Philips Senseo Original Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 07/2010
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Summe aller Bewertungen
- Qualität & Verarbeitung:
- Handhabung & Komfort:
- Geschmack des Kaffees:
- Reinigung:
- Design:
- Geräuschpegel:
Erfahrungsbericht von FreddyKrueger007
Der kleine fliegende Holländer
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leute!
War gestern einmal wieder einkaufen und was müssen meine durch die trockene Kaufkausluft tränenden Augen da erspähen? Die Senseo, diese neue Kaffeemaschine, die ich aus der Werbung kannte! Mhh, staun, bewunder und dann der Preis 69,95€ bei Karstadt und on the top kamen noch 4 Päckchen Kaffee à 18 Portionen der verschiedenen Richtungen zum Probieren.
Als vor ein paar Wochen meine Vienna mal kurz schlapp gemacht hat und ich gut 2 Tage nicht in den Genuss meines gewohnten Kaffees kam, war das schon ein mächtiger Schlag für mein morgendliches Aufstehritual. Um solche Katastrophen zu vermeiden, sah ich mir also diese Senseo genauer an. Schön klein das Teil, außerdem sah es so aus, als ob man bei der Bedienung nicht viel falsch machen könnte. 72 Portionen Kaffe wurden auch mitgeliefert und für den Preis gab\'s dann irgendwie kein Halten mehr. Um 19:45Uhr wechselte also meine kleine beige Senseo in meinen Besitz.
Zu Hause angekommen dachte ich schon, schon wieder eine Kurzschlussreaktion und Du hast doch eigentlich schon eine schöne Maschine, aber als Ersatz oder für Einzelpersonen macht sie einen wahrhaft schlanken Fuß, denn in der Küche macht sie sich wirklich klein.
Den recht voluminösen Karton geöffnet und erst einmal die Kaffeesorten auf die Anrichte legen, nun ging es ans Eigentliche, der Machine. Wahrhaft bruchsicher ist sie in ihrem Karton wirklich gut verpackt. Auch die üblichen Schwierigkeiten beim Auspacken halten sich in normalen Grenzen und so stand sie in wenigen Minuten ausgepackt auf der Anrichte.
Den 800 ml fassenden wasserblauen Kunststoffwassertank einfach nach hinten heraus genommen und mit Wasser befüllt, eines dieser Kaffeepad eingelegt und eingeschaltet... aber halt stop, sooo leicht geht\'s dann doch nicht.
Bevor man die Maschine in Betrieb nehmen kann muß sie erst einmal mit einer Ladung Wasser durchgespült werden, so verlangt sie es und beginnt sonst nicht ihren Dienst. Also das Kaffeepad wieder heraus nehmen und ein größeres Gefäß unter den Ausfluß stellen, Maschine wieder ausschalten und dann wieder ein, Knopf festhalten und nun gleichzeitig die restlichen beiden Knöpfe der Maschine dürcken und (*Finger verknotet\'*) schwupps schon läuft das Wasser durch die Maschine. Man siehe da, geht doch, auch wenn ich zugeben muß, daß ich für die Inbetriebnahme schon einen Blick in die Betriebsanleitung werfen mußte, aber es gibt Schlimmeres, wenn ich da so an meine Große denke...
Ausschalten und wieder ein, ein kurzes blicken am Schalter und schon ist sie betriebsbereit! Natürlich muß nun noch neues Wasser eingefüllt werden.
Die zwei Hebelchen drücken und die obere Klappe öffenen, Einsatz für eine Tasse rein (ja es gibt auch einen weiteren um 2 Tassen gleichzeitig zuzubereiten), ein Pad mit den \'Bauch\' nach unten auflegen und ein wenig andrücken (falls man es nicht tut, läuft das Wasser nicht aus dem Ausfluß sondern oben drüber! Erfahrung!) und auf den Knopf für eine Tasse drücken. Ach ja eine Tasse sollte man vielleicht auch noch darunter gestellt haben, denn sie nimmt die Arbeit sofort nach Knopfdruck auf und prüft das nicht nach...
Leises Surren und schon ist ein Kaffee mit einer ordentlichen Crema in der Tasse! Die Maschine schläust das Wasser einfach mit ein wenig Druck durch das Kaffepad. Der Druck der Pumpe soll wohl um die 1 Bar liegen. Viele Bitterstoffe werden auch hier nicht mitgenommen, genau wie bei den Espressomaschinen. Ein Pad reicht genau für eine Tasse und die Wassermenge läßt sich leider auch nicht verstellen, aber was will man auch erwarten!
Es ist halt eine relativ \'normale\' Kaffeemaschine und kein Vollautomat. Der Kaffee, den sie aufbrüht läßt sich auch sehr gut trinken. Für den Anfang habe ich erst einmal die dunkele Mischung versucht und auch die entkoffeinierte, da es ja doch schon etwas später geworden war. Es ist zwar kein italienischer Espresso, aber für einen \'Caffe tedesco\' ganz ordentlich; sehr lecker und aromatisch. Douwe Egberts als Kaffeelieferant hat wirklich eine gute Abstimmungsarbeit geleistet, das Ergebnis läßt man sich gerne schmecken!
Das Reinigen der Maschine ist dann denkbar einfach, wieder die beiden Hebel am Deckel drücken und das Kaffeepad entnehmen und vielleicht bei Bedarf den Einsatz heraus nehmen und einmal unter fließendem Wasser abspülen und fertig.
So nun einmal zu dem Kaffee und den Folgekosten, die sich mit dem Kauf dieser Maschine einstellen. Als Kaffee kann kein gewöhnlicher aus dem Kaffeepaket genommen werden, nein wie bei Nespresso müssen die Kaffeeportionen von einem Hersteller verwendet werden. Die Pads sind allerdings hier in einer Art Kaffeebeutel verpackt ähnlich den runden Teebeuteln von Lipton. 18 Portionen befinden sich jeweils in einem Pack und die bringen es zusammen auf 130 g Kaffee. So ein Paket kann man dann für 2,99€ bei Karstadt direkt dazu kaufen oder auch so im Einzelhandel.
Bei Real meine ich diese Pakete auch schon für 2,79€ gesehen zu haben, allerdings wußte ich da noch nichts damit anzufangen. Wirklich kein allzu billiges Vergnügen, aber wenn man bedenkt, daß man als Single schon einmal eine halbe Kanne Kaffee in den Ausguss gibt, rechnet es sich schon und jede Tasse ist frisch gebrüht.
Die 18 Pads werden übrigen in einer verschweißten und wieder verschließbaren Kunststofftüte geliefert, so daß das Aroma nicht unterwegs einfach so auf der Strecke bleibt. Durch die Pads und die Zubereitung für eine Tasse kann nun auch jeder den Kaffee bekommen, den er sich wünscht und muß nicht wie bei einer Kanne das nehmen, was das Gros nimmt.
Die Maschine ist wirklich einfach zu bedienen und somit auch etwas für ältere Leute, die sich gerne gegen sämtliche technischen Neuerungen sperren. So geht\'s mir zumindest mit meinen Eltern.
Mit ihrem Design ist sie außerdem auch etwas für\'s Auge und macht bestimmt auch im Büro einen schlanken Fuß! Da sie außerdem noch über einen Kaffeeauffang verfügt, sollte da nichts schief gehen. Die Verarbeitung ist auch wirklich gut und sieht sehr wertig aus und nichts schlabbert oder klappert bei der Verwendung. Tolle Innovation und akzeptabler Preis für ein wenig mehr Komfort als gewöhnlich, da koch man sich doch gerne noch einen Kaffee.
Wer jetzt einmal schauen will, der findet unter www.senseo.de noch ein wenig mehr.
Prost!
War gestern einmal wieder einkaufen und was müssen meine durch die trockene Kaufkausluft tränenden Augen da erspähen? Die Senseo, diese neue Kaffeemaschine, die ich aus der Werbung kannte! Mhh, staun, bewunder und dann der Preis 69,95€ bei Karstadt und on the top kamen noch 4 Päckchen Kaffee à 18 Portionen der verschiedenen Richtungen zum Probieren.
Als vor ein paar Wochen meine Vienna mal kurz schlapp gemacht hat und ich gut 2 Tage nicht in den Genuss meines gewohnten Kaffees kam, war das schon ein mächtiger Schlag für mein morgendliches Aufstehritual. Um solche Katastrophen zu vermeiden, sah ich mir also diese Senseo genauer an. Schön klein das Teil, außerdem sah es so aus, als ob man bei der Bedienung nicht viel falsch machen könnte. 72 Portionen Kaffe wurden auch mitgeliefert und für den Preis gab\'s dann irgendwie kein Halten mehr. Um 19:45Uhr wechselte also meine kleine beige Senseo in meinen Besitz.
Zu Hause angekommen dachte ich schon, schon wieder eine Kurzschlussreaktion und Du hast doch eigentlich schon eine schöne Maschine, aber als Ersatz oder für Einzelpersonen macht sie einen wahrhaft schlanken Fuß, denn in der Küche macht sie sich wirklich klein.
Den recht voluminösen Karton geöffnet und erst einmal die Kaffeesorten auf die Anrichte legen, nun ging es ans Eigentliche, der Machine. Wahrhaft bruchsicher ist sie in ihrem Karton wirklich gut verpackt. Auch die üblichen Schwierigkeiten beim Auspacken halten sich in normalen Grenzen und so stand sie in wenigen Minuten ausgepackt auf der Anrichte.
Den 800 ml fassenden wasserblauen Kunststoffwassertank einfach nach hinten heraus genommen und mit Wasser befüllt, eines dieser Kaffeepad eingelegt und eingeschaltet... aber halt stop, sooo leicht geht\'s dann doch nicht.
Bevor man die Maschine in Betrieb nehmen kann muß sie erst einmal mit einer Ladung Wasser durchgespült werden, so verlangt sie es und beginnt sonst nicht ihren Dienst. Also das Kaffeepad wieder heraus nehmen und ein größeres Gefäß unter den Ausfluß stellen, Maschine wieder ausschalten und dann wieder ein, Knopf festhalten und nun gleichzeitig die restlichen beiden Knöpfe der Maschine dürcken und (*Finger verknotet\'*) schwupps schon läuft das Wasser durch die Maschine. Man siehe da, geht doch, auch wenn ich zugeben muß, daß ich für die Inbetriebnahme schon einen Blick in die Betriebsanleitung werfen mußte, aber es gibt Schlimmeres, wenn ich da so an meine Große denke...
Ausschalten und wieder ein, ein kurzes blicken am Schalter und schon ist sie betriebsbereit! Natürlich muß nun noch neues Wasser eingefüllt werden.
Die zwei Hebelchen drücken und die obere Klappe öffenen, Einsatz für eine Tasse rein (ja es gibt auch einen weiteren um 2 Tassen gleichzeitig zuzubereiten), ein Pad mit den \'Bauch\' nach unten auflegen und ein wenig andrücken (falls man es nicht tut, läuft das Wasser nicht aus dem Ausfluß sondern oben drüber! Erfahrung!) und auf den Knopf für eine Tasse drücken. Ach ja eine Tasse sollte man vielleicht auch noch darunter gestellt haben, denn sie nimmt die Arbeit sofort nach Knopfdruck auf und prüft das nicht nach...
Leises Surren und schon ist ein Kaffee mit einer ordentlichen Crema in der Tasse! Die Maschine schläust das Wasser einfach mit ein wenig Druck durch das Kaffepad. Der Druck der Pumpe soll wohl um die 1 Bar liegen. Viele Bitterstoffe werden auch hier nicht mitgenommen, genau wie bei den Espressomaschinen. Ein Pad reicht genau für eine Tasse und die Wassermenge läßt sich leider auch nicht verstellen, aber was will man auch erwarten!
Es ist halt eine relativ \'normale\' Kaffeemaschine und kein Vollautomat. Der Kaffee, den sie aufbrüht läßt sich auch sehr gut trinken. Für den Anfang habe ich erst einmal die dunkele Mischung versucht und auch die entkoffeinierte, da es ja doch schon etwas später geworden war. Es ist zwar kein italienischer Espresso, aber für einen \'Caffe tedesco\' ganz ordentlich; sehr lecker und aromatisch. Douwe Egberts als Kaffeelieferant hat wirklich eine gute Abstimmungsarbeit geleistet, das Ergebnis läßt man sich gerne schmecken!
Das Reinigen der Maschine ist dann denkbar einfach, wieder die beiden Hebel am Deckel drücken und das Kaffeepad entnehmen und vielleicht bei Bedarf den Einsatz heraus nehmen und einmal unter fließendem Wasser abspülen und fertig.
So nun einmal zu dem Kaffee und den Folgekosten, die sich mit dem Kauf dieser Maschine einstellen. Als Kaffee kann kein gewöhnlicher aus dem Kaffeepaket genommen werden, nein wie bei Nespresso müssen die Kaffeeportionen von einem Hersteller verwendet werden. Die Pads sind allerdings hier in einer Art Kaffeebeutel verpackt ähnlich den runden Teebeuteln von Lipton. 18 Portionen befinden sich jeweils in einem Pack und die bringen es zusammen auf 130 g Kaffee. So ein Paket kann man dann für 2,99€ bei Karstadt direkt dazu kaufen oder auch so im Einzelhandel.
Bei Real meine ich diese Pakete auch schon für 2,79€ gesehen zu haben, allerdings wußte ich da noch nichts damit anzufangen. Wirklich kein allzu billiges Vergnügen, aber wenn man bedenkt, daß man als Single schon einmal eine halbe Kanne Kaffee in den Ausguss gibt, rechnet es sich schon und jede Tasse ist frisch gebrüht.
Die 18 Pads werden übrigen in einer verschweißten und wieder verschließbaren Kunststofftüte geliefert, so daß das Aroma nicht unterwegs einfach so auf der Strecke bleibt. Durch die Pads und die Zubereitung für eine Tasse kann nun auch jeder den Kaffee bekommen, den er sich wünscht und muß nicht wie bei einer Kanne das nehmen, was das Gros nimmt.
Die Maschine ist wirklich einfach zu bedienen und somit auch etwas für ältere Leute, die sich gerne gegen sämtliche technischen Neuerungen sperren. So geht\'s mir zumindest mit meinen Eltern.
Mit ihrem Design ist sie außerdem auch etwas für\'s Auge und macht bestimmt auch im Büro einen schlanken Fuß! Da sie außerdem noch über einen Kaffeeauffang verfügt, sollte da nichts schief gehen. Die Verarbeitung ist auch wirklich gut und sieht sehr wertig aus und nichts schlabbert oder klappert bei der Verwendung. Tolle Innovation und akzeptabler Preis für ein wenig mehr Komfort als gewöhnlich, da koch man sich doch gerne noch einen Kaffee.
Wer jetzt einmal schauen will, der findet unter www.senseo.de noch ein wenig mehr.
Prost!
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