Philips Senseo Original Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 07/2010
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Summe aller Bewertungen
- Qualität & Verarbeitung:
- Handhabung & Komfort:
- Geschmack des Kaffees:
- Reinigung:
- Design:
- Geräuschpegel:
Erfahrungsbericht von LeaofRafiki
Nobel geht die Welt zugrunde...
Pro:
extrem lecker, super für zwischendurch oder alleine
Kontra:
Folgekosten wg. teurer Coffeepads, seltsame Tassengröße, Kaffee kühlt schnell ab
Empfehlung:
Ja
Nobel geht die Welt zugrunde...
Seit zwei Wochen ziert eine neue Kaffeemaschine meine Küche. Frei nach dem Motto „Man gönnt sich ja sonst nichts\" und „der beste Weihnachtsmann ist frau selbst\" hab ich mich reichlich selbst beschenkt, damit auch ich pünktlich zu den Feiertagen in den Genuß des Ausprobierens und Genießens komme...
Ewig lange war ich um diese Kaffeemaschinen rumgeschlichen, die ich vor zwei Jahren(?), also bevor sie auf den Markt kamen, im Rahmen einer Meinungsforschung gründlich verrissen hatte ob ihres futuristischen Aussehens und der hohen Folgekosten, die sie verursachen. Aber nachdem ich von mehreren mir nahestehenden Menschen nur Gutes über sie gehört, gelesen und geschmeckt hatte, begab ich mich immer mal wieder auf Schnäppchenjagd, die eben vor zwei Wochen endlich von Erfolg gekrönt war.
Allerdings hab ich mir, wenn schon, denn schon, trotz der enormen Preisnachlässe auf die Maschinen der ersten Generation dann gleich das neueste Modell gegönnt, da es doch einige Verbesserungen aufweist, die mir wichtig sind.
Muß ich diese Kaffeemaschine noch extra erklären?
Nun gut, ich bin ja nicht so, also hier eine Kurzversion:
Ähnlich wie bei einer Espressomaschine wird das heiße Wasser durch den Kaffee, der in kleinen Filterbeutelchen, sogenannten Coffepads, ist, gepresst, so daß beim Einlaufen in die Tasse ein feiner Schaum, die sogenannte Crema entsteht.
Entwickelt wurde sie von den auf jeden Fall ursprünglich holländischen Firmen Philips (als Gerätehersteller) und Douwe Egberts (als Kaffeeröster) - bei den heutigen Firmenübernahmen, - pleiten und --zusammenschlüssen ändert sich die Nationalität ja eh alle Naselang.
Aussehen
tut sie immer noch wie die Geräte der ersten Generation (siehe Produktbild), mit einem kleinen Unterschied: zum Öffnen des Deckels, damit man entweder ein oder zwei Pads einlegen kann, braucht man nicht mehr zwei kleine Hebelchen einlegen, sondern es gibt nun einen großen Hebel mit Schnappverschluß, den man nach oben umklappt und der, für mich aufgrund meiner gelähmten rechten Hand wichtig, einhändig bedienen kann.
Mit scharfem Blick ist ebenfalls erkennbar, daß der Abstand zwischen Auslaufdüse und Tassenstellfläche vergrößert wurde, so daß ich endlich meinen heißgeliebten Kaffeebecher darunter stellen kann.
Nicht mehr erkennbar, aber später an der Stromrechnung ablesbar, ist, daß die Wattzahl von 1600 auf 1450 herabgesetzt wurde.
Funktionsweise und Geschmackstest:
Vor dem ersten Kaffeeaufbrühen muß sich die Pumpe mit Wasser vollsaugen können, wozu man eine volle Wassertankladung einfüllt und OHNE PADS in einen unter die Düse gestellten Behälter durchlaufen läßt.
Ab dann kann man sich jederzeit frischen Kaffee brühen lassen... Die Aufheizzeit beträgt beim ersten Einschalten ca. 90 Sekunden, der Brühvorgang selber weitere 30 Sekunden. Die Auslaufmenge beträgt entweder 150 ml (Symbol 1 Tasse / 1 Pad / flacher Padhalter) oder 300 ml (Symbol 2 Tassen / 2 Pads / tiefer Padhalter). Bei nachfolgenden Brühvorgängen geht das Aufheizen natürlich schneller.
Wie immer, gibt es bei genauerer Betrachtung Positives und Negatives zu berichten...
Als positiv betrachte ich, daß der Wassertank, der immerhin 750 ml faßt, also für fünf kleine Tassen reicht - negativ ist, daß das Befüllen des Wassertanks eine Angelegenheit ist, bei der man sich doch die Hände verbiegt... Wie bei einer „normalen\" Kaffeemaschine einfach Tankdeckel hoch und Wasser marsch ist nicht, man muß den Tank ganz abnehmen, befüllen und dann wieder einsetzen... Das geht bei mir nicht ohne Pütschern ab also noch verbesserungswürdig.
Positiv ist, daß wirklich jede Tasse frisch aufgebrüht wird - negativ, daß dies bei einer größeren Kaffeetafel oder gemütlicher Runde dann doch einige Zeit in Anspruch nimmt und, wegen der teuren Pads, ein teueres Vergnügen wird...
Positiv ist, daß der frisch gebrühte Kaffee zwar sehr lecker und mit einer herrlichen Schaumkrone versehen ist, aber in den Tassen, vor allem wenn man wie ich Milch dazu gibt, schnell abkühlt. Hier empfiehlt es sich, angewärmte Tassen zu benutzen und auch die Milch anzuwärmen... Außerdem hab ich ein kleines Problem mit der Tassengröße. 150 ml ist mir zu wenig, bei der doppelten Menge brauche ich eine Jumbotasse, um die Milch noch in ihr unterzubringen.
All diese „Nachteile\" werden allerdings durch den Geschmack größtenteils aufgewogen, denn der ist wirklich phantastisch, jedenfalls wenn man die richtigen Pads, also bereits vorgefertigte in Filtervlies eingeschweißte Kaffeeportionen benutzt...
Es gibt sie in Original von Douwe Egberts in den klassischen Richtungen:
- Milde Röstung (vollmundig mild)
- Normale Röstung (sehr aromatisch)
- Dunkle Röstung (kräftig)
- Entkoffeiniert (halt ohne Koffein)
sowie die Moderichtungen:
Vienna (mit Schokolade-, Haselnuss- & Vanille-Aroma)
Rio den Janeiro (mit Vanille- & Likörcreme Aroma)
Milano (stark und temperamentvoll)
Eine Packung mit 18 Pads kostet regulär € 2,99, aber wenn man auf andere Hersteller ausweicht, oder sich gar Dauerfilter anschafft, mit dem man dann auch seine gewohnten Kaffeesorten weiterbenutzen kann, wird es entsprechend billiger.
A propos Preis? Der ist heiß!
€ 69,99 kostete mein blaues Maschinchen (es gibt sie aber auch noch in weiß und schwarz, bzw. als Auslaufmodelle in hellblau, anthrazit und creme, je nach Type) incl. eines Gutscheines im Wert von € 25,00 für 5 Packungen Original Senseopads und 2 Senseo-Tassen, also € 45,00 bei Karstadt. Wer mag, kann ja auch bei ebay sein Glück versuchen, allerdings unter € 50,00 zzgl. Versand ist sie auch dort nicht zu haben.
Nun muß ich wohl noch ein Fazit formulieren...
Tja... Ich sag‘s mal so: Diese Maschine ist der absolute Luxus einer Chimäre zwischen normaler Kaffee- und Espressomaschine.
Für einen Mehrpersonenhaushalt halte ich sie aufgrund des Anschaffungspreises, vor allem aber wegen der Folgekosten, erst recht, wenn man Originalpads verwendet, für ziemlich ungeeignet. Da ist eine herkömmliche Kaffemaschine besser geeignet. - Bzw. ich werde, wenn Besuch da ist und es um größere Mengen an trinkfertigem Kaffee geht, weiterhin meine Pröttkanne von Bodum benutzen.
Für mich als Single oder zu zweit hingegen für ein einzelnes leckeres Tässchen zwischendurch ist sie ein wunderbarer Ersatz für meine Espressomaschine, die schon vor längerem ihren Geist aufgegeben hatte, zumal ich für die Senseo nur dunkle Röstungen benutze.
© LeaofRafiki, 25.12.2003
***************************************************
ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener auf irgendwelchen anderen Plattformen, aber dafür vielleicht auf meiner Homepage www.leaofrafiki.de *grins*
Seit zwei Wochen ziert eine neue Kaffeemaschine meine Küche. Frei nach dem Motto „Man gönnt sich ja sonst nichts\" und „der beste Weihnachtsmann ist frau selbst\" hab ich mich reichlich selbst beschenkt, damit auch ich pünktlich zu den Feiertagen in den Genuß des Ausprobierens und Genießens komme...
Ewig lange war ich um diese Kaffeemaschinen rumgeschlichen, die ich vor zwei Jahren(?), also bevor sie auf den Markt kamen, im Rahmen einer Meinungsforschung gründlich verrissen hatte ob ihres futuristischen Aussehens und der hohen Folgekosten, die sie verursachen. Aber nachdem ich von mehreren mir nahestehenden Menschen nur Gutes über sie gehört, gelesen und geschmeckt hatte, begab ich mich immer mal wieder auf Schnäppchenjagd, die eben vor zwei Wochen endlich von Erfolg gekrönt war.
Allerdings hab ich mir, wenn schon, denn schon, trotz der enormen Preisnachlässe auf die Maschinen der ersten Generation dann gleich das neueste Modell gegönnt, da es doch einige Verbesserungen aufweist, die mir wichtig sind.
Muß ich diese Kaffeemaschine noch extra erklären?
Nun gut, ich bin ja nicht so, also hier eine Kurzversion:
Ähnlich wie bei einer Espressomaschine wird das heiße Wasser durch den Kaffee, der in kleinen Filterbeutelchen, sogenannten Coffepads, ist, gepresst, so daß beim Einlaufen in die Tasse ein feiner Schaum, die sogenannte Crema entsteht.
Entwickelt wurde sie von den auf jeden Fall ursprünglich holländischen Firmen Philips (als Gerätehersteller) und Douwe Egberts (als Kaffeeröster) - bei den heutigen Firmenübernahmen, - pleiten und --zusammenschlüssen ändert sich die Nationalität ja eh alle Naselang.
Aussehen
tut sie immer noch wie die Geräte der ersten Generation (siehe Produktbild), mit einem kleinen Unterschied: zum Öffnen des Deckels, damit man entweder ein oder zwei Pads einlegen kann, braucht man nicht mehr zwei kleine Hebelchen einlegen, sondern es gibt nun einen großen Hebel mit Schnappverschluß, den man nach oben umklappt und der, für mich aufgrund meiner gelähmten rechten Hand wichtig, einhändig bedienen kann.
Mit scharfem Blick ist ebenfalls erkennbar, daß der Abstand zwischen Auslaufdüse und Tassenstellfläche vergrößert wurde, so daß ich endlich meinen heißgeliebten Kaffeebecher darunter stellen kann.
Nicht mehr erkennbar, aber später an der Stromrechnung ablesbar, ist, daß die Wattzahl von 1600 auf 1450 herabgesetzt wurde.
Funktionsweise und Geschmackstest:
Vor dem ersten Kaffeeaufbrühen muß sich die Pumpe mit Wasser vollsaugen können, wozu man eine volle Wassertankladung einfüllt und OHNE PADS in einen unter die Düse gestellten Behälter durchlaufen läßt.
Ab dann kann man sich jederzeit frischen Kaffee brühen lassen... Die Aufheizzeit beträgt beim ersten Einschalten ca. 90 Sekunden, der Brühvorgang selber weitere 30 Sekunden. Die Auslaufmenge beträgt entweder 150 ml (Symbol 1 Tasse / 1 Pad / flacher Padhalter) oder 300 ml (Symbol 2 Tassen / 2 Pads / tiefer Padhalter). Bei nachfolgenden Brühvorgängen geht das Aufheizen natürlich schneller.
Wie immer, gibt es bei genauerer Betrachtung Positives und Negatives zu berichten...
Als positiv betrachte ich, daß der Wassertank, der immerhin 750 ml faßt, also für fünf kleine Tassen reicht - negativ ist, daß das Befüllen des Wassertanks eine Angelegenheit ist, bei der man sich doch die Hände verbiegt... Wie bei einer „normalen\" Kaffeemaschine einfach Tankdeckel hoch und Wasser marsch ist nicht, man muß den Tank ganz abnehmen, befüllen und dann wieder einsetzen... Das geht bei mir nicht ohne Pütschern ab also noch verbesserungswürdig.
Positiv ist, daß wirklich jede Tasse frisch aufgebrüht wird - negativ, daß dies bei einer größeren Kaffeetafel oder gemütlicher Runde dann doch einige Zeit in Anspruch nimmt und, wegen der teuren Pads, ein teueres Vergnügen wird...
Positiv ist, daß der frisch gebrühte Kaffee zwar sehr lecker und mit einer herrlichen Schaumkrone versehen ist, aber in den Tassen, vor allem wenn man wie ich Milch dazu gibt, schnell abkühlt. Hier empfiehlt es sich, angewärmte Tassen zu benutzen und auch die Milch anzuwärmen... Außerdem hab ich ein kleines Problem mit der Tassengröße. 150 ml ist mir zu wenig, bei der doppelten Menge brauche ich eine Jumbotasse, um die Milch noch in ihr unterzubringen.
All diese „Nachteile\" werden allerdings durch den Geschmack größtenteils aufgewogen, denn der ist wirklich phantastisch, jedenfalls wenn man die richtigen Pads, also bereits vorgefertigte in Filtervlies eingeschweißte Kaffeeportionen benutzt...
Es gibt sie in Original von Douwe Egberts in den klassischen Richtungen:
- Milde Röstung (vollmundig mild)
- Normale Röstung (sehr aromatisch)
- Dunkle Röstung (kräftig)
- Entkoffeiniert (halt ohne Koffein)
sowie die Moderichtungen:
Vienna (mit Schokolade-, Haselnuss- & Vanille-Aroma)
Rio den Janeiro (mit Vanille- & Likörcreme Aroma)
Milano (stark und temperamentvoll)
Eine Packung mit 18 Pads kostet regulär € 2,99, aber wenn man auf andere Hersteller ausweicht, oder sich gar Dauerfilter anschafft, mit dem man dann auch seine gewohnten Kaffeesorten weiterbenutzen kann, wird es entsprechend billiger.
A propos Preis? Der ist heiß!
€ 69,99 kostete mein blaues Maschinchen (es gibt sie aber auch noch in weiß und schwarz, bzw. als Auslaufmodelle in hellblau, anthrazit und creme, je nach Type) incl. eines Gutscheines im Wert von € 25,00 für 5 Packungen Original Senseopads und 2 Senseo-Tassen, also € 45,00 bei Karstadt. Wer mag, kann ja auch bei ebay sein Glück versuchen, allerdings unter € 50,00 zzgl. Versand ist sie auch dort nicht zu haben.
Nun muß ich wohl noch ein Fazit formulieren...
Tja... Ich sag‘s mal so: Diese Maschine ist der absolute Luxus einer Chimäre zwischen normaler Kaffee- und Espressomaschine.
Für einen Mehrpersonenhaushalt halte ich sie aufgrund des Anschaffungspreises, vor allem aber wegen der Folgekosten, erst recht, wenn man Originalpads verwendet, für ziemlich ungeeignet. Da ist eine herkömmliche Kaffemaschine besser geeignet. - Bzw. ich werde, wenn Besuch da ist und es um größere Mengen an trinkfertigem Kaffee geht, weiterhin meine Pröttkanne von Bodum benutzen.
Für mich als Single oder zu zweit hingegen für ein einzelnes leckeres Tässchen zwischendurch ist sie ein wunderbarer Ersatz für meine Espressomaschine, die schon vor längerem ihren Geist aufgegeben hatte, zumal ich für die Senseo nur dunkle Röstungen benutze.
© LeaofRafiki, 25.12.2003
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ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener auf irgendwelchen anderen Plattformen, aber dafür vielleicht auf meiner Homepage www.leaofrafiki.de *grins*
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