloser Action. Bereut habe ich den Kauf des Spiels und die damit verbundene Investition von knapp 50,- Euro trotzdem nicht, denn unterhaltsam ist Doom 3 natürlich auf jeden Fall, auch wenn es ein paar Kritikpunkte gibt. Und eine Kaufempfehlung vergebe ich daher natürlich auch.
33 Bewertungen, 2 Kommentare
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14.12.2005, 20:37 Uhr von mausi4
Bewertung: sehr hilfreichlg...gegenlesen macht freude
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04.10.2004, 18:18 Uhr von Jeratul
Bewertung: sehr hilfreichSehr guter Bericht, allerdings wenn du bei Doom 3 schon fast ein herzversagen kriegst rate ich dir, dir niemals Project Zero zuzulegen, nur ein tip(p) *g*
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