Doom 3 (PC Spiel Shooter) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von CreatorX
Es ist da...
Pro:
Grafik Sound Athmosphere Gruselefekt Waffen
Kontra:
Leveldesign Gegnerverhalten Story Multiplayer
Empfehlung:
Ja
Vor 3 Jahren habe ich das erste mal über dieses Grafikmonstrum gelesen und ich wusste: Das will ich haben! Und jetzt ist es endlich da!
Sehnsüchtig habe ich darauf gewartet das es endlich bei uns in den Läden steht. Als es soweit war, waren mir die 50€ die ich dafür bezahlen musste egal. Schon lange vorher habe ich mir Sorgen gemacht ob ich für das Spiel meinen PC aufrüsten muss. Aber ich wollte dann doch testen wie es auf meinem jetzigem System läuft.
Nach der problemlosen Installation der 3 CDs konnte ich, nachdem ich mir einen der 3 Schwierigkeitsstufen ausgesucht hatte, fast sofort loslegen, da ein Intro nicht vorhanden war. Nach ein paar Schritten merkte ich das Doom3 doch ziemlich flüssig auf meinem AthlonXP2000+ mit Gforce4TI läuft. Also habe ich erstmal die Auflösung erhöht und die Qualitätsstufe auf Hoch gestellt, und siehe da: Immer noch fast ruckelfrei, bis auf ein paar wenige Aussetzer. Was ich aber noch unbedingt ändern musste war die Helligkeit meines Monitors und die im Spiel (habe ich dann bis zum Anschlag hochgestellt) da das Doom3 wirklich extrem dunkel war, was zwar beabsichtigt ist, aber nicht so das man fast überhaupt nichts sieht. Erst dann habe ich die gesamte Grafikpracht bewundern können: Hochauflösende Texturen, extrem Detaillierte Modelle und noch nie dagewesene Licht- und Schatteneffekte. Allerdings bemerkt man das die Modelle doch nicht ganz so viele Polygone haben wie in vielen Previews zu lesen, wahrscheinlich damit es auch auf \"kleineren\" Systemen noch spielbar ist. Dennoch, die gesamte Spielwelt wirkt wie aus einem Guss: Alle Objekte, Gegner, Waffen usw. heben sich nicht, wie bei anderen (bisherigen) Spielen, von der Umgebung ab sondern gehören grafisch mit dazu. Sehr gut gefallen mir die Schalter und Computermonitore die man alle direkt im Spiel bedienen kann. Wenn man nahe genug ran geht wandelt sich das Fadenkreuz in einen Mauscursor um und man kann sämtliche Funktionen wie auf einem echten Schalter ausführen.
Zur Story: Tja, leider ist sie, wie zu erwarten, nicht gerade umfangreich obwohl sie (meiner Meinung nach) direkt von Half-Life geklaut wurde: Auf einer Forschungsstation (hier eine auf dem Mars) gibt es kurz nach deiner Ankunft (du bist Marine und sollt dort für die Sicherheit sorgen) einen Unfall und viele böse Monster fallen über die Station her *g*. Nur das sie diesmal aus der Hölle kommen. Und du musst dich bis zur Hölle durchschießen und das Übel beseitigen. Durchschießen ist das Stichwort, denn etwas anderes macht man meistens nicht: Man läuft durch lineare Sektorabschnitte und knallt Raum für Raum Gegner ab. Eine KI ist, außer das Gegner manchmal in Deckung blieben, nicht wirklich vorhanden.
Der vielumworbene Horroreffekt ist meiner Meinung nach erträglich. Obwohl ich auch manchmal ziemlich erschrocken bin, was aber nicht sehr schwer ist wenn die Entwickler aus einer Tür die man gerade geöffnet hat so ein Vieh von Gegner rausspringen lassen oder genau in den Momenten wo es gerade Passt das Licht ausschalten. Genau das ist auch, neben dem Leveldesign, die größte Schwäche des Spiels: Gegner sind einfach unrealistisch gesetzt und tauchen irgendwo auf wo es gerade passt oder wo sich der Spieler wahrscheinlich am meisten erschrecken wird. Wirklich gut hingegen finde ich die Taschenlampe. Diese Leuchtet schwach und man kann wärendessen keine Waffe benutzen :). Die Schwischengegner sind natürlich härtere Brocken und verlangen etwas Überlegung was aber nicht weiter schwer ist. Nach dem man sich im ersten Teil des Spiels durch meist sich ständig wiederholende enge und dunkle Gänge gekämpft hat wird man in der Hölle dann doch wieder mit grafischer Abwechslung belohnt. Es gibt ungefähr zehn Waffen im Spiel die allesamt sehr abwechslungsreich sind. Außerdem sind sie gut platziert (je stärker die Waffen desto stärker die Gegner) so das man nicht schon mit dem Raketenwerfer auf einfache Zombies schießt. Außerdem finde ich es gut das man mit der Munition sparsam sein muss (zumindest in meinem mittleren Schwierigkeitsgrad) was die Spannung erhöht. Nachdem man das Spiel einmal durch hat kann man sich an der Stufe \"Alptraum\" versuchen. Der Multiplayer Modus ist nicht weiter erwähnenswert: Ein Lieblos hingeklatschter Deathmatch-Modus mit 5 Karten. Was sich aber durch den beigefügten Editor und die Modfähigkeit hoffentlich bald ändern wird. Was noch zu erwähnen wäre: Der Sound! Wer ein 5.1 oder 6.1 haben sollte wird bei Doom3 mit den Ohren schlackern (*g* wollte ich schon immer mal schreiben). Es ist einfach nur Filmreif wie die einzelnen Geräusche ein Gesamtbild ergeben. Wenn man schon den Gegner nicht sieht, dann hört man woher er kommt....
Fazit: In allem was Id-Software vor Erscheinen von Doom3 angekündigt haben bin ich nicht enttäuscht worden. Geniale, hochauflösende und detaillierte Grafik; erstklassige Soundkulisse und eine betrückende Athmosphere mit Gruseleffekt. Allerdings hat das Spiel auch schwächen. Das Leveldesign und Gegnerverhalten und die Story finde ich wirklich schwach und könnte zum größten Teil aus Doom1 stammen! Trotzdem halte ich Doom3 immer noch für eine Empfehlung die sich lohnt.
Sehnsüchtig habe ich darauf gewartet das es endlich bei uns in den Läden steht. Als es soweit war, waren mir die 50€ die ich dafür bezahlen musste egal. Schon lange vorher habe ich mir Sorgen gemacht ob ich für das Spiel meinen PC aufrüsten muss. Aber ich wollte dann doch testen wie es auf meinem jetzigem System läuft.
Nach der problemlosen Installation der 3 CDs konnte ich, nachdem ich mir einen der 3 Schwierigkeitsstufen ausgesucht hatte, fast sofort loslegen, da ein Intro nicht vorhanden war. Nach ein paar Schritten merkte ich das Doom3 doch ziemlich flüssig auf meinem AthlonXP2000+ mit Gforce4TI läuft. Also habe ich erstmal die Auflösung erhöht und die Qualitätsstufe auf Hoch gestellt, und siehe da: Immer noch fast ruckelfrei, bis auf ein paar wenige Aussetzer. Was ich aber noch unbedingt ändern musste war die Helligkeit meines Monitors und die im Spiel (habe ich dann bis zum Anschlag hochgestellt) da das Doom3 wirklich extrem dunkel war, was zwar beabsichtigt ist, aber nicht so das man fast überhaupt nichts sieht. Erst dann habe ich die gesamte Grafikpracht bewundern können: Hochauflösende Texturen, extrem Detaillierte Modelle und noch nie dagewesene Licht- und Schatteneffekte. Allerdings bemerkt man das die Modelle doch nicht ganz so viele Polygone haben wie in vielen Previews zu lesen, wahrscheinlich damit es auch auf \"kleineren\" Systemen noch spielbar ist. Dennoch, die gesamte Spielwelt wirkt wie aus einem Guss: Alle Objekte, Gegner, Waffen usw. heben sich nicht, wie bei anderen (bisherigen) Spielen, von der Umgebung ab sondern gehören grafisch mit dazu. Sehr gut gefallen mir die Schalter und Computermonitore die man alle direkt im Spiel bedienen kann. Wenn man nahe genug ran geht wandelt sich das Fadenkreuz in einen Mauscursor um und man kann sämtliche Funktionen wie auf einem echten Schalter ausführen.
Zur Story: Tja, leider ist sie, wie zu erwarten, nicht gerade umfangreich obwohl sie (meiner Meinung nach) direkt von Half-Life geklaut wurde: Auf einer Forschungsstation (hier eine auf dem Mars) gibt es kurz nach deiner Ankunft (du bist Marine und sollt dort für die Sicherheit sorgen) einen Unfall und viele böse Monster fallen über die Station her *g*. Nur das sie diesmal aus der Hölle kommen. Und du musst dich bis zur Hölle durchschießen und das Übel beseitigen. Durchschießen ist das Stichwort, denn etwas anderes macht man meistens nicht: Man läuft durch lineare Sektorabschnitte und knallt Raum für Raum Gegner ab. Eine KI ist, außer das Gegner manchmal in Deckung blieben, nicht wirklich vorhanden.
Der vielumworbene Horroreffekt ist meiner Meinung nach erträglich. Obwohl ich auch manchmal ziemlich erschrocken bin, was aber nicht sehr schwer ist wenn die Entwickler aus einer Tür die man gerade geöffnet hat so ein Vieh von Gegner rausspringen lassen oder genau in den Momenten wo es gerade Passt das Licht ausschalten. Genau das ist auch, neben dem Leveldesign, die größte Schwäche des Spiels: Gegner sind einfach unrealistisch gesetzt und tauchen irgendwo auf wo es gerade passt oder wo sich der Spieler wahrscheinlich am meisten erschrecken wird. Wirklich gut hingegen finde ich die Taschenlampe. Diese Leuchtet schwach und man kann wärendessen keine Waffe benutzen :). Die Schwischengegner sind natürlich härtere Brocken und verlangen etwas Überlegung was aber nicht weiter schwer ist. Nach dem man sich im ersten Teil des Spiels durch meist sich ständig wiederholende enge und dunkle Gänge gekämpft hat wird man in der Hölle dann doch wieder mit grafischer Abwechslung belohnt. Es gibt ungefähr zehn Waffen im Spiel die allesamt sehr abwechslungsreich sind. Außerdem sind sie gut platziert (je stärker die Waffen desto stärker die Gegner) so das man nicht schon mit dem Raketenwerfer auf einfache Zombies schießt. Außerdem finde ich es gut das man mit der Munition sparsam sein muss (zumindest in meinem mittleren Schwierigkeitsgrad) was die Spannung erhöht. Nachdem man das Spiel einmal durch hat kann man sich an der Stufe \"Alptraum\" versuchen. Der Multiplayer Modus ist nicht weiter erwähnenswert: Ein Lieblos hingeklatschter Deathmatch-Modus mit 5 Karten. Was sich aber durch den beigefügten Editor und die Modfähigkeit hoffentlich bald ändern wird. Was noch zu erwähnen wäre: Der Sound! Wer ein 5.1 oder 6.1 haben sollte wird bei Doom3 mit den Ohren schlackern (*g* wollte ich schon immer mal schreiben). Es ist einfach nur Filmreif wie die einzelnen Geräusche ein Gesamtbild ergeben. Wenn man schon den Gegner nicht sieht, dann hört man woher er kommt....
Fazit: In allem was Id-Software vor Erscheinen von Doom3 angekündigt haben bin ich nicht enttäuscht worden. Geniale, hochauflösende und detaillierte Grafik; erstklassige Soundkulisse und eine betrückende Athmosphere mit Gruseleffekt. Allerdings hat das Spiel auch schwächen. Das Leveldesign und Gegnerverhalten und die Story finde ich wirklich schwach und könnte zum größten Teil aus Doom1 stammen! Trotzdem halte ich Doom3 immer noch für eine Empfehlung die sich lohnt.
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