Amano Hotel Berlin Mitte Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 07/2011
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Erfahrungsbericht von margy
meine reise nach berlin
Pro:
siehe bericht
Kontra:
siehe bericht
Empfehlung:
Ja
Ich bin seit Sommer dieses Jahres in der MS-Gruppe in meiner kleinen Stadt, in der ich wohne und lebe. Im August erfuhr ich dann, dass durch die Leiterin dieser Gruppe eine Fahrt im Oktober anstehen würde. Also begann die Reise vergangenen Mittwoch, morgens um 7 Uhr, Abfahrt vom Schwimmbad aus mit einem Busunternehmen von Dierdorf(Westerwaldkreis) nach Köln zum Hauptbahnhof. Von dort sollte es weitergehen mit dem ICE bis nach Berlin zum Hauptbahnhof. Dort wurden wir dann von der Reiseleitung abgeholt.
Bis dato wusste ich nicht, dass die Parteien in Berlin Reisen dorthin unterstützen für Menschen, die eine Auszeit nötig haben. Nun leide ich persönlich nicht unter der Krankheit Multiple Sklerose, doch habe ich Osteoporose und unter den Teilnehmern findet sich auch ein Mann mit Parkinson. Die Reise, von der SPD organisiert, kostete uns nur die Fahrt von Dierdorf nach Köln, alles andere bezahlt die SPD.
Ich dachte mir also, wenn die Politik sonst nichts für die Bürger unternimmt und sich dem Volk so annimmt, dass es uns richtig gut geht, dann lässt du dir den kostenlosen Aufenthalt in Berlin einfach mal schmecken.
Im Nachhinein muss ich sagen, war mir das einfach zuviel Programm der SPD, die sie uns Kranken da aufbürdeten, doch ich habe mich etwas erholen können in den Tagen vom 3. bis 6. Oktober, konnte mir Berlin in einer Sightseeingtour anschauen, doch auf eigene Faust was unternehmen, war nicht.
Am ersten Abend gingen wir essen am Hackeschen Markt und nach dem Essen waren wir mit ein paar Leuten noch zu Fuß unterwegs. Am Mittwoch war es noch sehr warm am Abend und so hörten wir einem Straßenmusiker zu und genossen die Zeit.
Ein Lokal reiht sich an das andere, wir haben im Moredo zu Abend gegessen, ein Rumpsteak mit Bratecken und Salat.
Nun zum Hotel:
Das Amano Hotel liegt in der Auguststraße in der Mitte Berlins. Es geht um ein 3-Sternehotel, in dem wir auf Kosten der SPD schlafen und frühstücken konnten.
Durch die Türen des Hotels konnte man von außen nicht sehen, denn sie waren schwarz abgedunkelt. Rechts vom Eingang öffnet abends die Bar des Hotels mit sehr hohen Preisen für die gehobenere Klasse. Ein Wasser, Limo, Cola 3 €, Whisky hin bis zu 250 € pro Flasche.
Der Eingang des Hotels:
Er wirkt riesig und gemütlich.
Ausgestattet mit sehr bequemen Sitzmöbeln, Clubsessel und Couch. Über den Sitzgelegenheiten aus Stoff, auf denen man wirklich gut sitzen konnte über eine lange Zeit, liegen auf Holz die üblichen Tageszeitungen von Berlin aus. Jeden Tag konnte man sich drei verschiedene mit auf sein Zimmer oder auch mit auf die Tagestour nehmen. Tische aus Glas, sie sehen aus wie ein Glas, das man umdreht, dick und bauschig, daneben eine kleine Säule aus Messing, die einer Discokugel gleicht. Exklusiv wirken die Säulen, die bis an die Decke reichen und auf dreistufigen Sockeln stehen.
Rechts vom Eingang ist die Rezeption, Tag und Nacht besetzt von zwei ständig freundlichen Mitarbeitern des Hotels. Hohe Fenster erleuchten den Eingangsbereich, der riesig wirkt und Hunderten von Menschen Platz und Raum ermöglicht.
An einem Aufzug vorbei, auch vorbei an der letzten Sitzreihe dieses Eingangs kam ich rechts zum Frühstücksraum. Ein weiterer Aufzug befindet sich an der Stelle, wenn man dann an der Rezeption weiterging.
Die Eingangstür hinein, gleich rechts, warf ich einen Blick auf den Eingang zur Bar, in der man abends gemütlich trinken, sich unterhalten, aber auch rauchen konnte. Vor dem Eingang des Hotels sind einige wenige Tische und Stühle für die Raucher. Da im Hotel selbst nicht geraucht werden darf, nutzte ich den Seitenausgang nachts, um dort eine Zigarette zu rauchen.
Nun zum Zimmer:
Ich kann nur von meinem Zimmer reden, denn die anderen kenne ich nicht. Die Türen haben um den Türgriff herum ein Rechteck mit einem Schlitz über dem Griff. Als wir das Hotel betraten, verteilte ein Mitarbeiter des Hotels jedem Gast eine Karte, die wieder in einer Hülle steckte. Da wir die Zimmer nur als Doppel- und nicht als Einzelzimmer nehmen mussten, da ja von der SPD gesponsert, kamen auf ein Zimmer also folglich zwei Karten. Steckt man seine Karte in den Schlitz der Tür mit dem A von Amano in Richtung des Schlitzes, zieht sie wieder heraus, leuchtet eine Leuchte an der Tür grün und die Tür lässt sich öffnen. Ich betrat also das Zimmer und musste meine Karte oder die meines Partners wieder in einen Schlitz stecken vor dem Eingang zur Toilette, um den Strom einzuschalten. Ohne geht es nicht.
Das Bad, links vn der Eingangstüre, hatte eine Badewanne. Um da hineinsteigen zu können, musste man sehr beweglich sein, denn die Wanne war sehr hoch. An der Wand dieser Badewanne befand sich auch eine Brause. Liege ich in der Badewanne, she ich auf diese Brause direkt vor mir, ziemlich unter der Decke angebracht. Also konnte ich duschen und baden, wenn ich denn wusste, wie man das fließende Wasser umstellte auf Duschen. Dafür brauchte ich zwei Tage. Hier will ich den Trick verraten. Den Kopf, aus dem das heiße Wasser fließt, einfach nach vorne ziehen. Aber wer weiß schon, wie das geht und darauf aufmerksam gemacht, hatte mich das Personal nicht. Schlimmstenfalls hätte ich jemanden ansprechen können.
Ein riesiger Spiegel befand sich über dem Waschbecken und ein Föhn und ein paar Handtücher gehörten zum Service des Zimmers.
Zwei Betten, getrennt durch eine Art schmale und kleine Ablage, zwei Nachttischlampen aus Chrom oder Edelstahl direkt über dem Bett. Steckte jetzt also die Karte im Stromkästchen, reichte es, den Knopf an der Verbindung von Wand bis zur Nachttischlampe zu drücken.
Ein Schreibtisch befand sich unterhalb eines Hängeschrankes, neben dem ein schmaler Schrank, bis zum Boden reichend, stand. Also Platz und Ablage für Wäsche, die ich zusammengefaltet in den Schrank legen will genauso wie für Jacken, Mäntel, Blusen, Hemden usw.
Vor dem riesigen Fenster mit einer Tür, die sich nach innen öffnen ließ, stand ein schwarz glänzender Hocker, der aussah, als wäre er aus Mosaiken gearbeitet. In der Mitte ging er nach innen, weitete sich nach außen, oben und unten.
Aus dem Fenster sah ich die gut befahrene Straße und konnte einen Blick auf das Treiben der Menschen werfen. Trotz des Lärms und dem Leben auch mitten in der Nacht, hörte ich nichts, konnte gut schlafen und auch durchschlafen. Das Fenster schloss ich für die Nacht. Eine dunkelgehaltene Gardine, die bis zum Boden reichte, zog ich für die Nacht vor das Fenster, weil mich sonst das Licht der Straßenlaternen gestört hätte.
Was mich ein wenig störte, war der zu schmale Durchgang zwischen den Betten und der Wand. Hier nämlich legte ich unseren Koffer ab, für den ich keinen Platz gesehen hatte. Aber für die paar Tage war das nicht so schlimm.
Die Matratzen der beiden Betten waren sehr bequem. Sonst habe ich morgens nach dem Schlafen oft sehr schlimme Rückenschmerzen, die hier ausblieben.
Jeden Morgen kam der Zimmerservice, reinigte das Bad, vor dessen Badewanne zum Schutz für das Badezimmer beim Duschen eine Glaswand war. Sie beziehen und machen die Betten, wischen über Nachttischlampen und die Ablagen, entfernen die Zeitungen vom Vortag.
Wir waren wahrscheinlich in den M Appartments untergebracht, den Bildern des Hotels nach zu urteilen, daneben gibt es noch Standardzimmer und Appartements in L und XL. Ein mittelgroßer Flachbildfernsehen war in unserem Zimmer vorhanden. Die Betten waren am Kopfende nicht höhenverstellbar, deswegen konnte man nur im Sitzen fernsehen.
Der Fußboden war aus hellem Holz.
Jetzt zum Frühstück:
Verschiedene Sorten Brot liegen aus, Schwarzbrot zum Selbstaufschneiden und auch noch andere Brotsorten. Dazu gibt es weiße Brötchen, zwei Sorten Körnerbrötchen, Toastbrot. Diätbutter und normale Butter standen zur Auswahl. Teller sind gedeckt mit verschiedenen Sorten Käse und Wurst, Honig, Nutella und 3 Sorten Gellee: Aprikose, Pflaume und Erdbeere. Ständig zu holen sind Oliven, Gurken, Tomaten und kleine Bällchen Mozarella als Beilage. Cornflakes und Müsli, Kaffee, Milch, Orangen- und Multivitaminsaft. Quark in verschiedenen Variationen stehen aus: Magerquark, Joghurt, Erdbeerquark, Nüsse, Sonnenblumenkerne, andere Kerne und Leinsamen. Obst aus der Dose, gekocht in einer Schüssel.
Große Holztische, ich denke, schon sehr alt, dafür aber robust und ein Hingucker, für jeden mit einem Platzdeckchen, Besteck und einer Serviette. Teller stehen am Büffett, an dem jeder vorbeigehen kann und für sich das geeignete findet bei der Auswahl.
Das Hotel liegt zentral, zu den Regierungsgebäuden ist es nicht weit und auch nicht zum Brandenburger Tor. Von der Dachterasse des Hotels im 5. Stock konnte ich auf den Alexanderturm schauen. Dieses Hotel steht in der ehemaligen DDR im östlichen Teil Berlins.
In der Stadt Berlin befinden sich mehrere dieser Amano Hotels, unter anderem auch ein Grillrestaurant.
Die Bar:
Die habe ich mir lediglich von außen angesehen. Hinter der Theke stand das Personal und bewirtete die Gäste von etwa 22.00 bis zum frühen Morgen. Geöffnet ist täglich. Die Menschen, die die Bar besuchten, konnten sich auf Hockern an der rundlichen Holztheke verteilen, andere saßen draußen an Tischen, wo sie rauchen konnten. Natürlich gab es in der Bar auch Sitzgelegenheiten an Tischen. Mir wäre ein Besuch der Bar zu teuer gewesen, darum habe ich sie nicht genutzt. Am ersten Abend saßen wir draußenund wurden gefragt, was wir denn wünschen. Die Kellnerin brachte mir die Getränkekarte. Als ich darin las, wurde mir übel. Es war einfach viel zu teuer. Also bestellte ich ein Wasser. Das wars. Gemütlich ist es dort, die Musik läuft. Nicht etwa etwas Modernes, sondern Musik, die ich nicht kannte, jedoch für das gehobene Ambiente bestimmt zu sein scheint.
Fazit:
Ich war mit dem Aufenthalt in dem Hotel, dem Service und der Freundlichkeit, der Zuvorkommenheit der Mitarbeiter sehr zufrieden und kann das Hotel nur weiterempfehlen. Ob für einen längeren oder kürzeren Aufenthalt in Berlin ist das Hotel sehr geeignet, da es von hier aus auch nicht weit ist bis zu allen nur erdenklichen Sehenswürdigkeiten. Busreisen werden angeboten, um die Stadt zu sehen, eine Untergrundbahn und auch jede Menge Taxis können bestellt werden. Eine Tageskarte mit dem Bus kostet 10 €. Dafür können Gäste den Bus den gesamten Tag hindurch benutzen ohne Mehrkosten. Der Berliner Dom, die Museumsinsel, ein Gebäude, das sich befasst mit dem Terror des Zweiten Weltkrieges, zu den Universitäten ist es nicht weit oder zu vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Der Hackesche Markt ist sehr zu empfehlen für Stunden des Wohlfühlens.
Zu den Preisen im Hotel kann ich nichts sagen, weil ich selbst eingeladen wurde und die Kosten nicht tragen musste.
Laut einer Tabelle zum Buchen einer Reise sind die Tarife folgendermaßen:
80,10 € pro Person zur Zeit in einem Standardzimmer
98,10 € pro Person zur Zeit in einem Appartment
102,60 € in einem Dreibettzimmer zur Zeit
Die Preise sind reduziert nach der Liste, aus der ich die Preise habe. Sie sind nachzulesen unter booking. com Amano Hotel.
Ich habe vor, nocheinmal Berlin zu bereisen, wenn es geht, in einer Tauschwohnung. Dafür werde ich das Internet bemühen, denn auch das ist nicht teuer. Unterkunft frei.
Bis dato wusste ich nicht, dass die Parteien in Berlin Reisen dorthin unterstützen für Menschen, die eine Auszeit nötig haben. Nun leide ich persönlich nicht unter der Krankheit Multiple Sklerose, doch habe ich Osteoporose und unter den Teilnehmern findet sich auch ein Mann mit Parkinson. Die Reise, von der SPD organisiert, kostete uns nur die Fahrt von Dierdorf nach Köln, alles andere bezahlt die SPD.
Ich dachte mir also, wenn die Politik sonst nichts für die Bürger unternimmt und sich dem Volk so annimmt, dass es uns richtig gut geht, dann lässt du dir den kostenlosen Aufenthalt in Berlin einfach mal schmecken.
Im Nachhinein muss ich sagen, war mir das einfach zuviel Programm der SPD, die sie uns Kranken da aufbürdeten, doch ich habe mich etwas erholen können in den Tagen vom 3. bis 6. Oktober, konnte mir Berlin in einer Sightseeingtour anschauen, doch auf eigene Faust was unternehmen, war nicht.
Am ersten Abend gingen wir essen am Hackeschen Markt und nach dem Essen waren wir mit ein paar Leuten noch zu Fuß unterwegs. Am Mittwoch war es noch sehr warm am Abend und so hörten wir einem Straßenmusiker zu und genossen die Zeit.
Ein Lokal reiht sich an das andere, wir haben im Moredo zu Abend gegessen, ein Rumpsteak mit Bratecken und Salat.
Nun zum Hotel:
Das Amano Hotel liegt in der Auguststraße in der Mitte Berlins. Es geht um ein 3-Sternehotel, in dem wir auf Kosten der SPD schlafen und frühstücken konnten.
Durch die Türen des Hotels konnte man von außen nicht sehen, denn sie waren schwarz abgedunkelt. Rechts vom Eingang öffnet abends die Bar des Hotels mit sehr hohen Preisen für die gehobenere Klasse. Ein Wasser, Limo, Cola 3 €, Whisky hin bis zu 250 € pro Flasche.
Der Eingang des Hotels:
Er wirkt riesig und gemütlich.
Ausgestattet mit sehr bequemen Sitzmöbeln, Clubsessel und Couch. Über den Sitzgelegenheiten aus Stoff, auf denen man wirklich gut sitzen konnte über eine lange Zeit, liegen auf Holz die üblichen Tageszeitungen von Berlin aus. Jeden Tag konnte man sich drei verschiedene mit auf sein Zimmer oder auch mit auf die Tagestour nehmen. Tische aus Glas, sie sehen aus wie ein Glas, das man umdreht, dick und bauschig, daneben eine kleine Säule aus Messing, die einer Discokugel gleicht. Exklusiv wirken die Säulen, die bis an die Decke reichen und auf dreistufigen Sockeln stehen.
Rechts vom Eingang ist die Rezeption, Tag und Nacht besetzt von zwei ständig freundlichen Mitarbeitern des Hotels. Hohe Fenster erleuchten den Eingangsbereich, der riesig wirkt und Hunderten von Menschen Platz und Raum ermöglicht.
An einem Aufzug vorbei, auch vorbei an der letzten Sitzreihe dieses Eingangs kam ich rechts zum Frühstücksraum. Ein weiterer Aufzug befindet sich an der Stelle, wenn man dann an der Rezeption weiterging.
Die Eingangstür hinein, gleich rechts, warf ich einen Blick auf den Eingang zur Bar, in der man abends gemütlich trinken, sich unterhalten, aber auch rauchen konnte. Vor dem Eingang des Hotels sind einige wenige Tische und Stühle für die Raucher. Da im Hotel selbst nicht geraucht werden darf, nutzte ich den Seitenausgang nachts, um dort eine Zigarette zu rauchen.
Nun zum Zimmer:
Ich kann nur von meinem Zimmer reden, denn die anderen kenne ich nicht. Die Türen haben um den Türgriff herum ein Rechteck mit einem Schlitz über dem Griff. Als wir das Hotel betraten, verteilte ein Mitarbeiter des Hotels jedem Gast eine Karte, die wieder in einer Hülle steckte. Da wir die Zimmer nur als Doppel- und nicht als Einzelzimmer nehmen mussten, da ja von der SPD gesponsert, kamen auf ein Zimmer also folglich zwei Karten. Steckt man seine Karte in den Schlitz der Tür mit dem A von Amano in Richtung des Schlitzes, zieht sie wieder heraus, leuchtet eine Leuchte an der Tür grün und die Tür lässt sich öffnen. Ich betrat also das Zimmer und musste meine Karte oder die meines Partners wieder in einen Schlitz stecken vor dem Eingang zur Toilette, um den Strom einzuschalten. Ohne geht es nicht.
Das Bad, links vn der Eingangstüre, hatte eine Badewanne. Um da hineinsteigen zu können, musste man sehr beweglich sein, denn die Wanne war sehr hoch. An der Wand dieser Badewanne befand sich auch eine Brause. Liege ich in der Badewanne, she ich auf diese Brause direkt vor mir, ziemlich unter der Decke angebracht. Also konnte ich duschen und baden, wenn ich denn wusste, wie man das fließende Wasser umstellte auf Duschen. Dafür brauchte ich zwei Tage. Hier will ich den Trick verraten. Den Kopf, aus dem das heiße Wasser fließt, einfach nach vorne ziehen. Aber wer weiß schon, wie das geht und darauf aufmerksam gemacht, hatte mich das Personal nicht. Schlimmstenfalls hätte ich jemanden ansprechen können.
Ein riesiger Spiegel befand sich über dem Waschbecken und ein Föhn und ein paar Handtücher gehörten zum Service des Zimmers.
Zwei Betten, getrennt durch eine Art schmale und kleine Ablage, zwei Nachttischlampen aus Chrom oder Edelstahl direkt über dem Bett. Steckte jetzt also die Karte im Stromkästchen, reichte es, den Knopf an der Verbindung von Wand bis zur Nachttischlampe zu drücken.
Ein Schreibtisch befand sich unterhalb eines Hängeschrankes, neben dem ein schmaler Schrank, bis zum Boden reichend, stand. Also Platz und Ablage für Wäsche, die ich zusammengefaltet in den Schrank legen will genauso wie für Jacken, Mäntel, Blusen, Hemden usw.
Vor dem riesigen Fenster mit einer Tür, die sich nach innen öffnen ließ, stand ein schwarz glänzender Hocker, der aussah, als wäre er aus Mosaiken gearbeitet. In der Mitte ging er nach innen, weitete sich nach außen, oben und unten.
Aus dem Fenster sah ich die gut befahrene Straße und konnte einen Blick auf das Treiben der Menschen werfen. Trotz des Lärms und dem Leben auch mitten in der Nacht, hörte ich nichts, konnte gut schlafen und auch durchschlafen. Das Fenster schloss ich für die Nacht. Eine dunkelgehaltene Gardine, die bis zum Boden reichte, zog ich für die Nacht vor das Fenster, weil mich sonst das Licht der Straßenlaternen gestört hätte.
Was mich ein wenig störte, war der zu schmale Durchgang zwischen den Betten und der Wand. Hier nämlich legte ich unseren Koffer ab, für den ich keinen Platz gesehen hatte. Aber für die paar Tage war das nicht so schlimm.
Die Matratzen der beiden Betten waren sehr bequem. Sonst habe ich morgens nach dem Schlafen oft sehr schlimme Rückenschmerzen, die hier ausblieben.
Jeden Morgen kam der Zimmerservice, reinigte das Bad, vor dessen Badewanne zum Schutz für das Badezimmer beim Duschen eine Glaswand war. Sie beziehen und machen die Betten, wischen über Nachttischlampen und die Ablagen, entfernen die Zeitungen vom Vortag.
Wir waren wahrscheinlich in den M Appartments untergebracht, den Bildern des Hotels nach zu urteilen, daneben gibt es noch Standardzimmer und Appartements in L und XL. Ein mittelgroßer Flachbildfernsehen war in unserem Zimmer vorhanden. Die Betten waren am Kopfende nicht höhenverstellbar, deswegen konnte man nur im Sitzen fernsehen.
Der Fußboden war aus hellem Holz.
Jetzt zum Frühstück:
Verschiedene Sorten Brot liegen aus, Schwarzbrot zum Selbstaufschneiden und auch noch andere Brotsorten. Dazu gibt es weiße Brötchen, zwei Sorten Körnerbrötchen, Toastbrot. Diätbutter und normale Butter standen zur Auswahl. Teller sind gedeckt mit verschiedenen Sorten Käse und Wurst, Honig, Nutella und 3 Sorten Gellee: Aprikose, Pflaume und Erdbeere. Ständig zu holen sind Oliven, Gurken, Tomaten und kleine Bällchen Mozarella als Beilage. Cornflakes und Müsli, Kaffee, Milch, Orangen- und Multivitaminsaft. Quark in verschiedenen Variationen stehen aus: Magerquark, Joghurt, Erdbeerquark, Nüsse, Sonnenblumenkerne, andere Kerne und Leinsamen. Obst aus der Dose, gekocht in einer Schüssel.
Große Holztische, ich denke, schon sehr alt, dafür aber robust und ein Hingucker, für jeden mit einem Platzdeckchen, Besteck und einer Serviette. Teller stehen am Büffett, an dem jeder vorbeigehen kann und für sich das geeignete findet bei der Auswahl.
Das Hotel liegt zentral, zu den Regierungsgebäuden ist es nicht weit und auch nicht zum Brandenburger Tor. Von der Dachterasse des Hotels im 5. Stock konnte ich auf den Alexanderturm schauen. Dieses Hotel steht in der ehemaligen DDR im östlichen Teil Berlins.
In der Stadt Berlin befinden sich mehrere dieser Amano Hotels, unter anderem auch ein Grillrestaurant.
Die Bar:
Die habe ich mir lediglich von außen angesehen. Hinter der Theke stand das Personal und bewirtete die Gäste von etwa 22.00 bis zum frühen Morgen. Geöffnet ist täglich. Die Menschen, die die Bar besuchten, konnten sich auf Hockern an der rundlichen Holztheke verteilen, andere saßen draußen an Tischen, wo sie rauchen konnten. Natürlich gab es in der Bar auch Sitzgelegenheiten an Tischen. Mir wäre ein Besuch der Bar zu teuer gewesen, darum habe ich sie nicht genutzt. Am ersten Abend saßen wir draußenund wurden gefragt, was wir denn wünschen. Die Kellnerin brachte mir die Getränkekarte. Als ich darin las, wurde mir übel. Es war einfach viel zu teuer. Also bestellte ich ein Wasser. Das wars. Gemütlich ist es dort, die Musik läuft. Nicht etwa etwas Modernes, sondern Musik, die ich nicht kannte, jedoch für das gehobene Ambiente bestimmt zu sein scheint.
Fazit:
Ich war mit dem Aufenthalt in dem Hotel, dem Service und der Freundlichkeit, der Zuvorkommenheit der Mitarbeiter sehr zufrieden und kann das Hotel nur weiterempfehlen. Ob für einen längeren oder kürzeren Aufenthalt in Berlin ist das Hotel sehr geeignet, da es von hier aus auch nicht weit ist bis zu allen nur erdenklichen Sehenswürdigkeiten. Busreisen werden angeboten, um die Stadt zu sehen, eine Untergrundbahn und auch jede Menge Taxis können bestellt werden. Eine Tageskarte mit dem Bus kostet 10 €. Dafür können Gäste den Bus den gesamten Tag hindurch benutzen ohne Mehrkosten. Der Berliner Dom, die Museumsinsel, ein Gebäude, das sich befasst mit dem Terror des Zweiten Weltkrieges, zu den Universitäten ist es nicht weit oder zu vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Der Hackesche Markt ist sehr zu empfehlen für Stunden des Wohlfühlens.
Zu den Preisen im Hotel kann ich nichts sagen, weil ich selbst eingeladen wurde und die Kosten nicht tragen musste.
Laut einer Tabelle zum Buchen einer Reise sind die Tarife folgendermaßen:
80,10 € pro Person zur Zeit in einem Standardzimmer
98,10 € pro Person zur Zeit in einem Appartment
102,60 € in einem Dreibettzimmer zur Zeit
Die Preise sind reduziert nach der Liste, aus der ich die Preise habe. Sie sind nachzulesen unter booking. com Amano Hotel.
Ich habe vor, nocheinmal Berlin zu bereisen, wenn es geht, in einer Tauschwohnung. Dafür werde ich das Internet bemühen, denn auch das ist nicht teuer. Unterkunft frei.
35 Bewertungen, 5 Kommentare
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09.10.2012, 07:25 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollBW und liebe Grüße
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07.10.2012, 18:13 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichWünsche einen schönen Rest Sonntag
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07.10.2012, 15:39 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchönen Sonntag, SH und LG Miraculix1967
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07.10.2012, 14:46 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichViele liebe Grüße. KATJA
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07.10.2012, 13:19 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollIch wünsche Dir einen schönen restlichen Sonntag :-)
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