Bram Stoker's Dracula (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2011
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Erfahrungsbericht von cherryboy
relativ schwacher Film in guter Aufmachung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Francis Ford Coppola, der Regisseur der großartigen Pate-Filme und von "Apocalypse Now" verfilmt Bram Stoker's "Dracula" neu, das kann nur ganz großes Kino ergeben - dachte man, denn als dieser Film 1992 in die Kinos kam, war die Enttäuschung genau so groß wie die Kritikerschelte, die das Opus bezog. Tatsächlich ist die altbekannte Geschichte vom Vampirfürsten, der sich ins viktorianische London transportieren lässt und dort sein Unwesen mit und an Mina Harker bzw. ihrer lüsternen Freundin Lucy treibt, bis er am Schluss von dem etwas durchgeknallten Vampirspezialisten Professor Van Helsing und Minas Verlobtem Jonathan Harker vernichtet wird, hier nicht nur extrem langatmig geraten, sondern auch ebenso kitschig. Coppola konzentriert sich auf die Figur des Vampirs als unglücklich Liebendem, in seiner Version war Dracula ein Kreuzritter, der nach seinem siegreichen Feldzug Gott verfluchte, weil seine wunderschöne Frau Selbstmord begangen hatte (durch eine Fehlmeldung hatte sie ihren Gatten tot geglaubt). Mina Harker sieht zufällig genauso aus wie die einstige Frau des Grafen - und so nimmt eine Handlung ihren Lauf, die eher an ein Einfersuchtsdrama denn einen Gruselfilm erinnert. Leider hat Coppola das sehr schwülstig in Szene gesetzt, bis auf verschiedene Glanzlichter, versteht sich. (Etwa: Gary Oldman als Dracula in seiner jungen, verführerischen Gestalt nimmt Kontakt zu Mina auf, indem er sie in den Cinematographen führt, eine Hommage an das frühe Kino selbst. Oder einige Spezialeffekte im trannsylvanischen Schloss zu Beginn sind sehr schön, vor allem der scheinbare autonome Schatten des Grafen. Und die drei wollüstigen Bräute des Vampirfürsten, die sich über Jonathan hermachen, sind hier auch sehr nett anzuschauen;-)
Aber das war's dann auch schon fast. Die meisten Szenen sind - trotz großer Bildgewalt - hölzern und zäh, Winona Ryder als Mina wirkt irgendwie nicht ganz bei der Sache, Keanu Reeves als Jonathan Harker hat seine üblichen zwei Gesichtausdrücke. Selbst Anthony Hopkins als van Helsing wirkt hier eher wie eine Karikatur aus einem B-Movie. Schade drum!
Die DVD hingegen bringt die Bildgewalt durchaus heraus, die Coppolas Film davor bewahrt, ganz in den Orkus der Filmgeschichte gestoßen zu werden. Insgesamt ist der Film aber wohl eher etwas für Hardcore-Coppola (bzw. Dracula-)Fans.
Aber das war's dann auch schon fast. Die meisten Szenen sind - trotz großer Bildgewalt - hölzern und zäh, Winona Ryder als Mina wirkt irgendwie nicht ganz bei der Sache, Keanu Reeves als Jonathan Harker hat seine üblichen zwei Gesichtausdrücke. Selbst Anthony Hopkins als van Helsing wirkt hier eher wie eine Karikatur aus einem B-Movie. Schade drum!
Die DVD hingegen bringt die Bildgewalt durchaus heraus, die Coppolas Film davor bewahrt, ganz in den Orkus der Filmgeschichte gestoßen zu werden. Insgesamt ist der Film aber wohl eher etwas für Hardcore-Coppola (bzw. Dracula-)Fans.
21 Bewertungen, 6 Kommentare
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03.05.2009, 21:24 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichGreetz from Wallcity Beartown
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03.05.2009, 00:41 Uhr von timecode001
Bewertung: sehr hilfreichToll geschrieben! Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende. timecode001
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02.05.2009, 22:55 Uhr von werder
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht! LG aus Hannover!
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02.05.2009, 21:14 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichEin schöner Bericht....Lg Sigi
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02.05.2009, 20:41 Uhr von rainbow90
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht. Liebe Grüße
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02.05.2009, 20:22 Uhr von bettie47
Bewertung: sehr hilfreichPrima berichtet. L.G. bettie 47
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