Der Fluch der Hebamme (Taschenbuch) / Sabine Ebert Testbericht

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ab 7,50
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2010
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Summe aller Bewertungen
  • Niveau:  anspruchsvoll
  • Unterhaltungswert:  gering
  • Spannung:  gering
  • Humor:  durchschnittlich
  • Stil:  sehr ausschmückend

Erfahrungsbericht von HEIDIZ

Marthe ist wieder da ...

5
  • Niveau:  durchschnittlich
  • Unterhaltungswert:  sehr gering
  • Spannung:  sehr gering
  • Humor:  wenig humorvoll
  • Stil:  sehr ausschmückend
  • Zielgruppe:  Männer

Pro:

siehe TExt

Kontra:

siehe Text

Empfehlung:

Ja

Es ist wieder soweit – wir befinden uns mal wieder in Freiberg und können am weiteren Leben von Marthe der Hebamme teilhaben. Es ist dies der Band 4 der Bestseller-Reihe von Sabine Ebert.

Das Geheimnis, Die Spur und Die Entscheidung waren die drei Vorgängerbände.

Daten zum Buch:
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• Broschiert: 720 Seiten
• Verlag: Droemer/Knaur (2. Oktober 2010)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3426506068
• ISBN-13: 978-3426506066
• Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 4,4 cm

PREIS: 9,99 Euro

Inhalt:
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Wir befinden uns im Jahr 1189 in Freiberg. Es ist 5 Jahre nach der Entscheidung, 5 Jahre sind auch vergangen, als Christian, Marthes große Liebe starb. Nun ist sie ja mit Lukas zusammen.

Otto ist Markgraf und Albrecht, dessen Sohn, soll bald die Regentschaft übernehmen. Er wird somit über die Mark Meißen regieren. Marthe und Lukas wollen aber trotz dessen ausharren und nicht flüchten. Sie sind natürlich in großer Gefahr, aber eine Flucht kommt für sie – auch auf Grund des Vermächtnisses von Christian – nicht in Frage.

Die Kinder sind schon im heiratsfähigen Alter. So zum Beispiel Clara, die in den jüngeren Sohn des Markgrafen verliebt ist, was aber niemand weiß. Sie soll aber Ritter Reinhard heiraten. Marthes Sohn Thomas hingegen möchte ins Heilige Land und am Kreuzzug Kaiser Barbarossas teilnehmen. Was Thomas und dessen Freund Roland während dieser Zeit erleben, wird sehr deutlich und detailliert dargestellt. Auch, wie Marthe um ihren Sohn bangt.

Die Autorin:
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Sabine Ebert wurde in Aschersleben geboren, wuchs in Berlin auf und studierte in Rostock Spach- und Lateinamerikawissenschaften. Freiberg ist zu ihrer Wahlheimat geworden. Sie gründete hier im Jahr 1990 eine unabhängige Zeitung und ist als freie Journalistin tätig. Auch Sachbücher entstammen schon ihrer Feder. Diese handeln von der Freiberger Regionalgeschichte. Im Jahr 2006 schaffte sie mit ihrem ersten historischen Roman den Durchbruch.

Gliederung:
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Es ist sehr angenehm, dass am Beginn – vor der Handlung – eine Auflistung der handelnden Personen angeführt ist. Hier kann man nachlesen, welche Personen im Buch vorkommen und wie sie zueinander stehen. Danach folgen der Prolog und eine doppelseitige Karte vom Gebiet Europas um 1190 – zur Zeit des Dritten Kreuzzuges.

Wir steigen in die Handlung mit dem ersten Teil ein, welches betitelt ist mit „Familienaffären“. Teil zwei heißt „In der Fremde“ und Teil drei „Blutige Ernte“. Es folgen die Nachbemerkungen, eine mehrseitige Zeittafel mit historischem Hintergrundwissen, das Glossar mit leicht verständlichen Erklärungen zu den Begriffen, die vielleicht nicht jeder kennt. Zum Schluss erfährt man im Bonusmaterial u. a. wie Marthe ein neues Gesicht verliehen wird, dass Ende des Jahres 2011 der fünfte Band erscheinen wird und wie sich Marthe im Lauf der Jahre (Bücher) vom Alter her – also auch vom Gesicht usw. veränderte, was dann auch jeweils auf dem cover ersichtlich werden sollte.
Ein Text der Autorin zu ihren Recherchen und Erläuterungen zu Sitten und Gebräuchen der Epoche, über sie schreibt rundet das komplette ab und gibt dazu Anlass, dass man schon einmal vorab zufrieden sein kann vom gesamten Buch, dem Aufbau, der Gestaltung und dem inhaltlichen, was rund um die eigentliche Handlung im Buch zu finden ist.

Nun aber zu meiner Meinung – wir mir die Handlung des Buches gefällt, wie ich die Fortführung der Marthe-Reihe finde und wie mir der Schreibstil und die Arbeit Frau Eberts im gesamten gefällt:
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Oftmals ist es ja so, dass, wenn eine Reihe allzu lange fortgesetzt wird, die Qualität irgendwie nachlässt. Hier aber kann man bald sagen, dass von Buch zu Buch der Inhalt hochwertiger ist, top recherchiert und ständig spannend und interessant „bis zum umfallen“

Man merkt, dass sich die Autorin wirklich sehr viel Mühe gegeben hat, hier auch wieder historische Begebenheiten einzuarbeiten und keine Langeweile aufkommen zu lassen. Sie hat hier die Kreuzzüge in die Handlung eingewoben, die auch wieder interessante und spannende Lesestunden versprechen und für mich gehalten haben.

Sehr schön schafft es Sabine Ebert, dass vor dem historischen Hintergrund die fiktive Handlung um die schon aus den Vorgängerbänden für den Leser bekannten Personen herum konzipiert ist. Man kennt die Menschen, die einen mag man, die anderen mag man nicht leiden, weil sie negativ dargestellt werden, aber alle sind einem irgendwie vertraut, weil sie immer wieder in den Handlungen auftauchen. So habe ich mich sehr gefreut, wieder auf Marthas Spuren wandeln zu dürfen und auch das Leben ihrer Kinder weiter mitverfolgen zu können.

Wieder hat es Sabine Ebert perfekt gemeistert, einen total ausgereiften Spannungsbogen zu erschaffen, der durch die gesamte Handlung hinweg ständig ausgebaut wird. Inhaltlich ist das Buch sehr dicht gehalten und für das Genre historischer Roman in einem Schreibstil verfasst, den man von Sabine Ebert kennt.

Man lernt sehr viel über die Traditionen dieser Zeit, über das Leben und die historischen Begebenheiten. Die Charaktere sind wieder sehr bildhaft erklärt und man kann hier auch wieder gegenüber den Vorgängern erkennen, wie sich die Figuren entwickelt haben, einerseits von ihren Gefühlen und Spannungen her, andererseits aber auch von ihrem Aussehen und der körperlichen Konstitution, die das Altern ja mit sich bringt. Man kann teilhaben am Leben der Personen und Zeit, die innerhalb der Handlung dargestellt werden.

Das ist nicht nur Freiberg ist, wo man sich aufhält, sondern, dass man innerhalb verschiedener Handlungsorte wechselt, trägt noch mehr zur Spannung bei.

Die eigentliche fiktive Geschichte ist schlüssig in den historischen Hintergrund eingearbeitet und die fiktiven Personen bieten der Handlung die Möglichkeit der absoluten Spannung. Es gibt absolut keine langweiligen und in die Länge gezogenen Stellen. Man kann einfach nichts bemängeln, weil alles perfekt ist.

Große Teile der Handlung spielen sich innerhalb des Kreuzzuges ab, aber auch Freiberg und die Mark Meißen werden nicht vergessen, sodass es als Fortsetzung als wirklich perfekt zu bezeichnen ist. Neue Elemente wurden eingebaut und Altes wurde beibehalten und weiter verfolgt.

Alles perfekt. Freundes historischen Romans und Fans von Sabine Ebert – ein Muss !!!!!

56 Bewertungen, 10 Kommentare

  • mimaus

    25.10.2010, 11:20 Uhr von mimaus
    Bewertung: sehr hilfreich

    Grüße von mimaus!!!!!

  • mima007

    23.10.2010, 22:24 Uhr von mima007
    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele Gruesse, mima007

  • cleo1

    21.10.2010, 16:13 Uhr von cleo1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super, habe die ersten drei Bände schon gelesen. Band vier muss ich mir unbedingt die Tage besorgen. LG cleo1

  • Gemini_

    21.10.2010, 12:59 Uhr von Gemini_
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lieben Gruß von Gemini_

  • ronald65

    21.10.2010, 11:10 Uhr von ronald65
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg

  • senora

    21.10.2010, 10:40 Uhr von senora
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das Wochenende naht. Freude kommt auf.

  • XXLALF

    21.10.2010, 10:11 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    und ganz liebe grüße

  • anonym

    21.10.2010, 01:38 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöne Grüsse, Talulah

  • morla

    20.10.2010, 23:50 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg. ^^^^^^^^^^^^^^petra

  • katjafranke

    20.10.2010, 23:44 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße KATJA....