Up in the Air (Blu-ray) Testbericht
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Erfahrungsbericht von DieEine
Über den Wolken...
Pro:
Tiefgang, humorvoll, ein wenig romantisch, gutes Bonusmaterial
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Auf der Liste einer Freundin stand der Film „Up in the air“, den wir uns letztes Wochenende angesehen haben.
_Die Story
Ryan Bingham lebt quasi in der Luft. Er arbeitet für eine Firma, die für Unternehmen Kündigungsgespräche mit den Mitarbeiten übernimmt, und so ist er ständig mit dem Flieger unterwegs, um quer durchs Land zu reisen und Menschen schlechte Nachrichten positiv zu verkaufen.
Er liebt dieses Leben aber und lernt auch am Flughafen bei einer Art Wettkampf wer die besten Hotelkarten und Flugvergünstigungen bekommt, die attraktive Reisende Alex kennen und beginnt eine lockere, sexuelle Beziehung mit ihr.
Dann eröffnet ihm sein Chef, dass seine Firma dank der Idee der jungen Mitarbeiterin Natalie Keener, künftig in der Lage ist, Kündigungsgespräche per Webcam zu erledigen und die Außendienstler dann Innendienst verrichten werden – für Ryan bricht eine Welt zusammen.
Dann muss er Natalie auch noch mit auf Reisen nehmen, um ihr alles über das Business beizubringen und dabei lernt nicht nur Natalie von ihm, sondern auch er von ihr und auf einmal scheint ihm die Veränderung in seinem Leben gar nicht mehr so unrecht zu sein…
_Meine Meinung
„Up in the air“ ist wie sein Hauptdarsteller George Clooney: charmant, witzig, aber auch ernsthaft.
Ich muss gestehen, dass ich nach den ganzen eher schwer verdaulichen Filmen von Mr. Clooney einen solchen Film, der neben einer Portion Ernsthaftigkeit auch durch eine herrliche Leichtigkeit besticht, nicht erwartet hätte.
Zunächst einmal wird die Arbeit von Ryan Bingham vorgestellt und hier bleibt einem bei allem Witz (durch z.B. „Hangover“-Darsteller Zach Galifianakis als zukünftiger Arbeitsloser) das Lachen im Halse stecken, denn die gezeigten Kündigungsgespräche wirken sehr realistisch. Die Menschen sind geschockt, weinen, sind wütend und machtlos, doch Ryan Bingham weiß genau wie viel Mitgefühl er den Leuten entgegenbringen darf, bevor er sich aus dem Büro dirigiert.
Eigentlich müsste man Ryan Bingham hassen, aber dadurch, dass er so charmant ist und grundsätzlich auch die richtige Einstellung zu seinem Job hat und ihn auch einfühlsam ausübt, empfindet man mit ihm eben Sympathie.
Man müsste wohl auch Mitleid mit ihm haben, weil er ein so einsames Leben führt, aber auch das weiß Bingham mit seiner charmanten Art von sich zu weisen.
Den Gegenpart zu Ryan Bingham nimmt seine neue Kollegin Natalie Keener ein. Die junge Dame kommt direkt von der Uni und will ihr dort Gelerntes direkt bei der Arbeit durchsetzen, wobei ihr jegliche Berufserfahrung fehlt. Als wäre der Job Menschen zu entlassen schon schlimm genug, ist die Vorstellung, dass den Menschen künftig per Computer-Konferenz gekündigt wird, einfach menschenunwürdig, was den Erfinder dieser „Verbesserung“ eben nicht sehr sympathisch macht.
Möglicherweise ist die Webcam-Kündigungs-Idee aus Menschenrechtsgründen nicht sehr realistisch, aber ansonsten kommt mir die Situation sehr bekannt vor. Es ist in vielen Firmen so, dass junge Mitarbeiter ohne Berufserfahrung irgendwelche abwegigen Ideen durchsetzen wollen und dass die älteren Arbeitnehmer da einfach mitziehen, oder ihren Hut nehmen müssen.
So ist es auch hier im Film, wo Ryan Bingham zwar nicht begeistert von der neuen Situation ist, aber seine neue Kollegin einarbeiten muss.
Während er Natalie mit auf Reisen nimmt, um sie mit dem richtigen Kündigen vertraut zu machen, vertieft sich seine Beziehung zu Alex und Ryan verliebt sich regelrecht in die Frau. In einigen Szenen wirkt es auch so, als hätte man eine richtige Familie vor sich, weil Ryan gleichzeitig zu der Liebesbeziehung mit Alex eine Art Vaterbeziehung zu Natalie aufbaut.
So hat „Up in the air“ alles, was ich von einem guten, unterhaltsamen Film erwarte: Tiefgang, ein wenig Humor, kleine Liebeleien und am Ende die Erkenntnis, dass ein Happy End auch mal ganz anders als erwartet ausfallen kann.
_Allgemeines
"Up in the air". USA 2009
Regie: Jason Reitman
Drehbuch: Jason Reitman, Sheldon Turner
Darsteller: George Clooney, Vera Farmiga, Anna Kendrick, Jason Bateman, Amy Morton, Melanie Lnyskey
Länge: 109 Minuten
FSK: keine Beschränkung
_Die Blu-ray
Sprachen: Deutsch, Spanisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch
Bild: 1:85:1
Ländercode: 2
Bild- und Tonqualität finde ich für eine Blu-ray angemessen. Das Bild ist gestochen scharf und die Farben sind brillant – so muss das sein.
_Bonusmaterial
• Audiokommentar von Drehbuchautor & Regisseur Jason Reitman, Kameramann Eric Steelberg und Regieassistent Jason Blumenfeld
• Schattenspiel: Vor der Geschichte
• Musikvideo „Help yourself“ von Sad Brad Smith
• Storyboards
• Entfernte Szenen
• American Airlines Streich
• Trailer
Genauso wie der Film hat mich auch das Bonusmaterial positiv überrascht. Auf den ersten Blick ist es zwar nichts besonderes, aber ich fand besonders die entfernten Szenen (13 an der Zahl) sehr aufschlussreich. Hier sieht man in einer sehr langen Szene, wie Ryan Bingham sich ein Nest baut – also eine Wohnung anmietet, einrichtet und sich auf ein Leben mit Frau und möglicherweise auch Kindern einrichtet.
Wäre diese Szene im Film geblieben, hätte sie dem ganzen eine völlig andere Note gegeben.
Auch der kleine Bonus „Schattenspiel“ hat mir sehr gut gefallen. Im Intro des Films sieht man die Welt aus der Vogelperspektive und entdeckt dabei sehr viele erstaunliche Landschaften. Im „Schattenspiel“ kommen die Mitarbeiter der Firma zu Wort, die dieses Intro erstellt hat. Sowas sieht man als Bonusmaterial auch nicht oft, dabei gibt es ja einige Filme, die interessante Eröffnungssequenzen haben.
Insgesamt ist das Bonusmaterial von der Länge hier nicht sehr umfangreich, aber man bekommt hier eben mal etwas anderes zu sehen.
_Mein Fazit
„Up in the air“ hat mich völlig überrascht. Der Film hat eine sehr gelungene Mischung aus tiefgründiger Geschichte, Humor und Romantik – ich kann den Film nur empfehlen.
65 Bewertungen, 18 Kommentare
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12.05.2011, 20:28 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichfand ich langweilig, dabei mag ich Clooney
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20.04.2011, 07:05 Uhr von yeppton
Bewertung: sehr hilfreichsehr gut berichtet, einen schoenen Tag, Lg Markus
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14.03.2011, 10:24 Uhr von Lucky130
Bewertung: sehr hilfreichWirklich toll beschrieben!
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13.03.2011, 20:30 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Edith und Claus
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12.03.2011, 11:44 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreichund ein wunderschönes, sonniges wochenende
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12.03.2011, 11:08 Uhr von campino
Bewertung: sehr hilfreichlg andrea -----------
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12.03.2011, 10:49 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchönes Wochenende und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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12.03.2011, 10:32 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichViele Gruesse, mima007
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12.03.2011, 09:53 Uhr von austin77
Bewertung: sehr hilfreichwünsche einen schönen sonnigen Samstag.
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12.03.2011, 09:19 Uhr von Lakisha_1
Bewertung: sehr hilfreichsh dein Bericht. liebe Grüße
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11.03.2011, 23:38 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichprima dieser bericht, lg vom niederrhein
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11.03.2011, 23:01 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichschönes wochenende lg. petra
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11.03.2011, 20:07 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichWünsche einen schönen Tag
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11.03.2011, 19:46 Uhr von hexi5
Bewertung: sehr hilfreichWie lautet der Spitzname des US-Bundesstaates Arizona
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11.03.2011, 18:25 Uhr von catmum68
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreicher Bericht, LG
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11.03.2011, 17:50 Uhr von KaTaRaGiRl
Bewertung: sehr hilfreichIch würde mich sehr über Gegenlesungen freuen=D glg Laura
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11.03.2011, 17:40 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße.....Katja
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11.03.2011, 17:38 Uhr von laeuft
Bewertung: sehr hilfreichSehr gut berichtet, LG Franz
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