Need for Speed: Nitro (Nintendo Wii Spiel) Testbericht
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- Grafik:
- Sound:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
Erfahrungsbericht von GameFreakSeba
Need for Speed 08/15
Pro:
Stets flüssig, gelungener Soundtrack, einsteigerfreundlich, ordentlicher Umfang, originale Fahrzeuge
Kontra:
Schwache Optik (Texturen, Fahrzeuge), lediglich eine Kamera-Perspektive, langweilige Rennen, triste Strecken
Empfehlung:
Nein
Zu Beginn der Serie waren in anderen Rennspielen zum Teil nur fiktive Fahrzeuge zu sehen und spielbar, was natürlich darauf schließen lässt, dass Need for Speed eines der ersten Spiele ist, welches sich die Lizenzen von diversen Fahrzeugherstellen als erstes sichern konnte. Electronic Arts gab an, dass seit dem Serienstart im Jahre 1994, mehr als 100 Millionen Spiele der Rennspielreihe über die Ladentheke gewandert sind und so einen Gesamtumsatz von 2.7 Milliarden US-Dollar weltweit zu verschreiben sind. Der Herausgeber der Spiele ist seit 1994 Electronic Arts, dennoch wurden die Entwickler der einzelnen Teile häufig gewechselt.
Alles begann mit dem Titel The Need for Speed. Dieser Titel wurde damals für die 3DO veröffentlicht. Ein Jahr später wurde auch eine PC-Ableger den Spielern zur Verfügung gestellt. Wieder ein Jahr später kamen auch Playstation Besitzer und Spieler der Sega Saturn in den Genuss dieses Rennspiels. Doch wieso konnte sich die Need for Speed Reihe bis heute so gut durchsetzen, wogegen andere Rennspiel schon längst ihren Geist aufgegeben haben?
In The Need for Speed, welches Mitte der Neunziger den Grundstein der Serie legte hatte der Spieler gerade man acht Fahrzeuge zur Auswahl. Darunter befand sich ein Mazda, Honda, Toyota, ein Prosche 911, Dodge und ein Ferrari. Diese konnte man gerade mal auf sieben unterschiedlichen Strecken ( Besitzer der Special Edition hatten neun zur Verfügung) fahren. Ja, früher hatten die Spieler noch nicht so hohe Ansprüche wie heute, da war man mit weniger auch zu frieden. Hatte man es geschafft alle sieben Rennen im Wettkampf-Modus zu gewinnen, dem wurde eine Bonusstrecke frei geschaltet.
Doch was Need for Speed so einzigartig gemacht hat, waren die Rennen an sich, denn diese mussten unter ständiger Polizeiverfolgung absolviert werden. Zudem waren die Strecken auf einer normal befahrenen Straße angelegt und somit nicht wie bei einem normalen Rennspiel, auf Rennstrecken. Zu seiner Zeit hatte der erste Teil der Rennspiel-Serie die beste Fahrphysik. Selbst ABS und Traktionskontrolle wurde so gut wie möglich umgesetzt und konnte sich zu damaligen Verhältnissen wirklich sehen lassen. Die alte Grafik-Engine benutzte noch BSP-Bäume, welche vorberechnet waren, damit man bestimmen konnte, zu welchem Zeitpunkt beziehungsweise von welcher Position aus, welche Polygone der Landschaft zu sehen sein mussten. Heraus kam eine so realistisch wirkende Grafik, die von keinem anderen Spiel erreicht werden konnte ( im daran denken, dass es sich hierbei um die neunziger Jahre handeln, mit heute natürlich nicht mehr vergleichbar). Jetzt wissen wir nun einiges über dieses Spiel, die älteren unter euch, werden sicherlich noch den ersten Teil der Reihe selbst noch eingeschweißt in den Händen gehalten haben und wissen sofort worum es hier geht, doch junge Gamer wissen ja noch nicht einmal was eine 3DO ist und werden sicherlich jetzt erst einmal bei Wikipedia nach lesen müssen.
Letztes Jahr wurde schließlich die Need for Speed Reihe um einen weiteren Titel vergrößert und hierbei ist sogar die Rede von einem Exlusivtitel. Besitzer der Wii oder des Nintendo DS können nun auch in den Geschmack der Serie kommen. Aber eins sei schon von vornherein zu klären, bei Need for Speed - Nitro handelt es sich um eine extra für Casual Gamer zugeschnittene und entwickelte Fassung. Dies ist für Nintendos Konsolen bis heute auch nichts ungewöhnliches mehr, aber ob sich die Anschaffung dieses Spiel lohnt oder ob es für Kenner nur reine Langeweile mit sich bringt, könnt ihr nun hier selbst nach lesen.
Es ist noch nicht sehr lange her, dass Electronic Arts Need for Speed-Shift veröffentlicht hat, da kommt auch schon der nächste Teil direkt hinter her. In Shift wurde der Spieler wirklich mit viel guten konfrontiert. So war die Technik hervorragend und der Karriere-Modus konnte den ein oder anderen Spieler wirklich süchtig machen. Auch bot das Spiel diesmal wirklich ein atemberaubendes Mittendrin-Gefühl, was man zuvor noch nie gefühlt hatte. Bis vor kurzem mussten Wii-Besitzer wirklich noch traurig drein gucken, denn Shift wurde erst gar nicht für Nintendos Wii veröffentlicht. Somit gingen diese Spieler immer wieder leer aus, denn sie warteten immer noch auf solch ein Rennspiel für ihre ganz eigene Konsole. Doch das warten hat sich gelohnt, denn nun wurde von Electronic Arts vor kurzem Need for Speed - Nitro speziell für Nintendos Wii und DS in die Läden gebracht. Doch es ist kaum zu glauben, zum ersten Mal geht ein Need for Speed ganz andere Wege, die man vorher gar nicht gedacht hatte.
Bei Shift war es noch so, dass sich dieser Teil sehr nah an der Grenze zu einer Rennspielsimulation gehalten hat. Doch bei Nitro sieht das alles wieder ganz anders aus, denn hier ist das Fahrverhalten für Kenner und Liebhaber erst einmal nicht wieder zu erkennen. Hier steht schneller Rennspaß und Unkompliziertheit an erster Stellen. Spieler die mehr wert auf eine passende Ideallinie legen und sich in einem Rennspiel Realismus wünschen, für den ist Nitro nicht das passende Spiel. Wenn man ein Spiel sucht, mit dem man Nitro beruhigt vergleichen kann, so kommt einem schnell ein Burnout-Titel in den Kopf, denn das Fahrerlebnis ist in etwa genauso einfach gehalten. Entscheidet ihr euch bei Need for Speed - Nitro für den Karriere-Modus, so nimmt ihr automatisch an diversen Renn-Events auf der ganzen Welt teil. Schafft ihr gute Platzierungen, sprich Platz eins bis drei, so erhaltet ihr eine bestimmte Anzahl an Sternen. Mit diesen Sternen könnt ihr euch dann austoben, so könnt ihr euch beispielsweise neue Tuningteile beschaffen oder ihr kauft euch einfach ein nagelneues Auto. Genauso einfach wie das Fahrverhalten der verschiedenen Boliden, ist auch die Steuerung. Selbst für einhändige Spieler ist die Steuerung geeignet, denn wenn ihr die Wiimote benutzt und diese während des Fahrens zur Seite neigt, so lenkt das Fahrzeug automatisch in diese Richtung. Spieler die lieber auch mit dem Nunchuk spielen möchten, die schließen diesen einfach an und lenken mit dem Joystick. Um Nitro bei einem Rennen einsetzen zu können, müsst ihr dieses erst einmal aufladen. So müsst ihr versuchen so gute Drifts wie möglich zu machen oder ihr fahrt im Windschatten der anderen Rennteilnehmer. Schüttelt ihr anschließend einmal kurz mit der Wiimote, setzt ihr automatisch während der Fahrt das Nitro ein.
Im Großen und Ganzen war der letzte Need for Speed Ableger wirklich ein richtiger Hingucker, doch leider ist das bei Nedd for Speed - Nitro für die Wii und den DS in keiner Weise das selbe. Hier bekommt ihr wirklich keinen Leckerbissen vorgesetzt. Der comicartige Grafikstil passt zwar genau ins Bild und ist auch gut gelungen, doch leider haben sehen die Fahrzeugmodelle sehr klobig aus und die Strecken strotzen nur so vor lauter Detailarmut. An den Streckenrändern werden euch wirklich nur sehr wenige Details ins Auge fallen und ab und an erkennt man Gegenstände erst gar nicht, da sie aus matschigen Texturen bestehen. Doch das Spielgeschehen läuft flüssig und lässt so dennoch viel Fahrfreude aufkommen. Die Motorengeräusche wurden passend ins Spielgeschehen eingearbeitet und der Soundtrack ist Ohrwurm-gefährdend. Alles passt also zu diesem sehr spaßigen Rennspiel.
41 Bewertungen, 5 Kommentare
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26.08.2010, 00:22 Uhr von peter_nordberg
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht von dir. lg Peter
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25.08.2010, 23:26 Uhr von Lanch999
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht! LG von Lanch999
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25.08.2010, 21:59 Uhr von meisterjaeger86
Bewertung: sehr hilfreichtoller bericht lg
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25.08.2010, 21:56 Uhr von babygiftzwerg
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht. LG Ulrike
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25.08.2010, 21:16 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Berichtet...Lg Sigi
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