Empire Earth (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2010
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Erfahrungsbericht von schalkman
Ein Spiel, das durch die Jahrhunderte geht!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
1. Entwickler
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Empire Earth ist das Erstlingswerk der Stainless Steel Studios, die unter Leitung des Age of Empire 2-Projektleiter Rick Goodman stehen. Die Vermarktung hat Vivendi Universal übernommen, der Preis beträgt ca. 40 Euro.
2. Vorraussetzungen
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Mindestvorraussetzungen:
400 MHz Prozessor
64 MB Ram
250 MB HDD
Empfohlen:
800 MHz Prozessor
256 MB Ram
400 MB HDD
3. Genre
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Empire Earth ist ein Echtzeitstrategiespiel, das sich wie das rundebasierte Civilization durch die Jahrtausende bewegt und viele Aufbauelemente beinhaltet.
4. Story
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500.000 Jahre Menschheitsgeschichte, da gibts viel zu erzählen. Insgesamt gibt es 4 Kampagnen mit insgesamt 30 Missionen.
Die erste Kampagne spielt in der Antike und sie sind ein griechischer Fürst. Sie dürfen hier von den ersten Besiedlungen der Halbinsel Pelepones bis hin zu Alexander dem Großen spielen. Auch die mythische Schlacht um Troja darf nachgespielt werden.
Die zweite Kampagne spielt vom Mittelalter bis zur Industrialisierung, denn es geht um die ständigen Streitigkeiten zwischen Frankreich und England. Dies zieht sich bis zu Napoleon.
Die dritte Kampagne ist meiner Meinung nach etrwas unangebracht: Sie spielt zur Zeit der Weltkriege (1914 - 1945) und sie sind zuerst Kommandeur der kaiserlich-deutschen Streitkräfte und später Nazi-General.
Die vierte Kampagne versetzt sie ins Russland der Zukunft, wo die alten russischen Heeresführer mit aller Macht die alte Sowietunion wieder herstellen wollen.
5. Gameplay
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Eigentlich kennt man ja alle Elemente des Games: Einheitenproduktion und Basisbau aus Command & Conquer, Schwerpunkt Forschung und Weiterentwicklung aus Age of Empire oder Civilization 3 und spannende Missionen aus Starcraft. So und nicht anderst siehts aus und gerade das macht das ganze so spannend, denn nichts ist neu bei EE, doch in dieser Verbindung ist es neu und gerade das macht den Spass.
Am Anfang des "Endlosspiels", wenn sie es tatsächlich in der Prähistorischen Zeit beginnen, stehen ihnen ausser ein paar Keulenschwinger nicht viele Einheiten zur Verfügung. Zuerst sind die Ressourcen Nahrung und Holz wichtig, doch spätestens mit der Steinzeit kommt zu diesen noch Stein mit dazu und mit der Kupferzeit gewinnen auch die Metalle Eisen und Gold an Bedeutung.
Die Ressourcen werden benötigt, um eine mächtige Basis aufzubauen, von der aus sie die bis zu 20 verschiedenen Gebäude in den Stilen der verschiedenen Zeiten errichten können. Für Gebäude gibt es ca. 150 Upgrades und mit der Zeit stehen ca. 200 Einheiten zur Verfügung - vom Keulenschwinger bis hin zu den Kampfrobotern Hyperion 2 und Hades.
Doch die Einheiten unterliegen einem strengen Limit: Mehr als 100 lässt eine Mission nur selten zu und ein frontaler Sturmangriff auf den Gegner ist durch ein ausbalanciertes Einheitendesign so gut wie unmöglich. Denn jede neu entwickelte Einheit hat ihre Gegeneinheit. Im zweiten Weltkrieg ziehen beispielsweise die Panzer mächtig ins Feld, doch gegen Angriffe durch Luftstreitkräfte sind sie enorm verwundbar.
Wie eben gerade angesprochen können sie nicht nur per Landweg ihren Eroberungszug antreten, sondern auch im Wasser und in der Luft. Die Seestreitkräfte stehen ihnen schon recht früh zur Verfügung, doch auf die Unterstützung aus der Luft muss man bis zur Zeit der Weltkriege warten. Nach dieser Zeit wird neben den Flugzeugen auch noch der Hubschrauber zum Kampf genutzt.
Götter, Helden und Propheten sind die wohl wichtigsten Protagonisten in EE, denn oft sind Missionen ohne sie nicht zu lösen. Helden wie Odysseus (Hab ich den jetzt richtig geschrieben?) oder Manfred von Richthofen tauchen in fast jeder Mission auf und unterstützen sie im Kampf. Götter wollen verehrt werden und tragen somit auf verschiedenste Weisen zum Erfolg in einer Mission bei (natürlich verliert dieser Aspekt im Laufe der Zeit an Bedeutung). Propheten schließlich sind sehr mächtige Einheiten, denn sie bringen Plagen über die Gegner. Von Naturgewalten bis hin zur Pest wird von ihnen alles als Waffe eingesetzt.
Für jede erfüllte Mission werden ihrer Zivilisation sogenannte Zivilisationspunkte gutgeschrieben, die man in die Ausbildung von 100 verschiedenen Spezialfähigkeiten stecken kann. Doch es lohnt sich sparsam und mit bedacht mit diesen Punkten umzugehen, denn jeder Fortschritt hat auch Nachteile, z.B., wenn man einer Einheit doppelte Feuerkraft gewährt, dann wird sie teurer. Oder wenn man seine Punkte vorschnell verteilt, dann kann es passieren, dass man mit seiner Bronzezeit-Kavallerie gegen Weltkriegspanzer antreten muss.
Doch nicht nur solche Punkte tragen zu Spezialfähigkeiten bei, auch Weltwunder, von denen es in EE im übrigen nur sechs gibt, verschaffen ihnen taktische Vorteile (welche will ich noch nicht verraten), aber es dauert auch recht lange, bis man ein solches Gebäude erbaut hat.
6. Grafik
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Zwar geht die Übersicht bei EE schnell verloren, doch das Programm gleicht dies durch sehr detaillierte Einheiten und Gebäude wieder aus. Die Orientierung bleibt dank durchdachter grafischer Gestaltung der Maps jederzeit erhalten.
7. Sound
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Die Sprecher sind sehr professionell und könnten jederzeit auch einen Hollywoodfilm vertonen. Die Musik ist stimmungsvoll, aber nicht zu aufdringlich und es sind sehr viele Titel enthalten, um ein langes Spielvergnügen zu garantieren. Die soundeffekte sind allesamt sehr gut gelungen - vom Schwerterklappern bis zum Kanonenschuss alles einfach toll!
8. Steuerung
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Zwar ist die Steuerung sehr umfangreich und damit für Einsteiger fast ein Graus, doch es wird sich an die gängigen Echtzeit-Standarts gehalten und wer nicht mehr als die Grundsteuerung machen will, der ist damit bestens bedient.
9. Fazit
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Im Vergleich zu allen anderen Echtzeitstrategiespielen ist EE das beste, obwohl ich besonders in letzter Zeit durch ein ebenfalls geniales Echtzeitstrategiepiel mit dem wunderschönen Namen "Battle Realms" (siehe auch mein Bericht dazu) ins Zweifeln gekommen bin. Aber für Liebhaber von Strategie wie in Age of Empire oder Command & Conquer, oder von packenden Missionen mit vielen Storyelementen wie in Starcraft, oder von Technologien wie in Civilization, oder von 3D-Grafik in Echtzeitstrategiespielen ist EE uneingeschränkt zu empfehlen! Daher teilt sich für mich zumindest EE mit Battle Realms den Platz 1 der aktuellen Echtzeitstrategiespielen.
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Empire Earth ist das Erstlingswerk der Stainless Steel Studios, die unter Leitung des Age of Empire 2-Projektleiter Rick Goodman stehen. Die Vermarktung hat Vivendi Universal übernommen, der Preis beträgt ca. 40 Euro.
2. Vorraussetzungen
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Mindestvorraussetzungen:
400 MHz Prozessor
64 MB Ram
250 MB HDD
Empfohlen:
800 MHz Prozessor
256 MB Ram
400 MB HDD
3. Genre
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Empire Earth ist ein Echtzeitstrategiespiel, das sich wie das rundebasierte Civilization durch die Jahrtausende bewegt und viele Aufbauelemente beinhaltet.
4. Story
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500.000 Jahre Menschheitsgeschichte, da gibts viel zu erzählen. Insgesamt gibt es 4 Kampagnen mit insgesamt 30 Missionen.
Die erste Kampagne spielt in der Antike und sie sind ein griechischer Fürst. Sie dürfen hier von den ersten Besiedlungen der Halbinsel Pelepones bis hin zu Alexander dem Großen spielen. Auch die mythische Schlacht um Troja darf nachgespielt werden.
Die zweite Kampagne spielt vom Mittelalter bis zur Industrialisierung, denn es geht um die ständigen Streitigkeiten zwischen Frankreich und England. Dies zieht sich bis zu Napoleon.
Die dritte Kampagne ist meiner Meinung nach etrwas unangebracht: Sie spielt zur Zeit der Weltkriege (1914 - 1945) und sie sind zuerst Kommandeur der kaiserlich-deutschen Streitkräfte und später Nazi-General.
Die vierte Kampagne versetzt sie ins Russland der Zukunft, wo die alten russischen Heeresführer mit aller Macht die alte Sowietunion wieder herstellen wollen.
5. Gameplay
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Eigentlich kennt man ja alle Elemente des Games: Einheitenproduktion und Basisbau aus Command & Conquer, Schwerpunkt Forschung und Weiterentwicklung aus Age of Empire oder Civilization 3 und spannende Missionen aus Starcraft. So und nicht anderst siehts aus und gerade das macht das ganze so spannend, denn nichts ist neu bei EE, doch in dieser Verbindung ist es neu und gerade das macht den Spass.
Am Anfang des "Endlosspiels", wenn sie es tatsächlich in der Prähistorischen Zeit beginnen, stehen ihnen ausser ein paar Keulenschwinger nicht viele Einheiten zur Verfügung. Zuerst sind die Ressourcen Nahrung und Holz wichtig, doch spätestens mit der Steinzeit kommt zu diesen noch Stein mit dazu und mit der Kupferzeit gewinnen auch die Metalle Eisen und Gold an Bedeutung.
Die Ressourcen werden benötigt, um eine mächtige Basis aufzubauen, von der aus sie die bis zu 20 verschiedenen Gebäude in den Stilen der verschiedenen Zeiten errichten können. Für Gebäude gibt es ca. 150 Upgrades und mit der Zeit stehen ca. 200 Einheiten zur Verfügung - vom Keulenschwinger bis hin zu den Kampfrobotern Hyperion 2 und Hades.
Doch die Einheiten unterliegen einem strengen Limit: Mehr als 100 lässt eine Mission nur selten zu und ein frontaler Sturmangriff auf den Gegner ist durch ein ausbalanciertes Einheitendesign so gut wie unmöglich. Denn jede neu entwickelte Einheit hat ihre Gegeneinheit. Im zweiten Weltkrieg ziehen beispielsweise die Panzer mächtig ins Feld, doch gegen Angriffe durch Luftstreitkräfte sind sie enorm verwundbar.
Wie eben gerade angesprochen können sie nicht nur per Landweg ihren Eroberungszug antreten, sondern auch im Wasser und in der Luft. Die Seestreitkräfte stehen ihnen schon recht früh zur Verfügung, doch auf die Unterstützung aus der Luft muss man bis zur Zeit der Weltkriege warten. Nach dieser Zeit wird neben den Flugzeugen auch noch der Hubschrauber zum Kampf genutzt.
Götter, Helden und Propheten sind die wohl wichtigsten Protagonisten in EE, denn oft sind Missionen ohne sie nicht zu lösen. Helden wie Odysseus (Hab ich den jetzt richtig geschrieben?) oder Manfred von Richthofen tauchen in fast jeder Mission auf und unterstützen sie im Kampf. Götter wollen verehrt werden und tragen somit auf verschiedenste Weisen zum Erfolg in einer Mission bei (natürlich verliert dieser Aspekt im Laufe der Zeit an Bedeutung). Propheten schließlich sind sehr mächtige Einheiten, denn sie bringen Plagen über die Gegner. Von Naturgewalten bis hin zur Pest wird von ihnen alles als Waffe eingesetzt.
Für jede erfüllte Mission werden ihrer Zivilisation sogenannte Zivilisationspunkte gutgeschrieben, die man in die Ausbildung von 100 verschiedenen Spezialfähigkeiten stecken kann. Doch es lohnt sich sparsam und mit bedacht mit diesen Punkten umzugehen, denn jeder Fortschritt hat auch Nachteile, z.B., wenn man einer Einheit doppelte Feuerkraft gewährt, dann wird sie teurer. Oder wenn man seine Punkte vorschnell verteilt, dann kann es passieren, dass man mit seiner Bronzezeit-Kavallerie gegen Weltkriegspanzer antreten muss.
Doch nicht nur solche Punkte tragen zu Spezialfähigkeiten bei, auch Weltwunder, von denen es in EE im übrigen nur sechs gibt, verschaffen ihnen taktische Vorteile (welche will ich noch nicht verraten), aber es dauert auch recht lange, bis man ein solches Gebäude erbaut hat.
6. Grafik
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Zwar geht die Übersicht bei EE schnell verloren, doch das Programm gleicht dies durch sehr detaillierte Einheiten und Gebäude wieder aus. Die Orientierung bleibt dank durchdachter grafischer Gestaltung der Maps jederzeit erhalten.
7. Sound
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Die Sprecher sind sehr professionell und könnten jederzeit auch einen Hollywoodfilm vertonen. Die Musik ist stimmungsvoll, aber nicht zu aufdringlich und es sind sehr viele Titel enthalten, um ein langes Spielvergnügen zu garantieren. Die soundeffekte sind allesamt sehr gut gelungen - vom Schwerterklappern bis zum Kanonenschuss alles einfach toll!
8. Steuerung
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Zwar ist die Steuerung sehr umfangreich und damit für Einsteiger fast ein Graus, doch es wird sich an die gängigen Echtzeit-Standarts gehalten und wer nicht mehr als die Grundsteuerung machen will, der ist damit bestens bedient.
9. Fazit
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Im Vergleich zu allen anderen Echtzeitstrategiespielen ist EE das beste, obwohl ich besonders in letzter Zeit durch ein ebenfalls geniales Echtzeitstrategiepiel mit dem wunderschönen Namen "Battle Realms" (siehe auch mein Bericht dazu) ins Zweifeln gekommen bin. Aber für Liebhaber von Strategie wie in Age of Empire oder Command & Conquer, oder von packenden Missionen mit vielen Storyelementen wie in Starcraft, oder von Technologien wie in Civilization, oder von 3D-Grafik in Echtzeitstrategiespielen ist EE uneingeschränkt zu empfehlen! Daher teilt sich für mich zumindest EE mit Battle Realms den Platz 1 der aktuellen Echtzeitstrategiespielen.
16 Bewertungen, 1 Kommentar
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07.03.2002, 19:02 Uhr von srschneider2
Bewertung: sehr hilfreichIch find das Spiel genial
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