Empire Earth (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2010
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Erfahrungsbericht von HeBoS1982
Mit Knüppeln gegen Cyborgs
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Viele haben sicher schon Age of Empires 1 oder 2 gespielt. Empire Earth kann man gut mit diesen beiden Spielen vergleichen. Es gibt aber unterschiede. Empire Earth besteht eigentlich aus 2 Spielen die kombiniert wurden. Das Spielprinzip ist aus Age of Empires bekannt. Empire Earth zeigt aber nicht nur einen kleinen Ausschnitt aus der Weltgeschichte sondern geht wie in dem Rundenstrategiespiel Civilization vor. Es geht sogar noch einen Schritt weiter. Bei Civilization spielt man von der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Bei Empire Earth geht man aber von der Vorzeit bis in die Zukunft, der sog. Nano-Zeit. Verantwortlich für dieses Spiel zeigt sich ein ganz neues Entwicklerstudio namens Stainless Steel Studios. Einer der Gründer dieses Entwicklerstudios ist kein anderer als Rick Goodman der maßgeblich an Age of Empires 1 mitgearbeitet hat. Daher wird jeder der Age of Empires schon mal gespielt hat gleich wissen was zu tun ist. Aber wie schon erwähnt gibt es Unterschiede:
Grafik:
******
Das Erste was im Vergleich mit Age of Empires auffällt ist die Grafik. Es ist zwar der selbe Blickwinkel aber bei genauerer Betrachtung kann man erkennen, dass dieses Spiel nicht zweidimensional sondern dreidimensional ist. Durch das Mausrad kann man heranzoomen und wegzoomen. Wenn man so nah wie möglich heranzoomt kann man aber nicht mehr sehr viel sehen. Die Einheiten und Gebäude sehen aus der Ferne besser aus. Der Vorteil von dieser nahen Sicht ist aber, dass man die fast perfekten Bewegungsabläufe besser erkennen kann. Es gibt sehr viele verschiedene Terrainarten. Diese reichen von Wüste bis Schneelandschaft. Die Landschaft wirkt selbst bei Zufallskarte sehr abwechslungsreich und sieht nicht so aus als sei sie durch einzelne Bausteine zusammengesetzt. Es gibt mehrere Höhenstufen wobei sich die Kamera nicht an das Terrain anpasst. Daher kann man auf einem hohen Berg nur einen sehr kleinen teil der Karte sehen. Alles in allem ist die Grafik sehr ansprechend und gehört zur Oberklasse der Echtzeitstrategie. Es gibt zwar noch ein paar kleine Fehler wie man aus der Nähe sehen kann aber trotzdem ist die Grafik sehr beeindruckend.
Editor:
******
Dem Spiel liegen 3 Editoren bei. Mit dem ersten lassen sich Zivilisationen erstellen. Der 2. Editor ist für die Erstellung von Karten zuständig und der 3. Editor ermöglicht es Karten zu Kampagnen zusammenzufassen. Der Kampagneneditor ist allerdings nicht sehr umfangreich da man hier einfach nur die Karten auswählt und sie in die richtige Reihenfolge bringt. Die beiden anderen Editoren haben da schon wesentlich mehr zu bieten:
Zivilisationseditor:
Mit dem Zivilisationseditor lassen sich leicht durch ein Punktesystem verschiedene Zivilisationen erstellen. Mit diesem Editor verteilt man 100 Punkte auf verschiedene Boni. Dadurch kann man z.B. eine Zivilisation erstellen, die keine spezielle Epoche bevorzugt. Durch die Boni die man verteilt kann man z.B. einen bestimmten Truppentypen schneller bauen oder eine Einheit wird verbessert. Dadurch kann man sich eine Zivilisation erstellen die perfekt auf die eigene Spielweise oder auf eine bestimmte Epoche ausgelegt ist. Nachdem man alle 100 Punkte verteilt hat kann man diese Zivilisation dann speichern und auf Zufallskarten oder im Mehrspielermodus einsetzen.
Karteneditor:
Der Karteneditor ist sehr gut gelungen und ermöglicht das erstellen von verschiedensten Karten. Außerdem bietet er auch eine gute Möglichkeit in das Spiel zu finden. Man kann hier z.B. eine Trainingsmission erstellen. Dazu kann man z.B. einstellen, dass man selber ein oder zwei Epochen weiter ist als der Gegner. Man kann natürlich auch Karten erstellen um bestimmte Taktiken zu trainieren. So kann man z.B. die Rohstoffe weit entfernt von der eigenen Basis platzieren und dann versuchen die Rohstoffe ohne Schutz durch die eigentliche Basis zu verteidigen. Nun aber zu den Funktionen des Editors:
Man kann durch den Editor Zufallskarten erstellen lassen und diese dann verändern. Dazu kann man verschiedenste Terrainarten, Bäume, Gegenstände und Höhenstufen verwenden. Man kann außerdem Einheiten verbessern. So kann man z.B. die eigenen Bürger schneller machen um sich einen Vorteil zu verschaffen. Man kann aber auch Einstellungen an der KI des Gegners vornehmen. Dadurch ist es z.B. möglich auch bei Zufallskarten einen fairen Gegner zu haben. Dieser cheatet nämlich bei Zufallskarten. Diese Option kann man im Karteneditor allerdings abschalten. Durch sog. Auslöser kann man Missionsziele, Ereignisse oder auch Zwischensequenzen festlegen. Dies ist vor allem nützlich wenn man eine Kampagne erstellen will. Die Bedienung des Editors ist sehr einfach aber für die Benutzung der Auslöser benötigt man einiges an Einarbeitungszeit da diese sehr komplex sind.
Einführungsmissionen:
*******************
Es gibt mehrere Einführungsmissionen in denen man die grundlegenden Einzelheiten über das Spiel lernen kann. Dabei sollten auch erfahrene Spieler diese Missionen machen. Es gibt nämlich einige Dinge die man beachten muss. So ist es z.B. nicht sehr sinnvoll nur einen einzigen Truppentypen zu bauen. Man sollte auf eine gute Kombination setzen. Alle Einheiten haben nämlich ihre Vor- und Nachteile. Es ist natürlich möglich die Nachteile durch Masse auszugleichen aber wenn man den richtigen Umgang mit den Einheiten gelernt hat kann man mit weniger Ressourcen schneller zum Erfolg kommen. Die Erklärungen in diesen Einführungsmissionen sind manchmal zwar unnötig, sind aber größtenteils auch sehr Hilfreich. Vor allem der richtige Umgang mit den Propheten ist hier wichtig. Falsch eingesetzt sind sie einfach nur eine Verschwendung von Ressourcen aber wenn man sie richtig einsetzt können sie schon sehr früh im Spielverlauf für einen Sieg sorgen.
Kampagnen:
***********
In Empire Earth gibt es 4 verschiedene Kampagnen. Es lohnt sich alle zu spielen da sie sich alle auf verschiedene Epochen beziehen und daher auch sehr unterschiedlich sind. In der griechischen Kampagne spielt man im antiken Griechenland. Die englische Kampagne spielt zur Zeit des 11. Jahrhunderts. Die Deutsche Kampagne spielt im späten 19. Jahrhundert und die russische Kampagne im 21. Jahrhundert. Die Kampagnen sind sehr abwechslungsreich und bieten eine gut durchdachte Story. Die Karten sind sehr gut gestaltet und erzeugen die richtige Stimmung. Die Story wird durch die Texteinführung in jede Mission und durch sehr gute Zwischensequenzen in der Spielgrafik weitererzählt. Von Anfang bis Ende jeder Kampagne entwickelt man durch den Zivilisationseditor seine Zivilisation nach den eigenen Wünschen immer weiter. Dies ist möglich da man durch die Erfüllung bestimmter Missionsziele Punkte bekommt die man dann in die Boni investieren kann. Die Punkte bleiben von Mission zu Mission erhalten wodurch man z.B. Punkte für wichtigere Boni aufbewahren kann.
Epochen:
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Es gibt 14 Epochen. Auf diese Epochen verteilt sich die ganze Weltgeschichte:
I. Vorzeit (500.000 – 50.000 v. Chr.):
In dieser Zeit gibt es noch nicht sehr viele Einheiten und da noch keine Silos gebaut werden können ist Nahrung Mangelware. Da Nahrung für den Aufbau einer Armee sehr wichtig ist kann man in dieser Zeit nur sehr selten ein Sieg verzeichnen. Häuser sind wichtig. Man kann in dieser Zeit noch keine Mauern bauen und daher sollte man im Einflussbereich des Kapitols Häuser bauen um die Motivation der Truppen zu erhöhen. Durch die Türme kann man noch zusätzlichen Schutz gewährleisten. Der Tempel ist sehr nützlich da man durch ihn mit den Priestern ganze Armeen bekehren kann und der Prophet kann schon in dieser Zeit für einen Sieg oder die Voraussetzungen für einen Sieg sorgen.
Neue Gebäude:
Haus, Kaserne, Siedlung, Tempel, Turm
II. Steinzeit (50.000 - 5.000 v. Chr.):
In dieser Zeit sind Nahrungsmittel kein so großes Problem mehr wenn es Wasser gibt. Jetzt ist es nämlich möglich ein Dock zu bauen. In einem Dock lassen sich Fischerboote bauen die am Anfang erst einmal für genug Nahrung sorgen. Durch den Bogenschießstand hat man jetzt die Möglichkeit Einheiten schon aus größerer Entfernung anzugreifen. Dadurch kann man sich einen entscheidenden Vorteil verschaffen.
Neue Gebäude:
Bogenschießstand, Dock
III. Kupferzeit (5.000 – 2.000 v. Chr.):
Hier kann man sich durch die 6 Weltwunder einen Vorteil verschaffen. Es dauert zwar lange sie zu bauen aber sie haben sehr nützliche Effekte wie z.B. alle Gebäude des Gegners sind sichtbar oder auch Selbstheilung. Die Festungen dienen nur zum Schutz der eigenen Truppen. So kann man bei einem Angriff z.B. die Bürger zum Schutz in die Festung schicken. Das Krankenhaus dient zur Erforschung von Technologien und in einem bestimmten Umkreis werden alle Einheiten automatisch geheilt. Durch das Silo ist nun auch auf Karten ohne Wasser die Versorgung mit Nahrung gesichert. Im Stall kann man die zu dieser Zeit sehr nützlichen Reiter bauen. Sie sind sehr schnell und können dadurch z.B. die Verteidigung des Gegners umgehen und ihn von hinten angreifen. Dies kann man allerdings durch die jetzt zur Verfügung stehenden Mauern verhindern. Wenn man eine Mauer gebaut hat kann man ohne zusätzliche Kosten Tore in die Mauer bauen. In der Universität kann man auch wie im Krankenhaus Technologien erforschen. Außerdem sind alle Einheiten im Einzugsbereich schwerer durch die Priester zu bekehren.
Neue Gebäude:
6 Weltwunder, Festung, Krankenhaus, Silo, Stall, Mauer, Universität
IV. Bronzezeit (2.000 v. Chr. – 0 n. Chr.):
In der Bronzezeit gibt es nur ein neues Gebäude. Das ist die Belagerungswaffen-Werkstatt. Hier baut man Belagerungswaffen. Man sollte immer ein paar Belagerungswaffen haben um die Mauern und die Gebäude des Gegners zu zerstören. Das geht zwar auch mit anderen Einheiten aber mit Belagerungswaffen geht es deutlich schneller. Belagerungswaffen mit Flächenschaden lassen sich auch gut zur Verteidigung nutzen. Sie schießen zwar zu langsam um eine einzelne Einheit zu treffen aber bei großen Truppenverbänden treffen sie sehr viele Gegner auf einen Schlag.
V. Frühes Mittelalter (0 n. Chr. – 900 n. Chr.):
Hier gibt es keine neuen Gebäude. Im Bogenschießstand lassen sich ab jetzt die sehr nützlichen Armbrustschützen herstellen. Der Vorteil von ihnen ist, dass sie eine große Reichweite haben und viel Schaden anrichten. Da sie aber nur sehr langsam schießen sollte man sie nur in größeren Gruppen einsetzten. Im Stall ist durch die Persische Kavallerie eine Einheit dazugekommen die wie alle Einheiten aus dem Stall geschützt ist. Der Vorteil dieser Einheit ist aber, dass sie keine Nahkampfeinheit ist. Sie ist eine Fernkampfeinheit. Dadurch sind Angriffe von Nahkampfeinheiten auf diese Einheit nicht sehr sinnvoll.
Neue Gebäude:
keine
VI. Mittelalter (900 – 1.300 n. Chr.):
Hier gibt es auch keine neuen Gebäude. Durch das Trebuchet gibt es aber in der Belagerungswaffen-Werkstatt eine sehr starke Belagerungswaffe. Diese Einheit ist auch noch in späteren Zeitaltern nützlich. Der Nachteil ist nur, dass diese Einheit sehr langsam ist und eine niedrige Schussrate hat. Eine andere sehr nützliche Einheit ist die Bogenschützen-Kavallerie. Diese Einheit hat eine größere Reichweite als die Streitwagen-Bogenschützen und auch mehr Lebensenergie.
Neue Gebäude:
keine
VII. Renaissance (1.300 – 1.500 n. Chr.):
Auch hier sind keine neuen Gebäude verfügbar. In der Kaserne gibt es aber durch die Akebuse eine Einheit die mit einem Gewehr ausgestattet ist. Vorteil dieser Einheit ist, dass sie die erste Fernkampfeinheit ist die immer trifft. In der Belagerungswaffen-Werkstatt gibt es jetzt den sehr nützlichen Basilisk. Diese Einheit ist die stärkste Belagerungswaffe in dieser Zeit.
Neue Gebäude:
keine
VIII. Imperiales Zeitalter (1.500 – 1.700 n. Chr.):
In dieser Zeit gibt es auch keine neuen Gebäude. Der Bogenschießstand kann ab hier nicht mehr gebaut werden und auch Einheiten lassen sich hier nicht mehr herstellen. Durch den Handkanonier kommt in der Kaserne eine sehr starke Einheit dazu. Diese Einheit richtet viel Schaden an und schießt dafür sehr langsam. Der größte Vorteil ist aber, dass die Handkanoniere Flächenschaden anrichten. In der Belagerungswaffen-Werkstatt ist jetzt die Bombarde verfügbar. Diese Einheit hat eine große Reichweite und richtet sehr viel Schaden an.
Neue Gebäude:
keine
IX. Industrie-Zeitalter (1.700 – 1.900 n. Chr.):
Auch im Industriezeitalter sind wieder keine neuen Gebäude verfügbar. Die wohl wichtigste Einheit ist hier wohl der Partisan aus der Kaserne. Das ist die erste Einheit die auf Flugeinheiten schießen kann. Dadurch ist man schon für das Atomzeitalter gerüstet. Im Kapitol kann ab jetzt der Heißluftballon gebaut werden. Dieser eignet sich sehr gut um die Karte zu erkunden.
Neue Gebäude:
keine
X. Atomzeitalter Erster Weltkrieg (1.900 – 2.000 n. Chr.):
Hier kann man endlich wieder neue Gebäude bauen. Eines der wichtigsten Gebäude dieser Zeit ist wohl das 88-mm-LA-Geschütz. Diese Geschütze ähneln den Türmen in ihrer Funktion. Der einzige Unterschied ist aber, dass diese Geschütze nur auf Lufteinheiten schießen. Im Flughafen ist es möglich Flugzeuge zu bauen. Maximal 15 pro Flughafen sind hier möglich. Die Marinewerft verstärkt die Seestreitkräfte. Hier kann man z.B. U-Boote bauen. Als letztes Gebäude dieser Zeit gibt es dann noch die Panzerfabrik. Hier stellt man wie man es auch schon am Namen erkennen kann Panzer her. Der Stall fällt als Gebäude weg.
Neue Gebäude:
88-mm-LA-Geschütz, Flughafen, Marinewerft, Panzerfabrik
XI. Atomzeitalter Zweiter Weltkrieg (1.900 – 2.000 n. Chr.):
Hier gibt es keine neuen Gebäude. Im Flughafen ist ab jetzt aber die wohl stärkste Waffe des Spiels verfügbar. Ab jetzt kann nämlich ein Atom-Bomber gebaut werden. Diese Einheit zerstört eigentlich jedes Gebäude und jede Einheit in einem bestimmten Radius.
Neue Gebäude:
keine
XII. Atomzeitalter Moderne (1.900 – 2.000 n. Chr.):
Hier sind auch wieder keine neuen Gebäude verfügbar. Ein großer Vorteil dieser Zeit sind die Hubschrauber. Vor allem der Transport-Hubschrauber ist sehr nützlich da man mit ihm ohne Probleme hinter die Verteidigung des Gegners kommt.
Neue Gebäude:
keine
XIII. Digitales Zeitalter (2.000 – 2.100 n. Chr.):
In diesem Zeitalter werden die Flugzeugträger aus der Marinewerft sehr interessant. Durch sie ist man in der Lage schnell viele Flugzeuge an Orte der Karte zu bringen die mit Flughäfen nicht erreicht werden können. Der Nachteil ist aber, dass man keine Flugzeuge von Flughäfen unterbringen kann. Mit der Cyborg-Fabrik und dem Cyborg-Labor stehen 2 neue Gebäude zur Verfügung die die sehr starken Cyborgs herstellen.
Neue Gebäude:
Cyborg-Fabrik, Cyborg-Labor
XIV. Nano-Zeitalter (2.100 – 2.200 n. Chr.):
Das ist das letzte Zeitalter. Hier gibt es keine neuen Gebäude. Man kann aber fast jeden Cyborg aufwerten wodurch diese noch mal deutlich stärker werden.
Neue Gebäude:
Keine
Anleitung:
*********
Die Anleitung ist sehr ausführlich und ganze 240 Seiten stark. Man kann hier grob die Geschichte der einzelnen Epochen nachlesen. Es wird alles sehr gut beschrieben und teilweise mit Bildern, die aber leider nur s/w sind unterlegt. Zu den einzelnen Gebäuden gibt es sehr ausführliche Beschreibungen, die Einheiten werden aber nicht beschrieben. Bei vielen Beschreibungen werden in einem speziellen Kasten Hinweise, Infos oder Tipps gegeben. Das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich und auch der Rest der Anleitung ist sehr übersichtlich und gut strukturiert. Die beste Anleitung die ich seit langem gesehen habe.
Fazit:
*****
Ein sehr gutes Spiel. Die Grafik überzeugt und weist nur kleine Schwächen auf. Die Epochen spielen sich sehr unterschiedlich. So spielen sie sich am Anfang wie bei Age of Empires 1 und 2 dann spielt sich das Spiel eher wie Command & Conquer und ganz am Ende kommt man sich fast so vor als würde man die Terraner bei StarCraft spielen. Während der ganzen Spielzeit ist außerdem noch Ähnlichkeit mit Civilization zu erkennen. Der Schwierigkeitsgrad ist gerade für Einsteiger sehr groß und auch der ein oder andere Fortgeschrittene wird seine Probleme bei den Zufallskarten haben. Um einen besseren Einstieg zu finden sollte man sich im Editor sein eigenes Szenario erschaffen und sich entscheidende Vorteile verschaffen. Dadurch kommt man besser in das Spiel und kann dann immer weniger Vorteile benutzen bis man dann auf gleichem Niveau mit dem Gegner ist. Selbst wenn man wie in der Überschrift zu erkennen ist mit Knüppeln gegen Cyborgs kämpft macht das Spiel noch Spaß. Damit ist natürlich nicht gemeint, dass es Spaß macht wenn man selber in der Vorzeit ist und der Gegner in der Nano-Zeit. Es sollte keinen größeren Unterschied als 3 Epochen zwischen den Kontrahenten geben da man dann selbst mit Masse nicht gegen die Klasse der fortschrittlichen Einheiten ankommen kann. Einfach ein geniales Spiel bei dem man viel Zeit mitbringen sollte da nur sehr selten eine Partie unter 2 Stunden abläuft. In der Regel sind mindestens 3 Stunden nötig um eine Entscheidung herbeizuführen.
Fall ihr noch Fragen habt oder einen Vorschlag zur Verbesserung des Bericht oder falls ich etwas vergessen habe schreibt mir einen Kommentar. Ich werde auf alle Fragen antworten und Verbesserungsvorschläge werde ich natürlich auch zur Kenntnis nehmen.
Danke fürs Lesen. Ich hoffe der Bericht hat euch gefallen. Schönen Tag noch.
Diesen Bericht habe ich auch auf Ciao.com veröffentlicht.
© HeBoS1982
Grafik:
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Das Erste was im Vergleich mit Age of Empires auffällt ist die Grafik. Es ist zwar der selbe Blickwinkel aber bei genauerer Betrachtung kann man erkennen, dass dieses Spiel nicht zweidimensional sondern dreidimensional ist. Durch das Mausrad kann man heranzoomen und wegzoomen. Wenn man so nah wie möglich heranzoomt kann man aber nicht mehr sehr viel sehen. Die Einheiten und Gebäude sehen aus der Ferne besser aus. Der Vorteil von dieser nahen Sicht ist aber, dass man die fast perfekten Bewegungsabläufe besser erkennen kann. Es gibt sehr viele verschiedene Terrainarten. Diese reichen von Wüste bis Schneelandschaft. Die Landschaft wirkt selbst bei Zufallskarte sehr abwechslungsreich und sieht nicht so aus als sei sie durch einzelne Bausteine zusammengesetzt. Es gibt mehrere Höhenstufen wobei sich die Kamera nicht an das Terrain anpasst. Daher kann man auf einem hohen Berg nur einen sehr kleinen teil der Karte sehen. Alles in allem ist die Grafik sehr ansprechend und gehört zur Oberklasse der Echtzeitstrategie. Es gibt zwar noch ein paar kleine Fehler wie man aus der Nähe sehen kann aber trotzdem ist die Grafik sehr beeindruckend.
Editor:
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Dem Spiel liegen 3 Editoren bei. Mit dem ersten lassen sich Zivilisationen erstellen. Der 2. Editor ist für die Erstellung von Karten zuständig und der 3. Editor ermöglicht es Karten zu Kampagnen zusammenzufassen. Der Kampagneneditor ist allerdings nicht sehr umfangreich da man hier einfach nur die Karten auswählt und sie in die richtige Reihenfolge bringt. Die beiden anderen Editoren haben da schon wesentlich mehr zu bieten:
Zivilisationseditor:
Mit dem Zivilisationseditor lassen sich leicht durch ein Punktesystem verschiedene Zivilisationen erstellen. Mit diesem Editor verteilt man 100 Punkte auf verschiedene Boni. Dadurch kann man z.B. eine Zivilisation erstellen, die keine spezielle Epoche bevorzugt. Durch die Boni die man verteilt kann man z.B. einen bestimmten Truppentypen schneller bauen oder eine Einheit wird verbessert. Dadurch kann man sich eine Zivilisation erstellen die perfekt auf die eigene Spielweise oder auf eine bestimmte Epoche ausgelegt ist. Nachdem man alle 100 Punkte verteilt hat kann man diese Zivilisation dann speichern und auf Zufallskarten oder im Mehrspielermodus einsetzen.
Karteneditor:
Der Karteneditor ist sehr gut gelungen und ermöglicht das erstellen von verschiedensten Karten. Außerdem bietet er auch eine gute Möglichkeit in das Spiel zu finden. Man kann hier z.B. eine Trainingsmission erstellen. Dazu kann man z.B. einstellen, dass man selber ein oder zwei Epochen weiter ist als der Gegner. Man kann natürlich auch Karten erstellen um bestimmte Taktiken zu trainieren. So kann man z.B. die Rohstoffe weit entfernt von der eigenen Basis platzieren und dann versuchen die Rohstoffe ohne Schutz durch die eigentliche Basis zu verteidigen. Nun aber zu den Funktionen des Editors:
Man kann durch den Editor Zufallskarten erstellen lassen und diese dann verändern. Dazu kann man verschiedenste Terrainarten, Bäume, Gegenstände und Höhenstufen verwenden. Man kann außerdem Einheiten verbessern. So kann man z.B. die eigenen Bürger schneller machen um sich einen Vorteil zu verschaffen. Man kann aber auch Einstellungen an der KI des Gegners vornehmen. Dadurch ist es z.B. möglich auch bei Zufallskarten einen fairen Gegner zu haben. Dieser cheatet nämlich bei Zufallskarten. Diese Option kann man im Karteneditor allerdings abschalten. Durch sog. Auslöser kann man Missionsziele, Ereignisse oder auch Zwischensequenzen festlegen. Dies ist vor allem nützlich wenn man eine Kampagne erstellen will. Die Bedienung des Editors ist sehr einfach aber für die Benutzung der Auslöser benötigt man einiges an Einarbeitungszeit da diese sehr komplex sind.
Einführungsmissionen:
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Es gibt mehrere Einführungsmissionen in denen man die grundlegenden Einzelheiten über das Spiel lernen kann. Dabei sollten auch erfahrene Spieler diese Missionen machen. Es gibt nämlich einige Dinge die man beachten muss. So ist es z.B. nicht sehr sinnvoll nur einen einzigen Truppentypen zu bauen. Man sollte auf eine gute Kombination setzen. Alle Einheiten haben nämlich ihre Vor- und Nachteile. Es ist natürlich möglich die Nachteile durch Masse auszugleichen aber wenn man den richtigen Umgang mit den Einheiten gelernt hat kann man mit weniger Ressourcen schneller zum Erfolg kommen. Die Erklärungen in diesen Einführungsmissionen sind manchmal zwar unnötig, sind aber größtenteils auch sehr Hilfreich. Vor allem der richtige Umgang mit den Propheten ist hier wichtig. Falsch eingesetzt sind sie einfach nur eine Verschwendung von Ressourcen aber wenn man sie richtig einsetzt können sie schon sehr früh im Spielverlauf für einen Sieg sorgen.
Kampagnen:
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In Empire Earth gibt es 4 verschiedene Kampagnen. Es lohnt sich alle zu spielen da sie sich alle auf verschiedene Epochen beziehen und daher auch sehr unterschiedlich sind. In der griechischen Kampagne spielt man im antiken Griechenland. Die englische Kampagne spielt zur Zeit des 11. Jahrhunderts. Die Deutsche Kampagne spielt im späten 19. Jahrhundert und die russische Kampagne im 21. Jahrhundert. Die Kampagnen sind sehr abwechslungsreich und bieten eine gut durchdachte Story. Die Karten sind sehr gut gestaltet und erzeugen die richtige Stimmung. Die Story wird durch die Texteinführung in jede Mission und durch sehr gute Zwischensequenzen in der Spielgrafik weitererzählt. Von Anfang bis Ende jeder Kampagne entwickelt man durch den Zivilisationseditor seine Zivilisation nach den eigenen Wünschen immer weiter. Dies ist möglich da man durch die Erfüllung bestimmter Missionsziele Punkte bekommt die man dann in die Boni investieren kann. Die Punkte bleiben von Mission zu Mission erhalten wodurch man z.B. Punkte für wichtigere Boni aufbewahren kann.
Epochen:
********
Es gibt 14 Epochen. Auf diese Epochen verteilt sich die ganze Weltgeschichte:
I. Vorzeit (500.000 – 50.000 v. Chr.):
In dieser Zeit gibt es noch nicht sehr viele Einheiten und da noch keine Silos gebaut werden können ist Nahrung Mangelware. Da Nahrung für den Aufbau einer Armee sehr wichtig ist kann man in dieser Zeit nur sehr selten ein Sieg verzeichnen. Häuser sind wichtig. Man kann in dieser Zeit noch keine Mauern bauen und daher sollte man im Einflussbereich des Kapitols Häuser bauen um die Motivation der Truppen zu erhöhen. Durch die Türme kann man noch zusätzlichen Schutz gewährleisten. Der Tempel ist sehr nützlich da man durch ihn mit den Priestern ganze Armeen bekehren kann und der Prophet kann schon in dieser Zeit für einen Sieg oder die Voraussetzungen für einen Sieg sorgen.
Neue Gebäude:
Haus, Kaserne, Siedlung, Tempel, Turm
II. Steinzeit (50.000 - 5.000 v. Chr.):
In dieser Zeit sind Nahrungsmittel kein so großes Problem mehr wenn es Wasser gibt. Jetzt ist es nämlich möglich ein Dock zu bauen. In einem Dock lassen sich Fischerboote bauen die am Anfang erst einmal für genug Nahrung sorgen. Durch den Bogenschießstand hat man jetzt die Möglichkeit Einheiten schon aus größerer Entfernung anzugreifen. Dadurch kann man sich einen entscheidenden Vorteil verschaffen.
Neue Gebäude:
Bogenschießstand, Dock
III. Kupferzeit (5.000 – 2.000 v. Chr.):
Hier kann man sich durch die 6 Weltwunder einen Vorteil verschaffen. Es dauert zwar lange sie zu bauen aber sie haben sehr nützliche Effekte wie z.B. alle Gebäude des Gegners sind sichtbar oder auch Selbstheilung. Die Festungen dienen nur zum Schutz der eigenen Truppen. So kann man bei einem Angriff z.B. die Bürger zum Schutz in die Festung schicken. Das Krankenhaus dient zur Erforschung von Technologien und in einem bestimmten Umkreis werden alle Einheiten automatisch geheilt. Durch das Silo ist nun auch auf Karten ohne Wasser die Versorgung mit Nahrung gesichert. Im Stall kann man die zu dieser Zeit sehr nützlichen Reiter bauen. Sie sind sehr schnell und können dadurch z.B. die Verteidigung des Gegners umgehen und ihn von hinten angreifen. Dies kann man allerdings durch die jetzt zur Verfügung stehenden Mauern verhindern. Wenn man eine Mauer gebaut hat kann man ohne zusätzliche Kosten Tore in die Mauer bauen. In der Universität kann man auch wie im Krankenhaus Technologien erforschen. Außerdem sind alle Einheiten im Einzugsbereich schwerer durch die Priester zu bekehren.
Neue Gebäude:
6 Weltwunder, Festung, Krankenhaus, Silo, Stall, Mauer, Universität
IV. Bronzezeit (2.000 v. Chr. – 0 n. Chr.):
In der Bronzezeit gibt es nur ein neues Gebäude. Das ist die Belagerungswaffen-Werkstatt. Hier baut man Belagerungswaffen. Man sollte immer ein paar Belagerungswaffen haben um die Mauern und die Gebäude des Gegners zu zerstören. Das geht zwar auch mit anderen Einheiten aber mit Belagerungswaffen geht es deutlich schneller. Belagerungswaffen mit Flächenschaden lassen sich auch gut zur Verteidigung nutzen. Sie schießen zwar zu langsam um eine einzelne Einheit zu treffen aber bei großen Truppenverbänden treffen sie sehr viele Gegner auf einen Schlag.
V. Frühes Mittelalter (0 n. Chr. – 900 n. Chr.):
Hier gibt es keine neuen Gebäude. Im Bogenschießstand lassen sich ab jetzt die sehr nützlichen Armbrustschützen herstellen. Der Vorteil von ihnen ist, dass sie eine große Reichweite haben und viel Schaden anrichten. Da sie aber nur sehr langsam schießen sollte man sie nur in größeren Gruppen einsetzten. Im Stall ist durch die Persische Kavallerie eine Einheit dazugekommen die wie alle Einheiten aus dem Stall geschützt ist. Der Vorteil dieser Einheit ist aber, dass sie keine Nahkampfeinheit ist. Sie ist eine Fernkampfeinheit. Dadurch sind Angriffe von Nahkampfeinheiten auf diese Einheit nicht sehr sinnvoll.
Neue Gebäude:
keine
VI. Mittelalter (900 – 1.300 n. Chr.):
Hier gibt es auch keine neuen Gebäude. Durch das Trebuchet gibt es aber in der Belagerungswaffen-Werkstatt eine sehr starke Belagerungswaffe. Diese Einheit ist auch noch in späteren Zeitaltern nützlich. Der Nachteil ist nur, dass diese Einheit sehr langsam ist und eine niedrige Schussrate hat. Eine andere sehr nützliche Einheit ist die Bogenschützen-Kavallerie. Diese Einheit hat eine größere Reichweite als die Streitwagen-Bogenschützen und auch mehr Lebensenergie.
Neue Gebäude:
keine
VII. Renaissance (1.300 – 1.500 n. Chr.):
Auch hier sind keine neuen Gebäude verfügbar. In der Kaserne gibt es aber durch die Akebuse eine Einheit die mit einem Gewehr ausgestattet ist. Vorteil dieser Einheit ist, dass sie die erste Fernkampfeinheit ist die immer trifft. In der Belagerungswaffen-Werkstatt gibt es jetzt den sehr nützlichen Basilisk. Diese Einheit ist die stärkste Belagerungswaffe in dieser Zeit.
Neue Gebäude:
keine
VIII. Imperiales Zeitalter (1.500 – 1.700 n. Chr.):
In dieser Zeit gibt es auch keine neuen Gebäude. Der Bogenschießstand kann ab hier nicht mehr gebaut werden und auch Einheiten lassen sich hier nicht mehr herstellen. Durch den Handkanonier kommt in der Kaserne eine sehr starke Einheit dazu. Diese Einheit richtet viel Schaden an und schießt dafür sehr langsam. Der größte Vorteil ist aber, dass die Handkanoniere Flächenschaden anrichten. In der Belagerungswaffen-Werkstatt ist jetzt die Bombarde verfügbar. Diese Einheit hat eine große Reichweite und richtet sehr viel Schaden an.
Neue Gebäude:
keine
IX. Industrie-Zeitalter (1.700 – 1.900 n. Chr.):
Auch im Industriezeitalter sind wieder keine neuen Gebäude verfügbar. Die wohl wichtigste Einheit ist hier wohl der Partisan aus der Kaserne. Das ist die erste Einheit die auf Flugeinheiten schießen kann. Dadurch ist man schon für das Atomzeitalter gerüstet. Im Kapitol kann ab jetzt der Heißluftballon gebaut werden. Dieser eignet sich sehr gut um die Karte zu erkunden.
Neue Gebäude:
keine
X. Atomzeitalter Erster Weltkrieg (1.900 – 2.000 n. Chr.):
Hier kann man endlich wieder neue Gebäude bauen. Eines der wichtigsten Gebäude dieser Zeit ist wohl das 88-mm-LA-Geschütz. Diese Geschütze ähneln den Türmen in ihrer Funktion. Der einzige Unterschied ist aber, dass diese Geschütze nur auf Lufteinheiten schießen. Im Flughafen ist es möglich Flugzeuge zu bauen. Maximal 15 pro Flughafen sind hier möglich. Die Marinewerft verstärkt die Seestreitkräfte. Hier kann man z.B. U-Boote bauen. Als letztes Gebäude dieser Zeit gibt es dann noch die Panzerfabrik. Hier stellt man wie man es auch schon am Namen erkennen kann Panzer her. Der Stall fällt als Gebäude weg.
Neue Gebäude:
88-mm-LA-Geschütz, Flughafen, Marinewerft, Panzerfabrik
XI. Atomzeitalter Zweiter Weltkrieg (1.900 – 2.000 n. Chr.):
Hier gibt es keine neuen Gebäude. Im Flughafen ist ab jetzt aber die wohl stärkste Waffe des Spiels verfügbar. Ab jetzt kann nämlich ein Atom-Bomber gebaut werden. Diese Einheit zerstört eigentlich jedes Gebäude und jede Einheit in einem bestimmten Radius.
Neue Gebäude:
keine
XII. Atomzeitalter Moderne (1.900 – 2.000 n. Chr.):
Hier sind auch wieder keine neuen Gebäude verfügbar. Ein großer Vorteil dieser Zeit sind die Hubschrauber. Vor allem der Transport-Hubschrauber ist sehr nützlich da man mit ihm ohne Probleme hinter die Verteidigung des Gegners kommt.
Neue Gebäude:
keine
XIII. Digitales Zeitalter (2.000 – 2.100 n. Chr.):
In diesem Zeitalter werden die Flugzeugträger aus der Marinewerft sehr interessant. Durch sie ist man in der Lage schnell viele Flugzeuge an Orte der Karte zu bringen die mit Flughäfen nicht erreicht werden können. Der Nachteil ist aber, dass man keine Flugzeuge von Flughäfen unterbringen kann. Mit der Cyborg-Fabrik und dem Cyborg-Labor stehen 2 neue Gebäude zur Verfügung die die sehr starken Cyborgs herstellen.
Neue Gebäude:
Cyborg-Fabrik, Cyborg-Labor
XIV. Nano-Zeitalter (2.100 – 2.200 n. Chr.):
Das ist das letzte Zeitalter. Hier gibt es keine neuen Gebäude. Man kann aber fast jeden Cyborg aufwerten wodurch diese noch mal deutlich stärker werden.
Neue Gebäude:
Keine
Anleitung:
*********
Die Anleitung ist sehr ausführlich und ganze 240 Seiten stark. Man kann hier grob die Geschichte der einzelnen Epochen nachlesen. Es wird alles sehr gut beschrieben und teilweise mit Bildern, die aber leider nur s/w sind unterlegt. Zu den einzelnen Gebäuden gibt es sehr ausführliche Beschreibungen, die Einheiten werden aber nicht beschrieben. Bei vielen Beschreibungen werden in einem speziellen Kasten Hinweise, Infos oder Tipps gegeben. Das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich und auch der Rest der Anleitung ist sehr übersichtlich und gut strukturiert. Die beste Anleitung die ich seit langem gesehen habe.
Fazit:
*****
Ein sehr gutes Spiel. Die Grafik überzeugt und weist nur kleine Schwächen auf. Die Epochen spielen sich sehr unterschiedlich. So spielen sie sich am Anfang wie bei Age of Empires 1 und 2 dann spielt sich das Spiel eher wie Command & Conquer und ganz am Ende kommt man sich fast so vor als würde man die Terraner bei StarCraft spielen. Während der ganzen Spielzeit ist außerdem noch Ähnlichkeit mit Civilization zu erkennen. Der Schwierigkeitsgrad ist gerade für Einsteiger sehr groß und auch der ein oder andere Fortgeschrittene wird seine Probleme bei den Zufallskarten haben. Um einen besseren Einstieg zu finden sollte man sich im Editor sein eigenes Szenario erschaffen und sich entscheidende Vorteile verschaffen. Dadurch kommt man besser in das Spiel und kann dann immer weniger Vorteile benutzen bis man dann auf gleichem Niveau mit dem Gegner ist. Selbst wenn man wie in der Überschrift zu erkennen ist mit Knüppeln gegen Cyborgs kämpft macht das Spiel noch Spaß. Damit ist natürlich nicht gemeint, dass es Spaß macht wenn man selber in der Vorzeit ist und der Gegner in der Nano-Zeit. Es sollte keinen größeren Unterschied als 3 Epochen zwischen den Kontrahenten geben da man dann selbst mit Masse nicht gegen die Klasse der fortschrittlichen Einheiten ankommen kann. Einfach ein geniales Spiel bei dem man viel Zeit mitbringen sollte da nur sehr selten eine Partie unter 2 Stunden abläuft. In der Regel sind mindestens 3 Stunden nötig um eine Entscheidung herbeizuführen.
Fall ihr noch Fragen habt oder einen Vorschlag zur Verbesserung des Bericht oder falls ich etwas vergessen habe schreibt mir einen Kommentar. Ich werde auf alle Fragen antworten und Verbesserungsvorschläge werde ich natürlich auch zur Kenntnis nehmen.
Danke fürs Lesen. Ich hoffe der Bericht hat euch gefallen. Schönen Tag noch.
Diesen Bericht habe ich auch auf Ciao.com veröffentlicht.
© HeBoS1982
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