Hangover 2 (Blu-ray) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2012
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von atrachte
Katerstimmung
Pro:
sb
Kontra:
sb
Empfehlung:
Ja
„Hangover“ war zweifellos eine der großen Überraschungen der letzten Jahre. Von Kinogängern und Kritikern gleichermaßen gelobt, schaffte es die Komödie, an deren wirklichen Erfolg vor Release kaum jemand geglaubt hatte, Weltweit über 400 Millionen US-Dollar einzuspielen – bei einem Budget von gerade einmal 35 Millionen. Das diesem immensen Erfolg, der die Beteiligten zu Stars und mittlerweile gefragten Namen in Hollywood machte, ein zweiter Teil folgen musste, war reine Formsache. Zwei Jahre nach dem ersten Teil schickt sich Regisseur Todd Phillips („Stichtag“, „Der Date Profi“) also an den nächsten potentiellen Kracher abzuliefern. Und, wie das in Hollywood nun einmal so ist, soll nun alles eine Spur größer, gewaltiger und teurer sein. Das Ergebnis wird jedoch nicht jeden zufrieden stellen.
Denn Phillips bzw. das verantwortliche Studio Warner Bros. begeht einen Fehler, den zu viele (profitorientierte) Filmemacher aus den Vereinigten Staaten machen: sie kopieren die zuvor funktionierende Formel und hoffen, das sie ein zweites Mal zum gewünschten Erfolg führt. Oder das einfach genügend Leute erst nach Bezahlung der Eintrittskarte merken, dass sie den gleichen Film noch einmal aufgetischt bekommen und nicht allzu sauer darüber sind. So findet im Kreise des „Wolfsrudels“ erneut eine Hochzeit statt - diesmal wollen sich Stu (Ed Helms) und seine Freundin Lauren (Jamie Chung) trauen - man reist daher gemeinsam nach Thailand, macht Party und wacht am nächsten Morgen in einem heruntergekommenen Hotelzimmer samt Filmriss und, im Falle von Stu, Mike Tyson Gedächtnis-Gesichtstattoo auf. Ganz so dramatisch öde, wie dies nun klingen mag, ist das Ergebnis aber nicht. Denn auch wenn Handlung, wie Gags im Prinzip 1:1 übernommen wurden, mit dem Unterschied, das nun alles noch eine Spur überzogener ist, so sorgt „Hangover 2“ doch noch immer für einige gute - wenn auch weniger als im Vorgänger aufkommende - Lacher. Dabei profitiert der Film insbesondere von seinem neuen Handlungsort Bangkok, dessen schräge Eigenarten (Ladyboys, Drogen dealende Affen usw.) und allgemein exotischer Flair sehr gut in das Filmgeschehen eingespeist wurden und nicht zuletzt Dank der phasenweise großartigen Kameraarbeit phänomenale Schauwerte liefert, die definitiv eine Spur besser rüberkommen als beim in Las Vegas spielenden Vorgänger.
Eine weitere Stärke des Filmes ist, dass Phillips so gut wie keinen Moment zum verschnaufen nutzt, sondern immer in einem temporeichen Leerlauf verweilt. Dadurch bleibt „Hangover 2“ äußerst kurzweilig, was im Anbetracht der Tatsache, das es dem Film an jeglicher Originalität fehlt, über die Schwächen gnädig hin wegschauen lässt, da man für sein Geld definitiv gut unterhalten wird. Auch die Darsteller tragen ihren Teil zum erneuten gelingen der Sache bei, wobei einmal mehr der großartige Zach Galifianakis („Stichtag“, „Dinner für Spinner“) als psychisch labiler Alan brilliert und aus so gut wie jeder Satzzeile einen sicheren Lacher raus kitzelt. Vollkommen zurecht hat Nebendarsteller Ken Jeong („Beilight – Bis(s) zum Abendbrot“, „Vorbilder ?!“) diesmal ein wenig mehr Lernwandpräsenz zugesprochen bekommen und darf sich einmal mehr als leicht tuntiger und um keinen Gag verlegenen Gangster Chow zum geheimen Star des Filmes mausern. Auch Ed Helms („The Office“, „Evan Allmächtig“) legt einen Gang zu, während Bradley Cooper („Das A-Team – Der Film“, „Ohne Limit“) einmal mehr seinen Charme spielen lässt und somit wohl zum einzigen wirklichen Grund für Frauen wird, sich den Film gerne anzusehen. Enttäuschend ist hingegen der Auftritt von Paul Giamatti („Das Mädchen aus dem Wasser“, „Shoot ’Em Up“), welcher sich ziemlich lustlos seine Gage als Gangster einspielt. Auch der erneute Cameo von Mike Tyson ist nicht ganz so genial, wie erhofft, aber zaubert zumindest ein schmunzeln aufs Gesicht.
„Hangover 2“ macht nichts wirklich neu, sondern spult das altbekannte Programm ab. Das ist weder sonderlich innovativ, noch kommt der Film jemals an die Qualität des Vorgänger heran. Sehr viel schlechter ist die Fortsetzung des Überraschungshits aber auch nicht geworden, auch wenn man sich hier und da doch ein bisschen mehr hätte erhoffen dürfen.Für laue Sommerabende bietet der Film jedoch das perfekte Abschaltungsprogramm vom anstrengenden Tag.
Originaltitel: The Hangover Part II (USA, 2011)
Laufzeit: ca. 102 Minuten
FSK: Ab 12 Jahren
Regie: Todd Phillips
Darsteller: Bradley Cooper (Phil Wenneck), Ed Helms (Stu Price Stu Price), Zach Galifianakis (Alan Garner), Justin Bartha (Doug), Ken Jeong (Mr. Chow), Paul Giamatti (Kingsley), Jamie Chung (Lauren)...
6/10
Denn Phillips bzw. das verantwortliche Studio Warner Bros. begeht einen Fehler, den zu viele (profitorientierte) Filmemacher aus den Vereinigten Staaten machen: sie kopieren die zuvor funktionierende Formel und hoffen, das sie ein zweites Mal zum gewünschten Erfolg führt. Oder das einfach genügend Leute erst nach Bezahlung der Eintrittskarte merken, dass sie den gleichen Film noch einmal aufgetischt bekommen und nicht allzu sauer darüber sind. So findet im Kreise des „Wolfsrudels“ erneut eine Hochzeit statt - diesmal wollen sich Stu (Ed Helms) und seine Freundin Lauren (Jamie Chung) trauen - man reist daher gemeinsam nach Thailand, macht Party und wacht am nächsten Morgen in einem heruntergekommenen Hotelzimmer samt Filmriss und, im Falle von Stu, Mike Tyson Gedächtnis-Gesichtstattoo auf. Ganz so dramatisch öde, wie dies nun klingen mag, ist das Ergebnis aber nicht. Denn auch wenn Handlung, wie Gags im Prinzip 1:1 übernommen wurden, mit dem Unterschied, das nun alles noch eine Spur überzogener ist, so sorgt „Hangover 2“ doch noch immer für einige gute - wenn auch weniger als im Vorgänger aufkommende - Lacher. Dabei profitiert der Film insbesondere von seinem neuen Handlungsort Bangkok, dessen schräge Eigenarten (Ladyboys, Drogen dealende Affen usw.) und allgemein exotischer Flair sehr gut in das Filmgeschehen eingespeist wurden und nicht zuletzt Dank der phasenweise großartigen Kameraarbeit phänomenale Schauwerte liefert, die definitiv eine Spur besser rüberkommen als beim in Las Vegas spielenden Vorgänger.
Eine weitere Stärke des Filmes ist, dass Phillips so gut wie keinen Moment zum verschnaufen nutzt, sondern immer in einem temporeichen Leerlauf verweilt. Dadurch bleibt „Hangover 2“ äußerst kurzweilig, was im Anbetracht der Tatsache, das es dem Film an jeglicher Originalität fehlt, über die Schwächen gnädig hin wegschauen lässt, da man für sein Geld definitiv gut unterhalten wird. Auch die Darsteller tragen ihren Teil zum erneuten gelingen der Sache bei, wobei einmal mehr der großartige Zach Galifianakis („Stichtag“, „Dinner für Spinner“) als psychisch labiler Alan brilliert und aus so gut wie jeder Satzzeile einen sicheren Lacher raus kitzelt. Vollkommen zurecht hat Nebendarsteller Ken Jeong („Beilight – Bis(s) zum Abendbrot“, „Vorbilder ?!“) diesmal ein wenig mehr Lernwandpräsenz zugesprochen bekommen und darf sich einmal mehr als leicht tuntiger und um keinen Gag verlegenen Gangster Chow zum geheimen Star des Filmes mausern. Auch Ed Helms („The Office“, „Evan Allmächtig“) legt einen Gang zu, während Bradley Cooper („Das A-Team – Der Film“, „Ohne Limit“) einmal mehr seinen Charme spielen lässt und somit wohl zum einzigen wirklichen Grund für Frauen wird, sich den Film gerne anzusehen. Enttäuschend ist hingegen der Auftritt von Paul Giamatti („Das Mädchen aus dem Wasser“, „Shoot ’Em Up“), welcher sich ziemlich lustlos seine Gage als Gangster einspielt. Auch der erneute Cameo von Mike Tyson ist nicht ganz so genial, wie erhofft, aber zaubert zumindest ein schmunzeln aufs Gesicht.
„Hangover 2“ macht nichts wirklich neu, sondern spult das altbekannte Programm ab. Das ist weder sonderlich innovativ, noch kommt der Film jemals an die Qualität des Vorgänger heran. Sehr viel schlechter ist die Fortsetzung des Überraschungshits aber auch nicht geworden, auch wenn man sich hier und da doch ein bisschen mehr hätte erhoffen dürfen.Für laue Sommerabende bietet der Film jedoch das perfekte Abschaltungsprogramm vom anstrengenden Tag.
Originaltitel: The Hangover Part II (USA, 2011)
Laufzeit: ca. 102 Minuten
FSK: Ab 12 Jahren
Regie: Todd Phillips
Darsteller: Bradley Cooper (Phil Wenneck), Ed Helms (Stu Price Stu Price), Zach Galifianakis (Alan Garner), Justin Bartha (Doug), Ken Jeong (Mr. Chow), Paul Giamatti (Kingsley), Jamie Chung (Lauren)...
6/10
37 Bewertungen, 6 Kommentare
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17.05.2012, 13:12 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichsehr gut geschrieben
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10.05.2012, 12:29 Uhr von pidimaus2
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht lg pidimaus
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08.05.2012, 19:47 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^petra
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08.05.2012, 15:09 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich und liebe grüße Sarah
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08.05.2012, 14:37 Uhr von Jack100
Bewertung: sehr hilfreichWürde mich über Gegenlesung freuen. Gruß
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08.05.2012, 11:04 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichEinen lieben Gruß von der KATJA
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