Empire Earth (PC Strategiespiel) Testbericht

Empire-earth-pc-strategiespiel
ab 13,88
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5 Sterne
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Erfahrungsbericht von sandwarrior

Keulen ,Panzer, Cyborgs

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Knüppel, Kanonen, Cyborgs

Hallo Freund des gepflegten Computerspiels!

Endlich konnte ich mich losreißen um eine Meinung zu schreiben.
Bin ich vermißt worden?
Empire Earth ist schuld. Als altgedienter AOE- Krieger, schlug ich nach erscheinen sofort zu und wurde mit einem tollen Spiel belohnt.
Bevor ich mich wieder der Sucht hingebe, einige kleine Anmerkungen.


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Die Verpackung:

Handelsüblicher Computerspielpapierkarton. Drinnen eine Spiele CD und oh Wunder ein dickes Papierhandbuch, komplettiert durch Schnelltastenbeschreibung und einem übersichtlichen Technologiebaum, den man auch dringend braucht.
Eine Anmeldungskarte von Sierra lag bei, für die Anmeldung soll man ein kostenloses spiel erhalten, ich habe mich für Cäsar 2 entschieden. Ist nur noch nichts gekommen.

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Das Spiel:

Entwickelt wurde Empire Earth von Rick Goodman ( dem Entwickler von AOE 1) und dem Stenless Steel Studios und vertrieben von Sierra.
Das merkt man dem Spiel auch an, AOE-Veteranen fühlen sich sofort zurecht, obwohl alles schick in 3D programmiert.
Auch den härtesten ist zu empfehlen, erst mal die Übungsmissionen zu spielen, damit man die Neuerungen kennen und benutzen lernt.

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Neuerungen gegenüber AOE:

Ja zuerst alles in 3D, Hügel können noch besser ins taktische Geschehen eingebunden werden.
12 Epochen, 188 Einheiten, 24 Helden, 6 Weltwunder und 83 Technologien erwarten Euch.
Neben Nahrung, Holz, Steinen und Gold ist jetzt noch Eisenerz dazugekommen.
Forschung und Upgrades werden per Civ- Editor, erforschbaren Technologien oder per einzelupgrade im Menüfenster der Einheit verbessert.

Das Papier, Stein Schere Prinzip wurde komplex- schwierig umgesetzt.
Zu Anfang ist es noch leicht. Stich schlägt Schlag, Schlag schlägt Pfeil und Pfeil schlägt Stich.
In höheren Gefieden ist es ratsam sich die Beziehungen der Einheiten daneben zulegen, weil sich das kein Mensch merken kann.
Krankenhäuser und Docks heilen eure angeschlagen Einheiten.
Helden heilen sich selbst und die anderen Einheiten oder sorgen für höhere Moral.
Häuser erhöhen die Kampfmoral der daneben stehenden Einheiten.
Propheten können Katrastrophen auslösen. Toll dem Gegner mal einen Vulkan in die Basis zu zaubern oder die Pest an den Hals zu wünschen.

Spielerfahrungen:
Obwohl ich noch nicht ganz durch bin, habe erst die erste von 4 Kampagnen geschaffft, die zweite zur hälfte und die 2 anderen mal kurz angetestet, bin ich mit dem Kauf sehr zufrieden.
Die wichtigste Taste, ist die F3 Taste zum Spiel Pausieren und den einzelnen Einheiten Kampfbefehle zu geben, wobei man genaustens auf das Papier, Stein Schere Prinzip achten sollte. Die Kampagnen sind toll gescript und sorgen für so manche Überraschung.
In den Missionen wo man eine Basis errichtet, sind genug Rohstoffe vorhanden, so daß man unbedingt seine Einheiten verbessern sollte. Dieses geschieht im Menü der Einheit wobei die Verbesserung für den ganzen Einheitentyp gilt. Empfehlenswert ist bei allen Einheiten die Erhöhung der Trefferpunkte und der Kamnpfkraft. Fernwaffenkämpfern, Belagerungswaffen und Kanonen sollte eine Reichweitenverbesserung spendiert werden.
Ist Eure Truppe auf Höchststand wird das nächste Ziel anvisiert. Gerade bei doppelter und dreifacher Überlegenheit ist ein plumpes anrennen sinnlos, also Gegner anlocken, mit der passenden Gegneneinheit vernichten und alle heilen, so macht ihr jeden kalt.

Hier mals als Beispiel der hundertjährige Krieg:

Ihr beginnt mit 1 Galleere und 4 Kriegsschiffen und einem Sprengschiff. Ziel ist es den Ärmelkanal von einer dreifachen Übermacht zu säubern. Wenn man das Flaggschiff versenkt verliert der Rest die Hälfte seiner Lebenspunkte. Also mit einem Schiff die Flotte nach Norden ablenken und mit dem Sprengschiff von Süden das Flaggschiff versenken, danach einzeln die restlichen Schiffe in die Nähe der Docks locken die beim Kampf eure Schiffe heilen.
Nac h der Säuberung wird mit einer kleinen Landungstruppe Caen erobert, aber Vorsicht nur das Tor, die Türme und die 4 Verwaltungsgebäude zerstören , der Rest gehört euch.
Nachdem man mit 4 zugeteilten Arbeitern den Steintribut abgeliefert hat, bekommt man einen Baumeister, der hilft eine funktionierende Siedlung zu errichten.
Im Osten erwartet euch ein Franzosendorf, welches man mit dem Starteinheiten schaffen sollte. Von Süden angehen, den Turm Kaputtschießen und erst mal die Arbeiter abschlachten, der Rest sollte dann langsam eleminiert werden.
So nun basteln wir uns eine Armee, man sollte auf die Szenarioanweisungen höhren und teure Armbrustschützen bauen.
Nun müssen wir blos noch Calais erobern.
Die Trebuchets zerstören die Türme und eure zahlreichen Armbrustschützen erledigen die anstürmenden Verteidiger. Erst mal drin nach Norden und die lästige Maschienenfabrik zerstören, welche eklige Ballisten baut. Nun schön alles zerbröseln und der sieg ist euer.

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Technische Voraussetzungen:

Windows 98 sollte mindestens auf der Festplatte sein, Me oder 2000 verrichten auch Dienst.
Ein Pentuim 2 mit 350 Mhz ist minnimum, hat das noch jemand.
64 MB Ram sind Grundvoraussetztung, wird aber bei Massenschlachten ruckeln also aufrüsten. Ist doch Weihnachten also Wunschzettel erweitern.
550 MB sollte auf der Fastplatte frei sein. Ein 4 MB Grafikkarte und eine DirektX kompatible Soundkarte sind sehr hilfreich.

+#+#+#+#+#+#

Fazit:

Mir hat das Spiel prima gefallen und zum Pech für Euch klickte meine Maus öfter auf Empire Earth als auf euch.
Für Strategiefans absolut kaufenswert. Für AOE- Veteranen ein muß.
Kaufen.

Euer Sandwarrior

18 Bewertungen, 3 Kommentare

  • Kranich

    25.03.2006, 02:42 Uhr von Kranich
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh - *lg und danke für gute rückbewertungen* :-))

  • susperia

    28.05.2002, 14:13 Uhr von susperia
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein wirklich ausführlicher Bericht!Bye Deine Susperia

  • owesen

    27.03.2002, 09:11 Uhr von owesen
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gut beschrieben !!! Gruß, Sönke ( owi13 )