ASUS Eee PC 1005HA-V Testbericht

Asus-eee-pc-1005ha-v
ab 20,69
Auf yopi.de gelistet seit 10/2010
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Summe aller Bewertungen
  • Akkulaufzeit:  sehr lang
  • Festplatten-Kapazität:  durchschnittlich
  • Verarbeitung:  sehr gut
  • Gewicht:  leicht
  • Ergonomie & Bedienung:  gut
  • Software-Ausstattung:  gut

Erfahrungsbericht von Meister_Eder

Perfekt für den Office- und InternetbereichHeute gibt es einen Bericht über das Netbook "1005HA

  • Akkulaufzeit:  sehr lang
  • Festplatten-Kapazität:  sehr klein
  • Verarbeitung:  sehr gut
  • Gewicht:  leicht
  • Ergonomie & Bedienung:  gut
  • Software-Ausstattung:  gut
  • Besitzen Sie das Produkt?:  ja

Pro:

Akkulaufzeit, Systemstabilität, Verarbeitung, Zuverlässigkeit

Kontra:

manchmal fehlt das optische Laufwerk einfach..

Empfehlung:

Ja

Heute gibt es einen Bericht über das Netbook "1005HA" von Asus, der mich nun neuerdings unterwegs begleitet, wenn man keinen Zugriff auf einen anderen PC hat


1) Lieferumfang
Zu dem Lieferumfang gehört natürlich einmal das Netbook selbst, eine DVD, auf der Windows 7 und alle nötigen Treiber nocheinmal gespeichert sind. Des weiteren liegt ein Netzteil bei, das bemerkenswert klein ist. Natürlich liegt dem ganzen Karton auch noch der Akku anbei. Das wars aber auch schon. Der Lieferumfang ist aber für das Netbook natürlich vollkommen ausreichend.


2) Ausstattung
Ich werde mich jetzt bewusst nicht in sämtlichen Details ergehen, da das den Rahmen einfach sprengen würde.
Das Netbook ist mit der neuen CPU-Serie von Intel ausgestattet, einem Atomprozessor N280 der 1,66 GhZ liefert, allerdings nur bei einem FSB bei 533 Mhz und einem dementsprechend kleinen Cache von nur 512 kB. Das erinnert etwas an die guten alten Pentium 3 CPUs. Alles in allem ist der CPU aber somit gut konzipiert, weil es doch enorm stromsparend ist, wenn man solche CPUs verbaut, die nicht wahre Rechenkünstler sind. Der Name "Atom" rührt von einer komplett neuen Prozessorbauweise von Intel, die auf 45nm Technologie basieren und somit eine sehr hohe Dichte an Transistoren ermöglichen. Das macht den CPU besonders klein und zudem auch noch stromsparend.
Der Arbeitsspeicher ist mit 1 GB für die Anwendungen für die das Netbook gedacht sind mehr als ausreichend. Bei Bedarf kann noch auf 2 GB aufgerüstet werden, was ich jedoch nur bedingt empfehlen kann. Denn man darf sich nunmal bei einer Taktung von 667 Mhz keinen wirklichen Unterschied erhoffen und bei Lichte betrachtet sind die 1 GB mehr als ausreichend.
Die Festplatte ist 250 GB groß und bietet somit mehr als genügend Speicherplatz. Soll es mehr sein, stellt ASUS kostenfrei 500 GB Onlinespeicher zur Verfügung. Es sind hier also eigentlich keine Grenzen gesetzt. Die HDD verfügt über 5400 U/min (zum Vergleich: Die Desktoprechner haben in der Regel 7200 U/min). Das schränkt die Geschwindigkeit etwas ein, aber es ist angemessen im Zusammenklang mit den anderen Systemkomponenten und somit stimmt die Umdrehungszahl auch hier. Der SATA-Anschluss macht hier dann zwar keinen Sinn mehr, ist aber auf der Höhe der Zeit. Nüchtern betrachtet ist es jedoch absolut gleichgültig ob nun ein IDE oder SATA Bus vorhanden wäre.
Der Onlinestorage wird von ASUS gestellt und umfasst 500 GB. Er ist mit Verschlüsselung und Kennwort ausgestattet, bietet also auch Sicherheit. Für mich sind 250 GB jedoch ausreichend, gerade bei einem Netbook.
Die Grafikkarte ist eine Onboardkarte von Intel die Intel GMA 950; zu der Grafikkarte ein paar Details: Sie verfügt über Pixel Shader 2.0, unterstützt DirectX 9.0 und beansprucht bei Bedarf bis zu 224 MB vom Arbeitsspeicher. Durch eine geringe Taktrate dieses Chips sind jedoch bei Spielen sehr schnell die Riegel vorgeschoben. Für Office, sowie simple Bildbearbeitung reicht die Grafikkarte vollkommen aus. Auf einem dem Monitor lassen sich auch manch schöne Filmabende gestalten, wenn auch in Miniaturformat. Bei Spielen muss man an der Grafikkarte jedoch ganz klar bemängeln, dass die Leistung beim besten Willen nicht ausreichend ist. In niedrigster Einstellung läuft Far Cry weitgehend ruckelfrei, aber bei jedem Spiel neueren Datums ist absolut Schicht im Schacht, es sei denn, man möchte alles in Zeitlupe sehen. Aber dafür sind die Netbooks ja nun einmal auch nicht gebaut.
Der Chipsatz ist aus der 945-Intel Serie, die inzwischen zwar schon älter ist, jedoch schlichtweg das beste für Basis-PCs. Deswegen wird er auch immer noch verbaut, obwohl er inzwischen fast 4 Jahre alt ist. Der 945GC-Chipsatz in der Northbridge und der ICH7-Chipsatz (beide von Intel) bewältigen die gängigen Alltagsaufgaben spielend.
Die integrierte Webcam bietet mit 1,3 Megapixeln eine ausreichende Auflösung, mehr aber auch nicht. Ebenso ist das Bluetooth 2.1 eine durchaus sinnvolle Funktion, die ich jedoch nicht wirklich brauchen kann. Denn der Datenaustausch ist im Allgemeinen doch einfach zu langsam und ergibt keinen Sinn, da man Daten über USB bzw. LAN deutlich schneller und auch sicherer überspielen oder austauschen kann. Von daher ist das FTP (für den Dateiaustausch) auch nur bedingt praktisch, aber für den ein oder anderen sicherlich sinnvoll.
Zu guter letzt verfügt das Netbook noch über ein Kartenleser, der SD und MC Karten bis zu 16 GB beschreiben kann und selbstverständlich auch lesen. Hierfür gilt die USB 2.0 Technik, die theoretisch bis 480 Mbps bringen kann.
Der Sound ist nichts besonderes gut, woran auch der Realtek Audiochip nichts ändern kann weil im Prinzip die Lautsprecher dafür zu schlecht sind. Über externe Boxen kann man über schlechten Klang jedoch nicht klagen. Jedoch scheiden sich auch hier die Geister. Wer sehr teure Lautsprecher hat, wird das Potenzial dieser mit diesem Audiochip kaum ausnutzen können. Aber bei den gängigen Modellen ist der Klang wirklich mehr als ausreichend. Filme werden sehr realistisch wiedergegeben und auch in Spielen wird man manchmal von einer erstaunlichen Soundkulisse überrascht. Die Musik wird ebenfalls präzise wiedergeben: Klare Höhen, sowie trockene Bässe.
Es ist ein Kopfhörer sowie ein Mic-Anschluss vorhanden. Es kann ein LAN Kabel angeschlossen werden und bis zu 3 USB-Geräte. Darüber hinaus besteht noch ein VGA-Output für den Anschluss an einen Beamer.
Als Betriebssystem wird Windows 7 in der Starter Edition ausgeliefert. Doch dazu später.


3) Installation
Die Installation von Windows 7 läuft beim ersten Systemstart weitgehend unkompliziert und einfach. Es gibt dazu nicht viel zu sagen, denn man muss selbst nicht viel einstellen. Muss nun aus irgendwelchen Gründen das System neu aufgesetzt werden, geht es jedoch schon los. Wer ein externes optisches Laufwerk hat, kommt hier gut weg. Doch ist ein solches nicht vorhanden, kommt der Laie schnell ins wanken, denn man muss entweder via USB-Stick installieren (was aber erst im BIOS eingestellt werden muss), oder aber via simuliertem Laufwerk. Das hört sich nicht nur kompliziert an, sondern ist es für nicht Fachkundige auch. Wieso die Recovery DVD nicht einfach auf SD-Karte ausgeliefert wurde, gibt mir Rätsel auf, denn das hätte sicherlich einiges einfacher gemacht, weil man diese dann wie eine DVD hätte behandeln können, d.h. einfach in den Schacht schieben und gut ist. Dem ist aber leider nicht so. Also: Die Erstinstallation ist einfach, aber jede weitere zeitaufwändig und kompliziert.


4) Der Betrieb
Optisch besticht das Gehäuse durch modernes Design, sowie die blaue Beleuchtung, die sich dezent über dem Schwarz abbildet. Die Geräuschkulisse des PCs ist spitze. Wenn man ihn nicht zu sehr belastet, hört man absolut nichts. Das gesamte System läuft stabil. Die Geschwindigkeit ist mäßig. Für ein Netbook schnell, aber man fühlt sich doch gleich um Jahre zurückkatapultiert. Aber es ist schließlich auch ein Netbook. Der CPU kommt schnell an seine Grenzen. Insbesondere das Öffnen von mehren (4-6) Dateien gleichzeitig gehört mit dem Netbook der Vergangenheit an. Wenn man dies jedoch einmal von Desktop- PCs gewöhnt ist, kann diese Tatsache doch etwas nerven. Die Festplattenkapazität ist hervorragend, der Arbeitsspeicher absolut ausreichend. Für die Officeanwendungen und das Internet und die Archivierung von Dokumenten und Präsentationen und Spiele etc. ist die Kapazität allemal ausreichend. Wer jedoch mit vielen Bildern arbeitet, wird eventuell nicht mit 250 GB glücklich. Bei 3 MB je Bild kann man also mit Platz für ca. 50.000 Fotos rechnen. Für ein Musikarchiv sind die 250 GB allemal ausreichend (MP3, alles gute Qualität). Für viele Filme reichen die 250 GB jedoch ganz bestimmt nicht. Wobei viel hier natürlich wieder relativ ist, als auch das Format, unter dem man speichert (deshalb macht es auch hier keinen Sinn einen Schätzwert anzugeben). Aber dafür ist das Netbook ja auch nicht gedacht. Deswegen ist das Netbook für Office Arbeiten sowie im Internet genial, nicht zuletzt wegen seiner Größe, für mehr reicht es jedoch nicht. Dennoch finde ich es erstaunlich, was dort alles untergebracht worden ist. Die Tastatur ist absolut perfekt, man kann sich schnell an sie gewöhnen. Die Tasten sind klar voneinander abgegrenzt und nicht zu klein. Die Beschriftung ist gut zu erkennen und dauerhaft. Der Anschlag stimmt, weder zu hart noch zu weich. Zum 10-Finger Tippsystem eignet sich die Tastatur perfekt.
Der Bildschirm des Netbooks ist sehr gut gelungen, weil er nicht reflektiert und auch bei hellen Lichtverhältnissen gut abzulesen ist. Er ist für mich zwar manchmal etwas zu klein, aber wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, kann man gut damit arbeiten. Doch die Buchstaben und Bilder werden klar und deutlich angezeigt, von daher kann man auch hier letzten Endes nicht meckern. Man muss nur den Willen mitbringen sich umzustellen. Aber das AeroSnap, welches ein Fenster bei Bedarf automatisch auf die Hälfte des Bildschirms aufteilt kann hierbei auch gut unterstützen.
Das Mauspad ist durchdacht. Es gibt Funktionen zum Zoomen, drehen und scrollen auf ihm. Es nervt hier jedoch, dass auf den Maustasten jeder Fingerabdruck sofort sichtbar ist.
Die Akkulaufzeit liegt bei ca. 8-10 h. Der Ladevorgang dauert auch schon mal gerne 6-7h.


5) Optik
Die schwarze Optik ist einfach genial. Es wirkt elegant und dennoch dezent. Es handelt sich hierbei um schwarzen Klavierlack. Einfach nur spitze. Es sind keine nervigen Ecken und Kanten, die kleinen blauen Zustandsleuchten tun ihren Teil zur perfekten Optik bei.


6) Software
Mitgeliefert wird das Betriebssystem sowie eine Demoversion des 2007er Office. Darüber hinaus ist der AdobeReader9 vorinstalliert so wie der WindowsMediaPlayer 11. Es wird eine Virensoftware von Trend mitgeliefert, an die ich mich jedoch nur schwer gewöhnen kann. Die Eee - Toolbar betrachte ich als schlichtweg überflüssig und ressourcenfressend, weil ich kein "Eee Sharing" und auch kein "Eee Experience" / "Eee Amuse" brauche. Aber vielleicht geht es anderen leuten da anders. Die Sinnlosigkeit dieser Programme wird aber eigentlich auch schon durch ihren Titel deutlich.


7) Fazit
Ich bin erstaunt, was heutzutage auf so kleiner Fläche alles untergebracht werden kann. Für Office und Internetarbeiten ist das Netbook wie geschaffen. Ich würde mir es jedoch nicht als richtigen PC-Ersatz zulegen, weil es dafür doch etwas zu langsam ist und das Fehlen des optischen Laufwerkes nervt. Aber ansonsten stimmt bei diesem Netbook einfach alles und deshalb ist der Preis von 299€ auch gerechtfertigt.

Vielen Dank fürs Lesen!!!

34 Bewertungen, 7 Kommentare

  • MasterSirTobi

    12.01.2010, 16:29 Uhr von MasterSirTobi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Der Bericht gefällt mir wirklich gut. SH LG MasterSirTobi

  • SweetPiccolina

    05.01.2010, 21:59 Uhr von SweetPiccolina
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr schön geschrieben lg

  • austin77

    05.01.2010, 21:16 Uhr von austin77
    Bewertung: sehr hilfreich

    Freue mich über Gegenlesung. Liebe Grüße

  • mrwong

    05.01.2010, 20:59 Uhr von mrwong
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich ... lg

  • Bunny84

    05.01.2010, 20:43 Uhr von Bunny84
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr Hilfreich. Liebe Grüße sendet dir BUNNY84 PS: Freue mich über Gegenlesungen von dir.

  • Lakisha_1

    05.01.2010, 19:26 Uhr von Lakisha_1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gut berichtet. lg

  • sigrid9979

    05.01.2010, 19:23 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht....LG sigi