Ruinart Rosé Testbericht
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Erfahrungsbericht von Wagnerianer1979
Ein hervorragender Rosé-Champagner: "Ruinart Rosé"
Pro:
Nach einer Eingewöhnungshase insgesamt runder Geschmack; Geschmeidigkeit; Qualitätsprodukt
Kontra:
Zunächst geschmachlich etwas gewöhnungsbedürftig; recht hoher Preis
Empfehlung:
Ja
"Maison Ruinart", 1729 von Nicolas Irénée Ruinart (1697-1769) in Épernay gegründet, war die erste Champagnerkellerei überhaupt und ist damit, heute in Reims ansässig, auch die älteste. Zur Champagnerherstellung inspiriert wurde Nicolas von seinem Onkel, dem Benediktinermönch Dom Thierry Ruinart (1657-1709), der das Marktpotential des Schaumweins aus der Champagne früh erkannt hatte. Heute gehört Ruinart zur Unternehmensgruppe Louis Vitton Moet Hennessy (LVMH), die über ein ganzes Portfolio von Luxusmarken verfügt, etwa allein von den bedeutenden Champagnerherstellern Moet & Chaudon, Veuve Clicquot und Dom Pérignon.
Spitzenprodukte des Hauses Ruinart sind die Jahrgangschampagner "Dom Ruinart" und "Dom Ruinart Rosé". "Dom Ruinart" ist ein Blanc des Blancs, d.h. zu hundert Prozent aus Chardonnay-Trauben hergestellt (in diesem Fall Grands Crus Chardonnay), während für den "Dom Ruinart Rosé" 84 Prozent Chardonnay- und 16 Prozent Pinot Noir-Trauben verwendet werden. Als Nichtjahrgangschampagner gibt es den "Ruinart Blanc des Blancs", der zum größten Teil aus Premiers Crus gewonnen wird; daneben als klassischen Champagner "R de Ruinart" aus 40 Prozent Chardonnay, 50-55 Prozent Pinot Noir und 5-10 Prozent Pinot Meunier; sowie schließlich "Ruinart Rosé".
Die Cuvée für "Ruinart Rosé" wird zusammengesetzt aus 45 Prozent Chardonnay (hauptsächlich Premiers Crus von der Cote des Blancs) und 55 Prozent Pinot Noir (davon 18 Prozent zu Rotwein verarbeitet) von der Montagne de Reims und aus der Vallée de la Marne.
Schon der reguläre Champagner von Ruinart ist im Aroma äußerst mild und geschmeidig sowie hervorragend ausbalanciert: weder zuviel Restsüße, noch zuviel Säure, was beides selbst bei den bekannteren Champagnermarken keine Selbstverständlichkeit ist. Geschmeidigkeit besitzt auch "Ruinart Rosé" durchaus, wobei als zusätzliches Geschmackselement ein fruchtiges Beerenaroma mit leicht säuerlichen und bitteren Noten hinzutritt. Auf den ersten Schluck ist das etwas gewöhnungsbedürftig; ab dem zweiten rundet sich der sinnliche Gesamteindruck aber ab und pendelt sich auf einem positiven Niveau ein, wobei die naturgemäß reichlich vorhandene und feinperlig sprudelnde Kohlensäure unterstützend wirkt. So weit ich das beurteilen kann, enthält der Ruinart Rosé außerdem nicht gar so viele Sulfite wie einige der anderen Champagnersorten, was die Folgewirkungen im Rahmen des Erträglichen hält.
Etwas abschreckend wird sicherlich der recht hohe Preis wirken – ca. 54 Euro für 0,75l. Allerdings wird einem meiner Meinung nach für den Preis auch ein absolutes Qualitätprodukt geboten. Alternativ zur 0,75l-Flasche gibt es noch eine kleinere 0,375l –Flasche (für etwa 30 Euro), die zum Probieren oder für das Anstoßen vielleicht erst mal ausreicht.
37 Bewertungen, 7 Kommentare
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09.08.2013, 18:13 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG Damaris
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19.02.2013, 23:55 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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10.01.2012, 13:20 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichViele Gruesse, mima007
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09.01.2012, 19:09 Uhr von austin77
Bewertung: sehr hilfreichIch lese bei dir und du bei mir, nur so macht yopi Spaß
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09.01.2012, 17:14 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichWWW = Wunderschöne Wochenstarts-Wünsche! Lieben Gruß Nr. 1 für heute aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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09.01.2012, 16:30 Uhr von katjafranke
Bewertung: besonders wertvollLiebe Grüße von der KATJA
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09.01.2012, 15:07 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße v. Simone
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