Empire Earth (PC Strategiespiel) Testbericht

Empire-earth-pc-strategiespiel
ab 13,88
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Erfahrungsbericht von darksoul

EMPIRE EARTH

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Es fing an mit dem ersten, von Menschenhand geschaffenen Funken. Die Menschheit wurde seitdem nicht mehr losgelassen, vom Drang der Neugier, der sie dazu bewegte, ihnen die Natur zueigen zu machen. Über die Jahrhunderte entstand immer mehr Wohlstand, vom ersten Lagerfeuer bis hin zum Fernseher brachte die Neugier den Menschen Fortschritte. Allerdings war da noch ein Problem. Der Nachbar, der natürlich nicht einfach so seine Länder abtreten, geschweige denn Rohstoffe oder Energie überlassen wollte. Doch die Neugier beflügelte die Menschheit auch dazu, Waffen zu schaffen, vom Speer bis zur Atombombe. Kriege waren schrecklich. Sie brachten Zerstörung und Tote. Doch es bestand immer die Möglichkeit, zu gewinnen, was die Menschheit dazu brachte, immer und immer wieder zu kämpfen, Länder zu gewinnen, Länder zu verlieren, Rohstoffe zu gewinnen und Rohstoffe zu verlieren. Diese Geschichte, die Geschichte einer einzigartigen Spezies, dürft ihr in diesem Echtzeitstrategie-Spiel nachempfinden. Ihr führt ein Volk durch 500.000 Jahre, 14 Epochen. Euer Ziel: Ganz klar die Weltspitze. Dahin ist es ein langer Weg, der sich mit verschiedenen Mitteln begehen lässt.

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Das Spiel
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Ihr startet mit einem vorbestimmten, bekannten Volk, oder ihr bastelt eure eigene. Dazu habt ihr eine gewisse Anzahl von Punkten, die auf unterschiedliche Fähigkeiten eures Volkes verteilt werden, z.B. die Stärke eurer Einheiten, oder deren Bauzeit. Das Spiel führt euch durch 14 Epochen, angefangen bei der Steinzeit bis hin zum fiktiven Nanozeitalter. In dieser Zeit könnt ihr über 150 Technologien erforschen und 200 verschiedene Einheiten bauen. Von Kavalerien bis hin zu Panzern. Von Floßbooten bis hin zum gewaltigen Schlachtschiff. Vom Doppeldecker bis hin zum Stealthbomber. Es wird zu Lande, in der Luft und auf dem Meer gekämpft. Auf dem Weg zur Weltspitze kommt es unweigerlich zu Konflikten, die sich in Empire Earth unterschiedlich lösen lassen, diplomatisch, oder eben kriegerisch. Für Letzteres gibt es aber auch unterschiedliche Möglichkeiten. Man kann seine Armee in die Städte des Gegners schicken oder man greift auf einige fiese Katastrophen zurück, die sich von Propheten hervorrufen lassen, darunter Vulkane oder Hurricans. Außerdem gibt es die Möglichkeit eine Reihe von Weltwundern zur errichten, die dann Spezialfähigkeiten bringen. Allerdings lässt sich ein Weltwunder in einer Partie nur einmal konstruieren, Schnelligkeit ist also gefragt. Es ist auch möglich, große historische Helden zu steuern. In jeder Epoche stehen euch zwei zur Verfügung, wobei einer immer eher ein \"Kämpfer\" ist, mit dementsprechend vielen Hitpoints und größerer Angriffstärke, der Andere dagegen ist eher ein \"Stratege\", der in regelmäßigen Abständen einen Schlachtruf ertönen lassen kann, der die Kampfkraft der eigenen Truppen kräftig ankurbelt und die der feindliche Einheiten senkt.

Fakten
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- 14 Epochen der Menschheitsgeschichte
- über 200 verschiedene Einheiten
- Land-,Luft- und Wassereinheiten
- über 150 Technologien
- 6 Katastrophen
- 6 Weltwunder

Singleplayer
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Für den Spaß alleine sind im Spiel 4 geniale Kampagnen enthalten. In jeder davon begleitet ihr eine Zivilisation in ihrem wichtigsten Zeitabschnitt.
Die Griechen, in der Antike, Die Engländer, im Mittelalter, die Deutschen, im Atomzeitalter, und die Russen in einer fiktiven Kampagne in der Zukunft.
Die Missionen sind spannend und gut in Szene gesetzt. Cutscenes in der Spielengine zeigen Ereignisse. Im großen und ganzen sind die Missionen recht umfangreichen und dauern schonmal ein paar Stunden.
Außerdem besteht die Möglichkeit eigene Szenarios zu erstellen und zu spielen. Auch auf Zufallskarten lässt es sich gegen den Computer antreten. Dabei lässt sich die Start- und Endepoche festlegen.

Multiplayer
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Der Multiplayermodus entspricht dem Zufallskartenmodus gegen den Computer, nur eben gegen menschliche Spieler. Es ist nicht möglich, selbsterstellte Szenarion im Multiplayer zu spielen.

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Die Grafik
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In Sachen Grafik verdient sich Empire Earth weitere Pluspunkte. Das Spiel sieht ohne Zweifel spitze aus. Die Sicht ist 3D, und lässt sich stufenlos zoomen, wobei sich die Kamera beim Reinzoomen zum Horizont ausrichtet. Leider kann man aber nicht weit genug herauszoomen, was einem beim Ordnen von Truppenverbänden die Übersicht nimmt. Zur besseren Übersicht lässt sich die Perspektive nicht drehen.

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Die Ausstattung
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Normalerweise lohnt es sich ja heutzutage nicht, diesen Abschnitt zu erwähnen, bei Empire Earth macht es aber Sinn. Keine DVD-, sondern eine Pappschachtel wird euer Regal schmücken. So schön wie die Schachtel fällt auch der Inhalt aus:
ein 250-seitiges Handbuch, ein DINA2-Poster mit den Einheitendaten und dem Technologiebaum, eine Schnelltastenübersicht, und zu guter letzt ein Heftchen mit historischen Hintergrundinformationen von Brockhaus. Hier kriegt man noch was für sein Geld!

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Fazit
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Empire Earth ist der Strategie-Megaknaller dieses Jahres. Es verbindet alles, was sich viele Strategen schon immer gewünscht haben. Die Zeitspanne eines Civ-Spiels und Echzeitstrategie wie AoE2. Außerdem bietet es auch einige interessante Neuerungen und kann das geniale AoE2 vom Strategiethron stoßen. Allein der große Spielumfang und die Komplexität sind bestimmt schon ein Kauf wert.

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Systemvorraussetzungen
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Herrstellerangaben
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OS Windows 98/Me/2000
Keine Win95-Unterstützung!
CPU Pentium II 350 MHz
RAM 64 MB
HDD 550MB frei
GRAFIK 4MB AGP oder 16MB PCI
16bit

Mein System
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OS Windows XP
CPU P4 1800 MHz
RAM 256 MB
HDD 60 GB frei
GRAFIK 64 MB
32bit
GeForce4 MMX 440

Wie immer ist das mit den Herrstellerangaben so eine Sache. Grundsätzlich startet das Spiel bei dieser Konfiguration, ist allerdings unspielbar.
Bei mir lief das Spiel durchgängig flüssig, außer ein paar kurzen Hängern bei vielen Einheiten hatte ich keine Probleme. Da das Spiel aber bei mir eben manchmal kurz hängen bleib, bezweifle ich, dass es auf 350MHz spielbar ist, deshalb:

Meine Mindest-Empfehlung
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CPU 600 MHz
RAM 128 MB
GRAFIK 32 MB AGP
16bit
ab GeForce2MX





mfg
darksoul

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