Acer Aspire 7750G Testbericht

Leider kein Preis
verfügbar
Bestes Angebot
mit Versand:
notebookbitz
267,31 €
¹
Auf yopi.de gelistet seit 01/2012
Summe aller Bewertungen
  • Display:  sehr gut
  • Design:  sehr gut
  • Verarbeitung:  sehr gut
  • Ergonomie & Bedienung:  sehr gut
  • Akkulaufzeit:  sehr lang
  • Festplatten-Kapazität:  sehr groß
  • Gewicht:  durchschnittlich
  • Software-Ausstattung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Eckido66

Ein kühler Rechner.

  • Display:  sehr gut
  • Design:  sehr gut
  • Verarbeitung:  sehr gut
  • Ergonomie & Bedienung:  sehr gut
  • Akkulaufzeit:  lang
  • Festplatten-Kapazität:  groß
  • Gewicht:  durchschnittlich
  • Software-Ausstattung:  sehr gut
  • Besitzen Sie das Produkt?:  ja

Pro:

Verarbeitung, Preis, Oberfläche, Ausdauer des Akkus, Stromverbrauch, Tastatur, Anschlüsse...

Kontra:

Das spiegelnde Display und die nicht ideal angeordneten Pfeiltasten.

Empfehlung:

Ja

Im Jahre 2011 kaufte ich ein Samsung Notebook. Dieses funktionierte anfangs tadellos. Nach einigen Tagen stürzte das Gerät ab, und zwar in einem Moment, in dem ich nicht daran arbeitete. Als ich ihn nutzen wollte, stellte ich einen Hinweis fest, der mir in englischer Sprache zu verstehen gab, dass ich das System neu starten oder von CD booten soll. Ich schaltete den Rechner aus, startete ihn neu und konnte einige Tage arbeiten. Als der Fehler aber häufiger auftrat, entschied ich, ihn zum Händler zu bringen. Dieser schickte das Gerät an den Hersteller. Nachdem dieser auch nach 3 Versuchen, das Gerät zu reparieren nicht erfolgreich war, wurde das Gerät zurück genommen und ich bekam den kompletten Kaufpreis erstattet. Nun galt es, einen Ersatz zu finden. Ich wollte nicht allzu viel drauf zahlen und dennoch erwartete ich eine ebenso gute bis bessere Ausstattung wie das Samsung Notebook. In einem Saturn fand ich das…

…ACER ASPIRE 7750G.


Auffällig fand ich die Oberfläche, auf der man keine Fingerabdrücke sieht. Somit unterschied sich das Gerät in dieser Hinsicht deutlich vom Samsung Notebook. Ich war nämlich ständig damit beschäftigt, dieses von den Fingerabdrücken zu befreien, was mit der Zeit echt nervig wurde. Zudem kam mir der neue Rechner gelegen, weil mir der alte schon wieder zu langsam war. Weitere Einzelheiten zur Leistung und weiteren Eigenschaften des Gerätes vermittelt dieser Bericht.

DER HERSTELLER


Dieser Rechner wurde von der Firma Acer in China produziert. Man erreicht diese wie folgt:

Acer Computer GmbH

Kornkamp 4

22926 Ahrensburg

Germany

TELEFON: 04102-4880

INTERNET: www.acer.de

DER KAUFORT UND DER PREIS


Bei Saturn kostete dieses Gerät 999 Euro. Das ist auch der Preis, den man zum Zeitpunkt des Kaufs, im Juli 2012, in Saturns Online Shop zahlen musste. Offline kostete er das gleiche und auch beim Media Markt war der Preis identisch.

DER LIEFERUMFANG


Im Lieferumfang befanden sich folgende Elemente:

- 1 Acer Aspire 7750G-2671675Mnkk

- 1 Akku

- 1 Netzteil inkl. der Kabel

- 1 Garantieheft

- 1 weiteres Begleitheft

Eine Anleitung befand sich nicht im Lieferumfang. Aber wozu auch?! Mittlerweile weiß sicher jeder, wie so ein Notebook funktioniert und wenn nicht, lässt man sich das Teil im Elektronikmarkt „um die Ecke“ erklären. Außerdem gibt es ja die Anleitung auch online.

Der Lieferumfang ist okay. Ein Reinigungstuch für das Display hätte diese perfekt abgerundet. Aber was nicht ist, ist eben nicht.

DIE VERPACKUNG


Als Verpackung diente ein stabiler Karton. Dieser befand sich in einem weiteren Karton, der versiegelt war. Dass das Siegel nicht gebrochen war, deutete darauf hin, dass der Karton noch nicht geöffnet wurde.

Die Verpackung lieferte einige Eckdaten zum Produkt. Diese waren auch auf dem Aufsteller im Saturn zu finden.

Im Karton waren alle Elemente gut verpackt. Insgesamt finde ich die Verpackungskonzeption absolut gelungen.

DIE AUSSTATTUNG UND DIE TECHNISCHEN DATEN


Folgende Highlights zeichnen das Notebook aus:

- Intel® Core™ i7 – 2670QM

- 2,2 GHz (Turbo Boost bis 3,1 GHz)

- AMD Radeon™ HD 6850M, 1 GB VRAM

- 17,3” HD+ LED LCD (Acer CineCrystal)

- 16 GB DDR3 RAM

- 750 GB HDD

- DVD Super Multi DL drive

- Acer Nplify™802.11b/g/n

- HDMI Ausgang

- USB 3.0

- HD Webcam (1,3 Megapixel)

- 9-Zellen LI-Ion Akku

- Multi-in-1 Card Reader

Ich werde später noch auf die eine oder andere Ausstattungskomponente eingehen.

DAS NOTEBOOK UND MEINE ERFAHRUNGEN DAMIT


Grundsätzlich möchte ich anmerken, dass ich den Kauf dieses Gerätes bisher nicht bereut habe. Der Rechner arbeitet zuverlässig und bisher ohne größere Zwischenfälle. Einmal schaltete er sich zwischendrin aus, ohne dass sich die Akkukapazität dem Ende neigte oder dass ich selbst den „Aus-Knopf“ gedrückt habe. Das ist bisher der einzige Zwischenfall. Das muss nicht zwingend mit dem Rechner zusammen hängen sondern kann auch softwarebedingte Ursachen haben.

Insgesamt ist festzustellen, dass das Gerät auch mehr als 1 Jahr nach dem Kauf noch recht aktuell ist. Das Notebook ist schnell und für schnelle Rechenprozesse, wie sie beispielsweise bei aktuellen Spielen benötigt werden, geeignet.

Ich selbst kaufte mir dieses Notebook, um damit „Full-HD-Videos“ zu bearbeiten und zu brennen. Leider fehlt diesem Rechner der interne BD-Brenner. Diesen habe ich separat erworben, was auch eine akzeptable Lösung ist.

Nun will ich euch das Gerät so genau wie möglich beschreiben. Dabei werde ich einige Zwischenüberschriften verwenden, um den Bericht übersichtlich zu gestalten.

DIE OPTIK / DIE ABMESSUNGEN / DAS GEWICHT


Das Gerät war mit Abstand das ansehnlichste aller, in der Ausstellung des Saturn Marktes zu findenden, Notebooks. Zudem war es eines der wenigen, das keine Hochglanzoberfläche aufweist. Das finde ich gut, da die hochglänzenden Geräte, aufgrund der Fingerabdrücke und Fettflecken immer unsauber aussehen. Hier ist das also gut gelöst. Die Kunststoff-Oberfläche ist matt und riffelig.

Schwarzer Glanzlack ist dennoch vorhanden, und zwar innen, rund um das Display sowie zwischen der Tastatur und dem Display. Im Bereich der Scharniere, also da wo das Display und der untere Teil des Notebooks miteinander verbunden sind, ist von außen auch eine Kante aus Klarlack zu sehen.

Die Mischung aus überwiegend matten und der geringen Anzahl an hochglänzenden Flächen finde ich sehr gut. Hier wurde ein toller Kontrast erreicht.

Das Gehäuse ist ziemlich robust und nicht sehr kratzeranfällig. Auch hier zahlt sich der Verzicht auf die „Hochglanzplastik“ aus.

Der Rechner macht einen hochwertigen Eindruck, alles ist sehr gut verarbeitet und die Spaltmaße sind perfekt.

Die Maße des geschlossenen Notebooks betragen: 41 x 27 x 3 cm (BxHxT). Das ist nicht wirklich klein. Zudem muss man mit einem Gewicht von mehr als 3 Kg leben. Hinzu kommt, wenn man unterwegs ist, das Gewicht des Netzteils (700 Gramm)

DAS BILD


Das 17,3 Zoll große Display muss man mögen. Schließlich ist das Gerät daher ja auch größer als beispielsweise ein 15-Zoll-Gerät. Die Größe hat aber den Vorteil, dass das Betrachten von Filmen deutlich komfortabler passiert. Außerdem finde ich den großen Monitor für den Videoschnitt geeigneter, da man einen besseren Überblick hat.

Das Bild ist scharf ist die Farben werden sehr gut dargestellt. Dennoch: Schwarz ist hier nicht schwarz sondern eher grau. Das stört mich aber nicht wirklich. Die Auflösung beträgt 1600 x 900 Pixel, was also nicht ganz an das derzeitige Full HD heran reicht. Dennoch finde ich die Schärfe und die Darstellung absolut okay.

Einen Nachteil hat das Display auch: es spiegelt sehr, was wohl an der Beschichtung liegt. Wer am regelmäßigen Standort des Rechners ein Fenster oder eine andere Lichtquelle im Hintergrund hat, sollte dies bedenken. Eine Gardine oder ein Rollo schaffen Abhilfe, sind aber nicht überall vorhanden oder vorgesehen. Hin und wieder hilft es auch, das Display etwas nach vorn oder hinten zu neigen, um so die Spiegelung zu mindern. Für Arbeiten unter freiem Himmel ist das Notebook, aufgrund der spiegelnden Eigenschaften, zumindest an hellen, sonnigen Tagen nur bedingt geeignet. Möglicherweise schafft hier eine spezielle Folie Abhilfe. Hierzu kann man sich im Internet belesen oder im Fachhandel beraten lassen.

Den besten Blick auf das Display hat man, wenn man direkt davor sitzt. Je weiter man sich seitlich oder vertikal von der Bildmitte weg bewegt, umso dunkler und unschärfer wird das Bild. Der Blickwinkelt reicht für meine Zwecke aus. Wer mehr als 3 Personen etwas präsentieren will, sollte bedenken, dass die am Rande sitzenden möglicherweise nicht alles sehen.

DER KLANG


Im Gerät befinden sich zwei Stereo-Lautsprecher, die laut der Produktinformation „High Definition Audio„ liefern.

Der Klang ist klar. Selbst bei Musik klirrt nichts. Klar, atemberaubende Bässe darf man hier nicht erwarten, dafür sind die Lautsprecher zu klein. Dennoch finde ich den Klang gut und für ein Notebook absolut ausreichend. Sowohl Musik und Spielfilme als auch der Klang bei Spielen ist okay. Zudem wird das gesprochene Wort (wie beispielsweise beim Hip Hop *lach*) klar und gut verständlich wieder gegeben.

Dass die Lautsprecher unterhalb des Displays sitzen und nach oben abstrahlen, finde ich gelungen. Die maximal einstellbare Lautstärke ist auch in einer lauten Umgebung gut zu hören. So muss das sein.

Aber nicht nur der Klang der Lautsprecher zählt für mich zur Kategorie Klang sondern auch der Ton des Lüfters. Dieser war anfangs kaum zu hören. Nun, nach etwa 1 Jahr, ist er merklich lauter geworden, trotz der regelmäßigen Reinigung der Lüftungsschlitze. Es scheint sich also einiges an Staub angesammelt zu haben. Insgesamt gesehen ist das Geräusch aber erträglich.

Der Lüfter wird übrigens nicht deutlich lauter, wenn man grafisch anspruchsvolle Software nutzt. Das finde ich sehr gut. Auch habe ich mit dem Notebook mehrere Blu-rays abgespielt, wobei ich es besonders begrüßte, dass der Lüfter nicht deutlich lauter wurde.

Hinweistöne sind ebenfalls zu hören, wenn man das will. Wirklich hilfreich ist das beispielsweise als akustische Warnung, kurz bevor der Akku leer ist.

Das Notebook weist keine separaten Tasten auf, an denen die Lautstärke verändert werden könnte. Allerdings findet man auf der Tastatur die doppelt belegten Pfeiltasten. Drückt man die „Fn“-Taste und gleichzeitig die „nach-oben-Taste“, so wird die Lautstärke erhöht. Die Kombination „Fn“ und die Pfeiltaste nach unten verringert die Lautstärke. Zudem kann man durch das Betätigen des entsprechenden Symbols in der Taskleiste die Lautstärke verändern oder das Notebook stumm schalten.

DIE TASTATUR


Die Tastenanordnung finde ich sehr benutzerfreundlich. Die Tasten liefern jede Menge Schreibkomfort, was auch mit dem perfekten Druckpunkt zusammen hängt.

Besonders gelungen finde ich, dass die Tastenzwischenräume mit 2,5 mm recht großzügig gestaltet sind, was die Anzahl der unfreiwilligen Betätigungen der falschen Tasten minimiert. Außerdem finde ich die Tastengröße optimal. Selbst mit dicken Fingern lässt sich das Notebook gut bedienen.

Weiterhin will ich den Ziffernblock erwähnen, der ja nicht bei jedem Notebook vorhanden ist. Er befindet sich rechts neben der „Haupttastatur“ und er ist sehr gut erreichbar.

Ungewöhnlich fand ich anfangs, dass die „@“-Taste auf der „Q“-Taste liegt. An dem zuvor genutzten Samsung Rechner befand sich diese rechtsseitig auf der Haupttastatur.

Das „multitouchfähige“ Touchpad befindet sich, wie gewohnt, im vorderen Bereich. Mit diesem kann man den Rechner bedienen, ohne eine Maus zu benutzen. Da ich die Bedienung als störend erachte, habe ich mich gegen die dauerhafte Nutzung des Touchpads entschieden und dieses abgeschaltet. Ich finde es lobenswert, dass es auch nach einem Neustart des Rechners ausgeschaltet bleibt. Das ist nicht bei allen Notebooks so.

Im oberen Bereich befinden sich, wie gewohnt, die F-Tasten. Diese sind zum Teil doppelt belegt. Man kann hier beispielsweise das Wlan oder den Lautsprecher sowie das Touchpad abschalten. Zudem lässt sich der Bildschirm ausschalten. Wann und wozu man die zuletzt genannte Funktion braucht, weiß ich jedoch nicht.

Nicht gelungen finde ich den Übergang der „Haupttastatur“ zur linken Pfeiltaste und der der rechten Pfeiltaste zur „0 Einfg“ Taste. Dieser ist nämlich fließend. Und da die Pfeiltasten nicht erhöht sind und sich auch nicht in einer anderen Form abheben, gerät man hier oft auf die falsche Taste.

Die Tastenabstände haben einen weiteren Vorteil: man kann Krümel und Staub problemlos entfernen. Ich tue sie mittels unseres Staubsaugers und dem weichen Bürstenaufsatz. Natürlich darf man den Staubsauger nicht auf höchster Saugstufe betreiben.

DAS DVD-SUPER MULTI DOUBLE LAYER-LAUFWERK


Dieses befindet sich auf der rechten Seite des Notebooks. Das Öffnen des Laufwerks funktioniert auf Knopfdruck, und zwar sehr gut. Es liest alle gängigen Medien, von CD über DVD bis Blu-ray. Zudem brennt es fast alle Medien, mit einer Ausnahme: leider ist im Laufwerk kein Blu-ray-Brenner integriert. Somit muss man hier auf ein separates Gerät zurückgreifen.

DER KARTENLESER…


…befindet sich im linken Bereich der Vorderseite. Dort ist er vom Nutzer sehr gut erreichbar. In dem Slot befindet sich ein Plastikelement, das dem Schutz des Schachts, beispielsweise vor Staub und Dreck, dient. Dieses entfernt man, indem man es hinein drückt und dann los lässt. Es wird somit nach draußen „befördert“. Nun kann die Speicherkarte in den Slot geschoben werden.

Folgende Karten können im Kartenleser verwendet werden:

- Memory Stick

- Memory Stick Pro

- SD

- MMC

- xD Card

Somit kommt das Gerät mit allen gängigen Karten klar. Es kann sowohl SD als auch SDHC Karten lesen, auch wenn „nur“ SD angegeben wurde.

DIE ANSCHLÜSSE / DIE VERBINDUNGEN


Alle Anschlüsse sind gut in das System integriert worden und alle sind gut erreichbar.

Auf der linken Seite des Gerätes findet man folgende Anschlüsse:

- 1 x VGA

- 1 x HDMI

- 1 x USB-2.0-Schnittstelle

- 1 x Line-IN (Mikrofon-Anschluss)

- 1 x Line-Out (Kopfhörer-Anschluss (3,5mm Klinke) )

Rechtsseitig sind folgende Anschlüsse zu finden:

- 1 x USB-2.0

- 1 x USB-3.0

- 1 x Gigabit-Ethernet-Port.

Somit ist der Rechner auf dem aktuellen Stand. Was fehlt, sind Bluetooth und WWAN. Da man Bluetooth aber auch mittels eines Sticks „nachrüsten“ kann, ist das kein Weltuntergang.

Das Notebook hat bereits Wlan an Board (Acer Nplify 802.11 b/g/n).

DIE WEBCAM…


…ist im oberen Rand des Displays zu finden. Sie löst mit 1280 x 1024 Pixeln auf, was recht ordentlich ist. Die Bilder und Videos, die damit gedreht worden sind, sehen gar nicht so verkehrt aus. Lediglich bei Dämmerung oder Dunkelheit finde ich das Bild zu „verrauscht“.

Die Linse hat keine Abdeckung. Im Sinne der Wahrung der Privatsphäre wäre diese aber nötig. Dass es möglich ist, unter Nutzung der Webcam vom außen in die Wohnung oder das Büro zu blicken, ist keine Neuigkeit. Umso wichtiger finde ich, dass endlich von Haus aus ein Schutz angeboten wird, der das verhindert. Ich habe selbst für Schutz gesorgt – mit einem Stück Pflaster. Das ist nicht schön, aber effektiv. ;-)

DER STAND


Das Gerät steht sehr gut. Es ist im hinteren Bereich höher als im vorderen, was zu einer guten Bedienbarkeit führt.

Das Wegrutschen des Gerätes verhindern 5 Gummipuffer. Ist der Akku integriert, so werden nur 3 davon aktiv genutzt. Ansonsten eben alle 5. Egal ob mit oder ohne Akku – der Rechner steht sehr gut und stabil.

Den unter dem Rechner befindlichen Lüftungsschlitz erreicht genügend Luft. Dafür sorgen die Länge der Anti-Rutsch-Gummipuffer sowie die keilförmige Lage des Notebooks im Akkubetrieb.

DER AKKU UND DAS LADEGERÄT


In diesem Gerät arbeitet ein wechselbarer 9-Zellen Lithium Ionen Akku. Dieser wiegt ca. 520 Gramm. Es handelt sich also um alles andere als ein Leichtgewicht.

Der Akku ist sehr gut verarbeitet und er ist, selbst nach mehr als 1 Jahr der regelmäßigen Akkubetriebs, recht ausdauernd. Die Leistung bracht nur geringfügig ein. Das finde ich lobenswert. Der Akku des zuvor genutzten Siemens-Notebooks war nach knapp 6 Monaten kaum noch zu gebrauchen.

Direkt nach dem Kauf, als der Akku noch frisch war, lud ich ihn komplett auf, leerte ihn, lud ihn auf usw. Das tat ich einige Male. Mittlerweile lade ich ihn auch auf, wenn er nicht kurz vor der absoluten Leere steht. Das kann man theoretisch auch von Anfang an tun, da der Akku ja keinen Memory-Effekt hat. Dennoch meine ich, dass ihm Pflege gut tut. Da ich keinen direkten Vergleich habe, kann ich nur erahnen, dass der Akku länger leistungsfähig sein wird.

Der Akku des zuvor genutzten Siemens-Notebooks war alles andere als ausdauernd. Bereits nach wenigen Monaten brach dessen Leistung deutlich ein. Anders der Akku des Acer Aspire 7750G – dieser arbeitet seit nunmehr ca. einem Jahr, bei täglicher Nutzung des Notebooks. Einen deutlichen Leistungseinbruch merke ich ihm bisher nicht an.

Das Ladegerät ist hochwertig und es weist eine sehr gute Verarbeitung auf. Beide Kabel und das dazwischen befindliche Netzteil sind insgesamt etwa 360 cm lang. De Länge erachte ich als ideal.

Der Ladevorgang des leeren Akkus dauert ca. 3 Stunden, was ich als erträglich erachte.

Bei der Nutzung des Rechners liegt die Ausdauer des Akkus, nach nunmehr ca. 1 Jahr, bei etwa 4,5 Stunden.

Den Ladezustand des Akkus erkennt man u.a. an den Kontrolllämpchen, die sich im vorderen linken Bereich des Rechners befinden. Hier erkennt man auch, wann der Ladevorgang beendet ist. Zudem kann man dies aber auch im Display erkennen.

DIE SOFTWARE


Auf dem Rechner war bereits Windows 7 Home Premium vorinstalliert, und zwar in der 64-Bit-Version. Zudem gab es Microsoft Office Starter 2010, Norton Backup und die McAfee Internet Security 2009 (60 Tage Updates).

Was ich vermisse, ist eine System-Wiederherstellungs-Disc. Diese hat sich Acer gespart. Mit Hilfe der Software kann und sollte aber auch eine erstellt werden. Aus Sicherheitsgründen habe ich das getan.

Das Betriebssystem läuft stabil. Die Zusatzsoftware nutzte ich, bis auf die Recovery-Funktion, bisher nicht.

Schade finde ich, dass hier Office nicht in der Vollversion zur Verfügung steht. Das scheint heute kein Standard mehr zu sein und muss daher für viel Geld nachgekauft werden. Wenigstens war das „Office Starter“ dabei.

DER STROMVERBRAUCH


Der Li-Ion-Akku mit 9000mAh liefert genügend Energie, um das Gerät einige Stunden abseits von Steckdosen betreiben zu können. Wenn man mit dem Gerät, das man nicht in der vollen Helligkeitsstufe betreibt, im Web unterwegs ist, sind es etwa 5 Stunden. Das finde ich schon okay. Grafisch sehr ansprechende Spiele „schrauben“ der Verbrauch natürlich nach oben, was gleichzeitig die Ausdauer mindert.

Ich habe den Stromverbrauch getestet:

Im Leerlauf, bei leicht gedimmter Display-Beleuchtung, verbraucht das Gerät um die 25 Watt, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Das geht.

Schaut man ein Video in der höchsten Helligkeitsstufe, braucht das Gerät in etwa 65 Watt.

Und beim Surfen im Web, bei leicht gedimmter Displaybeleuchtung, sind es etwas mehr als 25 Watt.

Insgesamt finde ich den Stromverbrauch sehr gut. Am besten ist es jedoch, sowohl für den Geldbeutel (okay, wenn man Berichte schreibt, gleicht sich das etwas aus) als auch für die Umwelt, den Rechner ab und zu mal „aus“ zu lassen.

DIE INNEREN WERTE


Im Rechner arbeitet eine Intel Core i7-2670QM CPU. Diese kommt mit vier Rechenkernen daher. Dank der neuen Sandy-Bridge-Generation wird ein geringerer Stromverbrauch erreicht.

Zwar arbeitet der Chip „nur“ mit 2,2 GHz, doch werden einzelne Rechenkerne, mittels des Turbo Boosts, auf bis zu 3,1 GHz übertaktet. Der Prozessortakt liegt laut 3D Mark 06 übrigens bei 798 MHz.

Der Chip verfügt über einen 6 MB großen L2-Cache. Das reicht mir absolut aus. Beim L2-Cache handelt es sich um einen, zwischen dem Arbeitsspeicher und dem Prozessor liegenden, Pufferspeicher. In diesem werden Daten des Arbeitsspeichers zwischengespeichert. Ist dieser groß genug, werden die Befehle ohne Wartezeit abgearbeitet, da der Prozessor nicht auf den Arbeitsspeicher zugreifen muss.

Durch das sog. „Hyperthreading“ wird erreicht, dass aus den vier Rechenkernen ganze acht „virtuelle“ Kerne werden. Dadurch wird eine höhere Geschwindigkeit erreicht.

Die Grafik liefert eine AMD Radeon 6850M. Diese bietet 1 GByte RAM. Leider hat Acer in diesem Notebook noch den DDR3 RAM verbaut und nicht auf den, schnelleren DDR5-RAM zurückgegriffen.

Das Notebook unterstützt keine Hybrid-Grafik. Hierbei würde die On-Board-Grafik mit der Grafikkarte gemeinsam zum Einsatz kommen. Beide würden sozusagen gekoppelt, wodurch eine bessere Grafikleistung erreicht werden würde. Zudem könnte Energie gespart werden.

Besonderen Wert legte ich auch auf einen großen Arbeitsspeicher, da ich das Notebook ja auch zur Erstellung und Bearbeitung von Full-HD-Videos nutze. Der Arbeitsspeicher kommt mit heftigen 16 GB daher und er ist somit überdurchschnittlich groß. Genau genommen arbeiten im Acer 7750G 4 RAMS zu je 4096 MB (Kingston DDR3 @ 667 MHz).

Es gibt dieses Notebook auch mit internen SSD-Festplatten. Bei diesem Modell ist das nicht der Fall. Hier kommt eine herkömmliche 750-GB-Platte zum Einsatz (WDC WD7500BPKT-00PK4T0). Diese ist groß genug, um jede Menge Daten aufzunehmen.

Ich habe die Leistung des Gerätes getestet. Der Windows Leistungsindex liegt bei 5,9, was ich als sehr gut erachte. Folgende Komponenten wurden wie folgt bewertet:

Prozessor (Berechnungen pro Sekunde): 7,4

Arbeitsspeicher (Speichervorgänge pro Sekunde: 7,6

Grafik (Desktopleistung für Windows Aero): 6,9

Grafik (3D-Business- und Gaming-Grafikleistung): 6,9

Primäre Festplatte (Datentransferrate): 5,9

Ein weiteres Ergebnis lieferte „3D Mark 06“, was heutzutage wohl eher 3D Euro 06 heißen müsste. *lach* Die Resultate des Tests lauten wie folgt:

- 3DMark Score: 9891 3DMarks

- CPU Score: 3942

- HDR/SM3.0 Score: 4293

- CPU Score: 3942

Ein 3D Mark Score von knapp unter 10000 ist meines Erachtens völlig okay. Auch die anderen Werte sind nicht sooo schlecht. ;-) Wieso habe ich diesen Test gemacht? Damit ihr einen Vergleich habt. So kann sich jeder ein genaueres Bild vom Rechner und seiner Leistung machen.

DAS FAZIT


Insgesamt ist zu sagen, dass mich dieses Gerät absolut überzeugt. Sowohl die verwendeten Materialien als auch die Verarbeitung des Rechners sind tadellos. Das Gerät wirkt hochwertig. Idealer Weise wurden der Großteil der Oberflächen aus geriffelter, stumpfer Plastik gefertigt. Das hat den Vorteil, dass das Gerät kaum kratzeranfällig ist und dass man zudem keine Fingerabdrücke sieht (es sei denn, die Polizei will das so). ;-)

Die Kamera ist in das Gehäuse eingebaut worden und sie funktioniert tadellos. Das Bild und der Ton sind ebenfalls überzeugend.

Die Bedienung des Gerätes ist eine Wohltat. Dank der großen Tastenzwischenräume schreibt man mit der Tastatur sehr gut und „treffsicher“. Einzig die Pfeiltasten sind nicht ideal positioniert, sodass es ab und zu zum „Vertippen“ kommt.

Die Reinigung des Acer 7750G ist einfach. Krümel, Haare und Staub lassen sich dank der Zwischenräume bequem entfernen (z.B. durch das Heraussaugen). Das Gehäuse kann abgewischt werden.

Das Display spiegelt mir etwas zu stark, weshalb ich das Notebook für den Außeneinsatz eher als ungeeignet erachte. Gleiches gilt für die Arbeit mit einer Lichtquelle im Hintergrund.

Der Akku ist ausdauernd und er hat nach mehr als 1 Jahr noch nicht merklich an Leistung verloren (trotz des täglichen Akkubetriebs des Rechners und des anschließenden, kompletten Aufladens).

Die Lüfterlautstärke war anfangs eine Wohltat. Mittlerweile wurde der Lüfter lauter, dennoch finde ich die Lautstärke erträglich. Auch bei grafischen Höchstleistungen ist sie okay.

Wer die Widergabe eines Mediums in Full HD benötigt, muss auf einen Fernseher zurückgreifen, der dies leistet. Das Display dieses Notebooks tut es nicht. Hier kommt die HDMI-Buchse gelegen, mit der man den Rechner an den Fernseher anschließen kann. Das interne Blu-ray-Laufwerk nimmt das entsprechende Medium auf. Leider ist kein Blu-ray-Brenner integriert.

Insgesamt bewerte ich dieses Gerät mit 4 Sternen. Abzug gab es aufgrund des spiegelnden Displays und der nicht ideal positionierten Pfeiltasten.


Der Bericht erscheint auch auf einer anderen Plattform.

27 Bewertungen, 10 Kommentare

  • FunnyMona26

    11.06.2014, 16:18 Uhr von FunnyMona26
    Bewertung: sehr hilfreich

    Grüße, Mona :) Freue mich über Gegenlesungen!

  • Bina3000

    03.06.2014, 15:15 Uhr von Bina3000
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße, Bina :)

  • monagirl

    04.04.2013, 13:09 Uhr von monagirl
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gruß Mona

  • uhlig_simone@t-online.de

    04.04.2013, 10:14 Uhr von uhlig_simone@t-online.de
    Bewertung: sehr hilfreich

    GLG Simone

  • knuddelfire

    04.04.2013, 09:32 Uhr von knuddelfire
    Bewertung: besonders wertvoll

    schöne Grüße

  • bella.17@live.de

    04.04.2013, 08:55 Uhr von bella.17@live.de
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße Annabelle.

  • mausi1972

    04.04.2013, 07:57 Uhr von mausi1972
    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele Grüße Marion

  • katjafranke

    03.04.2013, 23:36 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Einen lieben Gruß KATJA

  • Lale

    03.04.2013, 23:15 Uhr von Lale
    Bewertung: besonders wertvoll

    Allerbesten Gruß *~*

  • sammelmeilen

    03.04.2013, 21:43 Uhr von sammelmeilen
    Bewertung: besonders wertvoll

    bw & lg Antje