Empire Earth (PC Strategiespiel) Testbericht

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ab 13,88
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Erfahrungsbericht von SeriousError

Der König ist tot, es lebe der König!

Pro:

Zoomen dank 3D Grafik, 14 Epochen, sehr viele Kulturen, eigene Zivilisation erstellbar

Kontra:

Sehr hoher Schwierigkeitsgrad, bei Kampagnen kein Schwierigkeitsgrad einstellbar

Empfehlung:

Ja

Ich, als großer Strategiefan, habe mir vor kurzem das Spiel Empire Earth zugelegt, da ich schon in vielen Zeitschriften nur gutes darüber gelesen habe. Der vielleicht neue Spitzenreiter des Genres ist teilweise von den Machern des Microsoft Hits Age of Empires 2 programmiert wurde, was mich eigentlich endgültig überzeugte.

Viele haben das Vorurteil, dass Empire Earth nur eine billige Kopie von Age of Empires 2 ist, doch das ist schlicht weg eine Lüge. Das Spiel der Stainless Steel Studios hat eine komplett neue Grafikengine, die es in keinem anderen Spiel gibt. Sie ist komplett in 3D animiert, das heißt das Zoomen kein Problem ist. So kann man in Empire Earth durch riesige Städte regelrecht wandern, als stünde man selbst direkt vor den Bauwerken.

Außerdem ist der Umfang des Games um ein Vielfaches größer: So gibt es nicht nur 4 Zeiten, sondern 14 (von der Vorzeit bis zur Nano Zeit)! Neben fast doppelt so vielen Kulturen, als bei der Konkurrenz gibt es zusätzlich die Möglichkeit, seine eigene Zivilisation zu gründen. Es gibt viel mehr Gebäude und Einheiten: Vom Stall bis zum Flughafen und vom Steinwerfer bis zum Scharfschützen.

Die künstliche Intelligenz (KI) kann sich sehen lassen. Taktische Formationen sind kein Problem. Hinzu kommen pro Epoche zwei Helden, die dem Volk helfen den nötigen Respekt und Anerkennung bei den anderen Völkern zu erlangen.

In Empire Earth gibt es insgesamt vier Kampagnen, die Deutsche, Russische, Englische und die Griechische, wobei die Macher oftmals ihre eigene Geschichte geschrieben haben, so ist zum Beispiel Dänemark ein Verbündeter Deutschlands in einer Seeschlacht gegen England. Auch wenn so etwas niemals wirklich vorkam, macht es riesigen Spaß. Leider ist der Schwierigkeitsgrad nicht einstellbar und die Kampagnen ziemlich anspruchsvoll, deshalb sollte vorher im Einzelspiel kräftig geübt werden. Kinofreunde können sich freuen: Alle Kampagnen sind mit Sequenzen gespickt.

Der Multiplayer ist hervorragend, er erinnert zwar sehr stark an Age of Empires 2 (ebenfalls Chatfenster), aber es ist nicht möglich Sounds den anderen zu schicken (Was auch gut so ist, da es mich bei Age of Empires manchmal zur Weisglut getrieben hat).

Insgesamt ist Empire Earth ein sehr gelungenes Spiel, dem es aber vielleicht ein bisschen besser getan hätte, wenn es ein bisschen mehr getestet worden wäre. Denn leider sind kleine Grafikfehler keine Seltenheit. Doch der Patch, der vor kurzem herauskam hat die groben Bugs schon herausgefiltert. Also wer Age of Empires 2 gern spielt, wird mit Empire Earth keinen Fehlkauf tätigen. Doch bin ich der Meinung, dass Age of Empires 2 einen Tick mehr Perfektion hat.

Danke fürs Lesen, und ich freue mich sehr über eure Kommentare.

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