Der Beobachter (Taschenbuch) / Charlotte Link Testbericht

ab 5,50 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 01/2012
Auf yopi.de gelistet seit 01/2012
Erfahrungsbericht von Bercki
== Typisch Link! ==
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich relativ viel gelesen. Das mag zum Einen am Urlaub liegen, zum anderen aber sicherlich auch an der Tatsache, dass der amazon Kindle bei uns neues Familienmitglied geworden ist. Nun kurzfristig ausgelesen habe ich auch das Buch
Der Beobachter von Charlotte Link
über das ich nun berichten möchte. Schon jetzt kann ich sagen, dass es sich dabei um ein Buch handelt, dass typisch in das Schema von Charlotte Link passt. Ein Krimi, bei dem jede dargestellte Figur der Mörder sein könnte, letztendlich es aber dann doch zu unerwarteten Wendungen kommt. Vorab aber ein paar Infos zum Buch. Ich habe es auf dem Kindle gelesen, möchte aber trotzdem mit allgemeinen Informationen versorgen.
Die Infos zum Buch
Taschenbuch: 656 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (3. Dezember 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442367263
ISBN-13: 978-3442367269
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 4,4 cm
Preis: 9,99€
Preis für den Kindle: 8,99€
Der Klapptentext
Informationen, die ich von amazon.de übernommen habe:
Fesselnd, abgründig, raffiniert
Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.
Die Story
Wie oben schon angerissen beobachtet Samson immer und immer wieder das Haus, dass etwas weiter die Straße herunter steht. Er ist arbeitslos, fühlt sich nutzlos, wohnt bei seinem Bruder und seiner Frau und wird von den beiden verstoßen. Nur durch Beobachtung verliebt er sich in Gillian, die mit Ihrem Mann und Ihrer Tochter in eben dem "beobachteten" Haus wohnt.
Nun gibt es einige Sprünge im Buch, die das Ganze anfangs etwas verworren und teils auch schwer zu verstehen dastehen lassen: In London gibt es eine Mordserie. Anfangs unzusammenhängend werden Frauen älteren Alters umgebracht. Immer und immer wieder durch ein Geschirrtuch im Hals, an dem sie erstickt sind. Brutal und sadistisch.
Samson wird in diesem Zusammenhang verwickelt, da er seine Beobachtungen festhält und sicherlich sehr deutlich wird, wenn er diese in sein digitales Tagebuch am PC niederschreibt. Früher oder später, das ist klar, gerät er in Verdacht - und flieht.
Nun stellt sich die Frage, spätestens, als auch der Mann von Gillian, drei Häuser weiter von Samson brutal umgebracht wird: Was hat Samson, der "Psychophat" mit all diesen Dingen zu tun? Ist er ein Mörder? Wird er gefunden? Oder wird er doch noch zum tragischen Helden?
Die Figuren
Charlotte Link nutzt in diesem Buch viele Figuren, die nacheinander auftreten und nach und nach ausführlich beschrieben werden. Da während dieser ausschmückenden Beschreibung auch die Story immer und immer weiter verläuft habe auch ich mich während des Lesens mehrfach auf einen Täter festgelegt wurde aber letztendlich doch immer wieder auf eine andere Fährte gelockt. Charlotte Link schafft es bei diesem Buch, Figuren aufgrund Ihres Verhaltens, oder Ihrer Vergangenheit (Stichwort "John Burton") immer wieder in eine Täterrolle zu drücken, wenngleich sich letztendlich rausstellt, dass sie entweder keine Täter sind oder sich sogar im Laufe des Buches als positiv behaftete Figuren darstellen. Dadurch ergibt sich eine ungemeine Spannung.
Die Lesedauer
Alles in allem denke ich, dass ich ca. acht Stunden gelesen habe. Anfangs sicherlich etwas unkonzentriert, da es gedauert hat, bis das Buch an Fahrt aufgenommen hat. Das letzte Viertel habe ich dann in ca. 2-3 Stunden am Stück ausgelesen.
Das Fazit
Sicherlich will ich hier nicht zuviel verraten. Ich bin aber sehr zufrieden mit diesem Buch und vergebe eine Wertung von guten vier Sternen. Warum keine fünf Sterne? Ganz einfach, das Buch verbringt anfangs ca. 25% des Lesevergnügens, bis es Fahrt aufnimmt und man durchblickt, worum es geht. Ca. 150 Seiten vor Schluss steht der Täter dann ganz offen fest, dadurch wird die ganze Spannung etwas genommen, es steht lediglich offen, ob das Opfer stirbt oder gerettet wird. Wer die Bücher von der Autorin Link kennt, weiss aber, wie es ausgeht!
Alles in allem also ein Buch, dass mich überzeugen konnte. Vier Sterne!
Der Beobachter von Charlotte Link
über das ich nun berichten möchte. Schon jetzt kann ich sagen, dass es sich dabei um ein Buch handelt, dass typisch in das Schema von Charlotte Link passt. Ein Krimi, bei dem jede dargestellte Figur der Mörder sein könnte, letztendlich es aber dann doch zu unerwarteten Wendungen kommt. Vorab aber ein paar Infos zum Buch. Ich habe es auf dem Kindle gelesen, möchte aber trotzdem mit allgemeinen Informationen versorgen.
Die Infos zum Buch
Taschenbuch: 656 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (3. Dezember 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442367263
ISBN-13: 978-3442367269
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 4,4 cm
Preis: 9,99€
Preis für den Kindle: 8,99€
Der Klapptentext
Informationen, die ich von amazon.de übernommen habe:
Fesselnd, abgründig, raffiniert
Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.
Die Story
Wie oben schon angerissen beobachtet Samson immer und immer wieder das Haus, dass etwas weiter die Straße herunter steht. Er ist arbeitslos, fühlt sich nutzlos, wohnt bei seinem Bruder und seiner Frau und wird von den beiden verstoßen. Nur durch Beobachtung verliebt er sich in Gillian, die mit Ihrem Mann und Ihrer Tochter in eben dem "beobachteten" Haus wohnt.
Nun gibt es einige Sprünge im Buch, die das Ganze anfangs etwas verworren und teils auch schwer zu verstehen dastehen lassen: In London gibt es eine Mordserie. Anfangs unzusammenhängend werden Frauen älteren Alters umgebracht. Immer und immer wieder durch ein Geschirrtuch im Hals, an dem sie erstickt sind. Brutal und sadistisch.
Samson wird in diesem Zusammenhang verwickelt, da er seine Beobachtungen festhält und sicherlich sehr deutlich wird, wenn er diese in sein digitales Tagebuch am PC niederschreibt. Früher oder später, das ist klar, gerät er in Verdacht - und flieht.
Nun stellt sich die Frage, spätestens, als auch der Mann von Gillian, drei Häuser weiter von Samson brutal umgebracht wird: Was hat Samson, der "Psychophat" mit all diesen Dingen zu tun? Ist er ein Mörder? Wird er gefunden? Oder wird er doch noch zum tragischen Helden?
Die Figuren
Charlotte Link nutzt in diesem Buch viele Figuren, die nacheinander auftreten und nach und nach ausführlich beschrieben werden. Da während dieser ausschmückenden Beschreibung auch die Story immer und immer weiter verläuft habe auch ich mich während des Lesens mehrfach auf einen Täter festgelegt wurde aber letztendlich doch immer wieder auf eine andere Fährte gelockt. Charlotte Link schafft es bei diesem Buch, Figuren aufgrund Ihres Verhaltens, oder Ihrer Vergangenheit (Stichwort "John Burton") immer wieder in eine Täterrolle zu drücken, wenngleich sich letztendlich rausstellt, dass sie entweder keine Täter sind oder sich sogar im Laufe des Buches als positiv behaftete Figuren darstellen. Dadurch ergibt sich eine ungemeine Spannung.
Die Lesedauer
Alles in allem denke ich, dass ich ca. acht Stunden gelesen habe. Anfangs sicherlich etwas unkonzentriert, da es gedauert hat, bis das Buch an Fahrt aufgenommen hat. Das letzte Viertel habe ich dann in ca. 2-3 Stunden am Stück ausgelesen.
Das Fazit
Sicherlich will ich hier nicht zuviel verraten. Ich bin aber sehr zufrieden mit diesem Buch und vergebe eine Wertung von guten vier Sternen. Warum keine fünf Sterne? Ganz einfach, das Buch verbringt anfangs ca. 25% des Lesevergnügens, bis es Fahrt aufnimmt und man durchblickt, worum es geht. Ca. 150 Seiten vor Schluss steht der Täter dann ganz offen fest, dadurch wird die ganze Spannung etwas genommen, es steht lediglich offen, ob das Opfer stirbt oder gerettet wird. Wer die Bücher von der Autorin Link kennt, weiss aber, wie es ausgeht!
Alles in allem also ein Buch, dass mich überzeugen konnte. Vier Sterne!
42 Bewertungen, 6 Kommentare
-
03.02.2012, 18:31 Uhr von sloga
Bewertung: sehr hilfreichtoll berichtet. Lg aus Wien
-
12.01.2012, 01:12 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollToller Bericht.LG QuackY BW
-
07.01.2012, 19:36 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchönen Samstagabend und lieben Gruß Nr. 1 für heute aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
-
07.01.2012, 12:22 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
-
07.01.2012, 11:05 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichGrüße aus dem Schbg.- Land und schönes WE.
-
07.01.2012, 10:21 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße von der KATJA
Bewerten / Kommentar schreiben