Sex on the Beach (DVD) Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Action:  durchschnittlich
  • Anspruch:  wenig anspruchsvoll
  • Romantik:  durchschnittlich
  • Humor:  sehr humorvoll
  • Spannung:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von atrachte

The Inbetweeners on vacation

3
  • Action:  wenig
  • Anspruch:  anspruchslos
  • Romantik:  niedrig
  • Humor:  sehr humorvoll
  • Spannung:  langweilig
  • Altersgruppe:  ab 12 Jahren
  • Meinung bezieht sich auf:  andere Version

Pro:

sb

Kontra:

sb

Empfehlung:

Ja

Endlich ist die öde Schulzeit vorbei, Zeit die neue Freiheit und den nächsten Schritt ins Erwachsenenleben zu feiern. Was bietet sich da besser an, als die kalte Heimat zu verlassen und sich auf ins warme Ferienparadies Kreta zu machen? Ein erholsamer Urlaub unter Freunden ist jedoch nicht gerade das Ziel der vier Abiturienten Will (Simon Bird), Jay (James Buckley), Neil (Blake Harrison) und Simon (Joe Thomas), vielmehr haben es die Jungs aus einer kleinen englischen Vorstadt darauf abgesehen zwei Wochen lang möglichst viel billigen Alkohol die Kehle runter laufen zu lassen und bei möglichst vielen Frauen zu landen. In der Heimat zählt man schließlich nicht gerade zu den begehrtesten Junggesellen, doch im Party-Urlaub – so erhoffen es sich die vier Freund zumindest – sind die Karten anders gemischt. Auf der sonnigen Insel Kreta angekommen, sieht es für die selbst ernannte „Pussay Patrol“ jedoch nicht allzu rosig aus, bis man auf vier Mädels trifft, die gar nicht mal so abgeneigt zu sein scheinen vom hühnerbrüstigen Jungsquartett...
In seiner Heimat war „Sex on the Beach“ ein enormer Erfolg und darf sich mittlerweile gar mit dem Titel der kommerziell erfolgreichsten Komödie des Vereinigten Königreiches brüsten. Dies mag manch deutschen Kinogänger verwundern, jedoch sei festzuhalten, dass der Film in Großbritannien eine längere Vorgeschichte hat, ist er schließlich doch ein Spin-Off zu der in England ebenfalls sehr populären Serie „The Inbetweeners“, welche hierzulande aber nur die wenigsten kennen dürften. Die Abstinenz einer gewissen Vorkenntnis bezüglich des Stoffes und seiner Charaktere ist aber nicht wirklich dramatisch, schließlich handelt es sich bei „Sex on the Beach“ um kein den Intellekt sonderlich beanspruchendes Machwerk, sondern um einen sich konsequent unter der Gürtellinie bewegenden, stets mit pubertärem Fick-, Furz- und Kotzhumor ausgestatteten Streifen, der zu keiner Sekunde auch nur den Hauch von Scham verspürt.

Was man von einem Film mit dem Titel „Sex on the Beach“ geboten bekommt, sollte man bereits im Voraus wissen, wer – zumindest gelegentlich – mit primitivem Trash-Humor a la „Ballermann 6“ (1997) etwas anfangen kann, der wird mit dem vorliegenden Fest an Geschmacklosigkeiten seinen Spaß haben. Denn egal ob die Jungs mit abgedroschenen Tanzkünsten das andere Geschlecht auf sich aufmerksam machen wollen, sich bei gewöhnungsbedürftigen Masturbationstechniken erwischen lassen oder vollkommen besoffen durch die nächtlichen Partyhochburgen torkeln: zu lachen hat man irgendwie immer etwas. Das liegt auch daran, das einem die Charaktere nicht vollkommen unsympathisch erscheinen. Das der Film logischerweise auf allzu viel Tiefgang verzichtet, sollte nicht überraschen. Letztlich ist dies gar ein großer Vorteil des Filmes, schließlich scheitern viele Filme dieser Art auch daran, das sie sich dann doch zu ernst nehmen und versuchen mit dramaturgischen Zwischentönen ein bisschen Ernst ins Geschehen zu boxen. Dies ist im vorliegenden Fall nicht so, weshalb „Sex on the Beach“ ein durchweg hohes Tempo aufweist, ohne jemals in die Langeweile zu verfallen.
„Sex on the Beach“ ist eine durchaus sympathische Teenie-Klamotte, welche zwar ohne wirkliche Innovationen aufwartet, das alt bekannte Programm aber unterhaltsam abspult, ohne wirklich jemandem weh zu tun. Insofern wird der Film gewiss sein Publikum finden. Warum der Verleih einen solchen Film jedoch in den kalten Winter ins Kino schickt, statt zur wärmeren Jahreszeit, das ist mir ein Rätsel.

Daten zum Film:
Originaltitel: The Inbetweeners Movie (UK, 2011)
Laufzeit: ca. 97 Minuten
FSK: Ab 16 Jahren
Regie: Ben Palmer
Darsteller: Simon Bird (Will MacKenzie), James Buckley (Jay Cartwright), Blake Harrison (Neil Sutherland), Joe Thomas (Simon Cooper), Laura Haddock (Alison), Emily Head (Carli D'Amato)...
6/10

36 Bewertungen, 7 Kommentare

  • Clarinetta2

    17.05.2012, 13:09 Uhr von Clarinetta2
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr gut vorgestellt

  • mima007

    10.05.2012, 12:24 Uhr von mima007
    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele gruesse, mima007

  • anonym

    10.05.2012, 11:41 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Prima vorgestellt. Würde mich freuen, wenn du auch bei mir mal wieder vorbei schaust - GLG

  • pidimaus2

    10.05.2012, 11:07 Uhr von pidimaus2
    Bewertung: sehr hilfreich

    Guter Bericht lg pidimaus

  • morla

    10.05.2012, 00:32 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg. ^^^^^^^^^^^^^^petra

  • anonym

    09.05.2012, 21:26 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH und einen Gruß aus dem Schbg.- Land

  • DIREKT4000

    09.05.2012, 21:06 Uhr von DIREKT4000
    Bewertung: sehr hilfreich

    Beste Grüße DIREKT4000