Am Hofe der Löwin (Taschenbuch) / Beate Sauer Testbericht
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Erfahrungsbericht von margy
am hofe der löwin
Pro:
siehe bericht
Kontra:
siehe ebricht
Empfehlung:
Nein
Zum Buch:
Das 448seitige Taschenbuch erschien im Goldmann Verlag am 18. Juli 2011. Unter der ISBN 978-3442468263 kostet es 9,99 €.
Buchumschlag:
Vor einem mit einem Balken getrennten Fenster mit rundem Bogen sitzt eine junge Frau in einem dunklen Raum. Der Blick aus dem Fenster zeigt saftiggrüne schön geschwungene Hügel.
Autorin:
Beate Sauer wurde 1966 in Aschaffenburg geboren. Sie studierte Philosophie und katholische Theologie in Würzburg und Frankfurt am Main. Sie lebt und arbeitet als freie Autorin in Bonn.
Klappentext:
Eine junge Frau zwischen Liebe und Loyalität – in einer der farbenprächtigsten Epochen Südenglands
Südengland, 1127: Die junge Aline flieht vor ihrem grausamen Dienstherrn in den Wald. Dessen Knechte spüren sie bald wieder auf, doch bevor Aline zurückgebracht und schwer bestraft werden kann, wird sie von einer adeligen Dame gerettet: Matilda, Tochter und Thronerbin des englischen Königs Henry I. Aline bleibt fortan an Matildas Seite, zuerst als loyale Dienerin, dann auch als Vertraute. Am Königshof lernt sie den jungen Ethan kennen, und die beiden verlieben sich ineinander. Doch Ethan gehört zum Gefolge von Matildas Rivalen um den Thron, und bald wird das Paar auseinandergerissen in den Wirren eines grausamen Bürgerkrieges ...
Inhalt aus dem Innenteil des Buches:
Südengland, 1127: Die Leibeigene Aline flieht vor ihrem grausamen Herrn in den Wald. Seinen Knechten gelingt es bald, sie aufzuspüren. Doch eine hochadelige Dame, die mit ihrem Gefolge auf der Jagd ist, rettet Aline. Bei der Dame handelt es sich um Matilda, verwitwete deutsche Kaiserin, ehemalige Gattin Kaiser Heinrichs V., Tochter und Thronerbin des englischen Königs Henry I.
Aline erhält einen Platz als persönliche Dienerin Matildas in deren Gefolge und gewöhnt sich schnell ein am Hofe der Löwin. Wie alle anderen Dienstboten hat auch sie unter dem Jähzorn Matildas zu leiden, doch allmählich beginnt ihre stolze Herrin sie zu schätzen. Bald wird Aline ihr zur Vertrauten, die Einzige, die um das Geheimnis Matildas unglücklicher Liebe weiß.
Derweil lernt Aline bei einer Feierlichkeit zu Ehren Matildas den jungen Knappen Ethan kennen und lieben. Doch Ethan gehört dem Gefolge von Stephen an, Matildas Vetter und ihr Rivale um den Thron von England. Und während Aline und Ethan einander immer näher kommen, bricht zwischen Matilda und Stephen ein Bürgerkrieg aus. Die beiden LIebenden werden auseinandergerissen, denn weder Aline noch Ethan wollen ihre jeweiligen Herren verraten. Doch Aline kann ihre große Liebe nicht vergessen, und während um sie herum die Kämpfe toben, trifft sie eine gefährliche Entscheidung...
Weiter Bücher der Autorin:
Die Buchmalerin
Der Stern der Theophanu
Leseprobe aus dem Kapitel 1:
Sie befand sich wieder auf dem Gehöft ihrer Eltern. Kleine weiße Wolken zogen über den Sommerhimmel. Unter dem Apfelbaum summten die Bienen um ihre Körbe aus Stroh, und der süße Geruch von Lavendel, Johanniskraut und Eberraute, die zwischen den Gemüsebeeten wuchsen, erfüllte die Luft. Die Fensterläden des niedrigen, gekalkten Wohnhauses standen offen. Von dort war jetzt die helle Stimme ihres kleinen Bruders Haimo zu hören. Ihre Mutter antwortete etwas und lachte dabei.
Ein warmes Glücksgefühl breitete sich wie Sonnenstrahlen in ihr aus. Ja, sie war zu Hause. Der Weizen auf dem Feld jenseits des Weizenzauns war goldgelb und reif. In den nächsten Tagen würde der Vater die Ähren mit der Sichel schneiden, und sie und ihre liebe Mutter würden auf den stoppeligen Furchen hinter ihm her gehen und das Korn zu Garben binden.
Eine Wolke verdeckte die Sonne. Der plötzliche Schatten ließ sie frösteln. In den Duft der Kräuter mischte sich der Gestank von kaltem Rauch und verbranntem Kohl.
Schreibstil:
melodisch, kraft- und klangvoll, bestimmt, lebendige Darstellungen, detaillierte Beschreibungen, teilweise interessant, eingebaute Gegensätze, teilweise flach, zuviele Andichtungen und Fiktives, eher flache Personenbeschreibung
Meinung:
Im Jahre 1127 sterben die Eltern Alines und ihr Bruder zwangsenteignet. Aline selbst wird eine Leibeigene. Ihr Herr, dem sie dienen soll, ist gewalttätig und brutal und geht erbarmungslos mit ihr um. Aline flieht und ihr Herr schickt sein Gefolge aus, um nach ihr zu suchen. Die Männer finden die Frau, spüren sie auf, doch sie können sie nicht mit nach Hause nehmen, denn Matilda, die Frau von Rang, kommt ins Spiel und rettet Aline. Aline wird zu ihrer Leibmagd und begleitet Matilda auf allen ihren Wegen. Sie lernt das Leben am Hofe eines Herrschers kennen, mit dem sie bisher noch nicht vertraut war. Hier lernt sie auch Ethan kennen. Doch die Beziehung gestaltet sich nicht einfach, denn Ethans Herr ist Stephen, der Vetter Matildas. Ein Bürgerkrieg bricht aus , Heinrich I stirbt und Aline und Ethan trennen sich.
In der kommenden Zeit, in der nun kein König mehr das Land regiert, in dieser Anarchie, streiten sich Matilda und Stephen um die Nachfolge des Thrones. Der Kampf dauert insgesamt 19 Jahre. Das ist historisch belegt und genau recherchiert. Keiner der Barone Heinrich I wollte eine Frau als die Machtinhaberin des Thrones sehen. Über die Bestimmungen des Herrschers setzen sie sich hinweg.
Matilda und Stephen sind diejenigen, die sich um die Thronnachfolge streiten und sehr gut und detailliert beschrieben sind. Stephen ist ein Mann, der sich für unwiderstehlich hält und jeder Frau hinterherläuft. Er ist ein Mensch, der niemals Verantwortung für sein Handeln und sein Verhalten trägt und genießt sein Leben in vollen Zügen. Er kostet alles aus.
Matilda ist so beschrieben, das sie ihre Launen nicht im Griff hat, sie ist jähzornig und streitet sich. Trotzdem spürte ich ihr Wohlgefallen und ihre Großzügigkeit gegenüber den Menschen, die sie mochte.
Bei diesen ganzen Beschreibungen rückt Aline eher in den Hintergrund der Geschichte, obwohl sie doch eigentlich im Mittelpunkt des Romanes stehen sollte. Aline ist als eine Person dargestellt, die liebenswert ist, sehr sensibel und mit einem großen Herz und sie kennt sich in der Kräuterkunde aus. Das lernte sie von Matilda.
Aline ist der Charakter dieses Buches, der mit zu unausgereift beschrieben ist. Ihrem Freund Ethan gegenüber wirkt sie bockig und zickig, doch das lässt keine Schlüsse zu, wie sie innerlich gestrickt ist.
Die Schriftstellerin lässt Aline den größten Teil der Geschichte mit ihrer Handlung aus ihrer Sicht erzählen. Dann aber in anderen Kapiteln geht es um den Blickwinkel u nd die Perspektive Ethans. Da Aline an der Seite Matildes steht und Ethan auf der Gegenseite, bekommt die Darstellung mit ihren historischen Fakten ein komplettes Bild der Lage am Hofe Heinrichs.
Die Erzählung empfand ich zu keiner Zeit als langweilig oder langatmig. Es tauchen keine unnötigen Längen auf. Bei dem Wechsel und dem Voranschreiten der einzelnen Kapiteln liegen immer Zeitspannen, die sich um Monate, aber auch um Jahre handeln. Doch es gibt keine Lücken zwischen diesen Zeiten, sondern die Autorin macht sich hier die Mühe, das, was dazwischenliegt, in kurzer Form zusammenzufassen. Die Kapitel wechseln ohne Angaben von einem genauen Datum. Das fehlt hier, denn ich hätte mich besser einfinden und mich orientieren können. So wie es geschrieben ist, irritiert es. Genauigkeit ist hier gefragt.
Matilda ist die Frau in dieser Geschichte, die eine Liebesbeziehung zu ihrem Halbbrunder Robert von Gloucestereingeht. Während des Lesens glaubte ich nicht, dass dies jemals der Fall war. Ich empfand diese Erzählung sehr fiktiv und wusste nicht, ob das jemals wirklich stattgefunden hat. Außerdem hat das keinen besonderen Stellenwert in meinen Augen und hätte genauso gut fehlen können in diesem Roman. Ich empfand das als überflüssig.
Im Nachwort dann im Anhang des Buches schreibt Beate Sauer zu dieser Geschichte, dass sie das erfunden hat. Sie wollte Matilda als einen eigenwilligen Charakter darstellen, so ihre eigenen Worte, doch es ist verrückt. Das hätte sie auch anders schaffen können, nicht gerade mit einem Inzest. Matilda sollte in den Augen der Schriftstellerin eine Frau sein, die sich ihr Leben selbst erschwert.
Viel zuviel, erst einmal der flache Charakter Alines als die Hauptfigur und auch die Geschichte des Inzests erniedrigen die Spannung des Romans und ich empfand ihn nur als mittelmäßig.
Niemand muss dieses Buch gelesen haben. Es gibt wesentlich bessere Romane.
Das 448seitige Taschenbuch erschien im Goldmann Verlag am 18. Juli 2011. Unter der ISBN 978-3442468263 kostet es 9,99 €.
Buchumschlag:
Vor einem mit einem Balken getrennten Fenster mit rundem Bogen sitzt eine junge Frau in einem dunklen Raum. Der Blick aus dem Fenster zeigt saftiggrüne schön geschwungene Hügel.
Autorin:
Beate Sauer wurde 1966 in Aschaffenburg geboren. Sie studierte Philosophie und katholische Theologie in Würzburg und Frankfurt am Main. Sie lebt und arbeitet als freie Autorin in Bonn.
Klappentext:
Eine junge Frau zwischen Liebe und Loyalität – in einer der farbenprächtigsten Epochen Südenglands
Südengland, 1127: Die junge Aline flieht vor ihrem grausamen Dienstherrn in den Wald. Dessen Knechte spüren sie bald wieder auf, doch bevor Aline zurückgebracht und schwer bestraft werden kann, wird sie von einer adeligen Dame gerettet: Matilda, Tochter und Thronerbin des englischen Königs Henry I. Aline bleibt fortan an Matildas Seite, zuerst als loyale Dienerin, dann auch als Vertraute. Am Königshof lernt sie den jungen Ethan kennen, und die beiden verlieben sich ineinander. Doch Ethan gehört zum Gefolge von Matildas Rivalen um den Thron, und bald wird das Paar auseinandergerissen in den Wirren eines grausamen Bürgerkrieges ...
Inhalt aus dem Innenteil des Buches:
Südengland, 1127: Die Leibeigene Aline flieht vor ihrem grausamen Herrn in den Wald. Seinen Knechten gelingt es bald, sie aufzuspüren. Doch eine hochadelige Dame, die mit ihrem Gefolge auf der Jagd ist, rettet Aline. Bei der Dame handelt es sich um Matilda, verwitwete deutsche Kaiserin, ehemalige Gattin Kaiser Heinrichs V., Tochter und Thronerbin des englischen Königs Henry I.
Aline erhält einen Platz als persönliche Dienerin Matildas in deren Gefolge und gewöhnt sich schnell ein am Hofe der Löwin. Wie alle anderen Dienstboten hat auch sie unter dem Jähzorn Matildas zu leiden, doch allmählich beginnt ihre stolze Herrin sie zu schätzen. Bald wird Aline ihr zur Vertrauten, die Einzige, die um das Geheimnis Matildas unglücklicher Liebe weiß.
Derweil lernt Aline bei einer Feierlichkeit zu Ehren Matildas den jungen Knappen Ethan kennen und lieben. Doch Ethan gehört dem Gefolge von Stephen an, Matildas Vetter und ihr Rivale um den Thron von England. Und während Aline und Ethan einander immer näher kommen, bricht zwischen Matilda und Stephen ein Bürgerkrieg aus. Die beiden LIebenden werden auseinandergerissen, denn weder Aline noch Ethan wollen ihre jeweiligen Herren verraten. Doch Aline kann ihre große Liebe nicht vergessen, und während um sie herum die Kämpfe toben, trifft sie eine gefährliche Entscheidung...
Weiter Bücher der Autorin:
Die Buchmalerin
Der Stern der Theophanu
Leseprobe aus dem Kapitel 1:
Sie befand sich wieder auf dem Gehöft ihrer Eltern. Kleine weiße Wolken zogen über den Sommerhimmel. Unter dem Apfelbaum summten die Bienen um ihre Körbe aus Stroh, und der süße Geruch von Lavendel, Johanniskraut und Eberraute, die zwischen den Gemüsebeeten wuchsen, erfüllte die Luft. Die Fensterläden des niedrigen, gekalkten Wohnhauses standen offen. Von dort war jetzt die helle Stimme ihres kleinen Bruders Haimo zu hören. Ihre Mutter antwortete etwas und lachte dabei.
Ein warmes Glücksgefühl breitete sich wie Sonnenstrahlen in ihr aus. Ja, sie war zu Hause. Der Weizen auf dem Feld jenseits des Weizenzauns war goldgelb und reif. In den nächsten Tagen würde der Vater die Ähren mit der Sichel schneiden, und sie und ihre liebe Mutter würden auf den stoppeligen Furchen hinter ihm her gehen und das Korn zu Garben binden.
Eine Wolke verdeckte die Sonne. Der plötzliche Schatten ließ sie frösteln. In den Duft der Kräuter mischte sich der Gestank von kaltem Rauch und verbranntem Kohl.
Schreibstil:
melodisch, kraft- und klangvoll, bestimmt, lebendige Darstellungen, detaillierte Beschreibungen, teilweise interessant, eingebaute Gegensätze, teilweise flach, zuviele Andichtungen und Fiktives, eher flache Personenbeschreibung
Meinung:
Im Jahre 1127 sterben die Eltern Alines und ihr Bruder zwangsenteignet. Aline selbst wird eine Leibeigene. Ihr Herr, dem sie dienen soll, ist gewalttätig und brutal und geht erbarmungslos mit ihr um. Aline flieht und ihr Herr schickt sein Gefolge aus, um nach ihr zu suchen. Die Männer finden die Frau, spüren sie auf, doch sie können sie nicht mit nach Hause nehmen, denn Matilda, die Frau von Rang, kommt ins Spiel und rettet Aline. Aline wird zu ihrer Leibmagd und begleitet Matilda auf allen ihren Wegen. Sie lernt das Leben am Hofe eines Herrschers kennen, mit dem sie bisher noch nicht vertraut war. Hier lernt sie auch Ethan kennen. Doch die Beziehung gestaltet sich nicht einfach, denn Ethans Herr ist Stephen, der Vetter Matildas. Ein Bürgerkrieg bricht aus , Heinrich I stirbt und Aline und Ethan trennen sich.
In der kommenden Zeit, in der nun kein König mehr das Land regiert, in dieser Anarchie, streiten sich Matilda und Stephen um die Nachfolge des Thrones. Der Kampf dauert insgesamt 19 Jahre. Das ist historisch belegt und genau recherchiert. Keiner der Barone Heinrich I wollte eine Frau als die Machtinhaberin des Thrones sehen. Über die Bestimmungen des Herrschers setzen sie sich hinweg.
Matilda und Stephen sind diejenigen, die sich um die Thronnachfolge streiten und sehr gut und detailliert beschrieben sind. Stephen ist ein Mann, der sich für unwiderstehlich hält und jeder Frau hinterherläuft. Er ist ein Mensch, der niemals Verantwortung für sein Handeln und sein Verhalten trägt und genießt sein Leben in vollen Zügen. Er kostet alles aus.
Matilda ist so beschrieben, das sie ihre Launen nicht im Griff hat, sie ist jähzornig und streitet sich. Trotzdem spürte ich ihr Wohlgefallen und ihre Großzügigkeit gegenüber den Menschen, die sie mochte.
Bei diesen ganzen Beschreibungen rückt Aline eher in den Hintergrund der Geschichte, obwohl sie doch eigentlich im Mittelpunkt des Romanes stehen sollte. Aline ist als eine Person dargestellt, die liebenswert ist, sehr sensibel und mit einem großen Herz und sie kennt sich in der Kräuterkunde aus. Das lernte sie von Matilda.
Aline ist der Charakter dieses Buches, der mit zu unausgereift beschrieben ist. Ihrem Freund Ethan gegenüber wirkt sie bockig und zickig, doch das lässt keine Schlüsse zu, wie sie innerlich gestrickt ist.
Die Schriftstellerin lässt Aline den größten Teil der Geschichte mit ihrer Handlung aus ihrer Sicht erzählen. Dann aber in anderen Kapiteln geht es um den Blickwinkel u nd die Perspektive Ethans. Da Aline an der Seite Matildes steht und Ethan auf der Gegenseite, bekommt die Darstellung mit ihren historischen Fakten ein komplettes Bild der Lage am Hofe Heinrichs.
Die Erzählung empfand ich zu keiner Zeit als langweilig oder langatmig. Es tauchen keine unnötigen Längen auf. Bei dem Wechsel und dem Voranschreiten der einzelnen Kapiteln liegen immer Zeitspannen, die sich um Monate, aber auch um Jahre handeln. Doch es gibt keine Lücken zwischen diesen Zeiten, sondern die Autorin macht sich hier die Mühe, das, was dazwischenliegt, in kurzer Form zusammenzufassen. Die Kapitel wechseln ohne Angaben von einem genauen Datum. Das fehlt hier, denn ich hätte mich besser einfinden und mich orientieren können. So wie es geschrieben ist, irritiert es. Genauigkeit ist hier gefragt.
Matilda ist die Frau in dieser Geschichte, die eine Liebesbeziehung zu ihrem Halbbrunder Robert von Gloucestereingeht. Während des Lesens glaubte ich nicht, dass dies jemals der Fall war. Ich empfand diese Erzählung sehr fiktiv und wusste nicht, ob das jemals wirklich stattgefunden hat. Außerdem hat das keinen besonderen Stellenwert in meinen Augen und hätte genauso gut fehlen können in diesem Roman. Ich empfand das als überflüssig.
Im Nachwort dann im Anhang des Buches schreibt Beate Sauer zu dieser Geschichte, dass sie das erfunden hat. Sie wollte Matilda als einen eigenwilligen Charakter darstellen, so ihre eigenen Worte, doch es ist verrückt. Das hätte sie auch anders schaffen können, nicht gerade mit einem Inzest. Matilda sollte in den Augen der Schriftstellerin eine Frau sein, die sich ihr Leben selbst erschwert.
Viel zuviel, erst einmal der flache Charakter Alines als die Hauptfigur und auch die Geschichte des Inzests erniedrigen die Spannung des Romans und ich empfand ihn nur als mittelmäßig.
Niemand muss dieses Buch gelesen haben. Es gibt wesentlich bessere Romane.
24 Bewertungen, 4 Kommentare
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26.08.2012, 20:07 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichschönen sonntag noch lg. petra
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26.08.2012, 13:49 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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26.08.2012, 13:47 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichViele liebe Grüße von KATJA
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26.08.2012, 12:48 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichWünsche einen erholsamen Sonntag
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