Source Code (DVD) Testbericht
Auf yopi.de gelistet seit 07/2011
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von AngusFan
Zurück in die Vergangenheit
Pro:
+interessante Story +tolle Spezialeffekte
Kontra:
-undurchsichtige Inszenierung -teils unlogische Reaktionen der Darsteller -schöpft Potential nicht aus
Empfehlung:
Ja
---------------------
Titel: Source Code
Regie: Duncan Jones
Drehbuch: Ben Ripley
Erschienen: Juni 2011
Genre: Mystery, Science-Fiction, Action
Länge: 93 Minuten
*** Darsteller: ***
------------------------
Jake Gyllenhaal - Captain Colter Stevens
Vera Farmiga - Captain Colleen Goodwin
Michelle Monaghan - Christina
Jeffrey Wright - Dr.Rutledge
*** Handlung: ***
------------------------
In einem Passagierzug auf dem Weg nach Chicago: Ein Mann erwacht erschrocken aus dem Schlaf. Ihm gegenüber sitzt eine Frau namens Christina. Sie erzählt ihm, dass sie ihre Stelle gekündigt hat und dass sie sich nun für ein Jurastudium entschieden habe und bittet ihn um seine Meinung. Er sagt, er kenne sie gar nicht und was sie von ihm wolle. Christina versteht nicht ganz, denn ihr gegenüber sitzt doch ihr angehender Freund und Lehrer Sean Fentress. Dieser behauptet jedoch, dass er Captain Colter Stevens und Hubschrauberpilot der US-Air-Force sei. Er fragt wo er sich befinde, denn er müsse doch im Einsatz in Afghanistan sein.
Christina ist völlig verwirrt, ebenso Colter Stevens, der nun erschrocken und verwirrt durch den Zug eilt und sich auf die Toilette begibt. Dort blickt er in den Spiegel und traut seinen Augen nicht, denn das Spiegelbild entspricht nicht dem seinigen.
Er verlässt wiederum die Toilette und kehrt zu seinem Platz zurück, als plötzlich in Zeitlupe eine gewaltige Feuerlawine durch den Zug rollt.
Mit einem Zucken und schweißgebadet erwacht Captain Colter Stevens abermals aus dem Schlaf. Nun befindet er sich angeschnallt und bewegungsunfähig in einer stählernen Kapsel. Noch von den voherigen Eindrücken verwirrt versucht er sich wieder neu zu orientieren, als eine Stimme zu ihm spricht.
Auf einem Monitor sieht er eine ihm unbekannte Frau, die sich als Captain Colleen Goodwin ausgibt. Sie macht mit ihm einen Gedankentest um zu sehen, ob er wieder bei Sinnen ist.
Colter Stevens verlangt nach Erklärungen und Antworten auf seine Fragen, doch diese werden nur spärlich preis gegeben.
Captain Goodwin und der Projektleiter Dr.Rutledge erklären ihm, dass er Mitglied im Source-Code-Projekt sei. Dieses geheime Militärprojekt nutzt die Quantenphysik dahingehend, dass das menschliche Gehirn, nachdem dessen Träger verstorben ist, noch weitere Minuten elektrische Signale sendet. Stimmen zwischen dem Verstorbenen und einer weiteren Person die elektrischen Signale des Gehirns überein, kann man mittels Source-Code in den Verstorbenen hineinkehren und dessen letzte acht Minuten erleben.
Und so kommt es, dass Colter Stevens in die Person des Lehrers Sean Fentress geschickt wird, da der Zug durch einen terroristischen Bombenanschlag gesprengt wurde. Die Bombe wurde derart exakt gezündet, dass sie im Moment der Explosion einen entgegenkommenden Tankzug ebenfalls zur Detonation brachte. Der Attentäter sei bislang unbekannt, hat aber angekündigt im Zentrum Chicagos eine Atombombe zu zünden.
Colter Stevens hat nun die Aufgabe, den Attentäter zu finden und zu identifizieren. Die Vergangenheit könne er nicht ändern aber die Zukunft verhindern. Er könne beliebig oft in die Vergangenheit zurückkehren, aber die Zeit eilt denn der zweite Anschlag ist bereits angekündigt.
Was nun geschieht sind zahlreiche Reisen in die Vergangenheit. Die Handlungen der Passagiere sind jedes Mal identisch und Colter Stevens nimmt sich stets andere Personen vor. Zunächst entdeckt er die Bombe im Lüftungsschacht der Zugtoilette versteckt und sein Verdacht fällt zuerst auf einen arabischen Mann, der sich jedoch als unschuldig erweist. Ebenso ein Student und andere Verdächtige, deren Unschuld jedes Mal bewiesen ist, wenn der Zug doch explodiert.
Nach vielen Versuchen und ergebnisloser Recherche zeigt sich Colter Stevens Captain Goodwin und Dr. Rutledge gegenüber entnervt und entkräftigt. Er will sich gegen das Projekt weigern, doch Dr. Rutledge offenbart ihm, dass er selbst bereits klinisch tot und nur sein Gehirn noch am Leben sei. Die Kapsel in der er sich befinde sei seine Fantasie, denn in Wahrheit sei er im Einsatz abgeschossen worden. Er könne nun aber noch eine gute Tat vollbringen indem er die Zukunft verhindere.
Colter Stevens beschließt wieder in die Vergangenheit zurückzukehren. Dort benutzt er ein Telefon und ruft seinen Vater an der ihm nachtrauert, da er ja bereits verstorben sei.
Zudem gelingt es ihm nun den Attentäter zu identifizieren. Er folgt ihm aus dem Zug und entdeckt einen Lieferwagen in dem sich die Atombombe für das zweite Attentat befindet. Er stellt den Attentäter, doch dieser ist noch bewaffnet und schießt Colter Stevens nieder.
Nun ist Colter Stevens fest entschlossen dem Zyklus zu entrinnen. Er bittet Captain Goodwin darum nach seiner nächsten Reise seine Maschine abzustellen, damit er endgültig stirbt.
In der Vergangenheit angekommen, überwältigt er den Attentäter noch im Zug, entschärft die Bombe und teilt den Behörden den Ort des Lieferwagens mit der Atombombe mit. Er verlässt mit Christina und den anderen Passagieren den Zug unversehrt. Er schickt eine SMS an Captain Goodwin mit der Nachricht, dass wenn sie diese SMS erhalte, das Projekt Source-Code besser funktioniert, als sie es sich jemals hätten erträumen lassen, denn im Source-Code-Quartier kämpft Dr.Rutledge gerade darum, die Zulassung für einen ersten Testprobanden zu bekommen...
*** Fazit: ***
------------------
So verwirrt wie Captain Colter Stevens sich im Film vorkommt, so ergeht es mir als Zuschauer auch die meiste Zeit. Sicherlich ist das Ganze auch hier schwer zu beschreiben, denn die Handlung ist wirklich sehr verzwickt. Die Idee ist sicher gut und auch originell, doch sie ist auch sehr undurchsichtig und schwer zu vermitteln. Hinzu kommt, dass sich die Darsteller zunehmends merkwürdig verhalten und vor allem Colter Stevens die Situation zu schnell als für zu selbstverständlich anerkennt. Denn mal im Ernst: Wenn ich irgendwo aufwachen würde und würde diese Geschichte und Situation geschildert bekommen, würde es sicherlich länger als 5 Minuten dauern, bis ich mich waghalsig ins Abenteuer stürzen würde.
Das Happy-End wirkt auch kontrovers zum bisherigen Verlauf, denn anfangs fest beteuert, dass die Vergangenheit nicht verändert werden könne (warum auch immer???), ist dies später problemlos möglich (warum auch immer???).
Naja, insgesamt ein durchschnittlicher Film, der mit tollen Effekten beeindruckt, dessen Potential jedoch ungenutzt bleibt, da die Handlung zu undurchsichtig inszeniert wird.
Hinweis: Dieser von mir erstellte Bericht erscheint auch auf anderen Portalen.
45 Bewertungen, 13 Kommentare
-
11.03.2012, 19:56 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichdanke im voraus - fürs Lesen bei mir
-
09.03.2012, 15:35 Uhr von 7satz
Bewertung: sehr hilfreichsh, freue mich über Gegenlesung =)
-
06.03.2012, 22:01 Uhr von DMaster89
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht! Weiter so! Über Gegenlesungen würde ich mich freuen :-)... Viele Grüße Daniel
-
06.03.2012, 21:07 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Edith und Claus
-
06.03.2012, 14:34 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Sigrid ..
-
06.03.2012, 13:45 Uhr von Walter1974
Bewertung: sehr hilfreichschöner Bericht, gefällt mir sehr gut, meine Berichte auch schon gelesen?
-
06.03.2012, 02:23 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichPrima vorgestellt. Über eine Gegenlesung würde ich mich sehr freuen. GLG
-
06.03.2012, 02:06 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^^^petra
-
06.03.2012, 01:28 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichKatja schickt dir liebe Grüße
-
05.03.2012, 23:11 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichPrima vorgestellt, Saludos Negerle
-
05.03.2012, 23:10 Uhr von Colly24
Bewertung: sehr hilfreichGut geschrieben! Freu mich immer über Gegenlesung! Viele Grüße Colly
-
05.03.2012, 23:10 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreich...und einen schönen abend noch
-
05.03.2012, 22:25 Uhr von check_ass
Bewertung: sehr hilfreichgut geschrieben, lg ps: freue mich über jede gegenlesung
Bewerten / Kommentar schreiben