Playboy - The Mansion (Management PC Spiel) Testbericht



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Auf yopi.de gelistet seit 07/2008
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Erfahrungsbericht von schalkman
Jetzt bin ich auch ein echter PLAYBOY
Pro:
einfaches, schönes Spiel; recht gute Grafik; tolle Spundunterstützung; einfache und intuitive Steuerung; interessantes Spielprinzip
Kontra:
schlechte Wegfindung; schlechtere Grafik als bei \"Die Sims 2\"; zu einfach
Empfehlung:
Ja
Ja, ja! Ich geb\'s ja zu, ich bin ein kleiner Playboy ;) Und als solcher musste ich natürlich gleich das PC Game \"Playboy - The Mansion\" haben. Schon nachdem Publisher Ubisoft das Game letztes Jahr angekündigt hat, war ich ganz heiß darauf und die 39 Euro waren für mich eine ganz gute Geldanlage...
1. Systemanforderungen
===============
Mindestanforderungen:
800 MHz Prozessor
128 MB Ram
800 MB HDD
32 MB Grafikkarte
2. Genre
===============
Von der Einordnung her schwebt \"Playboy - The Mansion\" irgendwo zwischen \"Die Sims\" und einer Wirtschaftssimulation, denn es gilt sowohl seine Gäste und Angestellten bei Laune zu halten als auch regelmäßig ein Magazin zu erstellen, das frisches Geld in die Kasse spült.
3. Gameplay
===============
Zuerst einmal sollte man die Kampagne durchspielen, denn in den ersten drei von zwölf Missionen lernt man sozusagen die \"Basics\" - also alles über die Erstellung eines Playboy-Magazins, die Verwaltung von Personal, das Schmeißen von Parties, Fotoshootings und den Ausbau des Anwesens.
Doch ich will Schritt für Schritt vorgehen. Als echter Playboy muss man natürlich auch einen entsprechenden Lifestyle an den Tag legen, was heißen mag, man umgibt sich mit hübschen Playmates, schmeißt wilde Parties mit Prominenz aus allen Bereichen und sorgt dafür, dass die eigene Villa (das Mansion) möglichst hübsch aussieht. Um diesen Lebensstil bezahlen zu können, muss man (regelmäßig) das Playboy-Magazin veröffentlichen. Das Magazin besteht im einzelnen aus den Teilen:
- Cover-Shooting
- Centerfold
- Artikel
- Interview
- Essay
- Bildbericht
Für die Teile \"Essay\", \"Interview\" und \"Cover-Shooting\" braucht man Prominente - je bekannter, desto besser. Um aber Promis dazu bitten zu können Essays für den Playboy zu schreiben, Interviews zu geben oder sich zu einem Cover-Shooting bereitzustellen, muss man eine private, berufliche oder romatische Beziehung zu ihnen aufbauen und natürlich auf deren Bedürfnisse achten, wie etwa:
- Unterhaltung
- persönliche Entfaltung
- Entspannung
- Verlangen nach Freundschaft
- Berufliches Interesse
- Romantisches Verlangen
Befriedigt man diese einfachen Bedürfnisse, sind VIPs eher bereit etwas für Hugh zu tun und je besser die Laune (Wert, der sich aus allen Bedürfnissen addiert), desto qualitativ hochwertiger sind die Interviews, Coverfotos oder die Essays. Ähnliches gilt für die angestellten Journalisten (schreiben die Artikel), Fotografen (zuständig für Bildberichte sowie für Coverfotos und Centerfolds) und die Playmates (Centerfolds). Versteht man sich mit einem Charakter so gut, kann man mit ihm Deals (bringen Geld bei Erfolg) oder Verträge abschließen, sie in den engeren Freundeskreis aufnehmen (damit kann man sie immer in die Villa einladen) oder sogar eine hübsche Dame zu seiner Freundin machen, wobei auch ein echter Playboy höchstens vier Girlfriends haben kann.
Solche Beziehungen lassen sich am Besten auf den berühmt-berüchtigten Playboy-Parties aufbauen, die man in den Missionen feiern muss und im freien Spiel feiern sollte. Playboy-Bunnies bewirten die Gäste, die Playmates sorgen für die Befriedigung von romantischem Verlangen der männlichen Gäste, Hugh persönlich kümmert sich um eben dieses bei den weiblichen Gästen.
Hat man dann alle Teile eines Hefts beisammen, den Werbeanteil und den Verkaufspreis festgelegt, geht die Ausgabe in den Druck und prompt darauf bekommt man schon das Ergebnis geliefert und den Gewinn aufs Konto überwiesen. Mit dem frischen Geld kann man dann besseres Personal anheuern, anbauen, die Mansion verschönern, die Ausstattung der Villa verbessern und den Poolbereich oder das Clubhaus mit neuen Spielzeugen ausstatten. Dies macht nicht nur optisch was her, sondern bringt auch noch was für die Fotoshootings, die man übrigens selbst leitet. Außerdem fühlen sich die Partygäste in einer Luxus-Mansion wohler als mit den billigsten Ausstattungsstücken. Zwar ist dieser Baumodus nicht so umfangreich wie der von etwa \"Die Sims 2\", doch das liegt wohl daran, dass Playboy unliebsame Bereiche wie die Küche einfach weglässt und einige Tapeten- und Teppichmuster weglässt.
Meine Kritikpunkte am Playboy-Spiel liegen vor allem an dem etwas zu einfachen Spielverlauf, denn ein Magazin kann eigentlich nie floppen und bringt immer einige hunderttausend Dollar ein. Die Beziehungen zu den Personen werden zu einfach aufgebaut - dies gelingt stets und so kann jeder problemlos zum besten Freund Hughs werden. Jemand, der partout Interview, Essay oder Cover-Shooting verweigert, habe ich noch nicht erlebt. Besonders im Wirtschaftsteil fehlen mir so die Auswahlmöglichkeiten. Wer vielleicht noch die Zeitungssimulation \"Mag!\" kennt, der wird sich von Playboy total unterfordert vorkommen. Man muss keine Auflage festlegen, die Werbekundschaft bucht auch immer fleißig, eine Abonenntenverwaltung gibts ebensowenig wie Verlust. Playboy legt also sein Hauptaugenmerk auf den Lebenssimulationsbereich, weniger auf die Wirtschaftssimulation.
Einzelwertung: 7/10 Punkten
4. Grafik
===============
Startet man \"Playboy\" das erste mal, denkt man, es würde sich um \"Die Sims 2\" handeln, denn die Grafik beider Spiele sieht sich zum verwechseln ähnlich - auf den ersten Blick zumindest. Auf den zweiten Blick wirken Figuren und Umgebung nicht so schön wie bei Sims, auch spiegelnde Flächen gibt es in der Playboy-Villa nicht. Unterm Strich bleibt eine schöne Grafik mit kleineren Schwächen im Vergleich mit der Konkurrenz.
Einzelwertung: 4/5 Punkten
5. Sound
===============
Tja, die Figuren sprechen nicht wirklich, ähnlich wie bei den Sims kommt nur irgendwelches Gebrabbel bei Gesprächen heraus. Die Helfer wie der Personalchef oder die Partyplanerin werden recht gut und glaubwürdig von professionellen Sprechern vertont. Im Spiel mitgeliefert werden eine ganze Latte an Musiktracks, die sich in verschiedene Stilrichtungen aufteilt. Je nachdem welche Musikrichtung der Spieler für die Musikanlage auswählt, werden Tracks abgespielt. Daher volle Punktzahl für die Soundausgabe von \"Playboy - The Mansion\".
Einzelwertung: 5/5 Punkten
6. Steuerung
===============
Die Steuerung ist intuitiv und einfach. Über fünf Buttons am linken Bildschirmrand werden alle wichtigen Menüs ausgewählt, die Statistiken, Personalinformationen oder die Planungen der aktuellen Ausgabe beinhalten. Die Spielfigur steuert man mit einfachen Mausklicks durch die Villa, will man mit anderen Charakteren sprechen, öffnet sich ein einfaches Dialogmenü à la \"Die Sims\". Lediglich die Wegfindung der Figuren ist miserabel, so läuft Hugh Heffner auf dem Weg zu einem Playmate so manchen Umweg um alle möglichen Tische, Stühle oder sonstigen Objekte. Deshalb gibt\'s nur vier von fünf Punkten.
Einzelwertung: 4/5 Punkten
7. Fazit
===============
\"Playboy - The Mansion\" macht einfach nur Spaß. Die Missionen fordern einem schon 15 Spielstunden ab, machen Spaß und sind leichtgewichtig. Das Endlos-Spiel macht zwar nicht endlos Spaß, da es einfach viel zu leicht ist, aber trotzdem ist es zumindest für eine Zeit lang schön zu spielen. Das Game ist wohl am ehesten für \"Die Sims\"-Fans, die ein echtes Ziel im Spiel haben wollen, mal echten Luxus, schönere Parties und prominentere Gäste kennenlernen wollen.
Eine absolute Topwertung wird leider verhindert, da das Game einfach viel zu leicht, die Wegfindung der Figuren zu schwerfällig und die Grafik schlechter als in Sims 2 ist. Trotzdem kann ich das Game empfehlen, denn es macht gewaltig Laune Hughs Playboy-Imperium zu leiten und einfach mal Spaß zu haben ohne sich um schwerwiegende Management-Probleme lösen zu müssen...
Gesamtwertung: 20/25 Punkten
Abschlussbewertung: 4/5 Sternen, \"sehr gut\"
1. Systemanforderungen
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Mindestanforderungen:
800 MHz Prozessor
128 MB Ram
800 MB HDD
32 MB Grafikkarte
2. Genre
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Von der Einordnung her schwebt \"Playboy - The Mansion\" irgendwo zwischen \"Die Sims\" und einer Wirtschaftssimulation, denn es gilt sowohl seine Gäste und Angestellten bei Laune zu halten als auch regelmäßig ein Magazin zu erstellen, das frisches Geld in die Kasse spült.
3. Gameplay
===============
Zuerst einmal sollte man die Kampagne durchspielen, denn in den ersten drei von zwölf Missionen lernt man sozusagen die \"Basics\" - also alles über die Erstellung eines Playboy-Magazins, die Verwaltung von Personal, das Schmeißen von Parties, Fotoshootings und den Ausbau des Anwesens.
Doch ich will Schritt für Schritt vorgehen. Als echter Playboy muss man natürlich auch einen entsprechenden Lifestyle an den Tag legen, was heißen mag, man umgibt sich mit hübschen Playmates, schmeißt wilde Parties mit Prominenz aus allen Bereichen und sorgt dafür, dass die eigene Villa (das Mansion) möglichst hübsch aussieht. Um diesen Lebensstil bezahlen zu können, muss man (regelmäßig) das Playboy-Magazin veröffentlichen. Das Magazin besteht im einzelnen aus den Teilen:
- Cover-Shooting
- Centerfold
- Artikel
- Interview
- Essay
- Bildbericht
Für die Teile \"Essay\", \"Interview\" und \"Cover-Shooting\" braucht man Prominente - je bekannter, desto besser. Um aber Promis dazu bitten zu können Essays für den Playboy zu schreiben, Interviews zu geben oder sich zu einem Cover-Shooting bereitzustellen, muss man eine private, berufliche oder romatische Beziehung zu ihnen aufbauen und natürlich auf deren Bedürfnisse achten, wie etwa:
- Unterhaltung
- persönliche Entfaltung
- Entspannung
- Verlangen nach Freundschaft
- Berufliches Interesse
- Romantisches Verlangen
Befriedigt man diese einfachen Bedürfnisse, sind VIPs eher bereit etwas für Hugh zu tun und je besser die Laune (Wert, der sich aus allen Bedürfnissen addiert), desto qualitativ hochwertiger sind die Interviews, Coverfotos oder die Essays. Ähnliches gilt für die angestellten Journalisten (schreiben die Artikel), Fotografen (zuständig für Bildberichte sowie für Coverfotos und Centerfolds) und die Playmates (Centerfolds). Versteht man sich mit einem Charakter so gut, kann man mit ihm Deals (bringen Geld bei Erfolg) oder Verträge abschließen, sie in den engeren Freundeskreis aufnehmen (damit kann man sie immer in die Villa einladen) oder sogar eine hübsche Dame zu seiner Freundin machen, wobei auch ein echter Playboy höchstens vier Girlfriends haben kann.
Solche Beziehungen lassen sich am Besten auf den berühmt-berüchtigten Playboy-Parties aufbauen, die man in den Missionen feiern muss und im freien Spiel feiern sollte. Playboy-Bunnies bewirten die Gäste, die Playmates sorgen für die Befriedigung von romantischem Verlangen der männlichen Gäste, Hugh persönlich kümmert sich um eben dieses bei den weiblichen Gästen.
Hat man dann alle Teile eines Hefts beisammen, den Werbeanteil und den Verkaufspreis festgelegt, geht die Ausgabe in den Druck und prompt darauf bekommt man schon das Ergebnis geliefert und den Gewinn aufs Konto überwiesen. Mit dem frischen Geld kann man dann besseres Personal anheuern, anbauen, die Mansion verschönern, die Ausstattung der Villa verbessern und den Poolbereich oder das Clubhaus mit neuen Spielzeugen ausstatten. Dies macht nicht nur optisch was her, sondern bringt auch noch was für die Fotoshootings, die man übrigens selbst leitet. Außerdem fühlen sich die Partygäste in einer Luxus-Mansion wohler als mit den billigsten Ausstattungsstücken. Zwar ist dieser Baumodus nicht so umfangreich wie der von etwa \"Die Sims 2\", doch das liegt wohl daran, dass Playboy unliebsame Bereiche wie die Küche einfach weglässt und einige Tapeten- und Teppichmuster weglässt.
Meine Kritikpunkte am Playboy-Spiel liegen vor allem an dem etwas zu einfachen Spielverlauf, denn ein Magazin kann eigentlich nie floppen und bringt immer einige hunderttausend Dollar ein. Die Beziehungen zu den Personen werden zu einfach aufgebaut - dies gelingt stets und so kann jeder problemlos zum besten Freund Hughs werden. Jemand, der partout Interview, Essay oder Cover-Shooting verweigert, habe ich noch nicht erlebt. Besonders im Wirtschaftsteil fehlen mir so die Auswahlmöglichkeiten. Wer vielleicht noch die Zeitungssimulation \"Mag!\" kennt, der wird sich von Playboy total unterfordert vorkommen. Man muss keine Auflage festlegen, die Werbekundschaft bucht auch immer fleißig, eine Abonenntenverwaltung gibts ebensowenig wie Verlust. Playboy legt also sein Hauptaugenmerk auf den Lebenssimulationsbereich, weniger auf die Wirtschaftssimulation.
Einzelwertung: 7/10 Punkten
4. Grafik
===============
Startet man \"Playboy\" das erste mal, denkt man, es würde sich um \"Die Sims 2\" handeln, denn die Grafik beider Spiele sieht sich zum verwechseln ähnlich - auf den ersten Blick zumindest. Auf den zweiten Blick wirken Figuren und Umgebung nicht so schön wie bei Sims, auch spiegelnde Flächen gibt es in der Playboy-Villa nicht. Unterm Strich bleibt eine schöne Grafik mit kleineren Schwächen im Vergleich mit der Konkurrenz.
Einzelwertung: 4/5 Punkten
5. Sound
===============
Tja, die Figuren sprechen nicht wirklich, ähnlich wie bei den Sims kommt nur irgendwelches Gebrabbel bei Gesprächen heraus. Die Helfer wie der Personalchef oder die Partyplanerin werden recht gut und glaubwürdig von professionellen Sprechern vertont. Im Spiel mitgeliefert werden eine ganze Latte an Musiktracks, die sich in verschiedene Stilrichtungen aufteilt. Je nachdem welche Musikrichtung der Spieler für die Musikanlage auswählt, werden Tracks abgespielt. Daher volle Punktzahl für die Soundausgabe von \"Playboy - The Mansion\".
Einzelwertung: 5/5 Punkten
6. Steuerung
===============
Die Steuerung ist intuitiv und einfach. Über fünf Buttons am linken Bildschirmrand werden alle wichtigen Menüs ausgewählt, die Statistiken, Personalinformationen oder die Planungen der aktuellen Ausgabe beinhalten. Die Spielfigur steuert man mit einfachen Mausklicks durch die Villa, will man mit anderen Charakteren sprechen, öffnet sich ein einfaches Dialogmenü à la \"Die Sims\". Lediglich die Wegfindung der Figuren ist miserabel, so läuft Hugh Heffner auf dem Weg zu einem Playmate so manchen Umweg um alle möglichen Tische, Stühle oder sonstigen Objekte. Deshalb gibt\'s nur vier von fünf Punkten.
Einzelwertung: 4/5 Punkten
7. Fazit
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\"Playboy - The Mansion\" macht einfach nur Spaß. Die Missionen fordern einem schon 15 Spielstunden ab, machen Spaß und sind leichtgewichtig. Das Endlos-Spiel macht zwar nicht endlos Spaß, da es einfach viel zu leicht ist, aber trotzdem ist es zumindest für eine Zeit lang schön zu spielen. Das Game ist wohl am ehesten für \"Die Sims\"-Fans, die ein echtes Ziel im Spiel haben wollen, mal echten Luxus, schönere Parties und prominentere Gäste kennenlernen wollen.
Eine absolute Topwertung wird leider verhindert, da das Game einfach viel zu leicht, die Wegfindung der Figuren zu schwerfällig und die Grafik schlechter als in Sims 2 ist. Trotzdem kann ich das Game empfehlen, denn es macht gewaltig Laune Hughs Playboy-Imperium zu leiten und einfach mal Spaß zu haben ohne sich um schwerwiegende Management-Probleme lösen zu müssen...
Gesamtwertung: 20/25 Punkten
Abschlussbewertung: 4/5 Sternen, \"sehr gut\"
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