In Todesangst (Taschenbuch) / Linwood Barclay Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Handlung:
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- Spannung:
- Humor:
- Stil:
Erfahrungsbericht von LilithIbi
"Am Morgen des Tages, an dem ich sie verlor..."
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
„Doch mittlerweile begriff ich, dass der Alltag trotzdem weiterging. Man stand auf. Frühstückte. Ging zur Arbeit. Erledigte seinen Job. Man kam nach Hause, machte sich etwas zum Abendessen und ging schlafen. So wie alle anderen auch. Trotzdem lässt es einen nicht mehr los, Man lebt weiter, aber es ist kein Leben mehr. Stets spürt man die Last, die einen niederdrückt, wie einen Zementblock auf den Schultern - sie zieht einen runter, macht einen fix und fertig, während man sich ein ums andere Mal fragt, ob man am nächsten Tag erneut die Kraft aufbringen kann, sich auf die Beine zu kämpfen. Aber man schafft es. Am nächsten Tag, am übernächsten Tag und am Tag darauf. Obwohl der Zementblock immer schwerer wird. Er ist immer da.“
(Zitat, S. 83-84)
~ Nachdem seinerzeit die Kurzgeschichtensammlung „Tödliche Gaben“ die meinige Interesse an weiteren Veröffentlichungen von Lindwood Barclay weckte, dauerte es nicht allzu lange, bis ich schließlich den 446seitigen Thriller
==“In Todesangst“==
vorübergehend unter meinen Couchtisch zwischenparkte. Erst am vorgestrigen Tage schaffte ich es, einen längeren Blick in die Lektüre zu werfen ~ und unterbrach den Leseprozess lediglich aus einem „muss“ heraus, um mich sodann gestern erneut an das letzte Buchdrittel zu pappen.
Bereits der erste Halbsatz im Buch überhaupt - „Am Morgen des Tages, an dem ich sie verlor“ (Zitat S. 5) - gestaltet sich überaus beklemmend, während man überdies den Ich-Erzähler Tim rasch ins Herz schließt.
Großes Lob bereits an dieser Stelle für den Klappentext ~ ein seltenes Unterfangen, und deswegen meines Erachtens nach umso erwähnenswerter: jener nimmt der Handlung keinesfalls zu viel vorneweg, verschafft darüber hinaus ebensowenig einen falschen Eindruck und begrenzt sich zu guter Letzt schlicht und ergreifend darauf, was im Grunde genommen nach der kerngebenden ersten 22 Seiten geschieht.
Die Spannung bleibt somit von Haus aus in Reinform erhalten, baut im gesamten Folgeverlauf darauf auf, was sich ohne große Einleitungsversuche ereignet:
Die 17jährige Sidney verschwindet nach einem Streitgespräch mit ihrem Vater spurlos. Weder ist sie auf Handy zu erreichen, noch hat sie sich bei einem ihrer Freundinnen oder gar ihrer Mutter Susanne, die in einer neuen Beziehung mit dem für Tim überaus zwielichtigen Bob und dessen Sohn Evan gemeldet. Als Tim sodann bei der Arbeitsstelle seiner Tochter nachfragt, erlebt er eine bitterböse Überraschung: jeder der Hotelangestellten sagt aus, Sidney noch nie im Leben begegnet zu sein.
Dadurch, dass Lindwood Barclay kontinuierlich verschiedene Verdachtsmomente streut, den Leser somit munter an dem Rätselraten und Spurensuchen teilnehmen lässt, fesselt der Thriller von Anfang an. Meine eigene Befürchtung, das Buch könnte langatmig werden, eben weil so frühzeitig all das geschehen war, wovon der Klappentext sprach, wurde erfreulicherweise nicht erfüllt.
Stattdessen nimmt man als Leser definitiv Teil an Tim Sorgen, Gedanken, Ermittlungsarbeiten und immer zunehmenderen Nöten. Des öfteren verfolgte ich persönlich im Geiste eine Spur, meinte einen Hinweis zu entdecken, der schlussendlich jedoch – zu Recht – keine weitere Beachtung in dem Gesamtwerk fand.
So eindringlich, wie der Autor schreibt, so sehr fühlt man sich nicht zuletzt Dank der gewählten Erzählperspektive in die Geschichte hineinversetzt, fiebert förmlich mit und nimmt Teil an manchen Wendungen, die Tim wie auch einen selbst in verschiedene Gefühlsbäche stürzt.
Die Rahmenhandlung; sprich: Tims zerbrochene Ehe; seine diffuse Beziehung zu der recht „eigenwilligen“ Kate; seine gescheiterte Karriere als ehemaliger Chef eines Autohauses; seine Probleme mit Bob, der ihm-entgegen im gleichen Job erfolgreich ist und auf Tim, der „nur“ noch in einem Konkurrenzunternehmen als Verkäufer tätig ist und die weiterhin aufgrund der kontinuierlichen Unkonzentriertheit Tims entstehenden Diskrepanzen am Arbeitsplatz... all jenes webt sich dergestalt in den Handlungsverlauf ein, so dass ich als Leser mich rundherum mit Informationen versorgt fühlte und mir mehr und mehr ein Bild von den eizelnen Protagonisten machen konnte. Das ich gleichzeitig mehrere Theorien rund um das Verschwinden von Sidney anknüpfte, versteht sich fast schon von selbst.
Besonders hervorzuheben desweiteren der Umstand, der mich in der vorgenannten Kurzgeschichtensammlung für den Autoren begeisterte: so ernsthaft der angewandte Schreibstil wie auch die Thematik selbst sein mögen, so sehr wob Lindwood Barclay immerfort ein paar literarische Auflockerungsmomente ein, indem er eine Prise Humor in die Gedankenwelt Tim's repräsentierte:
„Trotzdem traf ich mich gelegentlich noch mit ihr. Ich bekam Gewissensbisse, weil ich das Gefühl hatte, sie zu benutzen, und erfand schließlich Ausreden, wenn sie mit mir ins Bett wollte.
Nun ja, nicht sehr oft.“
(Zitat, S. 93)
nebst
„Prima Sache, wenn die eigene Tochter auf Songs steht, die davon handeln, wie es irgendwelche Leute auf der Straße treiben“.
(Zitat, S. 186)
oder gar das bittersüße
„Auf dem Weg zum LaGuardia Airport lauschte ich erneut einigen Stücken auf Syds iPod, aber bei Joe Cockers You are so beautiful to me musste ich schließlich abschalten, weil ich sonst garantiert unter der Schlagzeile „Weinender Vater verursacht tödlichen Unfall“ in der Zeitung gelandet wäre.“
(Zitat, S. 120)
Nebst dieser Art der Bestechlichkeit, wirkt der Charakter Bob's zunehmend skurril ~ nicht überzogen-unglaubwürdiger Natur, sondern vielmehr dahingehend, dass ich persönlich immerfort mit dem Gedanken spielte, dass dieser im nächsten Moment sich als vermeintlicher Übeltäter entpuppen würde ~ womit ich an für sich gar nicht mal so verkehrt liegen sollte....
„In Todesangst“ schafft es, durch etliche Wendungen, Überraschungen und nicht zuletzt Kippsituationen immer wieder zu verblüffen, auf andere Art und Weise zu packen und jedwede Theorie rund um Sidneys Verschwinden zu verwerfen und sodann erneut entstehen zu lassen. Manchesmal kehrte ich zu meiner Ursprungsüberzeugung zurück, manchesmal trug ich einen ganz anderen Erklärungsversuch für ihr Verschwinden inne. Und ja, der Gedanke, dass Sidney womöglich gar nicht mehr am Leben sein könnte, nahm ebenfalls in mir Gestalt an, was nicht zuletzt daran lag, dass Tim selbst mehr und mehr unter Verdacht gerät.
Meine absolute Begeisterung ob des Buches wurde indes ein wenig dadurch geschmälert, dass die ungefähren letzten 100 Seiten durchaus etwas überladen wirken. Urplötzlich bricht das actionreiche Chaos aus, zu dem ich jedoch nicht allzu viel offenbaren möchte. „In Todesangst“ lebt und überzeugt vorrangig durch etliche unvorhergesehenen Momente, neuen wie auch falschen Spuren, diversen Wendungen nebst dem kontinuierlichen Grollen im Hintergrund.
Wie üblich folgt irgendwann die große Auflösung, welche erwartungsgemäß mit diversen Erklärungsmonologen einhergeht ~ hierzu kann ich bestätigend darlegen, dass jene nur sehr geringfügig etwas langatmig erscheint. Da der Leser jedoch zweifellos alle Hintergründe erfahren möchte, kann man jene Passagen kaum ernsthaft bemängeln.
Fakt ist dennoch: die geballte Ladung actionreiche Hektik stimmte mich zwischenzeitlich etwas missmutig; während der bewegende Ausgang des Buches mich dementgegen wieder versöhnlich stimmen konnte.
Summa summarum
gibt es somit von meiner Warte aus keinerlei Punktabzug, da mich „In Todesangst“ beinahe ausnahmslos überzeugte. Ein paar Male mag der Autor ein wenig zu dick aufgetragen haben; doch nach Beendigung der letzten Seiten, an dem sich weitere Puzzlestücke zusammenfügen, ward mir klar, dass es im Grunde genommen gar nicht anders hätte sein können.
Die durchgehende Hochspannung gönnt dem Leser lediglich aufgrund einiger Auflockerungsszenerien, bei denen man anfänglich innerlich zusammenzuckt, sodann jedoch erleichtert amüsiert den Kopf schüttelt, Atempausen. Insbesondere auf S.114 merkte ich, wie sehr ich mich buchstäblich an das Buch geklammert hatte, während sich wenig später eine Wendung ereignete, die meine Unterkiefer vor Verblüffung beinahe ausgerenkt hätte.
„In Todesangst“ mag sich für die Leser, die eigenen Nachwuchs haben, noch ein wenig bedrohlicher anfühlen ~ doch auch ich, die schätzungsweise mitsamt 20 Katzen in die Ablebensgeschichte eingehen wird, fieberte von der ersten Zeile an ultimativ mit und fühlte mich noch Stunden nach Beendigung des Thrillers völlig von der Ruheoase meiner Selbst entfernt.
Konsequenterweise somit die volle Punktzahl, definitive Leseempfehlung und memo an mich, weiterhin die Augen nach den Veröffentlichungen des Autors offen zu halten.
(Zitat, S. 83-84)
~ Nachdem seinerzeit die Kurzgeschichtensammlung „Tödliche Gaben“ die meinige Interesse an weiteren Veröffentlichungen von Lindwood Barclay weckte, dauerte es nicht allzu lange, bis ich schließlich den 446seitigen Thriller
==“In Todesangst“==
vorübergehend unter meinen Couchtisch zwischenparkte. Erst am vorgestrigen Tage schaffte ich es, einen längeren Blick in die Lektüre zu werfen ~ und unterbrach den Leseprozess lediglich aus einem „muss“ heraus, um mich sodann gestern erneut an das letzte Buchdrittel zu pappen.
Bereits der erste Halbsatz im Buch überhaupt - „Am Morgen des Tages, an dem ich sie verlor“ (Zitat S. 5) - gestaltet sich überaus beklemmend, während man überdies den Ich-Erzähler Tim rasch ins Herz schließt.
Großes Lob bereits an dieser Stelle für den Klappentext ~ ein seltenes Unterfangen, und deswegen meines Erachtens nach umso erwähnenswerter: jener nimmt der Handlung keinesfalls zu viel vorneweg, verschafft darüber hinaus ebensowenig einen falschen Eindruck und begrenzt sich zu guter Letzt schlicht und ergreifend darauf, was im Grunde genommen nach der kerngebenden ersten 22 Seiten geschieht.
Die Spannung bleibt somit von Haus aus in Reinform erhalten, baut im gesamten Folgeverlauf darauf auf, was sich ohne große Einleitungsversuche ereignet:
Die 17jährige Sidney verschwindet nach einem Streitgespräch mit ihrem Vater spurlos. Weder ist sie auf Handy zu erreichen, noch hat sie sich bei einem ihrer Freundinnen oder gar ihrer Mutter Susanne, die in einer neuen Beziehung mit dem für Tim überaus zwielichtigen Bob und dessen Sohn Evan gemeldet. Als Tim sodann bei der Arbeitsstelle seiner Tochter nachfragt, erlebt er eine bitterböse Überraschung: jeder der Hotelangestellten sagt aus, Sidney noch nie im Leben begegnet zu sein.
Dadurch, dass Lindwood Barclay kontinuierlich verschiedene Verdachtsmomente streut, den Leser somit munter an dem Rätselraten und Spurensuchen teilnehmen lässt, fesselt der Thriller von Anfang an. Meine eigene Befürchtung, das Buch könnte langatmig werden, eben weil so frühzeitig all das geschehen war, wovon der Klappentext sprach, wurde erfreulicherweise nicht erfüllt.
Stattdessen nimmt man als Leser definitiv Teil an Tim Sorgen, Gedanken, Ermittlungsarbeiten und immer zunehmenderen Nöten. Des öfteren verfolgte ich persönlich im Geiste eine Spur, meinte einen Hinweis zu entdecken, der schlussendlich jedoch – zu Recht – keine weitere Beachtung in dem Gesamtwerk fand.
So eindringlich, wie der Autor schreibt, so sehr fühlt man sich nicht zuletzt Dank der gewählten Erzählperspektive in die Geschichte hineinversetzt, fiebert förmlich mit und nimmt Teil an manchen Wendungen, die Tim wie auch einen selbst in verschiedene Gefühlsbäche stürzt.
Die Rahmenhandlung; sprich: Tims zerbrochene Ehe; seine diffuse Beziehung zu der recht „eigenwilligen“ Kate; seine gescheiterte Karriere als ehemaliger Chef eines Autohauses; seine Probleme mit Bob, der ihm-entgegen im gleichen Job erfolgreich ist und auf Tim, der „nur“ noch in einem Konkurrenzunternehmen als Verkäufer tätig ist und die weiterhin aufgrund der kontinuierlichen Unkonzentriertheit Tims entstehenden Diskrepanzen am Arbeitsplatz... all jenes webt sich dergestalt in den Handlungsverlauf ein, so dass ich als Leser mich rundherum mit Informationen versorgt fühlte und mir mehr und mehr ein Bild von den eizelnen Protagonisten machen konnte. Das ich gleichzeitig mehrere Theorien rund um das Verschwinden von Sidney anknüpfte, versteht sich fast schon von selbst.
Besonders hervorzuheben desweiteren der Umstand, der mich in der vorgenannten Kurzgeschichtensammlung für den Autoren begeisterte: so ernsthaft der angewandte Schreibstil wie auch die Thematik selbst sein mögen, so sehr wob Lindwood Barclay immerfort ein paar literarische Auflockerungsmomente ein, indem er eine Prise Humor in die Gedankenwelt Tim's repräsentierte:
„Trotzdem traf ich mich gelegentlich noch mit ihr. Ich bekam Gewissensbisse, weil ich das Gefühl hatte, sie zu benutzen, und erfand schließlich Ausreden, wenn sie mit mir ins Bett wollte.
Nun ja, nicht sehr oft.“
(Zitat, S. 93)
nebst
„Prima Sache, wenn die eigene Tochter auf Songs steht, die davon handeln, wie es irgendwelche Leute auf der Straße treiben“.
(Zitat, S. 186)
oder gar das bittersüße
„Auf dem Weg zum LaGuardia Airport lauschte ich erneut einigen Stücken auf Syds iPod, aber bei Joe Cockers You are so beautiful to me musste ich schließlich abschalten, weil ich sonst garantiert unter der Schlagzeile „Weinender Vater verursacht tödlichen Unfall“ in der Zeitung gelandet wäre.“
(Zitat, S. 120)
Nebst dieser Art der Bestechlichkeit, wirkt der Charakter Bob's zunehmend skurril ~ nicht überzogen-unglaubwürdiger Natur, sondern vielmehr dahingehend, dass ich persönlich immerfort mit dem Gedanken spielte, dass dieser im nächsten Moment sich als vermeintlicher Übeltäter entpuppen würde ~ womit ich an für sich gar nicht mal so verkehrt liegen sollte....
„In Todesangst“ schafft es, durch etliche Wendungen, Überraschungen und nicht zuletzt Kippsituationen immer wieder zu verblüffen, auf andere Art und Weise zu packen und jedwede Theorie rund um Sidneys Verschwinden zu verwerfen und sodann erneut entstehen zu lassen. Manchesmal kehrte ich zu meiner Ursprungsüberzeugung zurück, manchesmal trug ich einen ganz anderen Erklärungsversuch für ihr Verschwinden inne. Und ja, der Gedanke, dass Sidney womöglich gar nicht mehr am Leben sein könnte, nahm ebenfalls in mir Gestalt an, was nicht zuletzt daran lag, dass Tim selbst mehr und mehr unter Verdacht gerät.
Meine absolute Begeisterung ob des Buches wurde indes ein wenig dadurch geschmälert, dass die ungefähren letzten 100 Seiten durchaus etwas überladen wirken. Urplötzlich bricht das actionreiche Chaos aus, zu dem ich jedoch nicht allzu viel offenbaren möchte. „In Todesangst“ lebt und überzeugt vorrangig durch etliche unvorhergesehenen Momente, neuen wie auch falschen Spuren, diversen Wendungen nebst dem kontinuierlichen Grollen im Hintergrund.
Wie üblich folgt irgendwann die große Auflösung, welche erwartungsgemäß mit diversen Erklärungsmonologen einhergeht ~ hierzu kann ich bestätigend darlegen, dass jene nur sehr geringfügig etwas langatmig erscheint. Da der Leser jedoch zweifellos alle Hintergründe erfahren möchte, kann man jene Passagen kaum ernsthaft bemängeln.
Fakt ist dennoch: die geballte Ladung actionreiche Hektik stimmte mich zwischenzeitlich etwas missmutig; während der bewegende Ausgang des Buches mich dementgegen wieder versöhnlich stimmen konnte.
Summa summarum
gibt es somit von meiner Warte aus keinerlei Punktabzug, da mich „In Todesangst“ beinahe ausnahmslos überzeugte. Ein paar Male mag der Autor ein wenig zu dick aufgetragen haben; doch nach Beendigung der letzten Seiten, an dem sich weitere Puzzlestücke zusammenfügen, ward mir klar, dass es im Grunde genommen gar nicht anders hätte sein können.
Die durchgehende Hochspannung gönnt dem Leser lediglich aufgrund einiger Auflockerungsszenerien, bei denen man anfänglich innerlich zusammenzuckt, sodann jedoch erleichtert amüsiert den Kopf schüttelt, Atempausen. Insbesondere auf S.114 merkte ich, wie sehr ich mich buchstäblich an das Buch geklammert hatte, während sich wenig später eine Wendung ereignete, die meine Unterkiefer vor Verblüffung beinahe ausgerenkt hätte.
„In Todesangst“ mag sich für die Leser, die eigenen Nachwuchs haben, noch ein wenig bedrohlicher anfühlen ~ doch auch ich, die schätzungsweise mitsamt 20 Katzen in die Ablebensgeschichte eingehen wird, fieberte von der ersten Zeile an ultimativ mit und fühlte mich noch Stunden nach Beendigung des Thrillers völlig von der Ruheoase meiner Selbst entfernt.
Konsequenterweise somit die volle Punktzahl, definitive Leseempfehlung und memo an mich, weiterhin die Augen nach den Veröffentlichungen des Autors offen zu halten.
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