Empire Earth (PC Strategiespiel) Testbericht

Empire-earth-pc-strategiespiel
ab 13,88
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5 Sterne
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4 Sterne
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Erfahrungsbericht von grandmastr

Immer noch eines der besten

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Empire Earth habe ich schon sehr früh gekauft, jedoch habe ich nicht darauf geachtet das mein PC damit nicht lief. Als ich dann nach einiger Zeit einen neuen PC hatte war ich natürlich sehr neugierig und das Spiel wurde installiert. Jedoch gab es Probleme. Beim ersten mal meckerte die Grafikkarte, beim zweiten mal die Soundkarte aber beim dritten mal Lief es.

Da der Bericht ein wenig länger wird habe ich ihn Strukturiert nach
Worum geht es
Einheiten
Gebäude
Zeitalter
Kampagnen
Einzelmodus
Ressourcen
Besonderheiten
Grafik und Sound
Bugs
Voraussetzungen
Fazit

Worum geht es
Es geht um das Führen eines eigenen Volkes. Von Beginn der Steinzeit, über das Mittelalter bis in fiktive Zeitalter, in denen Cyborgs durch die Gegend laufen. Dabei gibt es Einheiten von einem einfachen Keulenschwenker, über einen Schwertkämpfer bis zu einem fliegenden Cyborg. Natürlich ändern sich die Gebäude auch, so wird anfangs mit Steinen von Türmen geschmissen, am Ende werden Laserstrahlen geschossen. Dazu aber später noch mehr.

Einheiten
Das Spiel ist ein Strategiespiel und als solches sind Einheiten dort sehr wichtig. Sie spielen von Anfang bis Ende eine wichtige Rolle, jedoch kann man die Einheiten am Anfang kaum gegen die Einheiten am Ende einsetzen.

Die Basiseinheit, das Kernstück eines jeden Volkes, sind die Bauern. Er ist nicht sehr Kampfstark, bleibt von der Stärke bis zum Ende etwa gleich. Seine Aufgabe ist es Ressourcen zu sammeln, Gebäude zu bauen und zu reparieren. Er ist die schwächste Einheit im ganzen Spiel aber muss geschützt werden. Er ist bei jedem Gegner ein beliebtes Ziel, da durch seine Zerstörung der Gegner langfristig geschädigt wird.

Die ersten Einheiten die man Bauen kann sind Steinewerfer und Keulenträger. Beide Einheiten lohnen sich nur sehr begrenzt, man sollte überlegen ob man nicht doch etwas spart und später bessere Einheiten holt. Wer lieber sicher leben will sollte sich ein paar bauen, diese werden später zum Streitkolbenträger und danach zum Schwertkämpfer.

Wo Anfangs das Spielgeschehen von Streitkolbenträgern, Bogenschützen und Reitern bestimmt wird, stehen später die Modernen Fassungen. Nahkämpfer gibt es so gut wie keine mehr, eher gibt es Bomber, Marines, Panzer, Grenadiere. Dazu muss man jedoch schneller oder zumindest gleich schnell wie der Gegner in den Epochen voranschreiten.

Es gibt insgesamt ein sagenhaftes Spektrum von über 200 Einheiten. Dabei beruhen die meisten Einheiten auf einer Weiterentwicklung von anderen Einheiten, ähnlich wie bei Age Of Empires. Es ist wohl unnötig zu sagen das die Weiterentwicklungen auch jedes mal ein wenig stärker sind.

Die Einheiten lassen sich zudem noch durch Forschung fortbilden. Die Maximale Stufe ist 10, die Einheiten sind dabei deutlich Stärker als die Ursprungseinheiten. Das ganze ist dabei logisch aufgebaut. Man kann bei einer starken Panzerung nicht mehr die Geschwindigkeit voll ausbauen, weil man halt schwerer ist.

Aufrüsten lassen sich Reichweite (Bei Fernkämpfern), Kampfkraft, Umgebungsschaden (später), Rüstung gegen Pfeile und Nahkampf, Lebensenergie und Geschwindigkeit. Dies muss man jedoch Genreunüblich direkt bei den Einheiten erforschen/ausbauen, nicht in einer Schmiede oder einem ähnlichen Gebäude.

Eine meiner Lieblingseinheiten, der jedoch niemals alleine unterwegs sein sollte ist der Prophet. Er ist mit Vorsicht zu genießen. Er kann den Gegner ganz erheblich schwächen, man muss jedoch aufpassen das keine eigenen Einheiten betroffen sind. Richtig eingesetzt kann der Prophet mal eben eine ganze Stadt durch ein Erdbeben plätten oder eine gegnerische Armee durch Pest und Malaria „verkleinern“.

Eine weitere besondere Einheit, vielmehr eine Einheitengattung sind die Helden. Sie kann man ebenso wie Einheiten weiterentwickeln. Jedoch kann man sie nicht endlos rekrutieren. Dafür stärken sie die Moral und damit die Kampfkraft der Einheiten oder aber heilen die eigenen Einheiten sehr schnell. Jedoch muss man gut auf sie acht geben denn sie sind recht teuer und halten auch nicht sehr lange durch.

Gebäude
Kommen wir zu den ebenfalls wichtigen Gebäuden. Sie müssen erst nach und nach aufgebaut werden, von eben genannten Bauern. Je nach Epoche gibt es verschiedene Gebäude, einige kommen erst später, einige gehen jedoch auch früher. So ist beispielsweise der Bogenschießstand am Ende nicht mehr zu gebrauchen wenn man mit Cyborgs angreift.

Die Gebäude brauchen unterschiedlich lange bis sie aufgebaut werden. Man kann aber mehrere Bauern einsetzen, dann geht es schneller.

Jedes Gebäude hat eine Funktion. Die meisten produzieren Einheiten, in anderen werden Rohstoffe gelagert. Ein paar Gebäude haben zudem eine Reichweite, die man sieht, sobald man draufklickt. So hat beispielsweise das Krankenhaus eine bestimmte Reichweite, in der die Einheiten geheilt werden. Diese Reichweite lässt sich auch noch weiter ausbauen.

Es gibt auch einige Weltwunder, die zwar sehr lange dauern, die jedoch in vielen Fällen einen Kampf entscheiden können. Als eines meiner Lieblingswunder sei dabei die große Bibliothek genannt, die Einheiten heilt, egal wo diese sich befinden.

Zeitalter
Es gibt insgesamt 14 Zeitalter. Um in ein Zeitalter vorzustoßen brauch es viel Nahrung, Eisen und Gold. Zudem dauert es eine kurze Zeit. Die Vorteile eines höheren Zeitalters liegen jedoch auf der Hand. Neue Einheiten und Gebäude, neue Technologien können genutzt werden und sollten auch genutzt werden. Neben den Ressourcen braucht es noch mindestens zwei Gebäude aus dem Zeitalter um den Fortschritt zum Zeitalter im Kapitol oder im Stadtzentrum zu starten.

Kampagnen
Es gibt vier Kampagnen. Die erste Kampagne ist nicht leicht, jedoch bietet sie einen guten Einstieg in das Spiel. Es geht dabei um die alten Griechen. die Kampagne zeigt die wichtigsten Orte und Schlachten wie beispielsweise Troja. Nahezu immer dabei sind die Helden, die nicht sterben dürfen.

Die zweite Kampagne ist die der Engländer. Von dem jungen William und seinen wichtigsten Schlachten bis zu dem berühmten Krieg mit Frankreich.

Weiter geht es mit der vierten Kampagne mit den Deutschen. Von der Zeit des ersten Weltkrieges, über die Blitzkriege und Belagerungen im zweiten Weltkrieg finden sich dort viele berühmte Schlachten wieder.

Die vierte Kampagne ist eine fiktive Kampagne. Man begleitet einen Politiker bei seiner Flucht vor seinen Häschern und bei seinem Kampf um Neu-Russland bis man später die Seiten wechselt und in die Vergangenheit reisen muss um alles wieder aufzuhalten.

Bei keiner Kampagne kann man direkt alles bauen oder bis zum Ende weiter in den Zeitaltern fortschreiten. Auch kann man einige Dinge erst später bauen, oder man kann sie gar nicht in der Mission bauen. Ich fand persönlich die Missionen schwer, aber schaffbar, hänge jedoch immer noch in der letzten Mission der Russen fest.

Einzelspielermodus
Im Einzelspielermodus kann man frei bauen. Wenn der Gegner nicht wäre. Es gibt also nur ein Ziel dabei und das lautet den Gegner zu besiegen. Dabei kann man auf einer zufälligen Karte spielen oder aber eine Karte nehmen die vorgefertigt ist. Zudem kann man noch einige Dinge einstellen, etwa die Anzahl der Gegner, Anzahl der Bauern usw.
Den Mehrspielermodus kann ich leider nicht beschreiben da ich dies noch nicht gespielt habe.

Ressourcen
In dem Spiel gibt es 5 Ressourcen und eine zusätzlich. Diese zusätzliche kann nicht endlos abgebaut werden sondern nur bis zu einem bestimmten Punkt. Es geht dabei um das Einheitenlimit. Die anderen Ressourcen sind Nahrung, Holz, Stein, Eisen und Gold. Diese sind auf der Karte verteilt, können gejagt oder gesammelt, im Falle von Nahrung durch eine Mühle auch gebaut werden.

Besonderes
Einige Besonderheiten habe ich schon genannt, beispielsweise die Fülle an Einheiten. Jedoch kommen da noch weitere Dinge zu. An erster Stelle sind dort die Volkspunkte zu nennen. Man kann sich durch erreichen von Zielen Punkte verdienen und diese dann nutzen um die Zivilisation zu verbessern. Dies ist nicht zu unterschätzen, denn so kann man den Angriff um 20% verstärken, was den einen oder anderen Kampf entscheiden kann. Was mir missfällt war der Diplomatiemodus, der den einen oder anderen Angriff verhindert hat 

Grafik und Sound
Der Sound ist nicht atemberaubend aber ganz passabel. Mehr ist dazu kaum zu sagen. Die Grafik ist da schon ein wenig wichtiger. Sie ist sehr gut gelungen, jedoch nervte es mich einige male wenn die Kameraposition bei Zwischensequenzen verändert wurde. Diese muss dann erst zurückgestellt werden, was teilweise wichtige zeit kostet, wenn man gerade dabei ist seine Einheiten aufzustellen, dann eine Sequenz kommt und man kaum noch was sieht.

Bugs
Einen Bug habe ich gefunden der wirklich nervig ist. Auch die anderen Bugs sind nervig klar, nur nervte es doch extrem. Es geht dabei um eine Mission der Engländer. In der Abschlussschlacht stehen sich Rebellen und Loyalisten gegenüber. Ich hatte keine Lust die Sequenz anzuschauen und habe daher abgebrochen. Nun kommt die Schwierigkeit dabei. Denn das Programm hat bei der Zwischensequenz die Diplomatie auf „Verbündet“ gestellt damit nicht meine Bogenschützen den Gegner vorher dezimieren. Dummerweise blieb das ganze dann so. Dabei konnte man mitten durch die Rebellen reiten. Meine verbündeten jedoch haben den Gegner schon vorher angegriffen und jetzt sorgt das Programm dazu das die Loyalistischen Verbündeten munter auf die Rebellen einschlagen ohne das diese verletzt werden denn schließlich sollen alle Einheiten gesund in die Schlacht ziehen.

Voraussetzungen
Eigentlich sehr wenig. Ich habe das Spiel schon auf einem 500 MHz PC und mit 128 MB Ram laufen sehen, das haben heute nahezu alle PCs.

Fazit
Ein Muss für jeden Strategiefan. Das Preis-Leistungsverhältnis ist absolut gut. Das Spiel bietet enorme Möglichkeiten in taktischer Hinsicht, ist komplex aber doch leicht verständlich. Jedoch sind die Missionen der Kampagnen schon ein wenig arg schwer geraten, Anfänger haben wenig freude daran.

Ich danke für das Interesse diesen Bericht, der hoffentlich ausführlich ist, zu lesen.

Noch ein kurzer Hinweis zur Bewertung am Ende:
Spielanleitung ist hervorragend gelungen, anders kann man es kaum noch sagen.
Das Alter ab 12 Jahre habe ich genommen, da ich schätze das man ab diesem Alter solche komplexen spiele auch spielen kann

14 Bewertungen, 4 Kommentare

  • NancyNoack

    24.07.2005, 22:01 Uhr von NancyNoack
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner brauchbarer Bericht. Aber ich mag Empire Erth nicht. Ich spiele lieber Age of Empire. Lg, Nancy

  • nickvonzoehner

    04.11.2004, 02:25 Uhr von nickvonzoehner
    Bewertung: sehr hilfreich

    Dein Bericht ist ausführlich und gut, nur den Preis vermisse ich und die einzelnen Zeitalter hätte ich auch gerne aufgelistet gesehen, aber ansonsten ist es wirklich super. Das endekte Bug ist wirklich gut ich hoffe der Hersteller wird wegen dein

  • Vojvodinac

    01.11.2004, 18:01 Uhr von Vojvodinac
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein Guter Bericht PS:Vieleicht sollten wir Online mal gegeneinander spielen.

  • Lea89

    01.11.2004, 17:38 Uhr von Lea89
    Bewertung: sehr hilfreich

    aber mein bruder spielt es ziemlich fogt