Empire Earth (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2010
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Erfahrungsbericht von Sloboda
Nur Durchschnitt!!!!!!
Pro:
Lange Kampagnen
Kontra:
nervige Befehlsbestätigungen
Empfehlung:
Nein
Empires " hat satte neun verschiedene Zivilisationen im Repertoire. Im Kampagnenmodus finden sich aber lediglich drei davon wieder, die restlichen stehen im Mehrspieler- oder Skirmish-Modus zur Wahl. Während der umfangreichen Kampagnen schlüpft man in die Haut von General Patton (2.Weltkrieg), Richard von Löwenherz (Mittelalter) und Admiral Yi (Schießpulver-Zeitalter). Bemerkenswert sind auch die Unterschiede der Zivilisationen, das Spiel im mittelalterlichen England unterscheitet sich angenehm von dem in Nordafrika zur Zeit des zweiten Weltkrieges.
Die Einzelspielerkampagne hat viel Tiefgang und enorm umfangreiche Missionen. Dort, wo bei anderen Spielen des Genres eine ganze Mission bereits bestanden ist, legt Empires erst richtig los und überrascht geradezu mit immer neuen Zielen. Zudem wird relativ viel Freiheit geboten was das Vorgehen in einer Mission angeht. Oftmals trifft man auf willkommene Zusatzeinheiten, welche für die Hauptaufgabe durchaus nützlich sind. Wer sich generell mehr als Einzelspieler versteht, wird hier auf seine Kosten kommen, durch gutes Missionsdesign und enorm langer Spielzeit gibt es nichts zu meckern. Geduld sollte man aber schon mitbringen, so schnell und actionreich wie bei Command & Conquer geht es hier nicht zur Sache, auch muss man manchmal etwas herumprobieren bis man die richtige Strategie gefunden hat.
Was einem aber leider des öfteren den Spielspaß verdirbt, sind die schlech agierenden Einheiten: Es kommt schon mal vor das ein feindlicher Bogenschütze derart schlecht im Terrain herumsteht, dass unsere Krieger ihn einfach nicht zu fassen bekommen und lieber wie verrückt um ihn herumlaufen anstatt endlich anzugreifen. Dies liegt wahrscheinlich an einer verbesserungswürdigen Wegfindungsroutine.
Bei dem Mehrspielermodus kann Empires leider die Konkurrenz nicht übertreffen, die Zivilisationen sind zwar sehr unterschiedlich, aber jede einzelne davon bietet zuwenig Erweiterungsmöglichkeiten. Wo man bei "Age of Mythology" oder gar "Rise of Nations" in der Flut der Upgrades für Gebäude und Einheiten geradezu ertrunken ist, bietet Empires nur Standardkos. Bis man sich aber mit jeder Zivilisation einmal vertraut gemacht hat, vergeht schon eine gewisse Zeit und jeder wird hier früher oder später ihre Lieblinge finden. Auch die jeweils völlig unterschiedlichen Geheimprojekte der Fraktionen sind immer für eine Überraschung gut. Besonders das Handbuch sollte man positiv erwähnen, zu jeder Fähigkeit oder Einheit gibt es eine paar interessante geschichtliche Hintergrundinfos.
Auch sonst lebt die Umwelt in Empires Jedes Gebäude verfügt über individuelle Animationen und im Kampfgetümmel fliegen schon mal gehörig die Fetzen Besonders die Explosionen im 2.Weltkrieg sind gut gelungen. Insgesamt eine schöne Optik, welche vor allem durch ihre außergewöhnlich detaillierte Wasserdarstellung begeistern kann.
In Sachen Sound hat man sich für die jeweilige Nation passende Musik überlegt, die durchaus für Atmosphäre sorgt. Auch die Sprecher der komplett eingedeutschten Dialoge verstehen ihr Handwerk sehr gut. Schade aber, dass die Bestätigungen der Einheiten sich nicht abwechseln.
Mein Fazit:
Kaufen sie sich lieber Warcraft oder Age of Ampires.
Tschüss
Die Einzelspielerkampagne hat viel Tiefgang und enorm umfangreiche Missionen. Dort, wo bei anderen Spielen des Genres eine ganze Mission bereits bestanden ist, legt Empires erst richtig los und überrascht geradezu mit immer neuen Zielen. Zudem wird relativ viel Freiheit geboten was das Vorgehen in einer Mission angeht. Oftmals trifft man auf willkommene Zusatzeinheiten, welche für die Hauptaufgabe durchaus nützlich sind. Wer sich generell mehr als Einzelspieler versteht, wird hier auf seine Kosten kommen, durch gutes Missionsdesign und enorm langer Spielzeit gibt es nichts zu meckern. Geduld sollte man aber schon mitbringen, so schnell und actionreich wie bei Command & Conquer geht es hier nicht zur Sache, auch muss man manchmal etwas herumprobieren bis man die richtige Strategie gefunden hat.
Was einem aber leider des öfteren den Spielspaß verdirbt, sind die schlech agierenden Einheiten: Es kommt schon mal vor das ein feindlicher Bogenschütze derart schlecht im Terrain herumsteht, dass unsere Krieger ihn einfach nicht zu fassen bekommen und lieber wie verrückt um ihn herumlaufen anstatt endlich anzugreifen. Dies liegt wahrscheinlich an einer verbesserungswürdigen Wegfindungsroutine.
Bei dem Mehrspielermodus kann Empires leider die Konkurrenz nicht übertreffen, die Zivilisationen sind zwar sehr unterschiedlich, aber jede einzelne davon bietet zuwenig Erweiterungsmöglichkeiten. Wo man bei "Age of Mythology" oder gar "Rise of Nations" in der Flut der Upgrades für Gebäude und Einheiten geradezu ertrunken ist, bietet Empires nur Standardkos. Bis man sich aber mit jeder Zivilisation einmal vertraut gemacht hat, vergeht schon eine gewisse Zeit und jeder wird hier früher oder später ihre Lieblinge finden. Auch die jeweils völlig unterschiedlichen Geheimprojekte der Fraktionen sind immer für eine Überraschung gut. Besonders das Handbuch sollte man positiv erwähnen, zu jeder Fähigkeit oder Einheit gibt es eine paar interessante geschichtliche Hintergrundinfos.
Auch sonst lebt die Umwelt in Empires Jedes Gebäude verfügt über individuelle Animationen und im Kampfgetümmel fliegen schon mal gehörig die Fetzen Besonders die Explosionen im 2.Weltkrieg sind gut gelungen. Insgesamt eine schöne Optik, welche vor allem durch ihre außergewöhnlich detaillierte Wasserdarstellung begeistern kann.
In Sachen Sound hat man sich für die jeweilige Nation passende Musik überlegt, die durchaus für Atmosphäre sorgt. Auch die Sprecher der komplett eingedeutschten Dialoge verstehen ihr Handwerk sehr gut. Schade aber, dass die Bestätigungen der Einheiten sich nicht abwechseln.
Mein Fazit:
Kaufen sie sich lieber Warcraft oder Age of Ampires.
Tschüss
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