Zimmer 1408 (Blu-ray) Testbericht

Zimmer-1408-blu-ray-horrorfilm
ab 17,56
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Erfahrungsbericht von mischixmauszi

Nicht schlecht, jedoch selbst für Horrorfilme unrealistisch

Pro:

gute Aufmachung des Films teilweise doch Gruselmomente

Kontra:

Sehr unrealistisch

Empfehlung:

Ja

Prinzipiell ist der Film gut gemacht. Auch die Schauspieler waren 1 a. Es gab einige Momente wo ich mich wirklich ziemlich schreckte.


Mike Enslin lebt getrennt von seiner Ehefrau Lily. Er schrieb nach dem Tod seiner Tochter Katie mehrere Bücher über übernatürliche Phänomene. Als Teil seiner Recherchen für ein weiteres Buch will er im Zimmer 1408 des Dolphin Hotels in New York City übernachten, in dem bereits Hotelgäste starben. Der Hotelmanager versucht ihm dies auszureden. Trotz der Warnung, dass kein Gast, der dieses Zimmer je bezogen hat, länger als eine Stunde dort überlebt hat. Er selbst glaubt, dass die Warnungen des Managers nicht ernst gemeint seien und nur die Angst verstärken sollen.

Anfangs wirkt das Zimmer 1408 so normal und gewöhnlich. Ein alter Schrank, ein antikes Badezimmer, eine kaputte Klimaanlage. Nichts, das auf ein besonders grauenerregendes Zimmer hinweist. Den ersten Hinweis darauf, dass etwas nicht stimmt, erhält er, nachdem er eine Weile aus dem Fenster gesehen hat und beim Zurückblicken sieht, dass sowohl das Bett, das er zuvor nutzte, wie frisch gemacht ist und auch das Badezimmer wieder einen völlig unbenutzten Eindruck macht.
Der Eindruck verstärkt sich, als das Radio neben dem Bett von selbst zu spielen beginnt. Mike denkt, dass es ein Scherz sei. Selbst als der Radiowecker plötzlich einen Countdown anzeigt, der ihm genau eine Stunde gibt, glaubt er daran, dass alles nur ein Scherz sei. Nach und nach häufen sich jedoch merkwürdige Vorfälle, die Mike mit seinen eigenen inneren Ängsten konfrontieren. Unter anderem trifft er in dem Zimmer seinen Vater und seine tote Tochter. In Rückblenden, die er selbst in dem Zimmer erlebt, erfährt man von der Tatsache, dass Mikes Tochter an einer schweren Krankheit stirbt, woran auch die Ehe zu seiner Frau Lily zerbricht. Ihm wird mehr und mehr klar, dass er durch seine Bücher und seine Art vielen Menschen den Glauben an ein Leben nach dem Tod genommen hat.

Er versucht, aus dem Zimmer zu fliehen, aber durch abbrechende Schlüssel und blockierende, sehr stabile Türen wird er daran gehindert, das Zimmer zu verlassen. Auch ein Versuch, über das Fenstersims in das Nachbarzimmer zu gelangen, scheitert, denn auf mysteriöse Art ist Zimmer 1408 plötzlich das einzige Fenster an dieser Hauswand.

Hier hört er die Stimme seiner toten Tochter, die er erst als Einbildung abtut. Als er sie jedoch sieht, nimmt er sie in den Arm und verspricht ihr, da sie sich sehr fürchtet, sie nicht mehr allein zu lassen. Während er sie umarmt, stirbt sie zum zweiten Mal. Daraufhin ist Mike am Boden zerstört und fleht, sie nicht noch ein zweites Mal gehen lassen zu müssen. Darauf folgend ist die Zeit auf dem Radiowecker abgelaufen.

Das Zimmer verwandelt sich und sieht wieder aus wie zu dem Zeitpunkt, als Mike es bezog. Auf dem Wecker sind erneut 60 Minuten zu erkennen, die Sekunde für Sekunde ablaufen. Daraufhin klingelt das Telefon. Mike fragt, weshalb man ihn nicht einfach umbringe. Die Dame am anderen Ende antwortet ihm, dass jeder Gast im Dolphin seinen freien Willen hätte und entscheiden könne, ob er seine 60 Minuten immer und immer wieder erleben wolle, oder ob er auschecken möchte. Mike antwortet, dass er nicht auf „ihre Art“ auschecken werde. Er will es nicht wie seine Vorgänger machen, denn er stellt fest, dass er immer ein Egoist war und nun etwas für andere tun will. Aus dem Cognac, den er von Olin geschenkt bekommen hat, und einem Bandana, das er sich zuvor um eine Schnittwunde an der Hand gewickelt hatte, baut Mike einen Molotowcocktail und setzt das Hotelzimmer in Brand.

Lily, die er während der Zeit im Hotelzimmer über das Internet erreichen konnte, ist gerade auf dem Weg zu dem Hotel, als das Feuer ausbricht. Sie sorgt dafür, dass Mike aus dem Zimmer befreit wird. Im Krankenhaus sagt sie ihm, dass sein Treffen mit Katie nur Einbildung gewesen sei.

18 Bewertungen, 5 Kommentare

  • sigrid9979

    20.01.2012, 10:52 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße von der stürmischen Nordsee...

  • anonym

    19.01.2012, 21:30 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    prima geschrieben, lg willi

  • morla

    19.01.2012, 20:25 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg. ^^^^^^^^^^^^^petra

  • winki36

    19.01.2012, 18:25 Uhr von winki36
    Bewertung: sehr hilfreich

    Habe den Film auch gesehen und fand ihn nicht schlecht. Fand aber das das Zimmer noch viel fießer hätte sein müßen! LG

  • katjafranke

    19.01.2012, 18:25 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Einen lieben Gruß von der KATJA