Philips Senseo Original Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 07/2010
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Summe aller Bewertungen
- Qualität & Verarbeitung:
- Handhabung & Komfort:
- Geschmack des Kaffees:
- Reinigung:
- Design:
- Geräuschpegel:
Erfahrungsbericht von springschting
Schnell & Leicht zu hochqualitativem Kaffee
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Mein heutiger Bericht handelt von einer Kaffeemaschine. Regelmäßige Leser von meinen Berichten werden sich jetzt denken, dass ich doch erst vor kurzem von einer neuen Maschine geschrieben habe und dass ich noch dazu doch gar kein allzu begeisterter Kaffeetrinker bin. Alles Richtig ? diese Kaffeemaschine gehört auch nicht mir, sondern gelangte erst neulich in den Besitz meiner Freundin. So ergab sich die Chance, sie ausgiebig zu testen und jetzt diesen Bericht zu verfassen, der alle positiven und auch negativen Eigenschaften und natürlich auch meine persönlichen Erfahrungen enthält.
Preis & Verfügbarkeit
Die Kaffeemaschine wurde im Rahmen einer Sonderaktion in einem bekannten Kaufhaus für ungefähr 70 Euro angeboten. Und als wäre dieser Preis noch nicht günstig genug, bekam man im Paket auch noch 4 Packungen Kaffee gratis dazu. Diese Packungen enthalten je 18 Portionen verschiedene Sorten, was dann letztendlich 72 ?Portionen? Kaffee bedeutet. Dies war allerdings nur eine Sonderaktion zu Einführung und ist nur Verfügbar, ?solange der Vorrat reicht?. Manche Händler lassen die Packungen auf weg und verkaufen die Maschine dann 10 Euro billiger ? praktisch, da man sich dann die Geschmacksrichtung kaufen kann, die am meisten zusagt.
Kaufentscheidung
Erste Kaufentscheidung war natürlich der Grund, dass eine neue Kaffeemaschine benötigt wurde. Allerdings war dies nicht der Grund für den Kaufhausbesuch, der eigentlich nur zufällig stattfand. Doch dann fiel die ?Senseo? ins Auge, und sah gleich sympathisch und hochwertig aus. Nach einer kleinen Überlegung und Information über Funktionalität, Preis und Qualität wurde die Kaufentscheidung schnell gefällt.
Das Design
Das Design ist schlichtweg sehr ansprechend und funktional, zugleich aber auch irgendwie genial. Ich möchte fasst behaupten, dass man auf den ersten Blick nicht unbedingt gleich erkennt, um welche Art von Gerätschaft es sich handelt.
Es gibt zwei Farbvarianten, nämlich creme und bleu. Wir besitzen die blaue Version, die mir persönlich etwas besser gefällt, da sie auch besser zur Einrichtung passt.
Unten auf der Vorderseite befinden sich drei silberne Tasten. Die Mittlere ist der Ein-/Ausschalten, mit der Linken und der Rechten kann man die Menge einstellen. Der Mittlere Schalter ist von einem Leuchtring umrahmt, der anzeigt, ob die Maschine ein oder ausgeschaltet ist.
Hinten ist der hellblaue, leicht transparente und abnehmbare Wasserbehälter befestigt. Außerdem befindet sich hier das Netzkabel und ?stecker, die traditionell in weiß gehalten sind.
Der Lieferumfang
Im Lieferumfang ist natürlich das Gerät an sich enthalten. Außerdem findet man den Wassertank, das Metallgitter, die Tropfschale, der Kaffeeauslauf mit dem sich darin befindenden Filtereinsatz, von dem zwei zu finden sind. Einer etwas größer, damit man 2 Pads auf einmal verwenden kann. Desweiteren ein Handbuch, einen Garantieschein und beim Einführungsangebot noch vier mal eine 130g Packung mit je 18 Pads in den Geschmacksrichtungen Milde Röstung (vollmundig), Dunkle Röstung (angenehm kräftig), Normale Röstung und Entkoffeiniert (beide sehr aromatisch).
Installation
Die Installation ist ganz einfach. Man muss die Kaffeemaschine nur aufstellen und anstecken. Anschließend muss man das ganze System einmal mit Wasser durchspülen, um Kaffee zu kochen. Damit will der Hersteller wahrscheinlich vermeiden, dass kleinste Teilchen aus der Produktion in den Kaffee gelangen. Hier muss man unbedingt beachten, ein ungefähr 800 ml fassendes Gefäß unter den Auslass zu stellen, sonst kann man sich danach in seiner Küche baden (zumindest wenn man den Durchspülvorgang ein paar Mal wiederholt). Der zu füllende Wassertank ist übrigens ganz einfach hinten abzunehmen und mit Wasser zu füllen. Um den Vorgang zu aktivieren muss man die beiden Knöpfe links und rechts gleichzeitig drücken, und alles funktioniert ab hier automatisch. Der gleiche Vorgang kann übrigens auch zum Entkalken verwendet werden. Damit habe ich bis jetzt aber keine Erfahrungen.
Funktionalität
Technologisch ist diese Kaffeemaschine eine Neuheit. Sie wurde von Philips in Zusammenarbeit mit Douwe Egberts entwickelt, und funktioniert nur mit den Kaffeepads, die ebenfalls von Herrn Egbert entwickelt wurden. Diese garantiert natürlich auch gute Qualität des Kaffees, da jede Tasse immer neu nach Bedarf gebrüht wird. Das Brühsystem mit einem 1600 Watt Boiler sorgt immer für die richtige Menge Kaffee und die richtige Temperatur. Damit dies alles funktioniert, wird das Wasser mit einem Druck von 1 Bar gleichmäßig auf ein Pad gesrpüht. Um eine Überextraktion des Kaffees, die die Ausscheidung von Bitterstoffen zur Folge hätte, zu vermeiden, berührt das Wasser den Kaffee nur relativ kurz. Der Wassertank soll 5 Tassen fassen und ein Tank voller Wasser ist schon nach einer Minute heiß, also sehr schnell.
Der Kochvorgang
Zuerst muss man den Wassertank mit genügend Wasser füllen. Anschließend ein Pad in den passenden Einsatz legen, und zwar mittig. Man kann natürlich mit dem anderen Einsatz auch 2 Pads gleichzeitig verwendet, was sich auch auf den Geschmack auswirkt. Natürlich muss man auch noch eine oder zwei Tassen unter den Auslass stellen. Zu beachten ist, dass in diese Tassen mindestens 250 ml passen sollten, die Kaffeemenge ist nicht einstellbar. Sehr praktisch ist, dass sowohl eine als auch zwei Tassen gleichzeitig verwendet werden können. Der Auslass ist so geteilt, dass sich der Kaffee gerecht durch zwei teilt. Genauso kann man natürlich auch eine Tasse mittig unter den Auslass stellen, so dass sich beide Kaffeeströhme wieder vereinigen. Ist die Maschine eingeschaltet, hat das Wasserkochen normalerweise schon begonnen, was an einem leisen Rauschen, ähnlich dem beim Wasserkocher, hörbar ist. Nach ungefähr einer Minute leuchtet die Betriebsleuchte konstant. Dies sagt uns, dass das Wasser nun heiß genug ist. Nun muss man nur noch zweischen einer oder zwei Tassen wählen und 5 bis 7 Sekunden später hat man seinen frisch zubereiteten Kaffee. Auf dem Kaffee findet man ein wenig feinen Schaum, der ein wenig an Espresso erinnert. Dieser entsteht beim vermischen des Wasserstrahls mit etwas Luft, was den Geschmack noch verbessern soll.
Die Pads können ganz einfach aus dem Einsatz genommen und entsorgt werden. Lediglich der Einsatz sollte danach einmal mit Wasser abgespült werden. Die Maschine bleibt nach dem Aufheizen bis zu einer Stunde betriebsbereit. Sie schaltet sich allerdings immer selbst ab, um Strom zu sparen. Man muss sie dann nur wieder einschalten, und der nächste Kaffee kann gebrüht werden. Wenn die Betriebsleuchte blinkt, wenn man Kaffee gekocht hat, ist wahrscheinlich kein Wasser mehr vorhanden. Der dafür verantwortlich Sensor ist sehr sensibel so dass man keine Gefahr läuft das Gerät zu beschädigen weil kein Wasser vorhanden ist.
Die Reinigung
Alle Teile lassen sich leicht reinigen und abnehmen und können normal mit Wasser gespült werden. Laut Anleitung sollte man den Wassertank nicht im direkten Sonnenlicht stehen lassen, da sich sonst Algen bilden können. Die Wahrscheinlichkeit ist meiner Meinung nach aber genauso groß, wenn der Tank nicht in der Sonne steht, da Algenarten sich auch im Dunkeln wohlfühlen. Allerdings ist die Wahrscheinlich voll Algen allgemein nicht allzu groß. Natürlich muss man auch ab und zu die Auffangschale reinigen und leeren, da ein Nachtropfen nicht wirklich zu verhindern ist. Zum Entkalken reicht es angeblich, den Anfangs beschriebenen Vorgang (wir erinnern uns: Die beiden Dosiertasten gleichzeitig drücken) mit Wasser zu wiederholen. Ein Entkalkungsmittel ist also angeblich nicht nötig.
Noch ein Tipp?
Will man den Koffeingehalt etwas erhöhen, empfehle ich einfach zwei Pads zu verwenden. Der Trick ist dann, statt zwei Tassen einfach nur eine brauen zu lassen, die dann aber den Gehalt von zwei Tassen hat.
Dieser Vorgang lässt sich natürlich auch umgekehrt verwenden, wenn man den Kaffee nicht so stark mag. Also ein Pad verwenden, zwei Tassen einstellen aber nur eine verwenden. Bitte dabei aber beachten, dass die Tasse dann 500 ml fassen sollte. Man kann natürlich auch zwei Tassen benutzen, aber gleichzeitig trinken wird wohl schwer.
Herstellerfirmen
Vertrieben und Entwickelt wird die Senseo von Philips, einem marktführenden Konzern mit einem Jahresumsatz von 32,3 Milliarden Euro. Vielleicht kann ich diesen Umsatz mit diesem Bericht noch um ein paar Euro steigern.
An der Entwicklung beteiligt war außerdem Douwe Egberts, der 1753 in den Niederlanden gegründet wurde und inzwischen der zweitgrößte Röstkaffeeproduzent welt- und europaweit ist. Der Marktanteil in den Niederlanden beträgt über 70 %.
Produktwebsite
Eigentlich mache ich ja keine Werbung für Herstellerwebsites, aber diese ist zu empfehlen. Auf www.senseo.de findet man natürlich viele Informationen rund um die Kaffeemaschine, aber sie kann mehr. Zum Beispiel kann man sich die Senseo in 3D aus jedem beliebigen Winkel ansehen. Außerdem kann virtuell ein Kaffee gebraut werden.
Fazit
Ich persönlich kann die Senseo von Philips nur rundum empfehlen. Sie ist vergleichbar günstig und macht wirklich sehr guten Kaffee. Natürlich ist sie nicht zum brauen sehr großer Mengen geeignet, aber für den Privatgebraucht sehr gut. So hat man wenigstens keine viertelvollen Kannen, die man dann eh in den Abfluss entleeren muss. Die Pads sind zwar recht teuer, aber das sollte ein guter Kaffee auch wert sein. Ich schätze auch, dass die Pads noch etwas billiger werden. Eine gute Idee wären auch selbst zu füllende Pads, aber ich schätze Philips will sich nicht das Geschäft versauen und andere Firmen werden aus rechtlichen Gründen daran gehindert. Das Gerät hat darüber hinaus ein sehr schönes und ansprechendes Design, dass eigentlich zu fast jeder Einrichtung passt. Endlich ist die Zeit dieser tristen langweiligen und unhygienisch anmutenden und vor allem auch langsamen Kaffeemaschinen gezählt. Von mir bekommt dieses Gerät die volle Punktzahl, die es auch völlig verdient hat und natürlich auch noch eine persönliche Empfehlung. Ich würde mich jederzeit für eine Senseo entscheiden, wenn ich eine Kaffeemaschine bräuchte, weil sie mich wirklich überzeugt hat.
Bericht auch veröffentlicht bei ciao.de
Preis & Verfügbarkeit
Die Kaffeemaschine wurde im Rahmen einer Sonderaktion in einem bekannten Kaufhaus für ungefähr 70 Euro angeboten. Und als wäre dieser Preis noch nicht günstig genug, bekam man im Paket auch noch 4 Packungen Kaffee gratis dazu. Diese Packungen enthalten je 18 Portionen verschiedene Sorten, was dann letztendlich 72 ?Portionen? Kaffee bedeutet. Dies war allerdings nur eine Sonderaktion zu Einführung und ist nur Verfügbar, ?solange der Vorrat reicht?. Manche Händler lassen die Packungen auf weg und verkaufen die Maschine dann 10 Euro billiger ? praktisch, da man sich dann die Geschmacksrichtung kaufen kann, die am meisten zusagt.
Kaufentscheidung
Erste Kaufentscheidung war natürlich der Grund, dass eine neue Kaffeemaschine benötigt wurde. Allerdings war dies nicht der Grund für den Kaufhausbesuch, der eigentlich nur zufällig stattfand. Doch dann fiel die ?Senseo? ins Auge, und sah gleich sympathisch und hochwertig aus. Nach einer kleinen Überlegung und Information über Funktionalität, Preis und Qualität wurde die Kaufentscheidung schnell gefällt.
Das Design
Das Design ist schlichtweg sehr ansprechend und funktional, zugleich aber auch irgendwie genial. Ich möchte fasst behaupten, dass man auf den ersten Blick nicht unbedingt gleich erkennt, um welche Art von Gerätschaft es sich handelt.
Es gibt zwei Farbvarianten, nämlich creme und bleu. Wir besitzen die blaue Version, die mir persönlich etwas besser gefällt, da sie auch besser zur Einrichtung passt.
Unten auf der Vorderseite befinden sich drei silberne Tasten. Die Mittlere ist der Ein-/Ausschalten, mit der Linken und der Rechten kann man die Menge einstellen. Der Mittlere Schalter ist von einem Leuchtring umrahmt, der anzeigt, ob die Maschine ein oder ausgeschaltet ist.
Hinten ist der hellblaue, leicht transparente und abnehmbare Wasserbehälter befestigt. Außerdem befindet sich hier das Netzkabel und ?stecker, die traditionell in weiß gehalten sind.
Der Lieferumfang
Im Lieferumfang ist natürlich das Gerät an sich enthalten. Außerdem findet man den Wassertank, das Metallgitter, die Tropfschale, der Kaffeeauslauf mit dem sich darin befindenden Filtereinsatz, von dem zwei zu finden sind. Einer etwas größer, damit man 2 Pads auf einmal verwenden kann. Desweiteren ein Handbuch, einen Garantieschein und beim Einführungsangebot noch vier mal eine 130g Packung mit je 18 Pads in den Geschmacksrichtungen Milde Röstung (vollmundig), Dunkle Röstung (angenehm kräftig), Normale Röstung und Entkoffeiniert (beide sehr aromatisch).
Installation
Die Installation ist ganz einfach. Man muss die Kaffeemaschine nur aufstellen und anstecken. Anschließend muss man das ganze System einmal mit Wasser durchspülen, um Kaffee zu kochen. Damit will der Hersteller wahrscheinlich vermeiden, dass kleinste Teilchen aus der Produktion in den Kaffee gelangen. Hier muss man unbedingt beachten, ein ungefähr 800 ml fassendes Gefäß unter den Auslass zu stellen, sonst kann man sich danach in seiner Küche baden (zumindest wenn man den Durchspülvorgang ein paar Mal wiederholt). Der zu füllende Wassertank ist übrigens ganz einfach hinten abzunehmen und mit Wasser zu füllen. Um den Vorgang zu aktivieren muss man die beiden Knöpfe links und rechts gleichzeitig drücken, und alles funktioniert ab hier automatisch. Der gleiche Vorgang kann übrigens auch zum Entkalken verwendet werden. Damit habe ich bis jetzt aber keine Erfahrungen.
Funktionalität
Technologisch ist diese Kaffeemaschine eine Neuheit. Sie wurde von Philips in Zusammenarbeit mit Douwe Egberts entwickelt, und funktioniert nur mit den Kaffeepads, die ebenfalls von Herrn Egbert entwickelt wurden. Diese garantiert natürlich auch gute Qualität des Kaffees, da jede Tasse immer neu nach Bedarf gebrüht wird. Das Brühsystem mit einem 1600 Watt Boiler sorgt immer für die richtige Menge Kaffee und die richtige Temperatur. Damit dies alles funktioniert, wird das Wasser mit einem Druck von 1 Bar gleichmäßig auf ein Pad gesrpüht. Um eine Überextraktion des Kaffees, die die Ausscheidung von Bitterstoffen zur Folge hätte, zu vermeiden, berührt das Wasser den Kaffee nur relativ kurz. Der Wassertank soll 5 Tassen fassen und ein Tank voller Wasser ist schon nach einer Minute heiß, also sehr schnell.
Der Kochvorgang
Zuerst muss man den Wassertank mit genügend Wasser füllen. Anschließend ein Pad in den passenden Einsatz legen, und zwar mittig. Man kann natürlich mit dem anderen Einsatz auch 2 Pads gleichzeitig verwendet, was sich auch auf den Geschmack auswirkt. Natürlich muss man auch noch eine oder zwei Tassen unter den Auslass stellen. Zu beachten ist, dass in diese Tassen mindestens 250 ml passen sollten, die Kaffeemenge ist nicht einstellbar. Sehr praktisch ist, dass sowohl eine als auch zwei Tassen gleichzeitig verwendet werden können. Der Auslass ist so geteilt, dass sich der Kaffee gerecht durch zwei teilt. Genauso kann man natürlich auch eine Tasse mittig unter den Auslass stellen, so dass sich beide Kaffeeströhme wieder vereinigen. Ist die Maschine eingeschaltet, hat das Wasserkochen normalerweise schon begonnen, was an einem leisen Rauschen, ähnlich dem beim Wasserkocher, hörbar ist. Nach ungefähr einer Minute leuchtet die Betriebsleuchte konstant. Dies sagt uns, dass das Wasser nun heiß genug ist. Nun muss man nur noch zweischen einer oder zwei Tassen wählen und 5 bis 7 Sekunden später hat man seinen frisch zubereiteten Kaffee. Auf dem Kaffee findet man ein wenig feinen Schaum, der ein wenig an Espresso erinnert. Dieser entsteht beim vermischen des Wasserstrahls mit etwas Luft, was den Geschmack noch verbessern soll.
Die Pads können ganz einfach aus dem Einsatz genommen und entsorgt werden. Lediglich der Einsatz sollte danach einmal mit Wasser abgespült werden. Die Maschine bleibt nach dem Aufheizen bis zu einer Stunde betriebsbereit. Sie schaltet sich allerdings immer selbst ab, um Strom zu sparen. Man muss sie dann nur wieder einschalten, und der nächste Kaffee kann gebrüht werden. Wenn die Betriebsleuchte blinkt, wenn man Kaffee gekocht hat, ist wahrscheinlich kein Wasser mehr vorhanden. Der dafür verantwortlich Sensor ist sehr sensibel so dass man keine Gefahr läuft das Gerät zu beschädigen weil kein Wasser vorhanden ist.
Die Reinigung
Alle Teile lassen sich leicht reinigen und abnehmen und können normal mit Wasser gespült werden. Laut Anleitung sollte man den Wassertank nicht im direkten Sonnenlicht stehen lassen, da sich sonst Algen bilden können. Die Wahrscheinlichkeit ist meiner Meinung nach aber genauso groß, wenn der Tank nicht in der Sonne steht, da Algenarten sich auch im Dunkeln wohlfühlen. Allerdings ist die Wahrscheinlich voll Algen allgemein nicht allzu groß. Natürlich muss man auch ab und zu die Auffangschale reinigen und leeren, da ein Nachtropfen nicht wirklich zu verhindern ist. Zum Entkalken reicht es angeblich, den Anfangs beschriebenen Vorgang (wir erinnern uns: Die beiden Dosiertasten gleichzeitig drücken) mit Wasser zu wiederholen. Ein Entkalkungsmittel ist also angeblich nicht nötig.
Noch ein Tipp?
Will man den Koffeingehalt etwas erhöhen, empfehle ich einfach zwei Pads zu verwenden. Der Trick ist dann, statt zwei Tassen einfach nur eine brauen zu lassen, die dann aber den Gehalt von zwei Tassen hat.
Dieser Vorgang lässt sich natürlich auch umgekehrt verwenden, wenn man den Kaffee nicht so stark mag. Also ein Pad verwenden, zwei Tassen einstellen aber nur eine verwenden. Bitte dabei aber beachten, dass die Tasse dann 500 ml fassen sollte. Man kann natürlich auch zwei Tassen benutzen, aber gleichzeitig trinken wird wohl schwer.
Herstellerfirmen
Vertrieben und Entwickelt wird die Senseo von Philips, einem marktführenden Konzern mit einem Jahresumsatz von 32,3 Milliarden Euro. Vielleicht kann ich diesen Umsatz mit diesem Bericht noch um ein paar Euro steigern.
An der Entwicklung beteiligt war außerdem Douwe Egberts, der 1753 in den Niederlanden gegründet wurde und inzwischen der zweitgrößte Röstkaffeeproduzent welt- und europaweit ist. Der Marktanteil in den Niederlanden beträgt über 70 %.
Produktwebsite
Eigentlich mache ich ja keine Werbung für Herstellerwebsites, aber diese ist zu empfehlen. Auf www.senseo.de findet man natürlich viele Informationen rund um die Kaffeemaschine, aber sie kann mehr. Zum Beispiel kann man sich die Senseo in 3D aus jedem beliebigen Winkel ansehen. Außerdem kann virtuell ein Kaffee gebraut werden.
Fazit
Ich persönlich kann die Senseo von Philips nur rundum empfehlen. Sie ist vergleichbar günstig und macht wirklich sehr guten Kaffee. Natürlich ist sie nicht zum brauen sehr großer Mengen geeignet, aber für den Privatgebraucht sehr gut. So hat man wenigstens keine viertelvollen Kannen, die man dann eh in den Abfluss entleeren muss. Die Pads sind zwar recht teuer, aber das sollte ein guter Kaffee auch wert sein. Ich schätze auch, dass die Pads noch etwas billiger werden. Eine gute Idee wären auch selbst zu füllende Pads, aber ich schätze Philips will sich nicht das Geschäft versauen und andere Firmen werden aus rechtlichen Gründen daran gehindert. Das Gerät hat darüber hinaus ein sehr schönes und ansprechendes Design, dass eigentlich zu fast jeder Einrichtung passt. Endlich ist die Zeit dieser tristen langweiligen und unhygienisch anmutenden und vor allem auch langsamen Kaffeemaschinen gezählt. Von mir bekommt dieses Gerät die volle Punktzahl, die es auch völlig verdient hat und natürlich auch noch eine persönliche Empfehlung. Ich würde mich jederzeit für eine Senseo entscheiden, wenn ich eine Kaffeemaschine bräuchte, weil sie mich wirklich überzeugt hat.
Bericht auch veröffentlicht bei ciao.de
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