Gold Cobra - Limb Bizkit Testbericht
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Erfahrungsbericht von Zatzeck0805
-> Vorsicht: giftige, weiche Kekse!!! <-
Pro:
***** viel Abwechslung im früheren Stile: Aggressivität, Melancholie, groovige Gute-Laune-Songs. //
Kontra:
- keine Texte im Booklet -
Empfehlung:
Ja
Der kommende Bericht behandelt das neueste Studioalbum der Nu Metal Band "LIMP BIZKIT"!
Nach 6 Jahren langen Wartens steht nun seit einigen Wochen das Album GOLD COBRA zum Verkauf und ist schon jetzt in meinen Augen bzw. Ohren ein mehr als würdiger direkter Nachfolger des Albums "The unquestionable thruth (part 1)", das im Jahr 2005 erschienen ist.
Etwas anders werde ich schon an diesen Bericht herangehen und mir mal einen Co-Schreiber in´s Nu Metal-Geschehen holen:
MC AXEL ist ein geschätzter Kollege, hat wahrscheinlich mehr Ahnung als ich vom Musik-Biz und was am wichtigsten ist: er hat eine sehr ähnliche Meinung über dieses Album der WEICHEN KEKSE...
Neben dieser Neuheit werden wir Fragen vorgeben und diese im Folgenden beantworten...
Bevor wir nach diesem FRAGE-ANTWORT-SCHEMA vorgehen, geht es zunächst einmal an die Setlist dieses Albums der US-Band...
Die Songs des Albums GOLD COBRA, ladies & gentlemen:
Introbra - 1:20 Minuten
Bring It Back - 2:17 Minuten
Gold Cobra - 3:53 Minuten
Shark Attack - 3:26 Minuten
Get a Life / Interlude 1 - 4:54 Minuten
Shotgun - 4:33 Minuten
Douche Bag - 3:42 Minuten
Walking Away - 4:45 Minuten
Loser / Interlude 2 - 4:53 Minuten
Autotunage - 5:00 Minuten
90.2.10 / Interlude 3 - 4:18 Minuten
Why Try - 2:51 Minuten
Killer in You - 3:46 Minuten
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Eine alte geliebte Gewohnheit von mir sind an dieser Stelle noch Infos zu dem Album und einige Sätze zur Band:
* Genre: Nu Metal, Crossover (Rock - und Hip Hop-Elemente)
* Label: Universal Vertrieb GmbH / Interscope
* Die EAN dieser CD lautet: 0602527711522
* Format: Audio-CD; 1 Datenträger
* Laufzeit = 49:38 Minuten
* Erschienen ist diese Compact Disc Ende Juni 2011
* In den USA belegte das Album den 16. Platz der Album-Charts! In Deutschland belegte es den 1. Platz...
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Ich möchte Eure nun schon vorhandene Lesebereitschaft nicht überstrapazieren, nur wenige weitere Infos zur Band LIMP BIZKIT angeben.
Ich schreibe hier wie gehabt keine umfassenden Informationen...
Diese Infos können aber meiner Meinung nach nicht schaden. Es geht an sich um das Gründungsjahr, die Internetseite, die Bandmitglieder und die Diskographie - nicht mehr, nicht weniger...
- Die Gründung der US-amerikanischen Band erfolgte im Jahr 1994, die Band gibt es nunmehr schon seit 17 Jahren...
- Die Internetseite lautet: http://www.limpbizkit.com
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- Bandmitglieder der ersten Stunde sowie die aktuelle Besetzung der Band:
* Begonnen hatte die Band mit Fred Durst, John Otto sowie Sam Rivers...
Aktuelle Besetzung der Band "Limp Bizkit":
* Gesang: Fred Durst
* Gitarre: Wes Borland (er war schon 2 x aus der Band ausgestiegen, ist aber nun wieder mal Bestandteil der Band...)
* Bass: Sam Rivers
* Schlagzeug: John Otto
* Turntables und Keyboard: DJ Lethal (dieser war zuvor bei einer Rap-Legende namens (House of Pain...)
- Die Band hatte sich im Laufe der vielen Jahren in der Besetzung einige Male verändert.
Hier sind nun die ehemaligen Mitglieder der Band:
* Gitarre: Rob Waters (von 1994 - 1996)
* Keyboard: Scott Borland (das war von 1996 - 2001)
* Gitarre: Mike Smith (von 2003 - 2004)
* Schlagzeug Sammy Siegler (nur für ein Jahr als "Saisonarbeiter", das war vor knapp 5 Jahren...)
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- hier der Vollständigkeit halber kurz die Alben von "LIMP BIZKIT" im Überblick:
* 1997 Three Dollar Bill, Yall$
* 1999 Significant Other
* 2000 Chocolate Starfish And The Hot Dog Flavored Water
[* 2001 New Old Songs (Remixes)]
* 2003 Results May Vary
* 2005 The Unquestionable Truth (Part 1)
* 2011 Gold Cobra
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Der übliche Berichts-Verlauf hat nun ein Ende und diesen Fragen wollen MC AXEL und meine Wenigkeit in diesem Bericht nachgehen...
SOLLTE MAN ALS 40JÄHRIGER (Frontmann Fred Durst...) SO DERMAßEN EINEN AUF "DICKE HOSE" MACHEN?
-> AXEL: Aber natürlich sollte man das! Wer rastet, der rostet...blöder alter Spruch, aber irgendwie die Wahrheit.
Die Frage ist doch: Was erwartet man von einer Band mit Format Limp Bizkit? Natürlich bahnbrechende fette Tracks die einem den Kopf zum Bangen oder zumindest zum Nicken bringen. Wenn ich etwas ruhigeres hören möchte oder von einer Band erwarte, das sie sich mit den Jahren in eine andere Richtung entwickelt, dann sollte man lieber Linkin Park hören. Ich hoffe an dieser Stelle fühlen sich hier keine Linkin Park Fans angegriffen. Sie sind eine tolle Band, aber man kann nicht leugnen das sie sich verändert haben. Nur so am Rande. Zurück zum Thema.
ZATZECK: Fred Durst und Konsorten beharren auf ihrer Eigenständigkeit und fahren unserer Ansicht mit ihrer eigenständigen Linie sehr gut, ohne auch nur im Geringsten peinlich zu wirken. Gut, dass es dieser Nu Metal-Band gelingt, den alten Pfad so glaubwürdig zu verfolgen und zugleich freshe Sounds mit zu integrieren. Die Symbiose aus gebliebenem jugendlichen Elan und gereiftem Format ist mit diesem Album absolut gelungen.
DAS ALBUM: EINER BISSIGEN KOBRA WÜRDIG ODER EINE HARMLOSE BLINDSCHLEICHE?
-> AXEL: Auf jeden Fall einer bissigen und sehr giftigen Kobra würdig! Mit diesem Longplayer haben die Bizkits nicht nur meine Erwartungen erfüllt, ich möchte mich gar weit aus dem Fenster lehnen und behaupten sie haben die Erwartungen übertroffen! Zugegeben: Es ist nichts überraschendes zu hören. Man kann nicht sagen: Wow, das habe ich jetzt nicht erwartet. Im Gegenteil. Man ist sich treu geblieben, und das ist auch gut so! Ich verweise an dieser Stelle auf die obere Frage. Man hat GENAU DAS erwartet.
ZATZECK: An das oben Geschriebene kann ich nahtlos anknüpfen, hat man doch Songs in die Waagschale geworfen, die von Anfang an zünden und die Bude zum Kochen bringen. Es ist so wie bei einer Band wie AC/DC, von der man im Großen und Ganzen auch nichts anderes erwartet als ihren eigenen straighten Hardrock.
SIND GUTE, EINFALLSREICHE TEXTE INNE ODER HANDELT ES SICH UM "REIMFÄLLE"?
-> AXEL: An dieser Stelle handelt es sich nur um meine persönliche Meinung. Ich bin mit den Texten von LB immer zufrieden. Fred Durst hat einen guten Style und er versucht nicht seine Kollegen aus der Hip Hop Ecke zu immitieren. Schnell bemerkt man, das es sich hierbei um seinen eigenen, doch sehr markanten Stil handelt. Was ist nun ein einfallsreicher Text? Schwer zu sagen. Zu jedem Liedthema der richtige würde ich behaupten. Angefangen bei Poser-Liedern wie "Gold Cobra", über Songs die von verlorener Liebe handeln wie "Loser", und natürlich Hits wie "Autotuneage" die in der Lage sind eine ganze Halle zum Kochen zu bringen! Alles dabei! Die Lyrics sind in keinem Fall einfältig oder langweilig. Ich denke nicht, dass es einem selbst schnell gelingen würde etwas gleichgutes zu vollbringen. Hier rappen und singen knapp 17 Jahre Erfahrung, denen immer wieder was Gutes einfällt: Ich sag nur;
"Everybody jumps to the sound of a shotgun, in my neighborhood everybody got one!" :-)
IST ES SINNVOLL, WES BORLAND WIEDER IN DER BAND ZU HABEN?
AXEL: Ich als Limp Bizkit Fan der ersten Stunde kann nur sagen JA, JA und nochmals JA! Wie lang hat man darauf gewartet?! Wes gehört nun mal dazu und sein Stil ist einzigartig. Wenn schon ein neues LB Album, dann mit ihm oder garnicht. Auch wenn Mike Smith von 2003 bis 2004 einen guten Job gemacht hat, so ist es doch Wes Borland der der Band ihren unverwechselbaren Sound gibt. Ausserdem gehört er mit seinem schrägen, unkonventionalen und verrückten Kleidungsstil ebenfalls zum visuellen Erscheinungsbild der Band dazu.
WÜRDIGER NACHFOLGER DER BISHERIGEN ALBEN ODER ETWA NICHT?
AXEL: Es ist definitiv ein würdiger Nachfolger...nur von was? Results May Vary war ein gutes Album, aber war es gut genug um einem Limp Bizkit Album würdig zu werden? The Unquestionable Truth (Part 1) war ebenfalls gut, aber doch völlig anders. Wenn man die Frage nun unbedingt beantwortet haben will, dann würde ich sagen "Gold Cobra" ist ein würdiger Nachfolger von "Chocolate Starfish And The Hot Dog Flavored Water" oder gar "Significant Other". Die anderen 2 Album sind wie gesagt gut, gehören meiner Meinung nach aber in ein anderes Kapitel der Band. Dieser Longplayer knüpft nahtlos an die alten Erfolgsalben an, wo Limp Bizkit noch Limp Bizkit war! Es ist halt gewohnt, aber genau das erwartet man. Man freut sich darauf. LB eröffnet ein neues Kapitel und schafft es dabei wie gewohnt "Hammer" zu klingen und Mengen zum Beben zu bringen.
ZATZECK: so ähnlich habe ich mich bereits zuvor bei anderen Musikberichten zur Band geäussert...
AXEL: In diesem Sinne: "Rock On & Stay Limp!
Wegen dieser Schilderungen wollte ich den AXEL einfach mal dabei haben...
Ich möchte aber kurz auf herkömmliche Art auf vorhandene Titel eingehen:
Introbra - 1:20 Minuten:
-> Das Album wird eingeläutet mit einem Intro, ähnlich wie es bei dem Album "Chocolate starfish and..." zur Geltung kam....
Dieses dauert insgesamt keine 1 1/2 Minuten an und dieser erste Auftritt ist daher auch gar nicht als langatmig zu betrachten.
DJ Lethal (von der Rap-Truppe "House of Pain" bestimmt einigen bekannt) hat in diesem Fall das Zepter in der Hand und leitet dieses Album "GOLD COBRA" gekonnt ein. Fred Durst stimmt auf ureigene Weise mit langgezogenen Sprüchen ein und Schreie sind zudem zu vernehmen. Das Tempo ist recht schleichend, bassbetonte, drückende Sounds kommen zur Geltung. Ein schmackhafter Einstieg...
* (Einzelbewertung: 4 Sterne von maximal 5 Sternen).
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Bring It Back - 2:17 Minuten:
-> Der erste "richtige" Track" namens "Bring it back" wird nun herausposaunt und in diesem Song wird ein furios lässiger, cooler Sound an die Zuhörerschaft getragen, der durch starke Tempowechsel für Aufsehen bzw. Aufhorchen sorgen sollte. Durst und seine Mannschaft hauen eine weitere attackierende Duftmarke hinaus und auch textlich ist es doch genau das, was ein "Bizkit"-Fan erwartet...
"Oh, let me hit that, let me get that party song.
Let me turn this place into another motherfuckin' danger zone.
Oh, where the good ones? Where the good ones at right now yo?
We gonna talk this shit till we got this bitch rockin' on the rockship, no
Shit.
No hell, no way, I'm gonna chop this rock like blocks of clay.
I'm gonan sink your ship so fast, one blast, don't ask, your ass is grass. ...."
Sorry, dass ich es so schreibe: Die Sounds sind massiv fett:-)! Dicker Hip Hop Sound trifft auf rassigen Metal-Sound.
* (Einzelbewertung: 5 Sterne von maximal 5 Sternen).
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Gold Cobra - 3:53 Minuten:
-> Schon die abgestimmte kurze Einleitung mit Drums und eindrucksvollem Gitarrenspiel verdeutlicht, dass die Band den Stil rund um den Milleniumwechsel wiederentdeckt hat, der sie so erfolgreich gemacht hat.
Die Lethal´schen DJ-Impulse erinnerten mich ein wenig wehmütig an Sounds der Combo "House of pain" der der DJ mal angehörte...
Ziemlich party-tauglich und von Anfang bis Ende einfach nur dynamisch...
die Texte, einfach nur wie sie von LB stammen können...
"Holdin the gold it's so gold it's so golden y'all
The Golden Cobra
Feelin Korn going blind
Free as hell doin' time
I'm insane can't complain
Flush you turds down the drain
Down the hatch throwin craps
Throwin matches on the gas"
Verdammt noch einmal sehr gut rappt sich Durst durch den Song, dennoch hat der Song nach 3/4 absolvierter Song-Strecke einen Gegenpart, in dem er geschmeidig singt.
Rundes Ding, der Track "Gold cobra"!
* (Einzelbewertung: 5 Sterne von maximal 5 Sternen).
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Shark Attack - 3:26 Minuten:
-> Ebenfalls recht party-tauglich ist der Song "Shark attack", wobei die Gitarrensounds nur so um die Ohren fliegen... diese aggressive Linie kommt bei dem Song sehr gut an, wobei der Song in der Tat sehr bissig, aggressiv und dennoch ungemein lässig ist. Die schnellen Reime sind ein absolutes Brett: alles nett!
* (Einzelbewertung: 5 Sterne von maximal 5 Sternen).
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Get a Life / Interlude 1 - 4:54 Minuten:
-> "Get a Life / Interlude 1" ist definitiv ein weiteres Highlight auf diesem Album...
Das liegt zum einen an der absolut lässigen Auslegung der Strophen, die Funken von Coolness erzeugen (die Raps erinnerten mich an Songs von der NU Metal-Band "Crazy Town"...) und eine kräftige Auslegung in den Strophen, die fast schon aufmüpfig klingen - Fred Durst´s Geschrei sei Dank:-)! Hier klappt vor allem die kontrastreiche Erscheinungsweise und hinterlässt viele Stimmungen... Vor allem funktionieren nebenbei noch die eingebrachten Effekte von DJ Lethal äusserst gut und die wilde Gitarrenarbeit funktioniert ebenfalls optimal. Die Refrains mögen aber zunächst etwas gewöhnungsbedürftig klingen für sensible Ohren... Perfekt eingebunden ist eine lässige Bridge mit einem verrückt-verfremdeten Stimmchen: dieser Part rundet den Track sehr gut ab.
* (Einzelbewertung: 5 Sterne von maximal 5 Sternen).
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Shotgun - 4:33 Minuten:
"Shotgun" ist eine message an alle Gangster da drausen:-)!
In lässig-rockiger Manier gibt es einen weiteren sehr guten Nu Metal-Track zu bewundern, der an sich alle guten Zutaten inne hat...scratches, rhymes, guitars, flow und so...
Auszug aus der MESSAGE von Durst & Co.
"What you're gonna do when you're sitting all alone
in your empty @ss home with the mother-- sawed-off
Pop off the rock ship, pop pop pop off the rock ship
(repeat)
My nose is running like me from the police
It's been three weeks and I ain't got no sleep
Now I'm chillin where the players and the hoes be,
with two broke hands trying to roll weed
....... pop pop p-pop off the rock ship!"
* (Einzelbewertung: 4,5 Sterne von maximal 5 Sternen).
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Douche Bag - 3:42 Minuten:
-> Bei diesem Song hat man es wahrscheinlich schon mit dem experimentellsten aller zu tun... die diversen Stimmungs- bzw. Tempowechsel kamen aber nach dem 5. oder 6. Anspielen ganz gut an... Die Gitarrensounds sind ziemlich verspielt, funktionieren jedoch mit den episch aufklingenden langsameren Parts und dem enthaltenen flehenden Gesang von Onkel Durst ganz gut...
Diese Texte können nur von den Bizkits kommen:
"Jumping out the cock pit
On my rock ship
Stocked with the hot shit
All you high pitched bushwick bandits
Fucked up
Cause my ship just landed
I'm cracking them bones
Cracking them high-hats"
* (Einzelbewertung: 4 Sterne von maximal 5 Sternen).
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Walking Away - 4:45 Minuten:
-> - Eine sehr schöne Ballade im Format von Bands wie "Staind" oder "Puddle of mudd"... erinnert auch ganz zart an die gecoverte Ballade "Behind blue eyes" von den Sounds her, hat im Gegensatz zu dem größten Single-Erfolg aber schon einen schnelleren Takt drauf...
Sehr schön melancholisch eingebettet; ich emfinde den Song als sehr ausgereift bzw. emfinde diesen von seiner Beschaffenheit als reif, gelassen, seelig und ruhig.
Das Gitarrensolo ist echt stark gemacht und Durst´s gesanglichen Wutausbrüche erinnern mich an die von Kurt Cobain...
* (Einzelbewertung: 5 Sterne von maximal 5 Sternen).
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Loser / Interlude 2 - 4:53 Minuten:
-> Genauso wie dem Vorgänger handelt es sich um eine Ballade in Form des Tracks "Loser / Interlude 2". Dieser ist widerum ein sehr gelassener Song, insgesamt sehr Alternative-Genre geprägt. Hörenswert...
Erinnert mich wieder an die US-Band "Puddle of mudd"... Zumindest anfangs bis zu Durst´s "Check it out" und den danach folgenden Reimen:-)!
Anfangs leitet er traurig mit den Worten
"I'm a loser yes it's true
Feels like I'm losing since I met you
Through the good times and the bad
Feels like I'm losing all I've ever had"
ein.
Insgesamt ist dem Song eine pessimitische Auslegung zu entnehmen.
Bis zum Ende ist der Song sehr gut gemacht...
Auch die recht langgezogenen Rap-Partien passen doch gut hinein...
Die Refrains sind dann wieder eingesungen und auf dem Alternative-Pfad. Sehr einfallsreich und wieder mit einem coolen, sehr eigenen Gitarrensolo versehen...
* (Einzelbewertung: 5 Sterne von maximal 5 Sternen).
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Autotunage - 5:00 Minuten:
-> Der Track "Autotunage" gibt wieder eine sehr offensive Marschrichtung vor. Eingepeitscht vom Drummer geht im LIGHT STYLE von Songs wie "Nookie" oder "My generation" die Post ab, doch in einem lockeren Tonus. Die Raps klingen klar, wirken aber dennoch listig verspielt. In den Strophen klingt der Song ultra lässig und ein wenig verspielt; in den Refrains geht dann aber ganz was los dank der netten fetten Gitarrensounds und die Jungs lassen es gegroovt ziemlich krachen... Das letzte Drittel geht insbesondere ziemlich nach vorn.
* (Einzelbewertung: 5 Sterne von maximal 5 Sternen).
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90.2.10 / Interlude 3 - 4:18 Minuten:
-> Anfangs dachte ich, Slayer würden mit an Bord sein, so thrashig wurde losgelegt. Nach einem schnellen metal-lastigen Part gibt es jedoch einen ganz überraschenden Stil-Bruch und die Band legt in der Art und Weise her in (gepflegt lässiger) Nu Metal-Manier wie vor gut zehn Jahren die Band "Crazy Town" einen guten Song ab... An diese Combo hat mich dieser Song massivst erinnert (bis auf die Bridge).
* (Einzelbewertung: 4 Sterne von maximal 5 Sternen).
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Why Try - 2:51 Minuten:
-> Straight nach vorn geht dieser Song, der viel Dynamik inne hat. Inhaltlich wird gepost mit diesen Worten machen die doch klar, wer´s drauf hat:
"why try, you gonna die
you're going straight to the gate in the sky
with all the hate i relate to the cry
one more sucker MC gonna fry"
"imma rock it like some TNT
blow it up like a G with a dollar bill 3
all the G's (?) don't lie
f-ck with me and you'll fry
oh yeah"
Der Song klingt auch wieder ziemlich verspielt, dafür sorgen die permanent aufklingenden Gitarrenlinien...
* (Einzelbewertung: 5 Sterne von maximal 5 Sternen).
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Killer in You - 3:46 Minuten:
-> "Killer in you": hier ist das Genre ziemlich present... ein wenig old scholl klingt der Track zu Ende des regulären Albums ohnehin. Zum Schluss nahm ich persönlich einen ganz individuellen Song wahr. Ein guter Abschluss mit recht durchdringenden Beats und cool aufklingenden Guitarren-Parts (hauen so richtig ab Mitte dieses Tracks rein...)
* (Einzelbewertung: 4,5 Sterne von maximal 5 Sternen).
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WIR SIND UNS EINIG:
-> Das Album ...
- hat genauso wie die ersten drei Studio-Alben, einen genialen Stilmix anzubieten, was Rockelemente und die des Hip Hop betrifft ...
- klingt einfach zeitlos; schön dass die Jungs das wieder so hinbekommen haben...
- groovt ungemein (davon zeugen allein schon die ersten beiden Titel "Bring it back" und "Gold cobra")
- geht auch wieder teilweise in die melancholischere Richtung, wobei dieser flehende Gesang von Fred Durst ein besonders ausgezeichnetes Merkmal ist... Beispiele "Walking away" oder auch "Loser"...
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Die einzelnen Bewertungen zu den Titeln sollten in der Gesamtheit verdeutlichen, warum im Folgenden eine gute Bewertung fällig sein sollte...
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KOMPAKT:
* * * Highlights* * * sind aus meiner Sicht:
- das pulsierende, "schattige", nicht zu langatmige Intro
- Der Song "Bring it back" mit seinen schönen Kontrasten; dieses rockige Ausarten und die üppigen Tempowechsel sind echt spannend und geben beste Party-Atmosphäre ab
- der Titel "Gold cobra", der doch für gute Stimmung sorgen sollte und einen treibenden Beat inne hat; somit auch an die gute alte Zeit erinnern mag
- "Shark attack" ist ein toller rockiger und offensiver Song, der dermaßen Power hat
- die depressiv angehauchte Nummer "Loser", ein flehendes Klagelied... wieder etwas melancholischer angereicht...
- "Get a life" hat ein irres, bindendes Gitarrenspiel in den Refrains und eine gehörige Portion Wut aufzuweisen, ist in den einzelnen Strophen jedoch sehr lässig
- "Walking away" ist ein ruhig ausgefallener Indie-Track, den man einfach gehört haben muss...
- Das mal wieder bunte Cover und der im Booklet aufkommende Comic-Stil sind gelungen...
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* * * Negativ * * * ist anzumerken:
- musikalisch war an sich kein Ausfall zu verzeichnen... das passt soweit.
Schade nur, dass in diesem Booklet keine Texte abgedruckt worden sind. Dabei hat das die letzten Male eigentlich geklappt...
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Dieses Album ist für alle,
- die Abwechsung im härteren Genre gut leiden können, denn neben rockigen und äusserst markigen Liedern sind immer noch etwas hip-hop-lastigere Songs enthalten sowie zum Teil ruhigere und melancholisch angehauchte Songs.
Von den Stimmungen her wird relativ viel Abwechslung geboten: Aggressivität, Melancholie, groovige Gute-Laune-Songs.
Es ist eine bunte Mischung, die hier auf dem Programm steht.
Ganz besonders sei geschrieben, dass sich der Kauf der limitierten Version lohnt, weil die Bonussongs allesamt gelungen sind. Wer also ein oder zwei Euronen übrig hat, sollte sich diese Version bitte zulegen...
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Aufrund der vielen guten Einflüsse unterschiedlichster Genres und der vielen belebenden Elemente des Albums sehe ich es als unabhängiges Werk an, dass eben mal wieder millionenfach sehr gut ankam.
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* Unter´m Strich reicht das jedenfalls aus meiner (bzw. unserer) Sicht für eine weitere gut gemeinte Empfehlung und in der Gesamtheit betrachtet für die Vergabe von
> 5 Sternen < !
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Vielen Dank für das Lesen, Kommentieren und / oder das Bewerten von Eurer Seite aus :-)!
Gruß,
®ene´ & @xel
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48 Bewertungen, 11 Kommentare
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10.07.2012, 09:36 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSehr gute Vorstellung von Dir
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08.07.2012, 17:09 Uhr von peter_nordberg
Bewertung: besonders wertvollToller Bericht von dir! Freue mich über Gegenlesungen.
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17.06.2012, 22:11 Uhr von oskermit
Bewertung: besonders wertvollKLASSE BERICHTET!!! DANKE für deinen Besuch bei mir!
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10.06.2012, 22:47 Uhr von morla
Bewertung: besonders wertvolllg. ^^^^^^^^^^^^^^petra
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10.06.2012, 18:10 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße...KATJA.
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10.06.2012, 16:25 Uhr von feliciano2009
Bewertung: besonders wertvollFür die Mühe....bw
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10.06.2012, 15:18 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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10.06.2012, 14:26 Uhr von atrachte
Bewertung: sehr hilfreichsh. lg
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10.06.2012, 14:03 Uhr von nadjasturm
Bewertung: besonders wertvollLg aus Nürnberg, würd mich über Gegenlesung freuen :D
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10.06.2012, 14:01 Uhr von [email protected]
Bewertung: besonders wertvollLiebe Sonntagsgrüße v. Simone, Super
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10.06.2012, 13:57 Uhr von Lale
Bewertung: besonders wertvollAllerbesten Gruß *~*
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