Ewig Dein (gebundene Ausgabe) / Daniel Glattauer Testbericht

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Erfahrungsbericht von LilithIbi
„Er zwingt dich jedenfalls dazu, dich mit ihm zu beschäftigen.“
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Nachdem ich seinerzeit von „Gut gegen Nordwind“ sowie „Alle sieben Wellen“ angetan war, fieberte ich nach einer gelesenen Rezension Daniel Glattausers 206seitigem Roman
===“Ewig Dein“=== entgegen. Statt erneut auf rundherum-Romantik zu setzten, sollte es hier um die Kehrseite der Liebe gehen: darum, was in und um jemanden geschieht, wenn der andere nicht nur „mehr liebt“ sondern weitaus mehr Nähe sucht, verlangt, einfordert.
Genau jene Thematik fesselt mich allzu oft, so dass ich bereits bei der Lektüre des wohlgewählten Klappentextes – wenngleich möglicherweise aufgrund eigener Erfahrungen – eine leichte Gänsehaut verspürte und die innewohnende Bedrohlichkeit in seinen zartesten Nuancen witterte.
Wie sonst auch gestaltet sich der Schreibstil locker-leicht, schlagfertig und immer wieder versucht, den Leser zu einem Lächeln zu bewegen. Anekdoten Marke
„Ostern verlief wie immer. Samstagvormittag: Besuch bei der Mama. Mama: „Wie geht es Vater?“ Judith: „Ich weiß es nicht., ich bin am Nachmittag bei ihm.“ Samstagnachmittag: Besuch beim Vater. Vater: „Wie geht es Mama?“. Judith: „Gut, ich war am Vormittag bei ihr.“ Sonntagmittag: Besuch bei Bruder Ali auf dem Land: „Wie geht es Mama und Vater?“ Judith: „Gut, ich war gestern bei ihnen.“ Ali: „Sie sind wieder zusammen?““
(Zitat, S. 8)
laden ein zum seufzenden (An)Denken an die eigene Familie, während man sich generell rasch in die Protagonistin Judith hineinversetzen kann. Nachdem sie, ganz klischee- und doch zauberhaft, im Supermarkt zufällig Hannes kennenlernt, entwickelt sich zwischen beiden rasch eine Beziehung, die jedoch von den ersten Tagen an recht unausgewogen zu sein scheint.
So sehr Umstehende davon schwärmen, wie verliebt oder gar verrückt Hannes nach Judith zu sein scheint, desto vehementer fühlt diese sich von ihm zunehmend bedrängt. Fünf Mal am Tag sucht er Judith in ihrem Geschäft auf, überhäuft sie mit Botschaften in Brief-, Mail- und SMS-Form, schenkt ihr immerfort Blumen und möchte am liebsten keine einzige Sekunde mehr ohne sie sein. Ein jeder Satz, den Hannes an Judith richtet, ist voller Hyperbeln, die nur Nicht-Angesprochene noch romantisch finden können; eine jede Aussage voller Beteuerungen, in Judith die perfekte Traumfrau gefunden zu haben.
Nach einem gemeinsamen Urlaub, mit dem Hannes Judith ebenfalls vollkommen überrumpelt, beschließt Judith, sich zu trennen ~ doch Hannes wäre nicht er selbst, wenn er dies so einfach hinnehmen würde....
'''In der Umsetzung''' mag man durchaus anfänglich die Zuspitzung der Situation herauslesen, während nicht nur Judith nach 3 Monaten klar ist, dass es sich hier um eine eher erdrückende Partnerschaft handelt. Gleichermaßen fühlt man mit, als Judiths Freunde wie auch Familie, die allesamt durchweg positiv auf Hannes zu sprechen – um nicht zu sagen: über ihn zu schwärmen – sind, so dass der Humor in Beschreibungen wie in der nachfolgenden beinahe schon deplatziert-verloren wirkt:
„Ich habe mich von Hannes getrennt“, sagte sie trotzig. „Wo ist das Problem?“ Die Beteiligten schwiegen ergriffen. Es war, als hätte Judith soeben reuelos ein Tatgeständnis abgelegt. „Ja, aber warum, um Himmels willen?“, fragte Mama. Sehr überrascht war sie offenbar nicht, lediglich am Boden zerstört und mit den Nerven am Ende.“
(Zitat, S. 85)
Anders ausgedrückt: meines persönlichen Empfindens nach ist der Lektüre anzumerken, dass Daniel Glattauer nicht auf dem Gebiet des beängstigenden Thrillers zu Hause ist. Insgesamt dümpelt die Story in einem nicht grade innovativen, sondern eher altbekannten Muster dahin, um erst auf S. 94 mit einer Intensität aufzuwarten, die das Buch an dieser Stelle bereits bitter nötig hatte. Bedauerlicherweise schwillt dieser Effekt so rasch ab, wie er gekommen ist, worüberhinaus Judith Entscheidung, Hannes im weiteren Verlauf doch wieder und wieder treffen zu wollen, leider etwas zu sehr erklärungslos umdunkelt bleibt, um jenen Charakter durchgehend nachvollziehbar zu machen. Wer sich regelrecht instinktiv in die Geschichte hineinversetzt, der ahnt, das Judith daran gelegen ist, allumfassenden Frieden mit Hannes zu finden, nicht zuletzt von einem schlechten Gewissen getrieben ist und ferner Hannes es aufs bravouröseste versteht, das Wechselspiel zwischen überbordender Belagerung und absoluten Entzug seiner Selbst zu zelebrieren.
Leser mit entsprechenden Hintergrundwissen sind diesbezüglich im Vorteil, ist ihnen doch bewusst, dass jene Gratwanderung ebenfalls zum ~ bewussten oder unbewussten ~ Ziel hat, den anderen von sich abhängig zu machen, abzustrafen und / oder zu kontrollieren.
_„Ewig Dein“_ geht über jene Finessen und Feinheiten jedoch allzu sehr hinweg, lässt fatalerweise eher Judith als sich selbst bemitleidende Mittdreißigerin erscheinen, die aus nicht näher dargelegten Gründen unbedingt den Fortgang der Belästigungen wünscht, bzw. alternativ als verrückt abgestempelt ihr künftiges Dasein in der Psychiatrie fristen will.
Mir jedenfalls erscheint es hier und dort jedenfalls nicht sonderlich verständlich, warum Judith, die stetig mit Herzklopfen ihre Wohnung betritt, all-viertelstündlich eingehende Nachrichten löscht und weiterhin mit Blumen von Hannes, der die Trennung schlicht und ergreifend ignoriert, überlagert wird, ihrerseits sodann Kontakt sucht und sich sorgt.
Man muss in diesem Kontext vermutlich erwähnen, dass Hannes nichts unversucht lässt und nach einer Vorführung seiner sich selbst zugefügten Wunden im Krankenhaus landet ~ ohne das Judith eine Chance hat, herauszufinden, warum er überhaupt dort eingeliefert wurde. Statt dass aber Judith nun nach mehreren Wochen der Stille erleichtert aufatmet, tut sie das, was mir persönlich nicht in den Kopf will ~ und „Ewig Dein“ schafft es trotz des geringen Umfanges das Tal der Langamtigkeit zu durchschreiten.
Pluspunkte sammelt Daniel Glattauer zwar durchaus durch die Einführung des Charakters Bianca, die als toughe Angestellte Judiths nicht von deren Seite weicht. Was jedoch recht fluffig hätte bleiben sollen, wandelt den Roman sodann in ein allzu absonderliches Detektivspielchen, der in meinen Augen weitere Punkte dadurch verliert, wie überaus unernst stellenweise (!) die therapeutischen Sitzungen abgehandelt werden, in denen sich Judith über kurz oder lang wiederfindet.
Ich will dem Buch gar nicht allzu viel vorweg nehmen; Fakt ist dennoch, dass _„Ewig Dein“_ für meinen Geschmack zu wenig Biss hat, zu wenig Panik und Beklemmung hervorbringt. Obschon der Tenor durch die Bank zunehmend ernsthafter und für Judith lebensbedrohlicher wird, bediente sich der Autor allzubekannter Klischees, die die a-typischen „ich verliebe mich in den falschen der mir dann das Leben zur Hölle macht“ allesamt schon in zig Fernsehfilmen auf die Leinwand gezaubert hat. Selbst dies wäre im Grunde genommen kein wirkliches Manko, komme ich andererseits jedoch nichtsdestominder um den Eindruck umher, dass Daniel Glattauer sich schwer tat, sich selbst vollends auf das Genre einzulassen, für das er sich in diesem Fall entschieden hat.
Nichts gegen auflockernden Humor an mancher Stelle, der durchaus wohltuend und gelungen ist ~ aber eben nicht in vollkommener Bandbreite.
So wirklich weiß ich nicht, was ich von dem Buch nun eigentlich halten soll, welche Zielgruppe dem Verfasser vor Augen schwebte. „Ewig Dein“ wirkt hier und dort wie ein Jugendroman, der die kurz-vorm-Erwachsen-werdenden Leser schonend auf die harte Realität vorbereiten will.
Die Auflösung, die mutwillig auf die letzten Seiten gepresst wirken, erinnert zudem an eine schlechte Folge CSI, bei der sich ebenfalls manch einer fragte, was das nun eigentlich alles sollte.
===Summa summarum=== mag ich das Buch schon zu diesem Zeitpunkt ganz einfach nicht mehr haben. Meine Bücherregale sind allzu überfüllt, um für diese Veröffentlichung einen längeren Aufenthalt parat zu halten ~ meine abschließende Meinung kann man sich anhand dieses Bekenntnisses sicherlich zusammenreimen.
Vereinfacht ausgedrückt _„Ewig Dein“_ hat mich durch die Bank enttäuscht, stellt meines Erachtens nach nichts Halbes und nichts Ganzes dar und bekommt demnach von mir auch keinerlei Empfehlungsgedanken mit auf den Weg.
Kleine Schlagfertigkeiten zwischen den Protagonisten wie die Warnung am Rande, Neuroleptika nicht mit Alkohol zu mischen oder selbst-zu-dosieren, machen einfach keinen Beziehungsthriller aus, der mich persönlich umhauen könnte.
Da hab ich; Freunde der versuchten Trennungen, weiß Gott schon eindringlicheres durchlebt.
===“Ewig Dein“=== entgegen. Statt erneut auf rundherum-Romantik zu setzten, sollte es hier um die Kehrseite der Liebe gehen: darum, was in und um jemanden geschieht, wenn der andere nicht nur „mehr liebt“ sondern weitaus mehr Nähe sucht, verlangt, einfordert.
Genau jene Thematik fesselt mich allzu oft, so dass ich bereits bei der Lektüre des wohlgewählten Klappentextes – wenngleich möglicherweise aufgrund eigener Erfahrungen – eine leichte Gänsehaut verspürte und die innewohnende Bedrohlichkeit in seinen zartesten Nuancen witterte.
Wie sonst auch gestaltet sich der Schreibstil locker-leicht, schlagfertig und immer wieder versucht, den Leser zu einem Lächeln zu bewegen. Anekdoten Marke
„Ostern verlief wie immer. Samstagvormittag: Besuch bei der Mama. Mama: „Wie geht es Vater?“ Judith: „Ich weiß es nicht., ich bin am Nachmittag bei ihm.“ Samstagnachmittag: Besuch beim Vater. Vater: „Wie geht es Mama?“. Judith: „Gut, ich war am Vormittag bei ihr.“ Sonntagmittag: Besuch bei Bruder Ali auf dem Land: „Wie geht es Mama und Vater?“ Judith: „Gut, ich war gestern bei ihnen.“ Ali: „Sie sind wieder zusammen?““
(Zitat, S. 8)
laden ein zum seufzenden (An)Denken an die eigene Familie, während man sich generell rasch in die Protagonistin Judith hineinversetzen kann. Nachdem sie, ganz klischee- und doch zauberhaft, im Supermarkt zufällig Hannes kennenlernt, entwickelt sich zwischen beiden rasch eine Beziehung, die jedoch von den ersten Tagen an recht unausgewogen zu sein scheint.
So sehr Umstehende davon schwärmen, wie verliebt oder gar verrückt Hannes nach Judith zu sein scheint, desto vehementer fühlt diese sich von ihm zunehmend bedrängt. Fünf Mal am Tag sucht er Judith in ihrem Geschäft auf, überhäuft sie mit Botschaften in Brief-, Mail- und SMS-Form, schenkt ihr immerfort Blumen und möchte am liebsten keine einzige Sekunde mehr ohne sie sein. Ein jeder Satz, den Hannes an Judith richtet, ist voller Hyperbeln, die nur Nicht-Angesprochene noch romantisch finden können; eine jede Aussage voller Beteuerungen, in Judith die perfekte Traumfrau gefunden zu haben.
Nach einem gemeinsamen Urlaub, mit dem Hannes Judith ebenfalls vollkommen überrumpelt, beschließt Judith, sich zu trennen ~ doch Hannes wäre nicht er selbst, wenn er dies so einfach hinnehmen würde....
'''In der Umsetzung''' mag man durchaus anfänglich die Zuspitzung der Situation herauslesen, während nicht nur Judith nach 3 Monaten klar ist, dass es sich hier um eine eher erdrückende Partnerschaft handelt. Gleichermaßen fühlt man mit, als Judiths Freunde wie auch Familie, die allesamt durchweg positiv auf Hannes zu sprechen – um nicht zu sagen: über ihn zu schwärmen – sind, so dass der Humor in Beschreibungen wie in der nachfolgenden beinahe schon deplatziert-verloren wirkt:
„Ich habe mich von Hannes getrennt“, sagte sie trotzig. „Wo ist das Problem?“ Die Beteiligten schwiegen ergriffen. Es war, als hätte Judith soeben reuelos ein Tatgeständnis abgelegt. „Ja, aber warum, um Himmels willen?“, fragte Mama. Sehr überrascht war sie offenbar nicht, lediglich am Boden zerstört und mit den Nerven am Ende.“
(Zitat, S. 85)
Anders ausgedrückt: meines persönlichen Empfindens nach ist der Lektüre anzumerken, dass Daniel Glattauer nicht auf dem Gebiet des beängstigenden Thrillers zu Hause ist. Insgesamt dümpelt die Story in einem nicht grade innovativen, sondern eher altbekannten Muster dahin, um erst auf S. 94 mit einer Intensität aufzuwarten, die das Buch an dieser Stelle bereits bitter nötig hatte. Bedauerlicherweise schwillt dieser Effekt so rasch ab, wie er gekommen ist, worüberhinaus Judith Entscheidung, Hannes im weiteren Verlauf doch wieder und wieder treffen zu wollen, leider etwas zu sehr erklärungslos umdunkelt bleibt, um jenen Charakter durchgehend nachvollziehbar zu machen. Wer sich regelrecht instinktiv in die Geschichte hineinversetzt, der ahnt, das Judith daran gelegen ist, allumfassenden Frieden mit Hannes zu finden, nicht zuletzt von einem schlechten Gewissen getrieben ist und ferner Hannes es aufs bravouröseste versteht, das Wechselspiel zwischen überbordender Belagerung und absoluten Entzug seiner Selbst zu zelebrieren.
Leser mit entsprechenden Hintergrundwissen sind diesbezüglich im Vorteil, ist ihnen doch bewusst, dass jene Gratwanderung ebenfalls zum ~ bewussten oder unbewussten ~ Ziel hat, den anderen von sich abhängig zu machen, abzustrafen und / oder zu kontrollieren.
_„Ewig Dein“_ geht über jene Finessen und Feinheiten jedoch allzu sehr hinweg, lässt fatalerweise eher Judith als sich selbst bemitleidende Mittdreißigerin erscheinen, die aus nicht näher dargelegten Gründen unbedingt den Fortgang der Belästigungen wünscht, bzw. alternativ als verrückt abgestempelt ihr künftiges Dasein in der Psychiatrie fristen will.
Mir jedenfalls erscheint es hier und dort jedenfalls nicht sonderlich verständlich, warum Judith, die stetig mit Herzklopfen ihre Wohnung betritt, all-viertelstündlich eingehende Nachrichten löscht und weiterhin mit Blumen von Hannes, der die Trennung schlicht und ergreifend ignoriert, überlagert wird, ihrerseits sodann Kontakt sucht und sich sorgt.
Man muss in diesem Kontext vermutlich erwähnen, dass Hannes nichts unversucht lässt und nach einer Vorführung seiner sich selbst zugefügten Wunden im Krankenhaus landet ~ ohne das Judith eine Chance hat, herauszufinden, warum er überhaupt dort eingeliefert wurde. Statt dass aber Judith nun nach mehreren Wochen der Stille erleichtert aufatmet, tut sie das, was mir persönlich nicht in den Kopf will ~ und „Ewig Dein“ schafft es trotz des geringen Umfanges das Tal der Langamtigkeit zu durchschreiten.
Pluspunkte sammelt Daniel Glattauer zwar durchaus durch die Einführung des Charakters Bianca, die als toughe Angestellte Judiths nicht von deren Seite weicht. Was jedoch recht fluffig hätte bleiben sollen, wandelt den Roman sodann in ein allzu absonderliches Detektivspielchen, der in meinen Augen weitere Punkte dadurch verliert, wie überaus unernst stellenweise (!) die therapeutischen Sitzungen abgehandelt werden, in denen sich Judith über kurz oder lang wiederfindet.
Ich will dem Buch gar nicht allzu viel vorweg nehmen; Fakt ist dennoch, dass _„Ewig Dein“_ für meinen Geschmack zu wenig Biss hat, zu wenig Panik und Beklemmung hervorbringt. Obschon der Tenor durch die Bank zunehmend ernsthafter und für Judith lebensbedrohlicher wird, bediente sich der Autor allzubekannter Klischees, die die a-typischen „ich verliebe mich in den falschen der mir dann das Leben zur Hölle macht“ allesamt schon in zig Fernsehfilmen auf die Leinwand gezaubert hat. Selbst dies wäre im Grunde genommen kein wirkliches Manko, komme ich andererseits jedoch nichtsdestominder um den Eindruck umher, dass Daniel Glattauer sich schwer tat, sich selbst vollends auf das Genre einzulassen, für das er sich in diesem Fall entschieden hat.
Nichts gegen auflockernden Humor an mancher Stelle, der durchaus wohltuend und gelungen ist ~ aber eben nicht in vollkommener Bandbreite.
So wirklich weiß ich nicht, was ich von dem Buch nun eigentlich halten soll, welche Zielgruppe dem Verfasser vor Augen schwebte. „Ewig Dein“ wirkt hier und dort wie ein Jugendroman, der die kurz-vorm-Erwachsen-werdenden Leser schonend auf die harte Realität vorbereiten will.
Die Auflösung, die mutwillig auf die letzten Seiten gepresst wirken, erinnert zudem an eine schlechte Folge CSI, bei der sich ebenfalls manch einer fragte, was das nun eigentlich alles sollte.
===Summa summarum=== mag ich das Buch schon zu diesem Zeitpunkt ganz einfach nicht mehr haben. Meine Bücherregale sind allzu überfüllt, um für diese Veröffentlichung einen längeren Aufenthalt parat zu halten ~ meine abschließende Meinung kann man sich anhand dieses Bekenntnisses sicherlich zusammenreimen.
Vereinfacht ausgedrückt _„Ewig Dein“_ hat mich durch die Bank enttäuscht, stellt meines Erachtens nach nichts Halbes und nichts Ganzes dar und bekommt demnach von mir auch keinerlei Empfehlungsgedanken mit auf den Weg.
Kleine Schlagfertigkeiten zwischen den Protagonisten wie die Warnung am Rande, Neuroleptika nicht mit Alkohol zu mischen oder selbst-zu-dosieren, machen einfach keinen Beziehungsthriller aus, der mich persönlich umhauen könnte.
Da hab ich; Freunde der versuchten Trennungen, weiß Gott schon eindringlicheres durchlebt.
25 Bewertungen, 4 Kommentare
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25.05.2012, 10:46 Uhr von campino
Bewertung: sehr hilfreichLG Andrea
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25.05.2012, 00:56 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^^^^petra
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25.05.2012, 00:44 Uhr von DIREKT4000
Bewertung: sehr hilfreichGanz liebe Grüße
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24.05.2012, 22:49 Uhr von Sunny_993
Bewertung: sehr hilfreichDanke für die Warnung. Der Preis wäre interessant. LG :)
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