Demeyere Swift Anrichte Testbericht

Demeyere-swift-anrichte
Abbildung beispielhaft
ab 10,78
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Summe aller Bewertungen
  • Montage:  schwer
  • Aufbauanleitung:  sehr unverständlich

Erfahrungsbericht von Mondlicht1957

Wenn's mal wieder länger dauert

4
  • Montage:  schwer
  • Aufbauanleitung:  sehr unverständlich

Pro:

viel Stauraum, Design gefällt

Kontra:

der Aufbau war problematisch

Empfehlung:

Ja

...als geplant, sollte man die Nerven behalten, was hier manchmal nicht wirklich leicht war.

Nun möchte ich endlich auch über meine neue Anrichte berichten, welche ich seit ein paar Monaten in meinem Arbeitszimmer stehen habe.
Ich muss mir auch ein wenig Luft machen, denn der Aufbau gestaltete sich durch chaotische Aufbauanleitungen und teilweise nicht wirklich passenden Teilen etwas scher und zeitlich länger als wir eigentlich erwartet hatten.
Zum Glück hatte ich Geduld bis ich Helfer hatte, alleine hätte ich dieses Ding niemals zusammenbekommen.


Die Anrichte - Kommode oder auch Sideboard

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habe ich in der Domäne erworben zu einem super Preis von knapp 100 Euro, ich habe sie bei anderen Anbietern auch schon für 150 gesehen.
Ich hatte die Wahl zwischen braun-weiß oder halt Bucheausführung.
Besser in mein Zimmer passte Buche, auch wenn mir die andere Farbe besser gefiel, was solls. Ins Zimmer muss es passen und ins Gesamtbild.


Lieferumfang -Verpackung
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Zwei Pakete voller Bretter und Schrauben haben wir also nach Hause gefahren.
Die einzelnen Bretter waren leider nicht wirklich sehr gut verpackt, vor allem die Ecken waren nicht geschützt, so mussten wir nach dem Auspacken schon feststellen, dass da einige Furnierschäden zu sehen waren.

Ärgerlich aber ich hatte mal wieder keine Lust mich mit dem Verkäufer herumzustreiten. Nachdem ich feststellte, dass das beschädigte Seitenteil z.B. am Ende gegen meinen Kleiderschrank stehen würde also die Schadstelle nicht sichtbar wäre, habe ich es hingenommen mal wieder beschädigte Ware erworben zu haben.

Hier sollte sich der Lieferant mal Gedanken machen, in Zukunft die Einzelteile sicherer zu verpacken, vor allem an den Ecken, denn der Karton, der um die Bretter liegt, ist nicht wirklich sehr dick und beim vielen Transportieren und herumschubsen im Lager stösst er sich durch und dadurch werden die Bretter schnell beschädigt wie wir sehen konnten.

Bevor ich mich dem Aufbaudrama widme hier die

Produktdaten
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Die Anrichte schafft nicht nur eine wohnliche und behagliche Atmosphäre sondern auch einiges an Stauraum durch ihre

- 3 Schubkästen und
- 4 Türen.
- Buche Nachbildung

Maße
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Länge 176,7 cm
Höhe 89,7 cm
Tiefe 42 cm


Aufbauanleitung
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Nicht wirklich sehr hilfreich, nicht erkennbar vor allem, welche Schrauben wohin gehören zumal sie sich teilweise nur in 1 mm unterscheiden.

Nun zum Aufbaudrama
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Nachdem die einzelnen Bretter und eine Schüssel voller Schrauben, Steckdübel und anderen Kleinteilen, die für den Aufbau benötigt werden ausgepackt waren bauten wir zuerst die Schubladen zusammen. Das ging noch recht schnell und leicht von der Hand.

Das habe ich sogar alleine geschafft, auch wenn sie ohne zusammenleimen niemals auf Dauer zusammenhalten würden. Der leim ist im Lieferumgang, denke der Hersteller wusste schon, dass er dringend benötigt wird.
Nun ging es an den Schrank, das Sortieren der Bretter und Türen war auch nicht so einfach wie wir dachten. Aber am Ende lag alles so, wie es dann auch zusammengeschraubt und gesteckt werden müsse auf dem Teppich. Weil die Kommode ja eine Länge von fast 1,80 m hat musste dafür im Wohnzimmer erst mal Platz geschaffen werden, der genug Baufreiheit schaffte.

Drei Stunden hatten wir eingeplant, da sollte der Schrank eigentlich stehen. Aber das entpuppte sich als großer Irrtum.
Wie ich schon erwähnte, die Baupläne sind mehr als verwirrend, da hilft auch kein schneller Schraubendreher.
Manchmal ist nicht erkennbar von welcher Seite die Schraube eingedreht werden muss, damit sie z.B. die Schubfächer am Ende nicht blockiert.
Ja, so kann es schnell dazu kommen, dass man bereits aufgebautes wieder abbauen darf.
Wir hatten schon das Gefühl, wir stellen uns wirklich blöde an, mein Sohn und ich, ihm war es schon peinlich (Männerstolz halt) aber er konnte wirklich nix dafür, die Baupläne sind Sch.... sorry.
Die Bohrlöcher sind teilweise auch nicht wirklich passend gearbeitet, und wenn dann endlich ein Dübelchen drin ist dann ist er so tief drin, dass man ihn wieder herausziehen muss damit auch das nächste Brett genug gefasst werden kann. Ätzend sage ich euch. Und das Herausziehen wenn der Dübel zu tief drin ist eine Plage (was ich auch nicht verstehen kann, warum bohrt man so tief vor?). Schließlich will man die genau abgezählten Holzdübel ja nicht auch noch kaputt machen.

Nachdem die Grundplatte und die Seitenwände endlich standen und befestigt waren gab's erst mal einen Kaffee, unsere nerven waren bereits strapaziert.
Nicht mal die Hälfte war geschafft, denn diese Kommode hat ja noch zwei Zwischenwände, in welche dann die Schubfächer eingeschoben werden.
Rechts also 2 Türen, links 2 Türen und mittig 3 Schubfächer. Oben auf kommt dann noch zusätzlich eine Ablage.

Okay weiter, Damit das ganze nun stabilisiert wird gehen wir weiter nach Plan und ziehen die mittleren Bretter ein um dann die Deckplatte auflegen zu können. Das ging, nachdem wir ja das Dübelproblem gelöst hatten, recht schnell.
Das "Gerüst" stand also Mein Sohn brachte nun die Führungsschienen für die Schubfächer an. Auch hier brauchten wir eine Weile, bis wir kapiert hatten, wie die angebracht werden. Denn hier trat dann der Fehler auf - im Plan nicht wirklich zu erkennen - dass die Schrauben von außen nach innen eingebracht werden müssen. Das sah auf dem Plan völlig anders aus. Dass hier etwas nicht stimmt merkten wir, als sich die Schubfächer nicht wirklich einschieben liessen. Ein Glück dass wir das probiert hatten bevor wir die Türen anbauten.
Am Ende hätten wir alles wieder auseinander bauen müssen um an die Schrauben heranzukommen. Nerv, nerv, nerv ......
Inzwischen hatten wir schon 3 Stunden hinter uns und dachten, das mit den Türen geht ja schnell und dann noch die Ablage oben drauf, Füsse anschrauben und Griffe, naja so eine gute Stunde noch, dann wäre es geschafft.

Verfluchte Technik
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Irgendwie sehen die Scharniere anders aus als die, die wir bisher gewohnt waren. Mein Sohn war nur am Fluchen, ich ließ es gleich ganz sein.
Das Anbringen war noch das Einfachste, aber das Ausrichten (auch wieder kaum erkennbar im Bauplan, wie es geht) war echt der Hammer.

Dass zwischen den Schubfächern und der jeweils daran stossenden Tür eine Lücke sein müsse das wussten wir schon, aber irgendwie wollte keine Lücke entstehen. Die musste aber hin, denn jedes Mal wenn ich die Tür öffnete schob sich auch das Schubfach heraus.

Dieses Nachrichten bzw. Einrichten der Scharniere war eine echte Herausforderung. Ich will jetzt nicht ins Detail gehen (wem es interessiert wie wir es geschafft haben kann mich ja bei Bedarf gesondert fragen) aber irgendwie hat nach über einer Stunde dann doch alles gepasst.
Wir dachten, wir hätten es nun endlich geschafft

Bevor wir nun mittels der 4 silbernen, aus Kunststoff gefertigten Zwischenstützen die obere Ablage anschraubten brachte mein Sohn die Füsse an. Schrank auf die Seite gelegt, was bei dem gewicht nicht so einfach ist, und rein mit den 16 Schrauben in die relativ flachen quadratischen Füsse.
Fertig, Schrank wieder aufstellen und das letzte Ablagebrett aufgesetzt und festgeschraubt. Der Schrank nahm langsam Form an, wir waren leicht geschafft, dennoch glücklich, dass es dem Aufbauende zugeht.

Jetzt mussten nur noch die sieben griffe angeschraubt werden.
Was ist los? Die Schrauben wollten gar nicht so richtig greifen und beim versuch, mittels Griff die Türen und Schubfächer zu bewegen, hatten wir ständig die griffe in der hand.
Die Schrauben waren definitiv zu dünn. Mein Sohn wollte schon wutentbrannt zur Domäne fahren mit Schrauben und Griffen.
Der Schrank war bereits vom Wohnzimmer ins Arbeitszimmer gebracht und stand an dem Platz, wo er nun dauerhaft stehen sollte. Den in die Ecke zu kriegen war auch nicht einfach, und als wir dann nach einigen Überlegungen feststellen mussten, dass wir die Schrauben der Füsse mit den Schrauben der Griffe verwechselt hatten hieß es wieder raus aus der Ecke mit dem Monsterteil.
Unsere Vermutung, dass wir die Schrauben verwechselt hatten wollten wir natürlich vor Beschwerde bei der Domäne uns selbst bestätigen.

Also den Schrank wieder umgekippt, 2 Schrauben aus den Füssen gedreht und einen Griff damit angebracht. Und es war so, obwohl uns nicht mehr zum Lachen war mussten wir lachen. Ich stellte mir vor wie mein Sohn in der Domäne Rabatz macht um dann das zu erfahren, was wir soeben selbst erkannt hatten.
Dieser minimale Unterschied bei den Schrauben war die Lösung des Problems.
Aber auch nur durch Zufall hätten wir die richtigen Schrauben gewählt, denn auch das ist definitiv nicht zu erkennen, weder an den Schrauben noch auf dem Bauplan, was nun wo und wie und so weiter.

Fazit - Geschafft
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Es ging also in die sechste Stunde aber nun stand das Sideboard da wo er stehen sollte, sicher auf seinen Füssen und alles war so, wie es sein sollte.

Prima passt es in den Raum und vor allem bietet es so viel Stauraum, nun liegt nix mehr einfach in dem zuvor dort stehenden offenen Regal herum.

Dieses Sideboard ist zweckmässig vor allem dadurch, dass es Fächer mit jeweils einem Brett (Höhe ist variierbar) und 3 großräumigen Schubfächern hat.
Die zusätzliche erhöhte Auflage bietet mir darunter auch noch Ablagemöglichkeiten, auch ein grund, warum ich mich für dieses Sideboard entschieden habe. Praktisch und nicht nur schön im etwas anderen Design.

Die Freude, dass alles geschafft war trotz der vielen Probleme (verursacht auch durch die blöde Bauanleitung) haben wir auch noch eine Menge gelernt, nämlich auf was man in Zukunft achten sollte. Vielleicht kommt ja jemand aus der Familie auch auf die Idee, sich so ein Sideboard zu kaufen, mein Sohn und ich sind ja nun Profis im Detail :o).
Mit dem jetzigen Wissen und den Erfahrungen schaffen wir es bestimmt beim zweiten Mal in zwei Stunden statt in sechs.

Ach ja, eine dünne Rückwand hat dieses Sideboard natürlich auch, hätte ich doch beinahe vergessen zu erwähnen.
Türen und Schubfächer sind auch dicht nach dem stundenlangen Einrichten der Türen vor allem, so kommt auch kein Staub rein.
Trotz der ganzen Ärgernisse bin ich mit dem Kauf sehr zufrieden.
Und da sie nun steht und die Schadstellen am Furnier nicht sichtbar sind will ich auch den ganzen Stress vergessen.


Euer Mondlicht1957

53 Bewertungen, 9 Kommentare

  • anonym

    01.04.2012, 22:58 Uhr von anonym
    Bewertung: besonders wertvoll

    BW und einen guten Wochenstart.LG Martina

  • Lucky130

    01.04.2012, 13:42 Uhr von Lucky130
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wünsche ebenfalls einen schönen Sonntag!

  • xSunnyx

    31.03.2012, 15:40 Uhr von xSunnyx
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH ....viele liebe Grüße

  • XXLALF

    31.03.2012, 11:39 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    ....und ein wunderschönes wochenende

  • Miraculix1967

    31.03.2012, 01:16 Uhr von Miraculix1967
    Bewertung: besonders wertvoll

    Super gemacht - BW von mir! Schönen Freitagabend, schönes Wochenende und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967

  • morla

    31.03.2012, 00:21 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg. ^^^^^^^^^^^^petra

  • VWCorrado2012

    30.03.2012, 23:57 Uhr von VWCorrado2012
    Bewertung: sehr hilfreich

    würde super in mein Zimmer passen ;=) SH und glg.

  • katjafranke

    30.03.2012, 21:29 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Wochenendgrüße KATJA

  • Lale

    30.03.2012, 18:13 Uhr von Lale
    Bewertung: sehr hilfreich

    Allerbesten Gruß *~*