Hitman: Blood Money (Action PC Spiel) Testbericht

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ab 7,61
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2010

5 Sterne
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Erfahrungsbericht von malinkij

Immer schön die Glatze polieren

Pro:

gutes Leveldesign,Innovation, viele Möglichkeiten und spielerische Freiheit

Kontra:

noch nicht ganz ausgereiftes Bewertungssystem, teilweise nur speichern und ausprobieren

Empfehlung:

Ja

Die Story:
In Teil 4 de Hitman Serie schlüpft der Spieler wieder mal in die Haut des Auftragskillers mit dem aussagekräftigen Namen Agent 47. Dieser erhält seine Aufträge von einer Agentur in Amerika mit Namen ICA. Diesmal gibt es allerdings ein Problem: Alle anderen Auftragskiller der Agentur werden systematisch umgelegt. Dieses Spielchen geht soweit, das am Ende nur noch 47 und dieDame die ihm die Aufträge erteilt von der ehemahligen Großagentur übrig sind. Die einzelnen Missionen von Hitman haben Anfangs nicht viel mit der Story zu tun aber ab der fünften Mission steigert man sich richtig rein, da man sich immer wieder selbst die auf Agent 47 angesetzten Killer vom Leib halten muss. Die Geschichte ist insgesamt gut bis zur letzten Mission aber eher nebensächlich.

Leveldesign:
Hier trumpft der Hitman auf. Alle Missionen sind sehr gut designt und immer abwechslungsreich. Mal im Kasinoin Las Vegas, mal in einer Oper, auf der Kirmes, auf einem Weingut ,auf einer "Beerdigung" oder sogar im weissen Haus. Jedes mal was neues. Und das Beste ist, das alles sehr realitätsnah ist. So laufen zum Beispiel nicht nur die Zielpersonen mit ihren Wachen rum, sondern auch viele Zivilisten, wie zum Beispiel Arbeiter. Hier hohlt der Entwickler Eidos fast alles raus was geht. Als man zum Beispiel beim Karneval in New Orleans einen Politiker beschützen soll, sind bestimmt mehr als 300 Zivilisten in den Strassen und Bars. Und jeder bewegt sich einzigartig
Die Missionen:
Bei den Missionen verhält es sich nur teilweise wie beim Leveldesign . Meistens sehen die Levelziele nur so aus, dass man eine oder mehrere Personen ausschalten muss. Aber was erwartet man auch anderes von einem Auftragskiller. Die Opfer sind aber immer abwechslungreich. In der Oper muss man beispielsweise den Tenor töten, der einen Kinderprostitutionsring betreibt.

Innovatives Töten:
Was für mich den Reiz des Spiels ausmacht, sind die verschiedenen Möglichkeiten einen Auftrag abzuschließen. Alte Ego-Fans ballern sich einfach durch. Dies gestaltet sich allerdings immer sehr schwierig, da immer viele Wachen anwesend sind, die nicht gerade leicht bewaffnet sind und so auch schneller der Bekanntheitsgrad steigt (darauf komme ich später nochmal). Normale Spieler greifen lieber zur Schallgedämpften Pistole und allerlei Nahkampfattacken. Wer allerdings das gesamte Kontingent des Spiels ausschöpfen will, geht als "lautloser Killer" vor. Eidos hat im Spiel dafür gesorgt, das es viele verschiedene Möglichkeiten gibt, die Zielpersonen ohne Aufsehen zu erledigen. In jedem Level gibt es tausende dieser Möglichkeiten. Ich nehem als Beispiel wieder einmal die Oper. Durchschnittliche Spieler schnappen sich das Scharfschützengewehr, postieren sich auf einer der vielen Emporen und snipern die Zielpersonen weg. Wirkungsvoll aber nicht wirklich taktisch klug. Es herrscht grosse Gefahr entdeckt zu werden und die Polizei würde bei den Untersuchungen, die nach jeder Mission durchgeführt werden, auf die Einschusslöcher aufmerksam. Also Bewertungsabzug.Als Profi hat man jetzt verschiedene Wege offen. Man könnte zuerst einen der Maler oder Arbeiter mit der Klavierseite erdrosseln, sich seine Kleidung nehmen und den Körper in einer Kiste verstecken. Dann könnte man zur Garderobe gehen und eine echte Pistole aus einer von der Agentur postierten Jacke zu holen. Der Tenor wird nämlich in einem Teil des Schauspiels mit einer Spielzeugwaffe hingerichtet. Wenn das nicht die passende Gelegenheit für einen "Unfall" ist. Also schnell im Kostüm des Malers in den Raum des Schauspielers schleichen und sich im Schrank verstecken. Der Schauspieler kommt rein, legt seine Waffe auf den Tisch und geht aufs Klo. Jetzt gilt es schnell zu handeln. Raus aus dem Schrank, die Spielzeugwaffe gegen die Echte austauschen und raus aus dem Raum. Jetzt rein in den Theaterraum und die Show geniessen. Als die Wachen merken das der Tenor tot ist, kommen sie schnell zu Hilfe. Jetzt ist der Zeitpunkt günstig um in die sonst schwer bewachte Privatribüne des zweiten Opfer einzudringen und dieses über die Brüstung zu stossen. Dann nur noch zum Hauptausgang gehen und fliehen. So, zwei Opfer kein abgefeuerter Schuss und zwei Unfälle. Perfekt. Man könnte natürlich auch einfach die Kronleuchter sprengen usw. usw. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Schwierigkeit:
Hitman hat vier verschiedene Schwierigkeitsgrade. Auf dem ersten ist mit unendlich vielen Speicherpunkten und geringer KI alles leicht zu schaffen. Der höchste Schwierigkeitsgrad bietet auch Spielern mit sehr hohen Ansprüchen ein gutes Spielerlebnis. Hier ist für jeden was dabei.

Das Blood-Money Prinzip:
Das nach dem Spiel benannte Prinzip ist ein Bewertungssystem für jede gespielte Mission. Je nachdem wie vorsichtig oder gewalttätig man vorgeht bekommt man eine Bewertung und sieht einen Zeitungsartikel zu dem Mord. Wenn man der "schleichende Tod" war mit einem Bild des Opfers, als "Terrorist" schon mit einem scharfen Foto von sich selbst.( nur ab Schwierigkeit normal). Dies hat dann Einfluss auf den Bekanntheitsgrad. Ist dieser sehr hoch erkennen einen die Gegner sofort und man muss die Presse bestechen oder sich schlimmstenfalls eine neue Identität zulegen. Das Prinzip ist allerdings noch nicht ganz ausgereift. Der Zeitungsartikel besteht immer aus einem vorgefertigten Text in denahl der Opfer usw. einfach eingesetzt wird. Manchmal klingen die Artikeö etwas lächerlich. Frustrierend ist es auch, wenn man es schafft in einem Level alle Leute durch Unfälle sterben zu lassen, und in der Zeitung hinterher doch lesen zu müssen, dass die Polizei von einem Auftragsmord ausgeht, weil dass der Standarttext ist. Ansonsten ist Hitman aber ein sehr ausgereiftes Spiel.

Grafik und Sound:
Hier gibt es eigentlich nichts zu meckern. Die Grafik ist 1a nur beim Sound währen mehrere Stücke anstatt nur zwei oder drei bvesser gewesen.

Fazit:
Ein must have Titel für alle Taktik Fans(besonders von Splinter Cell(siehe Testbericht)). Aber auch für Neulinge und Ballerfans eine gute Alternative zu Standartshootern.

24 Bewertungen, 10 Kommentare

  • superlativ

    26.06.2006, 17:27 Uhr von superlativ
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße!

  • iii

    26.06.2006, 13:27 Uhr von iii
    Bewertung: sehr hilfreich

    +++ sehr hilfreich +++

  • anonym

    26.06.2006, 11:59 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH, LG renatus

  • Estha

    26.06.2006, 11:45 Uhr von Estha
    Bewertung: sehr hilfreich

    ☼☼☼ ... lg susi ... ☼☼☼

  • Schattenesserin

    26.06.2006, 07:10 Uhr von Schattenesserin
    Bewertung: sehr hilfreich

    ♪♫ SH :o) ♫♪

  • schokofan

    26.06.2006, 00:38 Uhr von schokofan
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh eine schöne Woche und einen lieben Gruß Dagmar

  • Binich

    26.06.2006, 00:13 Uhr von Binich
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh und einen freundlichen Gruß Toni

  • morla

    26.06.2006, 00:03 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • honeymaus

    25.06.2006, 23:37 Uhr von honeymaus
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH + LG, Manuela

  • panico

    25.06.2006, 23:04 Uhr von panico
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh + lg panico :-)