Empire Earth (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2010
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Erfahrungsbericht von InFlames666
500.000 Jahre Menschheitsgeschichte in einem Spiel
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein Strategiespiel auf dem PC ist keine Seltenheit. In solchen Spielen geht es immer darum sich so schnell wie möglich eine Basis aufzubauen und dann seinen Kontrahenten in die Knie zu zwingen. Empire Earth ist hier im Grunde genommen nicht sehr viel anders. Das Grundprinzip ist das gleiche, jedoch die Aufmachung (Grafik, Steuerung etc.) ist doch ziemlich anders als z.B. bei Age of Empires.
Als ich das erste mal von dem Spiel gehört habe, war ich eigentlich sofort begeistert. 500.000 Jahre Menschheitsgeschichte in einem Spiel! Das hat mich ziemlich beeindruckt. Die Zeit bis zum Release des Spiels war die reinste Qual, so sehr habe ich mich darauf gefreut.
Als es dann endlich soweit war stürmte ich sofort in den Laden und besorgte mir ein Exemplar. Zu Hause angekommen öffnete ich die Verpackung und ich habe mich regelrecht erschreckt, als ich 240 Seiten starke Handbuch ansah. So was sieht man in letzter Zeit immer seltener, meist verschwenden die Spielefirmen gar kein Geld mehr für gedruckte Handbücher, sondern speichern sie in einer Textfile auf die CD. Für einen mittelmäßig guten Strategiespieler ist es jedoch großteils überflüssig. Ich habe nur einmal rein informativ reingeschaut, ansonsten habe ich es nie benötigt. Anfänger sollten jedoch einen intensiven Blick riskieren, da die Grundfunktionen einfach und schnell zu erlernen sind.
Weiters enthielt die Packung eine nützliche Karte auf der man schön den Verlauf der einzelnen Einheiten nachvollziehen kann. Auch sehr hilfreich, da es in Empire Earth eine Unzahl verschiedener Einheiten gibt.
Da Empire Earth ja die Menschheitsgeschichte wahrheitsgetreu nacherzählt und mit Brockhaus zusammengearbeitet hat, darf natürlich auch der geschichtliche Hintergrund nicht fehlen. Das 33 Seiten starke Heftchen liegt ebenfalls bei und hat meine Geschichte Note um einiges verbessert ;)
Systemvoraussetzungen:
Die Systemvoraussetzungen werden in der heutigen Zeit immer wichtiger. Ein hardwarefressendes Spiel nach dem anderen kommt auf den Markt und zwingt meine, mittlerweile doch schon in die Jahre gekommene, Hardware oftmals in die Knie. Empire Earth tritt in schicker 3-D Grafik (für Strategiespiele sehr schön und detailliert) auf und benötigt trotzdem nur eher geringe Voraussetzungen. Ein Pentium II mit mindestens 350 MHz, 64 MB Ram, 550 MB Festplattenspeicher und einer 4 MB AGP oder 16 MB PCI Grafikkarte sollten reichen um das Spiel flüssig spielen zu können. Falls sie im Besitz eines Internetanschlusses (mit mindestens 28.8 Kbps) sein können sie auch online ins Schlachtfeld zeihen und sich mit Kriegern der ganzen Welt messen.
Das Spiel selbst:
Wie schon oben erwähnt tritt das Spiel in einer schicken 3-D Grafik auf und man kann stufenlos zoomen. Am besten kann man Empire Earth mit Age of Empires vergleichen, da die Steuerung und alle Grundfunktionen ähnlich sind.
Es gibt 4 verschieden Kampagnen (Griechische, Englische, Deutsche und Russische) die die verschiedensten Epochen der Menschheitsgeschichte nacherzählen. In der deutschen Kampagnen müssen sie z.B. den Weltkrieg nachspielen, in der Griechischen müssen sie sich mit Odysseus in die Schlacht gegen Troja stürzen. Sie Geschichte wird immer spannend weitergetrieben und wird niemals langweilig. Die Missionen sind schön abwechslungsreich und sehr lange. Sehr gut ist die Funktion das man während einer Mission abspeichern kann und sie so später weiterspielen kann.
Anfangs, also in der Steinzeit, stehen einem noch sehr wenige Einheiten zur Verfügung. Durch sammeln von Rohstoffen und bewältigen verschiedner Aufgaben wird es dem Spieler möglich in eine neue Epoche aufsteigen. Diese bietet dann neue Techniken, die aber erst erforscht werden müssen, neue Kriegseinheiten und neue Häuser. Leider führt die Masse an verschiedenen Einheiten spätestens in der Russischen Kampagne zu Verwirrungen und es bleibt nicht immer übersichtlich. Die verschiedenen Einheiten sind gut aufeinender abgestimmt und jede Einheit hat eine Gegeneinheit.
Ein weiteres Manko, und wahrscheinlich auch das größte des Spiels, ist der viel zu Hohe Schwierigkeitsgrad. Die ersten beiden Kampagnen habe ich noch ohne große Mühen durchgespielt. Aber bei der deutschen bin ich dann das erste Mal ins stocken geraten und habe einige Anläufe benötigt um diese zu schaffen. Auch die russische war nicht gerade leicht. Ich habe es aber trotzdem geschafft das Spiel durch zu spielen, obwohl ich nicht der beste Strategiespieler bin.
Neben den Kampagnen kann man auch einfach eine Zufallskarte oder ein Szenario spielen. Sehr zu empfehlen sind die vorgefertigten Übungs-Szenarien die euch in die Welt von Empire Earth schnell und mit einfachen Beispielen einführen und so den Einstieg sehr erleichtern.
Im Spiel ist auch ein sogenanntes „Spiele-Werkzeug“ enthalten, welches es ermöglicht eigene Szenarien, Kampagnen oder einfach Karten zu erstellen. Langzeitspaß garantiert!
Multiplayer:
Sehr nett ist auch die Multiplayer-Funktion von Empire Earth die es ermöglich gegen menschliche Gegner der ganzen Welt zu fighten. Hier zu steht ein Netzwerk von Sierra (Hersteller des Spiels) zu Verfügung. Um über dieses zu spielen muss man sich zuerst mal einen Benutzernamen einfallen lassen und sich dann dort kostenlos anmelden.
Nun befindet man sich in einem Chatroom und kann dort mit anderen reden, ein Spiel eröffnen oder bei einem bereits bestehenden Spiel zusteigen. Es gibt hierbei auch mehrere Spielmodi wie z.B. das ganz normale Death-Match (wer als erster den Gegner mit all seinen Einheiten und Gebäuden besiegt hat).
Nicht nur über das Internet kann man Empire Earth spielen sondern auch über ein lokales Netzwerk, also z.B. auf Netzwerkpartys. Auch dies ist recht lustig. Auf meiner letzten Netzwerkparty haben ein Freund und ich in einem Team verzweifelt versucht einen Computergegner zu besiegen und sind dabei kläglich gescheitert.
Fazit:
Alles in allem ist Empire Earth ein sehr gelunges Strategiespiel. Es ähnelt Age of Empires sehr und bietet solide Grundfunktionen die sehr einfach zu bedienen sind. Man findet schnell ins Game und kann sich bald in heiße Schlachten stürzen. Die Grafik und der Sound sehen sehr schick aus. Nur die manchmal zu nahe Kameraansicht kann bei großen Schlachten etwas nerven, aber dies ist kaum erwähnenswert. Leider ist auch Empire Earth kein perfektes Spiel und hat ein großes Manko. Der extrem hohe Schwierigkeitsgrad ist Frustfaktor Nummer 1. Wenige geübte Strategiespieler werden sich an den späteren Missionen die Zähne ausbeißen oder sie überhaupt nicht schaffen. Auch die große Anzahl an Einheiten kann zu leichten Verwirrungen führen.
Der sehr gut gelungene Multiplayer Teil des Spiels ist meiner Meinung nach das Highlight des Games. Riesigen LAN oder Internet Gefecht steht nichts mehr im Wege und sie bieten unzählige Stunden an purem Spielspaß!
Als ich das erste mal von dem Spiel gehört habe, war ich eigentlich sofort begeistert. 500.000 Jahre Menschheitsgeschichte in einem Spiel! Das hat mich ziemlich beeindruckt. Die Zeit bis zum Release des Spiels war die reinste Qual, so sehr habe ich mich darauf gefreut.
Als es dann endlich soweit war stürmte ich sofort in den Laden und besorgte mir ein Exemplar. Zu Hause angekommen öffnete ich die Verpackung und ich habe mich regelrecht erschreckt, als ich 240 Seiten starke Handbuch ansah. So was sieht man in letzter Zeit immer seltener, meist verschwenden die Spielefirmen gar kein Geld mehr für gedruckte Handbücher, sondern speichern sie in einer Textfile auf die CD. Für einen mittelmäßig guten Strategiespieler ist es jedoch großteils überflüssig. Ich habe nur einmal rein informativ reingeschaut, ansonsten habe ich es nie benötigt. Anfänger sollten jedoch einen intensiven Blick riskieren, da die Grundfunktionen einfach und schnell zu erlernen sind.
Weiters enthielt die Packung eine nützliche Karte auf der man schön den Verlauf der einzelnen Einheiten nachvollziehen kann. Auch sehr hilfreich, da es in Empire Earth eine Unzahl verschiedener Einheiten gibt.
Da Empire Earth ja die Menschheitsgeschichte wahrheitsgetreu nacherzählt und mit Brockhaus zusammengearbeitet hat, darf natürlich auch der geschichtliche Hintergrund nicht fehlen. Das 33 Seiten starke Heftchen liegt ebenfalls bei und hat meine Geschichte Note um einiges verbessert ;)
Systemvoraussetzungen:
Die Systemvoraussetzungen werden in der heutigen Zeit immer wichtiger. Ein hardwarefressendes Spiel nach dem anderen kommt auf den Markt und zwingt meine, mittlerweile doch schon in die Jahre gekommene, Hardware oftmals in die Knie. Empire Earth tritt in schicker 3-D Grafik (für Strategiespiele sehr schön und detailliert) auf und benötigt trotzdem nur eher geringe Voraussetzungen. Ein Pentium II mit mindestens 350 MHz, 64 MB Ram, 550 MB Festplattenspeicher und einer 4 MB AGP oder 16 MB PCI Grafikkarte sollten reichen um das Spiel flüssig spielen zu können. Falls sie im Besitz eines Internetanschlusses (mit mindestens 28.8 Kbps) sein können sie auch online ins Schlachtfeld zeihen und sich mit Kriegern der ganzen Welt messen.
Das Spiel selbst:
Wie schon oben erwähnt tritt das Spiel in einer schicken 3-D Grafik auf und man kann stufenlos zoomen. Am besten kann man Empire Earth mit Age of Empires vergleichen, da die Steuerung und alle Grundfunktionen ähnlich sind.
Es gibt 4 verschieden Kampagnen (Griechische, Englische, Deutsche und Russische) die die verschiedensten Epochen der Menschheitsgeschichte nacherzählen. In der deutschen Kampagnen müssen sie z.B. den Weltkrieg nachspielen, in der Griechischen müssen sie sich mit Odysseus in die Schlacht gegen Troja stürzen. Sie Geschichte wird immer spannend weitergetrieben und wird niemals langweilig. Die Missionen sind schön abwechslungsreich und sehr lange. Sehr gut ist die Funktion das man während einer Mission abspeichern kann und sie so später weiterspielen kann.
Anfangs, also in der Steinzeit, stehen einem noch sehr wenige Einheiten zur Verfügung. Durch sammeln von Rohstoffen und bewältigen verschiedner Aufgaben wird es dem Spieler möglich in eine neue Epoche aufsteigen. Diese bietet dann neue Techniken, die aber erst erforscht werden müssen, neue Kriegseinheiten und neue Häuser. Leider führt die Masse an verschiedenen Einheiten spätestens in der Russischen Kampagne zu Verwirrungen und es bleibt nicht immer übersichtlich. Die verschiedenen Einheiten sind gut aufeinender abgestimmt und jede Einheit hat eine Gegeneinheit.
Ein weiteres Manko, und wahrscheinlich auch das größte des Spiels, ist der viel zu Hohe Schwierigkeitsgrad. Die ersten beiden Kampagnen habe ich noch ohne große Mühen durchgespielt. Aber bei der deutschen bin ich dann das erste Mal ins stocken geraten und habe einige Anläufe benötigt um diese zu schaffen. Auch die russische war nicht gerade leicht. Ich habe es aber trotzdem geschafft das Spiel durch zu spielen, obwohl ich nicht der beste Strategiespieler bin.
Neben den Kampagnen kann man auch einfach eine Zufallskarte oder ein Szenario spielen. Sehr zu empfehlen sind die vorgefertigten Übungs-Szenarien die euch in die Welt von Empire Earth schnell und mit einfachen Beispielen einführen und so den Einstieg sehr erleichtern.
Im Spiel ist auch ein sogenanntes „Spiele-Werkzeug“ enthalten, welches es ermöglicht eigene Szenarien, Kampagnen oder einfach Karten zu erstellen. Langzeitspaß garantiert!
Multiplayer:
Sehr nett ist auch die Multiplayer-Funktion von Empire Earth die es ermöglich gegen menschliche Gegner der ganzen Welt zu fighten. Hier zu steht ein Netzwerk von Sierra (Hersteller des Spiels) zu Verfügung. Um über dieses zu spielen muss man sich zuerst mal einen Benutzernamen einfallen lassen und sich dann dort kostenlos anmelden.
Nun befindet man sich in einem Chatroom und kann dort mit anderen reden, ein Spiel eröffnen oder bei einem bereits bestehenden Spiel zusteigen. Es gibt hierbei auch mehrere Spielmodi wie z.B. das ganz normale Death-Match (wer als erster den Gegner mit all seinen Einheiten und Gebäuden besiegt hat).
Nicht nur über das Internet kann man Empire Earth spielen sondern auch über ein lokales Netzwerk, also z.B. auf Netzwerkpartys. Auch dies ist recht lustig. Auf meiner letzten Netzwerkparty haben ein Freund und ich in einem Team verzweifelt versucht einen Computergegner zu besiegen und sind dabei kläglich gescheitert.
Fazit:
Alles in allem ist Empire Earth ein sehr gelunges Strategiespiel. Es ähnelt Age of Empires sehr und bietet solide Grundfunktionen die sehr einfach zu bedienen sind. Man findet schnell ins Game und kann sich bald in heiße Schlachten stürzen. Die Grafik und der Sound sehen sehr schick aus. Nur die manchmal zu nahe Kameraansicht kann bei großen Schlachten etwas nerven, aber dies ist kaum erwähnenswert. Leider ist auch Empire Earth kein perfektes Spiel und hat ein großes Manko. Der extrem hohe Schwierigkeitsgrad ist Frustfaktor Nummer 1. Wenige geübte Strategiespieler werden sich an den späteren Missionen die Zähne ausbeißen oder sie überhaupt nicht schaffen. Auch die große Anzahl an Einheiten kann zu leichten Verwirrungen führen.
Der sehr gut gelungene Multiplayer Teil des Spiels ist meiner Meinung nach das Highlight des Games. Riesigen LAN oder Internet Gefecht steht nichts mehr im Wege und sie bieten unzählige Stunden an purem Spielspaß!
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