Empire Earth (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2010
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Erfahrungsbericht von Fafnir
Empire Earth - Geschichte so spannend, wie noch nie
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
So spielt es sich
Fängt man ein Spiel ganz am Anfang an, so startet man mit wenigen Arbeitern in der Vorzeit.
Es gibt lediglich eine Siedlung und wenige Gebäude zu bauen. Wie in andern Echtzeitstrategiespielen geht es nun los, indem man Nahrung sammelt (Tiere und von Beerenbüschen), Tempel (Propheten und Priester) und eine Kaserne. Bald hat man dann die nötigen Rohstoffe, um in die nächste Zeit voranzuschreiten. Dann gibt es neue Gebäude, Einheiten, Technologien und der Abbau der andern Ressourcen (Gold, Holz, Stein, Eisen) wird immer wichtiger.
Rohstoffe
Im Spiel gibt es insgesamt 5 Stück: Nahrung (Büsche und Felder), Holz (Wald/Bäume), Gold, Stein & Eisen (Jeweils in Haufen auf der Karte.).
Die Rohstoffvorkommen sind jedoch so gigantisch (Feld, Gold, Steine & Eisen je 300.000 Einheiten pro Feld!!), daß man damit das ganze Spiel reichen wird. Warum also neue Quellen erschließen?
Im Gegensatz zu Age und andern Games können aber nur immer 6 Arbeiter gleichzeitig an einer Rohstoffquelle arbeiten. D.h. man bekommt leider nicht so viel auf einmal.
Es gibt jedoch noch die Möglichkeit den Abbaugewinn zu steigern. Rohstoffe werden in der nächsten Siedung gelagert. Da diese ja möglichst nah an den Rohstoffquellen ran ist kann man sozusagen einen Bonus bekommen, wenn man noch Dorfbewohner ins die Sieldung hineinsteckt. Je mehr Leute in der Siedlung sind, desto mehr Bonus bekommt man. Allerdings muß die Siedlung 3 Felder vom Rohstoff maximal entfernt sein. Durch die Bevölkerung erzielt man gleichzeitig den Nebeneffekt, daß die Siedlung zu Stadtzentrum und danach zum Kapitol aufgewertet wird. Auch Silos lassen sich bevölkern.
Durch Updates, wie z.B. Geschwindigkeit läßt sich der Abbau noch mal beschleunigen.
Grafik
Die 3D Engine ist zwar nicht die allerschönste in der Nahansicht (Was leider in den Zwischensequenzen sehr deutlich wird.), doch ansonsten ist die gesamt Umgebung, die Einheiten und Gebäude mit viel Liebe zum Detail gemacht. Schiffe versinken beispielsweise spektakulär im Wasser (Man kann fast bis auf den Grund sehen z.T.). Allerdings hat die 3D Engine auch ihren Preis, will man Größe Schlachten (Was nicht gerade selten ist) ruckelfrei spielen.
Gebäude
Obwohl Empire Earth über 12 Epoche geht, so viele Einheiten und Technologien hat ist die Gebäudeanzahl überschaubar. Immer zwei Gebäude sind erforderlich, wenn man in die nächste Zeit aufsteigen möchte (Soweit möglich und die entsprechenden Rohstoffe vorhanden sind. Siedlung, Kaserne, Bogenschießanlage, Stall, Belagerungswaffen-Werkstatt, Dock, Panzer-Fabrik, Marinewerft, Flughafen & Cyborg-Fabrik sind von der Bedeutung/Nutzung klar (Jeweils die entsprechenden Einheiten). Ein Tempel erfüllt jedoch neben der Produktion von Priestern und Propheten auch die Aufgabe die Siedlung gegen die „Katastrophen“ anderer Propheten zu schützen. Im jeweiligen Radis können keine Vulkane, Peste, etc. verursacht werden. Ein Krankenhaus heilt die Einheiten in der Umgebung und in der Uni wird geforscht.
Ansonsten kann man noch aus 6 Wundern wählen. Ein Wunder kostet nicht nur viel, sondern Bringt auch Vorteile. So erhöht Beispielsweise ein Kolosseum die Einheitengrenze des Spielers und senkt die von allen andern, oder der Leuchtturm von Pharo, der das komplette Wasser in einem großen Bereich aufdeckt.
Einheiten
An Einheiten wird fast alles geboten was in 12 Epochen mal zu sehen war. Angefangen bei Keulenschwingern, Steinwerfern, Speerträgern, Belagerungswaffen (Katapulte, Rammen, etc.) über Schießpulvereinheiten, allerlei Schiffe (Galeere, Fregatten, etc. bis zu Schlachtschiffen und Flugzeugträgern), vielen Flugzeugen (von Hubschraubern bis Atombombern), Panzern bis hin zu Cyborgs (Mit jeweiligen Fertigkeiten).
Alle Einheiten haben Stärken und Schwächen, lassen sich oftmals mehrfach updaten und verbessern.
Sehr gut gelungen ist die Steuerung der Flugzeuge. Bei Flughäfen und Flugzeugträgern können Sammelpunkte gesetzt werden und die Flugzeuge fliegen automatisch hin kämpfen/bewachen und kehren selbständig zu Basis zurück um aufzutanken oder Munition zu fassen.
Neben all diesen Einheiten gibt es auch noch Helden. Helden haben noch Spezialfertigkeiten, die sich im Kampf ab und zu bezahlt machen, so daß man siegreich aus dem Kampf hervorgehen kann.
Was bei Age of Kings angefangen wurde, wird bei Empire Earth verbessert fortgesetzt. Die Rede ist von „Einheitenvorteilen“ gegenüber andern.
Bsp: Schwert überwiegt Pfeil, Pfeil überwiegt Speer, Speer überwiegt Schwert
oder. Kriegsschiff -> Fregatte -> Galeere/Galeone -> Kriegsschiff
Technologien
Auch hier bietet Empire Earth sehr viel. Man kann neue Einheitentypen entwickeln/updaten. Produktionen steigern, etc.
Aus andern Games kennt man es. Will man eine Einheit verbessern (z.B. die Stärke oder den Schaden), so sucht man umständlich das entsprechende Gebäude. Anders bei Empire Earth. Hier reicht ein “klick” auf die entsprechende Eigenschaft der Einheit und diese wird gesteigert. Dies gilt jeweils immer für die Werte des jeweiligen Einheitentyps. Zur Verfügung stehen jeweils 10 Updatepunkte pro Typ. Und jede Eigenschaft (Stärke, Schaden, Geschwindigkeit, etc.) kann man in 2 Stufen ausbauen. Dies kostet jeweils 1 und 2 Punkten. Somit können sich z.B. zwei Level 10 Keulenträger deutlich von einander unterscheiden.
Zivilisationen
Bei Age hatte man immer „nur“ die Möglichkeit aus vorgefertigten Zivilisationen auszuwählen. Bei Empire Earth geht dies zwar auch, aber es gibt auch die Möglichkeit sich eine komplett eigene Zivilisation zu „erschaffen“. Für jede Zivilisation stehen 100 Punkte zur Verfügung. Diese Punkte kann man dann in entsprechende Verbesserungen (schnellere Produktion, mehr Trefferpunkte, kürzere Bauzeit) beliebiger Typen investieren. Wenn man jedoch z.B. schon was aus der Kategorie Bogenschützen genommen hat, so werden alle andern Bogenschützenverbesserungen dementsprechend teuerer. Allerdings kann man so die Zivilisation ideal an den Spielstiel und die Epochen anpassen. (Man kann diese für das freie Spiel und den MP Modus auch speichern.) In den Kampagnen selbst bekommt man die Zivilisationspunkte für das Erreichen von Zielen.
Die Kampagnen
Neben der Tutorial-Kampagne gibt es noch vier andere:
Griechen, Engländer, Deutsche & Russen. Diese Reihenfolge gibt auch in etwa den Schwierigkeitsgrad an. Da die späteren Epochen immer mehr Möglichkeiten geben wird es dementsprechend komplizierter und komplexer.
Die Kampagnen der Griechen und Engländer sind allerdings nicht so spannend und gut gemacht, wie die Missionen bei Age of Kings. Ein Aufbaupart ist zwar z.T. da, doch irgendwie nur sehr oberflächlich.
Bei der Kampagne der Deutschen kommt dann schon eher der Aufbauaspekt ins Spiel, leider ist es jedoch aufgrund der vielen Ressourcen nicht so spannend wie in andern Games. (Eher ein Basis bauen/absichern (u.a. mit Flugabwehr) und dann langsam immer weiter vorantasten mit Bombern, etc. Die Rohstoffe werden schon nicht ausgehen. Die Russenkampagne ist dagegen durch die letzten Zeitalter mit am komplexesten und fordert dann auch schon mal einiges vom Spieler.
Freies Spiel / Mehrspielermodus
Dies ist eindeutig das Herzstück von Empire Earth. Man kann entweder mit starken CPU-Gegner (auch wenn diese schummeln) oder Freunden spielen. Es steht zum einen ein guter Zufallskartengenerator zur Verfügung und zum andern hat man sehr viele Möglichkeiten das Spiel den eigenen Bedürfnissen anzupassen: Kartentyp, Kartengröße, Startressourcen, Arbeiter (für jeden Spieler separat), Teams, Wunder, Startzeitalter, Endzeitalter, Siegbedingungen, etc. Ein Speichern ist jederzeit - auch im MP - möglich, doch es gibt auch die praktische Automatikfunktion. Allerdings können die Matches z.T. recht lange dauern, wenn man sich erst mal festgebissen hat, aber was ist besser als ein fesselndes Match?
Der Editor
Der Editor bietet alle Möglichkeiten leicht und schnell schöne Mehrspielermaps oder Einzelspielermissionen zu erstellen. Missionen können auch zu einer Kampagne zusammengefaßt werden.
Meinung
Empire Earth hat es wirklich in sich. Es bietet praktisch ein Age der gesamten Menschheitsepoche. Dazu gibt es unzählige Einheiten, Technologien und Taktiken. Man hat sehr viele Konfigurationsmöglichkeiten im freien Spiel (Nicht jeder mag z.B. alle Zeitalter). Die Steuerung ist durchdacht und die CPU ein würdiger Gegner (auch wenn er bescheißt). Im Vergleich zu Age bietet Empire Earth zwar keine „Epoche“ so detailliert und komplex, dafür aber sehr viele unterschiedliche (Die auch unterschiedliche Strategien erfordern.) Neben der etwas unmotivierenden Kampagne (insbesondere 1 und 2) gibt es eigentlich keinen Grund, warum Anfänger bis Profis dieses Spiel nicht nehmen sollten- Im LAN und I-Net macht es einen Mordsspaß.
Kurz & Knapp
Pros
- gute Grafik von der Ferne
- 12 Epochen
- hunderte von Einheiten und Technologien
- sehr durchdachte Steuerung
- wochenlanger Spaß im freien Spiel / Multiplayermodus
- umfangreiches Handbuch (240 Seiten)
- sehr gute Einheiten, etc. Übersicht (Din A2)
Cons
- nicht schön in der Nahansicht
- nicht so dolle Kampagne (nicht so fesselnd)
- zu viele Rohstoffe (300.000 pro Feld -> kein so großer Expansionszwang)
Fängt man ein Spiel ganz am Anfang an, so startet man mit wenigen Arbeitern in der Vorzeit.
Es gibt lediglich eine Siedlung und wenige Gebäude zu bauen. Wie in andern Echtzeitstrategiespielen geht es nun los, indem man Nahrung sammelt (Tiere und von Beerenbüschen), Tempel (Propheten und Priester) und eine Kaserne. Bald hat man dann die nötigen Rohstoffe, um in die nächste Zeit voranzuschreiten. Dann gibt es neue Gebäude, Einheiten, Technologien und der Abbau der andern Ressourcen (Gold, Holz, Stein, Eisen) wird immer wichtiger.
Rohstoffe
Im Spiel gibt es insgesamt 5 Stück: Nahrung (Büsche und Felder), Holz (Wald/Bäume), Gold, Stein & Eisen (Jeweils in Haufen auf der Karte.).
Die Rohstoffvorkommen sind jedoch so gigantisch (Feld, Gold, Steine & Eisen je 300.000 Einheiten pro Feld!!), daß man damit das ganze Spiel reichen wird. Warum also neue Quellen erschließen?
Im Gegensatz zu Age und andern Games können aber nur immer 6 Arbeiter gleichzeitig an einer Rohstoffquelle arbeiten. D.h. man bekommt leider nicht so viel auf einmal.
Es gibt jedoch noch die Möglichkeit den Abbaugewinn zu steigern. Rohstoffe werden in der nächsten Siedung gelagert. Da diese ja möglichst nah an den Rohstoffquellen ran ist kann man sozusagen einen Bonus bekommen, wenn man noch Dorfbewohner ins die Sieldung hineinsteckt. Je mehr Leute in der Siedlung sind, desto mehr Bonus bekommt man. Allerdings muß die Siedlung 3 Felder vom Rohstoff maximal entfernt sein. Durch die Bevölkerung erzielt man gleichzeitig den Nebeneffekt, daß die Siedlung zu Stadtzentrum und danach zum Kapitol aufgewertet wird. Auch Silos lassen sich bevölkern.
Durch Updates, wie z.B. Geschwindigkeit läßt sich der Abbau noch mal beschleunigen.
Grafik
Die 3D Engine ist zwar nicht die allerschönste in der Nahansicht (Was leider in den Zwischensequenzen sehr deutlich wird.), doch ansonsten ist die gesamt Umgebung, die Einheiten und Gebäude mit viel Liebe zum Detail gemacht. Schiffe versinken beispielsweise spektakulär im Wasser (Man kann fast bis auf den Grund sehen z.T.). Allerdings hat die 3D Engine auch ihren Preis, will man Größe Schlachten (Was nicht gerade selten ist) ruckelfrei spielen.
Gebäude
Obwohl Empire Earth über 12 Epoche geht, so viele Einheiten und Technologien hat ist die Gebäudeanzahl überschaubar. Immer zwei Gebäude sind erforderlich, wenn man in die nächste Zeit aufsteigen möchte (Soweit möglich und die entsprechenden Rohstoffe vorhanden sind. Siedlung, Kaserne, Bogenschießanlage, Stall, Belagerungswaffen-Werkstatt, Dock, Panzer-Fabrik, Marinewerft, Flughafen & Cyborg-Fabrik sind von der Bedeutung/Nutzung klar (Jeweils die entsprechenden Einheiten). Ein Tempel erfüllt jedoch neben der Produktion von Priestern und Propheten auch die Aufgabe die Siedlung gegen die „Katastrophen“ anderer Propheten zu schützen. Im jeweiligen Radis können keine Vulkane, Peste, etc. verursacht werden. Ein Krankenhaus heilt die Einheiten in der Umgebung und in der Uni wird geforscht.
Ansonsten kann man noch aus 6 Wundern wählen. Ein Wunder kostet nicht nur viel, sondern Bringt auch Vorteile. So erhöht Beispielsweise ein Kolosseum die Einheitengrenze des Spielers und senkt die von allen andern, oder der Leuchtturm von Pharo, der das komplette Wasser in einem großen Bereich aufdeckt.
Einheiten
An Einheiten wird fast alles geboten was in 12 Epochen mal zu sehen war. Angefangen bei Keulenschwingern, Steinwerfern, Speerträgern, Belagerungswaffen (Katapulte, Rammen, etc.) über Schießpulvereinheiten, allerlei Schiffe (Galeere, Fregatten, etc. bis zu Schlachtschiffen und Flugzeugträgern), vielen Flugzeugen (von Hubschraubern bis Atombombern), Panzern bis hin zu Cyborgs (Mit jeweiligen Fertigkeiten).
Alle Einheiten haben Stärken und Schwächen, lassen sich oftmals mehrfach updaten und verbessern.
Sehr gut gelungen ist die Steuerung der Flugzeuge. Bei Flughäfen und Flugzeugträgern können Sammelpunkte gesetzt werden und die Flugzeuge fliegen automatisch hin kämpfen/bewachen und kehren selbständig zu Basis zurück um aufzutanken oder Munition zu fassen.
Neben all diesen Einheiten gibt es auch noch Helden. Helden haben noch Spezialfertigkeiten, die sich im Kampf ab und zu bezahlt machen, so daß man siegreich aus dem Kampf hervorgehen kann.
Was bei Age of Kings angefangen wurde, wird bei Empire Earth verbessert fortgesetzt. Die Rede ist von „Einheitenvorteilen“ gegenüber andern.
Bsp: Schwert überwiegt Pfeil, Pfeil überwiegt Speer, Speer überwiegt Schwert
oder. Kriegsschiff -> Fregatte -> Galeere/Galeone -> Kriegsschiff
Technologien
Auch hier bietet Empire Earth sehr viel. Man kann neue Einheitentypen entwickeln/updaten. Produktionen steigern, etc.
Aus andern Games kennt man es. Will man eine Einheit verbessern (z.B. die Stärke oder den Schaden), so sucht man umständlich das entsprechende Gebäude. Anders bei Empire Earth. Hier reicht ein “klick” auf die entsprechende Eigenschaft der Einheit und diese wird gesteigert. Dies gilt jeweils immer für die Werte des jeweiligen Einheitentyps. Zur Verfügung stehen jeweils 10 Updatepunkte pro Typ. Und jede Eigenschaft (Stärke, Schaden, Geschwindigkeit, etc.) kann man in 2 Stufen ausbauen. Dies kostet jeweils 1 und 2 Punkten. Somit können sich z.B. zwei Level 10 Keulenträger deutlich von einander unterscheiden.
Zivilisationen
Bei Age hatte man immer „nur“ die Möglichkeit aus vorgefertigten Zivilisationen auszuwählen. Bei Empire Earth geht dies zwar auch, aber es gibt auch die Möglichkeit sich eine komplett eigene Zivilisation zu „erschaffen“. Für jede Zivilisation stehen 100 Punkte zur Verfügung. Diese Punkte kann man dann in entsprechende Verbesserungen (schnellere Produktion, mehr Trefferpunkte, kürzere Bauzeit) beliebiger Typen investieren. Wenn man jedoch z.B. schon was aus der Kategorie Bogenschützen genommen hat, so werden alle andern Bogenschützenverbesserungen dementsprechend teuerer. Allerdings kann man so die Zivilisation ideal an den Spielstiel und die Epochen anpassen. (Man kann diese für das freie Spiel und den MP Modus auch speichern.) In den Kampagnen selbst bekommt man die Zivilisationspunkte für das Erreichen von Zielen.
Die Kampagnen
Neben der Tutorial-Kampagne gibt es noch vier andere:
Griechen, Engländer, Deutsche & Russen. Diese Reihenfolge gibt auch in etwa den Schwierigkeitsgrad an. Da die späteren Epochen immer mehr Möglichkeiten geben wird es dementsprechend komplizierter und komplexer.
Die Kampagnen der Griechen und Engländer sind allerdings nicht so spannend und gut gemacht, wie die Missionen bei Age of Kings. Ein Aufbaupart ist zwar z.T. da, doch irgendwie nur sehr oberflächlich.
Bei der Kampagne der Deutschen kommt dann schon eher der Aufbauaspekt ins Spiel, leider ist es jedoch aufgrund der vielen Ressourcen nicht so spannend wie in andern Games. (Eher ein Basis bauen/absichern (u.a. mit Flugabwehr) und dann langsam immer weiter vorantasten mit Bombern, etc. Die Rohstoffe werden schon nicht ausgehen. Die Russenkampagne ist dagegen durch die letzten Zeitalter mit am komplexesten und fordert dann auch schon mal einiges vom Spieler.
Freies Spiel / Mehrspielermodus
Dies ist eindeutig das Herzstück von Empire Earth. Man kann entweder mit starken CPU-Gegner (auch wenn diese schummeln) oder Freunden spielen. Es steht zum einen ein guter Zufallskartengenerator zur Verfügung und zum andern hat man sehr viele Möglichkeiten das Spiel den eigenen Bedürfnissen anzupassen: Kartentyp, Kartengröße, Startressourcen, Arbeiter (für jeden Spieler separat), Teams, Wunder, Startzeitalter, Endzeitalter, Siegbedingungen, etc. Ein Speichern ist jederzeit - auch im MP - möglich, doch es gibt auch die praktische Automatikfunktion. Allerdings können die Matches z.T. recht lange dauern, wenn man sich erst mal festgebissen hat, aber was ist besser als ein fesselndes Match?
Der Editor
Der Editor bietet alle Möglichkeiten leicht und schnell schöne Mehrspielermaps oder Einzelspielermissionen zu erstellen. Missionen können auch zu einer Kampagne zusammengefaßt werden.
Meinung
Empire Earth hat es wirklich in sich. Es bietet praktisch ein Age der gesamten Menschheitsepoche. Dazu gibt es unzählige Einheiten, Technologien und Taktiken. Man hat sehr viele Konfigurationsmöglichkeiten im freien Spiel (Nicht jeder mag z.B. alle Zeitalter). Die Steuerung ist durchdacht und die CPU ein würdiger Gegner (auch wenn er bescheißt). Im Vergleich zu Age bietet Empire Earth zwar keine „Epoche“ so detailliert und komplex, dafür aber sehr viele unterschiedliche (Die auch unterschiedliche Strategien erfordern.) Neben der etwas unmotivierenden Kampagne (insbesondere 1 und 2) gibt es eigentlich keinen Grund, warum Anfänger bis Profis dieses Spiel nicht nehmen sollten- Im LAN und I-Net macht es einen Mordsspaß.
Kurz & Knapp
Pros
- gute Grafik von der Ferne
- 12 Epochen
- hunderte von Einheiten und Technologien
- sehr durchdachte Steuerung
- wochenlanger Spaß im freien Spiel / Multiplayermodus
- umfangreiches Handbuch (240 Seiten)
- sehr gute Einheiten, etc. Übersicht (Din A2)
Cons
- nicht schön in der Nahansicht
- nicht so dolle Kampagne (nicht so fesselnd)
- zu viele Rohstoffe (300.000 pro Feld -> kein so großer Expansionszwang)
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