Empire Earth (PC Strategiespiel) Testbericht

Empire-earth-pc-strategiespiel
ab 13,88
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5 Sterne
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Erfahrungsbericht von svenb

Erschaffe ein Imperium

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Bei Empire Earth führst du dein Volk, welches Du aus 21 verschieden auswählst, von der Steinzeit bis in das Nanozeitalter Insgesamt gibt es 14 unterschiedliche Epochen und es kann bestimmt werden, wo das Spiel beginnt und endet.

Auf dem Weg dorthin gilt es immer wieder Schlachten zu schlagen und eventuell Bündnisse mit Mitspielern einzugehen, damit das Überleben einfacher wird.

Anfangs stehen einem nur begrenzte Einheiten zur Verfügung. Das sind zum Beispiel Keulenkämpfer oder Steinewerfer. Mit fortschreitender Entwicklung kommen immer stärkere Einheiten hinzu, andere werden ersetzt durch stärkere.

Das Spiel ähnelt dem Age of Empires 2, hat aber, wie ich finde, eine entschieden bessere Grafik und die Animation der Einheiten ist auch schöner anzusehen.

Den Einheiten können Formationen zugewiesen werden und Anweisungen gegeben werden, was im Kampf sehr nützlich ist. Es können Einheiten auf Patroulie geschickt werden oder den Befehl erhalten, die Gegend zu erkunden.

Es gibt spezielle Einheiten, die für das Auskundschaften der Umgebung bestimmt sind.

Natürlich sind auch in diesem Spiel die Resourcen knapp. Deshalb müssen die Bewohner angewiesen werden, Bäume zu fällen, Nahrung zu sammeln oder in den Minen zu arbeiten. Dort wird Gold, Eisen oder Steine gefördert. Es können jeweils maximal 6 Arbeiter in jeder Förderstätte beschäftigt werden. Dabei sollte man darauf achten, dass möglichst kurze Wege zurück zu legen sind, da der Transport sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Für Jede Einheit ist ein bestimmtes Maß an Resourcen erforderlich, was auch für den Aufstieg in die nächste Epoche gilt.

Alle Einheiten können zusätzlich noch gestärkt werden. So kann zum Beispiel die Reichweite erhöht werden oder die Feuerkraft.

Im Verlauf des Spiels können immer neue Bauwerke errichtet werden, in denen wiederum Einheiten produziert werden können oder die der Weiterentwicklung dienen wie zum Beispiel die Universität.

Der Computergegener ist sehr spielstark und kann schon einige Probleme bereiten. Er geht sehr schnell zum Angriff über und verfügt sehr schnell über viele Einheiten. Das kann schon große Probleme bereiten, gegen diesen zu bestehen. Auch verfügt er schon sehr früh über ausreichend Resourcen, um in die nächste Epoche vorzudringen. So hat man dann noch mehr Schwierigkeiten, gegen diesen Gegner zu bestehen. Da kann es manchmal hilfreich sein, wenn man über ausreichend Wachtürme verfügt oder eine Mauer errichtet, die erst einmal wenigstens vor Bodentruppen Schutz bietet. Vor Lufteinheiten bieten Flakgeschütze vorerst Schutz, wenn sie in ausreichender Zahl vorhanden sind. Diese können natürlich noch nicht in der Steinzeit errichtet werden, da es hier auch keine Fluggeräte gibt.

Das Spiel bietet einige vorgefertigte Kampagnen in denen unterschieliche Aufgaben erfüllt werden müssen.

Weiterhin gibt es auch einen Editor für Kampagnen, Szenarien und Karten. Hier kann zum Beispiel eine eigene Landkarte erstellt werden, wenn einem die Zufallskarten nicht zusagen. Somit wird das Spiel nicht so schnell langweilig, da man Kampagnen mit Freunden tauschen kann oder auch im Internet laden kann. Die Seite zum Spiel bietet hier mehr als genug und es kommen ständig neue hinzu.

Im Multiplayermodus können bis zu 8 Mitspieler mit- oder gegeneinander antreten. Die Mitspieler können durch die eingebaute Chatfunktion miteinander Kommunizieren und so eine gemeinsame Strategie planen oder eben einen Angriff ankündigen oder Bündnisse eingehen und so gemeinsam gegen einen Gegner vorgehen.



Daten:


Installation:

Die Installation ist relativ einfach. Nach dem Einlegen der CD startet diese automatisch und die Installationsroutine kopiert die nötigen Dateien auf die Festplatte. Es werden ca. 500 MB an Daten auf die Festplatte kopiert. Nach ungefähr 5 Minuten ist der Installationsvorgang abgeschlossen und man kann mit dem Spielen beginnen. Sollte das Setup nicht automatisch starten, genügt ein Doppelklick mit der Maus auf die Setup.exe. Im Lieferumfang befindet sich auch ein ausführliches Handbuch.


Grafik:

Die Auflösung ist variabel einzustellen. Es werden Auflösungen bis zu 1600*1200 Bildpunkten bei einer Farbtiefe von 32 Bit unterstützt. Das Spiel enthält sehr viele kleine Details. So fliegen Vögel durch die Luft, Elefantenherden oder Antilopenherden befinden sich in der Landschaft und vermehren sich. Die Jungtiere trotten dann neben dem Muttertier her. Insgesamt ist die Grafik sehr schön anzusehen.


Sound:

Es gibt eine saubere Sprachausgabe, die einen sagt, dass man angegriffen wird. Die Geräusche sind passend zu der Szene und die Lautstäfke variiert je nachdem wie weit man vom Ort des Geschehens entfernt ist. Es gibt Kanonenfeuer, Lasergeräuschem, heulen von Alarmsirenen und vieles mehr. In friedlichen Gegenden zwitschern Vögel und man hört die Hiebe der Äxte und Spitzhacken.


Systemvoraussetztungen:

Windows 98, Me, Win 2000
CD ROM Laufwerk
Pentium II - 350 MHz oder besserem Prozessor
64 MB RAM Arbeitsspeicher
450 MB Festplattenspeicher (HDD); zusätzlich 100 MB für die Swap File
Super VGA Monitor der 1024 x 768 Auflösung unterstützt
AGP (4 MB) oder PCI (8 MB) 3D Grafikkarte, die 1024 x 768, 16 Bit unterstützt
Microsoft Maus oder MS-kompatible Maus
28.8 Kbps Modem (oder besser) für Multiplayerspiel
DirectX-kompatible Soundkarte


Ein paar Tipps:

- Am Anfang nicht gleich das Nanozeitalter als Endepoche wählen

- Das Basilager nach Möglichkeit frühzeitig mit einer Mauer schützen. Das hält den Computergegner vorerst ein wenig auf.

- Die Lager nach Möglichkeit schnell aufwerten, damit die maximale Kapazität erreicht wird. Ausserdem können dann hier zusätzliche Einwohner produziert werden.

- Sobald es möglich ist, Mühlen zu bauen, diese auch errichten. Am besten mindestens 2 und diese auch aufwerten. Das sichert die Nahrungsversorgung.

- Im Eiführungsspiel kann man sich vorher mit den Einheiten und der Steuerung vertraut machen.


Fazit:

Für Fans von Strategiespielen ist das Spiel ein Muss. Wer es nicht mag, Krieg zu spielen, für den ist dieses Spiel nicht sehr geeignet, da es früher oder später zu Konflikten kommt. Auch wenn man das friedliche Spiel gewählt hat.

Ich hab es ein paar mal gespielt und bin schon so manches mal an dem Computergegner verzweifelt, da die Spielstärke schon im leichtesten Modus sehr hoch ist. Auch in den Kampagnen verhält sich der Computergegner nicht immer sehr fair und geht sehr schnell zum Angriff über.

Selbst im leichtesten Modus ist das der Fall. Hier hätten die Programmierer die Schwierigkeitsstufe doch entscheidend verringern können.

Die Einheiten sind sehr vielfältig, es gibt ungefähr 200 verschiedene und auch bei den zu entdeckenden Technologien gibt es keine offenen Wünsche. Hier hat man sich wirklich etwas einfallen lassen.

Der Sound ist super und passt zum jeweiligen Geschehen, so dass es auch hier nichts zu bemängeln gibt.

Ein weiterer Pluspunkt ist der eingebaute Editor, mit dem man sich jederzeit sein eigenes Spiel kreieren kann und auch mit Freunden tauschen kann. Im Internet gibt es mittlerweile hunderte fertiger Karten, die es gilt zu erforschen und durchzuspielen. So ist ein Spielspass über lange Zeit garantiert und es kommen ständig neue Karten hinzu.

Der einzige Minuspunkt, der mir derzeit einfällt, ist der sehr hohe Schwierigkeitsgrad. Hier bedarf es schon einiger Stunden an Spielerfahrung, ehe man den Computergegner schlagen kann. Hiert hätte man wenigstens im leichtesten Modus die Schwierigkeit erheblich zurückfahren sollen.

14 Bewertungen, 2 Kommentare

  • B.Scheuert

    13.02.2002, 21:23 Uhr von B.Scheuert
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr gute Meinung, aber ich glaube, Battle Realms ist besser - les mal meinen Artikel dazu !

  • BamBam001

    13.02.2002, 21:19 Uhr von BamBam001
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schwanke immer, kaufen oder nicht kaufen