Philips Senseo Original Testbericht

ab 40,76
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Summe aller Bewertungen
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Geschmack des Kaffees:  sehr gut
  • Reinigung:  einfach
  • Design:  sehr gut
  • Geräuschpegel:  leise

Erfahrungsbericht von Saandy

Kaffeeklatsch gefällig?

5
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Design:  sehr gut
  • Besitzen Sie das Produkt?:  ja

Pro:

schnelle Zubereitung, leckerer Kaffee, einfache Handhabung, Schaum auf dem Kaffee

Kontra:

die Original-Pads sind in Deutschland recht teuer

Empfehlung:

Ja

Heute soll es mal einen eher ungewöhnlichen Bericht für mich geben. Nein, ich möchte Euch kein Produkt aus meiner Beautyartikel-Sammlung vorstellen, sondern möchte Euch heute von einem Haushaltsgerät berichten, das mich nun seit fast einem halben Jahr begleitet.
Ich möchte Euch nun die

PHILIPS SENSEO in BLAU

vorstellen.


Grund des Kaufs
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Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich mir die Senseo Kaffeemaschine gar nicht selbst gekauft habe, sondern dass ich sie zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Ich habe den Wunsch geäußert, weil ich gemerkt habe, wie selten ich meine normale Kaffeemaschine eigentlich benutzt habe, weil ich es immer zu aufwändig finde, für die ein, zwei Tassen Kaffee, die ich trinke, die herkömmliche Kaffeemaschine anzuwerfen. Dann habe ich meist lieber ganz auf Kaffee verzichtet.
Plötzlich bin ich auf die Idee gekommen, dass eine Senseo-Kaffeemaschine eigentlich genau das Richtige für mich wäre, weil man da ja jede Tasse einzeln kochen kann. Da meine Eltern die Maschine auch haben, wusste ich auch, dass ich den Senseo-Kaffee sehr gerne mag. Also bekam ich zum Geburtstag eine blaue Senseo-Kaffeemaschine geschenkt.


Preis
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Mir ist aufgefallen, dass es bei der Senseo-Maschine immer noch einen ziemlichen Preisunterschied in verschiedenen Geschäften gibt. Ich habe sie vor kurzem bei Saturn für knapp 50,- € gesehen, hin und wieder sieht man sie allerdings auch noch für 64,- €, was ich ja schon recht teuer finde, denn das Geld würde ich sicherlich nicht für eine herkömmliche Kaffemaschine ausgeben.
Wer darüber nachdenkt, sich eine Senseo-Kaffeemaschine zu kaufen, sollte also auf jeden Fall die Preise in mehreren Geschäften vergleichen, da man dann wirklich sparen kann. Manchmal sind die Maschinen auch etwas teurer, weil man dann noch bestimmte Zugaben wie z.B. Kaffeetassen oder Kaffeepads dabei hat.


Lieferumfang
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Als ich den braun-weißen Karton aufgemacht habe, kam der gesamte Lieferumfang zum Vorschein. Neben der Kaffeemaschine enthielt der Karton noch den Wassertank, eine Auffangschale, ein
Abtropfsieb und zwei Kaffeepadhalter in zwei verschiedenen Größen. Als Zugabe war auch noch ein Päckchen Senseo-Kaffeepads der Sorte normale Röstung enthalten,damit ich auch gleich mit dem Kaffeekochen anfangen konnte.


Design
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Wie ich oben schon erwähnt habe, nenne ich die BLAUE Senseo-Maschine mein Eigen. Eigentlich wollte ich eine schwarze haben, die war allerdings ausverkauft. Natürlich bin ich aber auch mit meiner blauen Maschine zufrieden, denn die enthaltene Technik ist ja sowieso die Gleiche. Da ich denke, dass sicherlich jeder, der darüber nachdenkt, sich eine Senseo zu kaufen, weiß, wie die Maschine aussieht, verzichte ich an dieser Stelle einfach mal darauf, dass Design detailliert zu erläutern. Ich möchte allerdings sagen, dass die Senseo-Maschine formschöner ist als viele herkömmliche Kaffeemaschinen.
Neben den Farbenvarianten blau und schwarz ist die Kaffeemaschine auch in weiß erhältlich.


Vor der ersten Verwendung
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Wenn man die Hinweise in der Betriebsanleitung nicht befolgt, wird es wohl keinen aus dieser Maschine geben, denn bevor man das erste Mal Kaffee kocht, muss man den Wassertank füllen und einmal klares Wasser durch die Maschine laufen lassen, wahrscheinlich um sie halt einmal vor dem eigentlichen Gebrauch durchzuspülen. Da die Maschine das Wasser aber relativ schnell erhitzt, dauert es auch nicht lange bis man dann endlich die erste Tasse frisch gebrühten Kaffee genießen kann.


Anwendung
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Zuerst einmal sei gesagt, dass die Kaffeezubereitung mit der Senseo-Kaffeemaschine wirklich ein Kinderspiel ist.

Zuerst fülle ich immer den Wassertank bis etwas über die am Wassertank aufgemalten Markierungen, die angeben, wie viel Wasser man für eine bzw. zwei Tassen Kaffee braucht, und drücke auf den mittleren der drei an der Maschine angebrachten Knöpfe, um die Kaffeemaschine einzuschalten und damit auch den Wassererhitzungsvorgang zu starten. Während das Wasser erhitzt wird, hole ich dann eine Tasse aus dem Schrank und lege ein Kaffeepad in den dafür vorgesehenen Filter. Während des Erwärmens des Wassers kann man Geräusche der Maschine wahrnehmen, die man vom Klang und auch von der Lautstärke in etwa mit den Geräuschen, die ein Wasserkocher verursacht, vergleichen kann.

Nach ca. 90 Sekunden ist das Wasser heiß, was man daran erkennt, dass der Ring um den An-/Aus-Knopf nicht mehr blinkt, was er während des Erhitzens getan hat, sondern nun rot leuchtet. Dann kann man wählen, ob man eine oder zwei Tassen Kaffee haben möchte, indem man den für die jeweilige Tassenanzahl vorgesehenen Knopf betätigt. Schon fängt die Maschine an brummen und der Kaffee fließt aus den zwei Löchern in die Tasse.

Wenn man einmal zu wenig Wasser im Wassertank haben sollte, wird das dadurch signalisiert, dass der Ring um den Netzschalter \"ganz hektisch\" blinkt. Man kann dieses Blinken sehr deutlich von dem Blinken während des Erhitzungsvorgangs unterscheiden.


Welchen Filter wähle ich für welche Tasse?
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Wie ich oben schon erwähnt habe, werden bei der Kaffeemaschine zwei unterschiedliche Pad-Halter mitgeliefert. Einer der Halter ist so groß, dass genau ein Pad hineinpasst, der andere ist etwas größer, so dass zwei Pads Platz haben. Eigentlich ist es so gedacht, dass man zwei Pads benutzt, wenn man zwei Tassen Kaffee kocht, wenn ich allerdings zwei kleine Tassen bzw. i.d.R. eine große Tasse koche, benutze ich trotzdem nur ein Pad, weil mir der Kaffee erstens mit einem Pad stark genug ist und ich somit außerdem noch länger mit einer Packung Pads auskomme. Um mir eine große Tasse zu kochen, drücke ich auf den 2-Tassen-Knopf und dann kommt der Kaffee aus beiden Öffnungen. Auch wenn man nur eine Tasse anwählt, kommt der Kaffee aus beiden Öffnungen, allerdings stoppt der Durchlauf des Kaffees eher, so dass der Kaffee in eine kleine Tasse (eine ganz normale Kaffeetasse z.B. eines Service) passt. Eine kleine Tasse ist mir ein bisschen wenig und deshalb mache ich mir immer eine große Tasse, genauer gesagt einen Kaffeebecher . Ich muss allerdings sagen, dass es eine Weile dauerte bis ich eine große Tasse gefunden hatte, die auch gut unter die Maschine passt. Nun habe ich aber eine gefunden und ich kann mir auch ohne Probleme eine große Tasse Kaffee kochen.


Geschmack
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Natürlich ist der Geschmack des Kaffees ein sehr wichtiges Kriterium, wenn ich darum geht, sich für oder gegen die Senseo-Maschine zu entscheiden. Ich kann natürlich nur von mir und meinen Bekannten sprechen, kann aber sagen, dass wir vom Kaffeegeschmack wirklich begeistert sind. Der Kaffee ist sehr aromatisch und einfach richtig lecker. Er unterscheidet sich deutlich von Kaffee, der mit einer normalen Kaffeemaschine gemacht wurde, da er obenauf etwas Schaum hat, welcher schön cremig ist. Ich habe allerdings ein bisschen das Gefühl, dass der Schaum bei der ersten Tasse, die ich koche immer etwas stärker ist. Meist ist auf der zweiten Tasse, die ich direkt nach der ersten koche, nicht ganz so viel Schaum auf dem Kaffee. Trotzdem kann immer noch den Unterschied zwischen normalem und Senseo-Kaffee sehen.


Kaffeepads
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Zum normalen Sortiment in Deutschland gehören die Senseo-Pads in den Sorten Normale Röstung, Milde Röstung, Dunkle Röstung und Entkoffeiniert. Wenn man Glück hat, gibt es mal wieder irgendwo eine Aktion, bei der auch die Sorten Vienna, Rio de Janeiro, Sydney und Milano verkauft werden, denn sie gehören, soweit ich weiss, immer noch nicht zum ständigen Sortiment in Deutschland.
Mittlerweile gibt es aber auch Kaffeepads von mehreren anderen Herstellern, wobei ich nicht weiss, ob der Kaffee dann auch so lecker wird, da ich i.d.R. immer die Original-Senseo-Pads verwende.
In den Niederlanden sind die Senseo-Pads um Einiges günstiger und deswegen schlage ich da jedes Mal voll zu, wenn ich dort bin oder wenn Freunde dort hinfahren. Dort gehören die \"Sondersorten\" Sydney, Milano, Rio de Janeiro und Vienna auch zum ständigen Sortiment.

Ich muss sagen, dass es mich wundert, dass es noch gar nicht so besondere Kaffeesorten wie z.B. Cappucchino usw. gibt, kann mir allerdings eigentlich ganz gut vorstellen, dass so was bestimmt irgendwann auf den Markt kommt, zumal ich bereits Rooibos-Tee in Kaffeepads gesehen habe.


Wassertank
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Lt. Herstellerseite reicht ein voll gefüllter Wassertank für 5-6 Tassen Kaffee. Hier kann ich allerdings nur die Herstellerangaben übernehmen, da ich i.d.R. nur so viel Wasser in den Wassertank fülle wie ich in etwa brauche.

Die Leute, denen der Wassertank einfach zu klein ist, können Abhilfe schaffen, indem sie sich den separat im Handel erhältlichen großen Wassertank kaufen, der 1,5 L Wasser fasst und somit für bis zu 10 Tassen Kaffee reicht.


Sauberhalten
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Die einzelnden Teile der Kaffeemaschine, die mit Wasser oder Kaffee in Berührung kommen, kann man alle annehmen und spülen. Soweit ich weiss, sind sie sogar spülmaschinenfest, was ich allerdings noch nicht ausprobiert habe, da ich in meiner Mini-Studi-Wohnung keine Spülmaschine habe.


Fazit
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Ich bin mit meiner Senseo-Kaffeemaschine wirklich sehr zufrieden und kann sie auch auf jeden Fall weiterempfehlen. Innerhalb von knapp zwei Minuten habe ich den vollen Kaffeegenuss und die Handhabung ist wirklich sehr einfach. Da ich nur gute Erfahrungen mit dem Gerät habe, bekommt es von mir die vollen fünf Sterne.

Ich möchte allerdings trotzdem ein paar Bemerkungen machen. Wenn jemand, der wirklich richtig viel Kaffee trinkt, darüber nachdenkt, eine Senseo-Maschine zu kaufen, ist er vielleicht mit einer herkömmlichen Kaffeemaschine bedient, da der Kaffee durch die Kaffeepads, die ja eindeutig teurer als ein Päckchen Kaffee sind, einfach zu teuer wird.
Es gibt mittlerweile auch kleine Filter aus Plastik, die man mit normalem Kaffeepulver füllen kann, wenn einem die Pads einfach zu teuer werden, allerdings habe ich gehört, dass das eine ziemliche Sauerei ist, wenn man den Filter dann wieder sauber machen möchte. Daher bleibe ich lieber bei den Kaffeepads.

Außerdem sollte man die herkömmliche Kaffeemaschine nicht ganz verbannen, wenn man darüber nachdenkt, einen Kaffeeklatsch zu machen, denn wenn man für jeden Gast, der vielleicht auch noch mehrere Tassen Kaffee trinkt, extra eine Tasse zubereiten möchte, dann wird das Ganze doch ganz schön aufwendig und man ist mit einer normalen Kaffeemaschine auf jeden Fall besser bedient.

Trotzdem bin ich mit meiner Kaffeemaschine wirklich sehr zufrieden und hoffe, dass sie auch noch weiterhin lange so funktioniert wie sie soll und mir immer leckeren Kaffee macht, wenn ich mal vor Müdigkeit die Augen kaum aufbekomme.



Ich hoffe, dass ich in meinem Bericht nicht allzu viele (am besten gar keine) wirklich wichtigen Infos vergessen habe. Falls jemand etwas vermisst, freue ich mich über jeden Vorschlag, was ich noch ergänzen könnte.



Ich danke Euch fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren,
LG, Eure Saandy für Ciao/Yopi

32 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Loewie

    07.07.2005, 14:51 Uhr von Loewie
    Bewertung: sehr hilfreich

    aber auch sehr teuer, wenn man sich die Pads nicht gerade im Ausland besorgen kann. Deshalb haben wir uns damals für die teurere Ausgabe Kaffeevollautomat entschieden. Hat natürlich den ca. 8 mal höheren Anschaffungspreis, dafür rechnet