Bad Teacher (Blu-ray) Testbericht



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- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von LilithIbi
„Okay, gut, ich bin nicht richtig schwanger.“
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
_~„Woher soll ich wissen, was du gehört hast?“_
Derartige Dialoge schaffen es allen vorangegangenen Unkenrufen zum Trotz mich weitaus positiver gestimmt denn befürchtet aus dem 94minütigen Filmerlebnis
===“Bad teacher“=== herausgehen zu lassen. Tatsächlich wollte ich jene leicht geschwärzte Komödie bereits im Kino sehen, hörte und las jedoch so viel negatives, dass mich schlussendlich auch die spätere Verleih- bzw. Kaufausgabe nicht mehr interessierte. Dadurch, dass ich die DVD nunmehr durch ein Adventskalender-Gewinnspiel seitens der Webpräsenz momox.de gewann, ging ich naturgemäß lockerer an den fraglichen Filmgenuss, als wenn ich tatsächlich hierfür einige Euros verauslagt hätte.
Nichtsdestominder beginnt _„Bad teacher“_ durchaus nostalgisch, besticht darüber hinaus mit pfiffiger Musik und der Einführung manch schrulliger Lehrkörper. Wie sehr Elizabeth Halsey (Cameron Diaz) sich von der Masse abhebt, wird durch kleine Rückblenden wunderbar auf den Punkt gebracht. Kaum dass sie ihren Abschied vom Kollegenkreis hinter sich hat, durchkreuzt ihr Verlobter bzw. dessen Mutter ihre „reich heiraten und nie wieder arbeiten“ Pläne ~ Elizabeth bleibt somit nichts anderes übrig, als an die Schule zurückzukehren.
Als sie dortig auf den neuen Aushilfslehrer Scott Delacorte (Justin Timberlake) trifft, keimt in ihr der Plan, sich ihre Brüste vergrößern zu lassen, damit sie dem vermeintlichen Traumbild Scott's näherkommt. Dafür braucht sie natürlich Geld.... und eine Menge an raffinierten, keinesfalls legalen Ideen.
'''In der Umsetzung''' fällt rasch auf, wie plötzlich mit der Texteinblende „3 Monate später“ auch die meinige Begeisterung rasch verpufft. Das, was anfänglich als kleine, bissige Seitenhiebe erscheint, wandelt sich im weiteren Film als vorrangig derbe, plumpe und vor allen gen spätpubertärer fremdschämpotential-Gags, die vor dem alten Spiel, wie cool Drogen mal wieder sind, natürlich nicht halt machen.
Mir ist bewusst, dass nicht jeder so humorprüde ist wie ich, und erst recht niemand so schnell innerlich entsetzt ist, wenn zig Witzchen über Marihuana, diverse Tabletten und sogar Rohypnol aneinandergereiht werden. Nichtsdestotrotz haben die Macher in diesem Fall zu dick aufgetragen, was den Kontrast zwischen der Hauptdarstellerin und den übrigen Lehrern angeht.
Definitiver Knack- und zugleich Kritikpunkt insbesondere der Aspekt, dass es mir persönlich vereinzelt schwer fiel, Sympathien für die Protagonisten aufrecht zu erhalten. So wirklich mitfiebern, dass Elizabeth bei ihren mannigfaltigen Regel- nebst Gesetzesverstößen nicht ertappt werden würde, konnte ich somit konsequenterweise eher bedingter Natur.
Besonders hervorzuheben durchaus die Storyentwicklung gen Stutenbissigkeit zwischen Elizabeth und der sonst so vorbildlichen Kollegin Amy Squirrel (Lucy Punch), worüberhinaus allen anderen voran der liebenswerte Sportlehrer Russell (Jason Segel) dem Film das gibt, was er an vielen Stellen, Nuancen und Ideen vermissen lässt. Die Figur der schüchternen und unbeholfenden Lynn Davies (Phyllis Smith) sorgt hier und da für ein wenig Herzenswärme, für Momenten, in denen man die Lady einfach gerne liebevollst knuffen möchte. Zusammengepackt jedoch scheint Elizabeth nicht nur ihre eigene Lebensstrategie, sondern fast schon Cameron Diaz ihren eigenen Film zu absolvieren.
Was sich Regisseur Jake Kasdan bei dem vorrangig flachwitzigen Schenkelklopper nun genau gedacht haben mag... wird auf ewig sein Geheimnis bleiben. Womöglich offenbart er das ein oder andere in dem Bonusmaterial der DVD ~ erneut habe ich mir jene allerdings nicht angesehen und verspüre keinerlei Motivation, hieran noch etwas zu ändern.
Die Selbsterkenntnisszene Elizabeth's, in der ihr fürwahr im Gespräch mit dem unglücklich verliebten Schüler Garrett Tiara (Matthew J. Evans) der Groschen der Erkenntnis erscheint, wirkte auf mich zu unausgereift, um den weiteren Verlauf nebst der kleinen Charakterveränderung rechtfertigen zu können. Generell kommen ohnehin etliche Szenen, die die Schulklassen betreffen, kürzer, als ich es vorab erwartet hatte.
Zu meiner eigenen Überraschung empfand ich „Bad teacher“ unbestreitbar als unterhaltsam, kurzweilig und durchaus anguckbar. Nochmal muss ich mir das ganze nicht vors Auge fühlen, zumal es dem Werk an jeglicher Aussage, Moral oder gar nur nachhaltigen Gedankenanstößen mangelt. Der kleine Versuch, doch noch etwas über Oberflächlichkeiten der Damenschaften zu vermitteln, geht spätestens dann vollends unter, als zu guter letzt durch eine einfache Geste entsprechendes zerstört wird.
===Summa summarum=== könnte sich der ein oder andere über die FSK12 Freigabe mokieren; während ich für meinen Teil ebenfalls davon Abstand nehmen würde, _„Bad teacher“_ als Kinderfilm zu deklarieren. Ultimatives Manko für mich der Umstand, dass es mir selbst nicht nachvollziehbar erscheint, warum, wodurch und weswegen Elizabeth trotz ihres rein egoistischen geldgeilen Denkens durchaus beliebt zu sein scheint. Nicht, dass ein jeder sich vollends geschockt abwenden müsste ~ doch die Glaubwürdigkeit scheitert vorrangig daran, wie sehr der bodenständige Sportlehrer ihr wider besseren Wissens regelrecht verfallen ist. Ferner wirkt es, als wären die 7.Klässler (bis auf den unglücklich verliebten Knaben sowie die strebsame Schülerin, die unbestreitbar zauberhaft schauspielert) allesamt fast schon willen- und gefühllos, agieren eher als schmückende Füllwerk denn als wirklich wichtige Figuren.
Kleine verbale Schlagfertigkeiten, wenige Situationskomiken und nicht zuletzt eine Prise Gemeinheiten machen _„Bad teacher“_ zu einem Film, den man sich an für sich gut und gerne einmal ansehen kann. Dementgegen steht die absolute Übertreibung diverser Ideen, die eklatante Betonung jener ethischen sowie moralischen Verstöße mit dem provokanten „alles cool“ Schliff.
Schlussendlich bleibt das Filmzitat _„Ich bin zutiefst unbeeindruckt“_ das, was ich trotz vorgenannter Lobdetails über _„Bad teacher“_ äußern würde. Hätten Drehbuchautor und Regisseur das Einsehen gehabt, das es noch andere Bespaßungsmöglichkeiten gibt, als immer wieder angesprochenen und trotzdem unentdeckten Drogenkonsum nebst zig unter-Schubladen Sprüche zum Thema Brustvergrößerung und Paarungsritualen... dann hätte es womöglich ein Sternchen mehr gegeben.
Dank des Umsonst-gucken-könnens 2 Sternchen nebst keiner Empfehlung.
45 Bewertungen, 9 Kommentare
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18.12.2011, 19:18 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchönen 4. Adventssonntag wünsche ich! LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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18.12.2011, 18:29 Uhr von Dennus
Bewertung: sehr hilfreichGanz liebe Grüße von mir & einen schönen 4. Advent :-)!
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18.12.2011, 15:37 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^^petra
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18.12.2011, 12:54 Uhr von austin77
Bewertung: sehr hilfreichwünsche einen schönen 4.Advent. lg
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18.12.2011, 12:19 Uhr von atrachte
Bewertung: sehr hilfreichsh. lg
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18.12.2011, 11:59 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichLg und einen schönen 4. Advent...
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18.12.2011, 11:31 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Wochenendgrüße. KATJA
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18.12.2011, 10:54 Uhr von MOFFt
Bewertung: sehr hilfreichnix für mich ... lg MOFFt
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18.12.2011, 10:45 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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