Scream 4 (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2012
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von DukeNukem
Mit Titel "Scary Movie 5" wäre er genial
Pro:
Insider, Zitate, Film - im - Film
Kontra:
war alles schon mal da, will zu sehr als Remake oder Reboot angesehen werden, bricht eigene Regeln
Empfehlung:
Ja
Eine schlechte und unnötige Fortsetzung.
Zuerst einmal, die Schocksequenzen, vor denen erschreckt man kein einziges Mal, weil diese bereits aus Teil 1 bis 3 bekannt sind, sowie einige Storyelemente und sogar einzelne Szenen.
Die beinahe identische Story und Szenen betreffend könnte man noch erklären, denn Teil 4 soll nämlich eigentlich ein Remake bzw. ein Reboot der ersten drei Teile darstellen.
Dies stellt aber ein weiteres Problem dar: "Scream 4" funktioniert keinesfalls als Reboot bzw. Remake, weil im Film selber dermaßen auf den Zuschauer eingeprügelt wird, dass es sich eben um so etwas hier handelt, dass es nur mehr nervt.
Ja, noch etwas: Die filminternen Gesetze und Regeln wissen auch hier wieder zu gefallen, aber leider hielt man sich an eine typische Fortsetzungs/Reboot/Remake-Regel, welche nicht im Film erwähnt wird, und zwar die der "Übertreibe und sei unrealistisch". Und zudem nimmt man bereits bekannte Regeln der vorherigen Teile.
Beispiel: Eine Reboot-Regel lautet, dass die Tötungsszenen drastischer sind. Das ist schon korrekt so, allerdings so eine ähnliche Regel existierte bereits bei Teil 2 (Fortsetzungen müssen blutiger ausfallen).
Somit bricht meiner Meinung nach, im Vergleich Teil 1 bis 3 mit dem neuen Teil 4, Regisseur Wes Craven nicht nur seine eigenen Regeln, sondern auch seine eigene erschaffene Mythologie. Schade drum.
Die Dialoge sind ziemlich dünn und dümmlich, und die Schauspieler agieren, wie es sich eigentlich für einen Horrorfilm gehört, ziemlich gedankenlos. Letzteres könnte man sogar noch als in Ordnung einstufen.
Die Film-im-Film-Idee ist typisch Wes Craven. Sehr gut gemacht und originell präsentiert.
Einziges Manko für mich hierbei: Er nimmt sich selbst auf die Schippe, aber noch ärger als damals mit dem Beginn der Stab-Reihe in Scream 2 und 3. Da waren die Insider-Jokes eigentlich hintergründig, aber hier sind sie extremst im Vordergrund und fungieren nunmehr als einzige Parodie. So etwas hat sich die geniale erste Trilogie von Scream (angeblich beginnt mit Teil 4 eine neue Trilogie) überhaupt nicht verdient.
Was mir unter anderem wiederum gefiel war, dass Teil 4 des berühmt gewordenen Franchise andere Horrorfilme, sowohl visuell als auch vom wörtlich erzählerischem her, zitiert und persifliert. (Beispiele: Der Film im Film "Stab" wurde von Robert Rodriguez gedreht, vier Schauspielerinnen unterhalten sich in einem Auto über den Film "Final Destination", kurz darauf achten sie nicht auf die Straße, und plötzlich schießt aus heiterem Himmel ein Bus aus der Kreuzungsstraße hervor).
Was Zitate betrifft möchte ich auch kurz etwas zum Killer erwähnen:
Der Killer zieht mit einem seiner Opfer, weil es nicht gleich sterben wollte, kurz einen Vergleich mit Michael Myers aus "Halloween".
Michael Myers starb auf mehrere Arten: erschossen, erstochen, aufgehängt, verbrannt, und, und, und. Oder auch beispielsweise eine erschaffene Horrorfigur aus Wes Craven's "Nightmare on Elm Street" - Freddy Krueger, dieser stirbt auch in jedem Film, wird aber aufgrund der Träume der Teenager immer wieder neu erschaffen.
Wie dem auch sei, worauf ich hinaus wollte ist eigentlich nur, dass auch der Killer aus "Scream 4" nicht nur einmal, im Film selber, stirbt. (Erinnerung an die unrealistische Übertriebenheit. Will euch an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber wenn ihr das Ende seht, wisst ihr, was ich meine.)
Fazit:
Würde er den Titel "Scary Movie - Teil 5" tragen, dann wäre er genial, aber als Fortsetzung zu einer intelligent ausgereiften Horrortrilogie bleibt er leider weit unter dem Mittelmaß.
Zuerst einmal, die Schocksequenzen, vor denen erschreckt man kein einziges Mal, weil diese bereits aus Teil 1 bis 3 bekannt sind, sowie einige Storyelemente und sogar einzelne Szenen.
Die beinahe identische Story und Szenen betreffend könnte man noch erklären, denn Teil 4 soll nämlich eigentlich ein Remake bzw. ein Reboot der ersten drei Teile darstellen.
Dies stellt aber ein weiteres Problem dar: "Scream 4" funktioniert keinesfalls als Reboot bzw. Remake, weil im Film selber dermaßen auf den Zuschauer eingeprügelt wird, dass es sich eben um so etwas hier handelt, dass es nur mehr nervt.
Ja, noch etwas: Die filminternen Gesetze und Regeln wissen auch hier wieder zu gefallen, aber leider hielt man sich an eine typische Fortsetzungs/Reboot/Remake-Regel, welche nicht im Film erwähnt wird, und zwar die der "Übertreibe und sei unrealistisch". Und zudem nimmt man bereits bekannte Regeln der vorherigen Teile.
Beispiel: Eine Reboot-Regel lautet, dass die Tötungsszenen drastischer sind. Das ist schon korrekt so, allerdings so eine ähnliche Regel existierte bereits bei Teil 2 (Fortsetzungen müssen blutiger ausfallen).
Somit bricht meiner Meinung nach, im Vergleich Teil 1 bis 3 mit dem neuen Teil 4, Regisseur Wes Craven nicht nur seine eigenen Regeln, sondern auch seine eigene erschaffene Mythologie. Schade drum.
Die Dialoge sind ziemlich dünn und dümmlich, und die Schauspieler agieren, wie es sich eigentlich für einen Horrorfilm gehört, ziemlich gedankenlos. Letzteres könnte man sogar noch als in Ordnung einstufen.
Die Film-im-Film-Idee ist typisch Wes Craven. Sehr gut gemacht und originell präsentiert.
Einziges Manko für mich hierbei: Er nimmt sich selbst auf die Schippe, aber noch ärger als damals mit dem Beginn der Stab-Reihe in Scream 2 und 3. Da waren die Insider-Jokes eigentlich hintergründig, aber hier sind sie extremst im Vordergrund und fungieren nunmehr als einzige Parodie. So etwas hat sich die geniale erste Trilogie von Scream (angeblich beginnt mit Teil 4 eine neue Trilogie) überhaupt nicht verdient.
Was mir unter anderem wiederum gefiel war, dass Teil 4 des berühmt gewordenen Franchise andere Horrorfilme, sowohl visuell als auch vom wörtlich erzählerischem her, zitiert und persifliert. (Beispiele: Der Film im Film "Stab" wurde von Robert Rodriguez gedreht, vier Schauspielerinnen unterhalten sich in einem Auto über den Film "Final Destination", kurz darauf achten sie nicht auf die Straße, und plötzlich schießt aus heiterem Himmel ein Bus aus der Kreuzungsstraße hervor).
Was Zitate betrifft möchte ich auch kurz etwas zum Killer erwähnen:
Der Killer zieht mit einem seiner Opfer, weil es nicht gleich sterben wollte, kurz einen Vergleich mit Michael Myers aus "Halloween".
Michael Myers starb auf mehrere Arten: erschossen, erstochen, aufgehängt, verbrannt, und, und, und. Oder auch beispielsweise eine erschaffene Horrorfigur aus Wes Craven's "Nightmare on Elm Street" - Freddy Krueger, dieser stirbt auch in jedem Film, wird aber aufgrund der Träume der Teenager immer wieder neu erschaffen.
Wie dem auch sei, worauf ich hinaus wollte ist eigentlich nur, dass auch der Killer aus "Scream 4" nicht nur einmal, im Film selber, stirbt. (Erinnerung an die unrealistische Übertriebenheit. Will euch an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber wenn ihr das Ende seht, wisst ihr, was ich meine.)
Fazit:
Würde er den Titel "Scary Movie - Teil 5" tragen, dann wäre er genial, aber als Fortsetzung zu einer intelligent ausgereiften Horrortrilogie bleibt er leider weit unter dem Mittelmaß.
30 Bewertungen, 3 Kommentare
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04.12.2011, 12:36 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchönen 2. Advent und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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04.12.2011, 00:42 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichViele liebe Grüße. KATJA
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03.12.2011, 22:42 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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