Kriegerin (DVD) Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Action:  viel
  • Anspruch:  sehr anspruchsvoll
  • Romantik:  durchschnittlich
  • Humor:  durchschnittlich
  • Spannung:  spannend

Erfahrungsbericht von Hollgo

Skingirl

5
  • Action:  durchschnittlich
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  niedrig
  • Humor:  wenig humorvoll
  • Spannung:  spannend
  • Altersgruppe:  ab 12 Jahren
  • Meinung bezieht sich auf:  DVD-Version

Pro:

+ gutes Spiel einer durchweg eher wenig prominenten Darstellerriege + Authentizität

Kontra:

- kleine, logische Schwächen...

Empfehlung:

Ja

In Abständen schaue ich mir ja schon einmal auch einen gesellschaftskritischen Film an - "Kriegerin", ein 2011 unter der Regie von David Wnendt enstandener Streifen, hatte mich dabei durch ein "Making Of", welches ich im TV gesehen hatte, schon einmal angesprochen...

=== So kam ich zur DVD von "Kriegerin" ===


... bei Saturn fand ich dazu die DVD dieses Films für sehr günstige 4,99 € im Angebot - also zugegriffen, die DVD in den heimischen DVD-Player eingelegt und angeguckt...

== Zum Film "Kriegerin" ==

=== Worum es geht ===


Ihre Zugehörigkeit in einer von rechtsradikalem Gedankengut durchsetzten Jugendclique liess die 20-jährige Marisa ( _ Alina Levshin_ ) bald in die rechtsextreme Szene einer ostdeutschen Kleinstadt eintauchen. Ihre Einstellungen und Mitgliedschaft zu dieser Szene trägt sie dabei ganz offen zur Schau. So hat sie auf ihrer Schulter das Wort "Skingirl" eintätowiert, vorne prangt auf ihrem Körper der bekannte Nazi-Adler mit Hakenkreuz und auch sonst entspricht ihr "Look" voll dem Bild eines weiblichen Skinheads.
Entsprechend den "Umgangsformen" der Skin-Szene ist auch Marisa schnell dabei, wenn es um eine gewalttätige Auseinandersetzung mit anderen Menschen geht. Schnell schlägt sie zu, wenn ihr jemand dumm kommt - oder einfach, wenn es ihre "Skinhead"-Freunde tun.

Ihr Hass gegen Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei ist ebenso tief in ihr verankert, Ihr Freund Sandro (der natürlich auch der rechten Skinhead-Szene angehört) sitzt im Knast, während alles um sie herum den Bach runter geht
So liegt ihr von ihr über alles geliebter Opa im Krankenhaus, während sich ihre Mutter, mit der sie in einem kleinen Haus zusammen lebt, sich weder um ihn noch um Marisa schert.

Als Svenja ( _Jella Haase_ ), ein 15 Jahre altes Mädchen, zur Clique stößt, geht diese Marisa zunächst einmal gehörig auf die Nerven. Doch bald hat Marisa und ihre Clique andere Probleme, denn sie geraten mit zwei jungen Asylbewerbern namens Jamil und Rasul aneinander, die hier in der Provinz gestrandet sind und den "Fehler" machten, sich am gleichen Strand aufzuhalten, wie sie und ihre Skinhead-Freunde.
So eskaliert schnell ein Streit und Marisa ist, wie üblich, nicht zu bremsen.
Als die beiden Asylbewerber den Strand mit ihrem Mofa verlassen, setzt sich Marisa in ihren alten Golf und rammt diese kurzerhand in den Straßengraben.
Dadurch löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die alles komplett auf den Kopf stellen werden. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, gerät Marisas Weltbild ins Wanken. Sie beginnt zu erkennen, dass ihr Tun und das ihrer Freunde falsch ist - doch der Weg der Besserung ist steinig und ein Ausstieg aus der Szene gefährlich...

=== Darsteller und Charaktere ===


Viele Interviews, die Regisseur David Wnendt im Vorfeld zu den Dreharbeiten von "Kriegerin" mit zahlreichen weiblichen Mitgliedern der rechtsradikalen Skinhead-Szene führte, hat die russischstämmige Alina Levshin gesehen, um sich auf ihre Rolle der "Nazi-Braut" Marisa vorzubereiten.
Tatsächlich ist der "Look" von Marisa schon einmal recht typisch für ein Mitglied dieser Szene - überall Nazi-Tattoos, dazu T-Shirts, die wohl klare und unmissverständliche Aussagen treffen. "Marisa" ist eben durch und durch in der Szene verankert - ein Grund für ihre Zugehörigkeit zur Szene ist dabei zunächst einmal ihr Freund, der selbst "deckungsgleiche" Ansichten und Einstellungen wie sie vertritt. Überhaupt scheinen Marisa und ihr Freund auf eine fatale Art "Schlüsselreizgesteuert" zu sein. Sehen sie irgendwo einen Menschen mit langen Haaren oder treffen sie auf ausländisch ausschauende Menschen, sind die Reaktionen stets gleich: es wird zunächst gepöbelt, gedemütigt und schließlich drauf geschlagen - eine Szene , in der Marisa, ihr Freund und ein paar weitere Mitgleider ihrer Clique durch ein Eisenbahnabteil stiefeln, ist hier schon recht eindrucksvoll.
Außerhalb dieser - von Marisa und ihren Skin-Freunden - gesuchten Situationen herrscht so etwas wie "Zusammenhalt" unter den Skins - der aber stets auf "wackligen" Füssen steht.
Marisas einziger Bezug zu so etwas wie einem "normalen" Leben ist scheinbar ihr Opa Franz ( _Klaus Manchen_ ), der nur leider gerade im Krankenhaus liegt und dem Tode nahe ist.

_ Marisas Opa Franz_

In Rückblenden erfahre ich über dessen besonders herzlichen Bezug zu seiner Enkeltochter. Im ganzen Film scheint tatsächlich der gute "Opi" der einzig wirklich sympathische Charakter zu sein - doch auch er hat "dunkle Seiten". Warum Marisas Mutter ihn so hasst, wird nämlich auch an einer Stelle klar: als sie mit Marisa schwanger war, da wurde sie von ihrem Vater einfach nur verachtet und "links liegen" gelassen. Und auch sonst scheint sein Charakter irgendwie mit einem "doppelten Boden" behaftet zu sein.
Jeden Tag besucht Marisa ihn im Krankenhaus - er war immer sehr liebevoll zu ihr und nannte sie seine "Kriegerin".

_ Marisas Mutter_

Mit ihrer Mutter kann Marisa dagegen so gar nichts anfangen. Besonders übel nimmt sie es ihr, dass sie ihren geliebten Opa Franz richtig zu hassen scheint. Marisas Mutter kann es jedenfalls gar nicht schnell genug gehen, bis Marisas Opa - ihr Vater - tot ist. Schon während er im Krankenhaus im Sterben liegt, fängt Marisas Mutter an, das Zimmer ihres Vaters auszuräumen - sehr zum Unwillen ihrer Tochter. Die Zugehörigkeit Marisas zur "Nazi"-Szene toleriert sie, sie nimmt es sogar hin, dass ihr Skin-Freund Sandro mit Marisa in ihren eigenen vier Wänden Sex hat. Sichtlich hält sie generell nicht viel von ihrer Tochter, die an der Kasse ihres eigenen Geschäfts arbeitet.

Hier stößt sie zum ersten Mal auf die beiden Asylbewerber Jamil und Rasul, zwei Brüder, die aus Pakistan stammen und eigentlich zu ihrem Onkel nach Schweden weiterreisen wollen, was ihnen allerdings von den Behörden untersagt wurde. Sie sind so in diesem Dorf irgendwo in den neuen Bundesländern (der nicht näher bezeichnet wird, ein Kennzeichen eines Autos lässt allerdings geographisch auf einen Ort irgendwo im Kreise Bitterfeld schließen) gestrandet und sehen sich nun gezwungen, im einzigen Lebensmittelgeschäft mit ihren Gutscheinen einkaufen zu gehen - diese sind so ziemlich die einzige Ertragsquelle für den Laden von Marisas Mutter.
Doch als die beiden Brüder bei Marisa auftauchen, um zu bezahlen, gibt Marisa erst einmal alles, um sie nicht bedienen zu müssen - schließlich muss Marisas Mutter selbst einspringen.

_ Wendepunkt_

Erst, nachdem Marisa die Wahnsinnstat mit dem Wegrammen des Mofas begangen hat, auf dem die beiden Brüder gerade auf dem Weg Richtung Asylbewerberheim waren, bekommt sie so etwas wie Gewissensbisse. Der größere der beiden Brüder ward nämlich danach nicht mehr gesehen - Marisa glaubt, dass er tot ist und sie ihn nun auf dem Gewissen habe.
So ist sie eben aus diesem schlechten Gewissen heraus bereit, letztlich dem verbliebenen, kleineren Bruder Rasul ( _Sayed Ahmad Wasil Mrowat_ )zu helfen, als dieser erneut in ihrem Laden aufkreuzt - wobei er selbst ganz schön aufdringlich, ja sogar recht frech wird.
Als sie dann noch bei einer "Skinhead"-Party erlebt, wie die erst 15-jährige Svenja drauf und dran ist, die "falschen Ideale" der rechten Szene für sich zu entdecken, ist so etwas wie ein Beschützerinstinkt bei ihr geweckt.

_ Svenja - klug, aber naiv_

Svenjas Geschichte ist dabei eine so ganz andere wie die von Marisa. Sie ist eigentlich in der Schule absolut top, schreibt in allen wichtigen Fächern Einser.
Durch Markus, einem jungen Mann, der gelegentlich den Garten ihrer Familie auf Vordermann bringt, gerät sie in die Skin-Szene hinein.
Doch Markus bekommt bald durch den schnell wieder aus dem Gefängnis frei gelassenen Sandro arge Probleme, weil der nämlich auf der erwähnten Skin-Party anfängt, zu koksen. Markus beginn sich danach von der "Szene" abzusetzen, während Svenja nun allein auf sich gestellt bleibt. Ihr überaus strenger Stiefvater - ein echt übler Typ, der seinen Spaß daran zu haben scheint, Svenja besonders durch seinen Kontrollzwang in Mitleidenschaft zu ziehen - ist dabei Svenjas Hauptgrund, sich von ihrer Familie immer weiter abzukapseln und eben ihren vermeintlich neuen Freunden der Skin-Szene näher zu kommen.

Dabei scheint die eigentliche Einserschülerin in Geschichte und Politik nicht gerade bewandert zu sein, denn in einer Szene scheint sie noch nicht einmal eine Gummimaske, die in einem Karton im Zimmer ihres Freundes Markus steht, als Adolf Hitler zu identifizieren. Svenja ist eben in allererster Linie unpolitisch und eben - ganz ihrem Alter von 15 Jahren gemäss - noch ziemlich naiv...

=== Das macht diesen Film aus ===


Natürlich lebt der Film in allererster Linie von ihren - meistens - eher unbekannten Darstellerinnen und Darstellern. Diese geben sich aber allesamt sehr authentisch in ihren Rollen und werden - siehe meinen längeren Abschnitt über die Darsteller und Charaktere - doch sehr tief gezeichnet. Durch diese Charaktere, die allesamt mit irgendwelchen Brüchen oder Konflikten in ihrem privaten Umfeld behaftet sind, kann ich so ein wenig nachvollziehen, aus welchen Startbedingungen heraus zumindest Marisa und Svenja in die "rechte Szene" abdrifteten.
Der Film versteht sich allerdings nicht nur als reine Beschreibung von Umständen, die Bildsprache, die sich für meinen Geschmack doch recht nah an der Realität (jedenfalls das, was man so hört und liest über die "Szene", die sich ja nach außen hin eher verschlossen gibt) abspielt, wird besonders in der längeren Szene der Skinhead-Party recht deutlich. Manches Mal kamen wirklich einige Gefühle zwischen "fassungslos sein" und Ekel bei mir auf. Die Lieder, besonders deren Texte, die da gesungen oder gehört werden, die ziemlich grausige Art und Weise des schon sehr "proll"-haften Abfeierns, die in der Bier- , Alkohol- und teilweise Drogenaffinität mancher Partygäste sich manifestiert, diese ekligen Tattoos und das Styling der Skins - das sind doch alles Aspekte, die doch sehr abstossend auf mich wirkten. Ich wage zu bezweifeln, ob die Körperhygiene in dieser Szene auch nur den Ansatz einer Rolle bei den Betreffenden spielte. Wände werden mit Parolen vollgesprayt und die rüpelhaften Umgangsformen der Skins untereinander sind schon wirklich an "Hohlheit" kaum zu übertreffen.
Die im Film bei Marisa einsetzende "Wandlung" kommt dabei eher schleichend nach dem Motto "zwei Schritt nach vorn und einer wieder zurück" voran, die Spannung nimmt ab diesem Punkt eigentlich erst ein wenig Fahrt auf. Dabei ist das Verhalten des jungen Rasul für mich nicht immer verständlich gewesen. Warum er ausgerechnet bei Marisa, die ihn zutiefst ablehnte, sich Hilfe ersucht, diese Frage konnte ich logisch für mich nicht recht klären.
Jedenfalls bietet "Kriegerin" doch recht tiefe Einblicke in die rechte Skin-Szene und versucht dabei ein wenig zu erläutern, welche Umstände Menschen überhaupt in diese Szene bringen können. Dabei hält der Film ganz zum Ende ein wohl für Marisa grundlegenderes als das zunächst von mir geglaubte Motiv bereit, warum sie überhaupt Anschluß bei den Skins suchte - doch hieraus ergibt sich bei näherer Betrachtung für mich ein Widerspruch - schließlich ist die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland nun schon knapp 70 Jahre vorbei - der "Erklärungsversuch", der als eine Art "Twist" dient, verläuft schon aus biologischen Gründen daher eher im Sande...

== Zur DVD ==


=== Bonusmaterial ===


Neben einem "Making Of", welches ich persönlich nicht allzu aufschlußreich empfand, gibt es noch ein Feature, welches Interviews mit den Beteiligten dieses Films - allen voran mit Alina Levshin, der Darstellerin der "Marisa" - bietet. Dieses Feature fand ich schon aufschlußreicher, weil hieraus doch klar hervorgeht, welche Methode der Regisseur David Wnendt wählte, um seinen Film, den er im Rahmen seiner Diplomarbeit produzierte, authentischer zu machen. Interviews mit "echten" weiblichen Mitgliedern der Szene wurden dabei den Darstellerinnen und Darstellern von "Kriegerin" vorgeführt - nicht nur deren Motive, auch der "Look" der interviewten Menschen hatte sichtlich einen Einfluß auf den Film.

Eher weniger spannend fand ich das ebenso enthaltene "Behind The Scenes"-Feature - welches eine Art von "B-Roll" darstellt, d.h. jemand stand mit einer Videokamera hinter der Filmkamera und wagte so bei den Drehs einen Blick hinter die Kulissen...

=== Bild und Ton ===


Hinsichtlich der Bildqualität finde ich in Bezug auf die DVD von "Kriegerin" alles recht im "grünen Bereich". Kontraste, Farb- und Helligkeitswerte können mich durchweg - auch in dunkleren Filmszenen - überzeugen . Von den beiden deutschsprachigen Tonspuren, von denen eine in Dolby Digital 5.1 und eine andere in DTS gehalten ist , finde ich diejenige mit dem "DD 5.1" Ton eine Spur raumklangreicher - besonders die beschriebene "Skin"-Partyszene kommt hier besonders plastisch über alle Boxen meiner Anlage herüber.
Die "DTS"-Spur wirkt an dieser Stelle eine Spur flacher.

=== Auf einen Blick ===


* Titel: Kriegerin
* Genre: Unterhaltung; Drama; Deutscher Film
* Erstveröffentlichung: 9.10.2012 / Produktionsjahr: 2011
* FSK: ab 12 Jahren / Laufzeit: 102 Min.
* Bildformat: Widescreen; 2,35:1 / Tonformat: DD 5.1: Deutsch; DTS 5.1: Deutsch
* Darsteller: Alina Levshin, Jella Haase, Sayed Ahmad, Gerdy Zint, Lukas Steltner, Uwe Preuss, Winnie Böwe, Rosa Enskat, Klaus Manchen, Andreas Leupold, Wasil Mrowat
* Regie: David Wnendt

Bonusmaterial:

* Making Of / Interviews / Feature: "Behind the Scenes"
* Unterrichtsmaterial / Originaltrailer und Trailershow

* Alina Levshin: Marisa / Jella Haase: Svenja / Sayed Ahmad Wasil Mrowat: Rasul / Gerdy Zint: Sandro
* Lukas Steltner: Markus / Uwe Preuss: Oliver / Winnie Böwe: Andrea
* Haymon Maria Buttinger: Clemens / Klaus Manchen: Großvater Franz

== FAZIT ==


"Kriegerin" schaffte es, mir doch recht authentisch, wie ich finde, das Leben innerhalb der "rechten Szene" mir näher zu bringen.
Klar, grundsätzlich erfahre ich dabei nicht viel Neues, was ich allgemein über die Nachrichten oder Politsendungen so erfahren habe. Das innerhalb der "Skin"-Szene stets eine hohe Bereitschaft zu Gewalttätigkeiten generell und gegenüber Ausländern speziell herrscht, dass bestätigt der Film auf jeden Fall. Doch das ist nicht der Hauptaspekt - der Film deckt zwei "Möglichkeiten" auf, wie junge Menschen in die rechte Szene hinein geraten können.
Einmal ist es die Familie, die nicht richtig funktioniert, dann sind es "falsche Freunde", die die jungen Menschen in die Szene hinein ziehen. Der Film stellt aber auch klar, dass die "Skins" vielfach recht ungebunden an politische Parteien agieren. Auf der Party tritt zwar ein geschniegelter, österreichischer Herr auf, der Plakate der fiktiven rechtsradikalen "DNVP" verteilt, aber es wird doch klar, dass sich "Skins" eher wenig für politisches "Geschwafel" interessieren - es seien doch eh alles Lügen.
Insgesamt ist der Film teils recht schwer erträglich für mich gewesen - diese Mischung aus dumpfer Hohlheit mit verachtenden Gestus, diese furchtbaren Tattos (die im Film freilich aus der Airbrush-Pistole stammten) und diese grausigen Texte der Lieder, die Marisa und Co wechselweise aus dem Autoradio oder - auf der Party - von der Stereoanlage mitgrölen, die sind auch so ein "Markenzeichen" dieser Szene. Der Film zeigt dabei auch, dass es für die aussteigewilligen Mitglieder der "Szene" sehr schwer ist, auszusteigen. Nicht nur Gruppenzwänge sind da ein Hindernis, es ist einfach die schiere, blanke Gewalt, die einfach grundlegend für die Skinheads sind.
Dennoch leistet sich der Film bei aller Authentizität doch kleine, logische Schwächen, die sich allerdings erst in der Nachbetrachtung für mich ergaben. Letztlich gebe ich allerdings dennoch volle fünf Sternchen und eine Empfehlung. Unterhaltung wird hier zwar im engeren Sinne keineswegs geboten, aber der Stoff ist sehr interessant und teils spannend verarbeitet worden.

38 Bewertungen, 12 Kommentare

  • wurmi2010

    02.07.2013, 11:41 Uhr von wurmi2010
    Bewertung: besonders wertvoll

    bw und viele Grüße

  • Juri1877

    30.06.2013, 12:30 Uhr von Juri1877
    Bewertung: besonders wertvoll

    bw auch von mir

  • meerifan1

    30.06.2013, 06:57 Uhr von meerifan1
    Bewertung: besonders wertvoll

    Einen lieben Sonntagsgruß lasse ich hier:-)

  • monagirl

    29.06.2013, 23:48 Uhr von monagirl
    Bewertung: besonders wertvoll

    Mona läßt dir liebe Grüße da

  • Gi22Fr

    29.06.2013, 23:12 Uhr von Gi22Fr
    Bewertung: besonders wertvoll

    toller, ausführlicher bericht

  • LadyGaga

    29.06.2013, 23:01 Uhr von LadyGaga
    Bewertung: sehr hilfreich

    Über einen Besuche würde ich mich sehr freuen, LG

  • oskermit

    29.06.2013, 20:07 Uhr von oskermit
    Bewertung: besonders wertvoll

    KLASSE berichtet! Über einen Besuch bei mir würd ich mich freuen!!!

  • anonym

    29.06.2013, 20:04 Uhr von anonym
    Bewertung: besonders wertvoll

    LG Damaris

  • Little-Peach

    29.06.2013, 18:16 Uhr von Little-Peach
    Bewertung: besonders wertvoll

    bw :)

  • mausi1972

    29.06.2013, 15:54 Uhr von mausi1972
    Bewertung: sehr hilfreich

    Grüße Marion.

  • Lale

    29.06.2013, 15:52 Uhr von Lale
    Bewertung: besonders wertvoll

    Allerbesten Gruß *~*

  • satibaer

    29.06.2013, 15:26 Uhr von satibaer
    Bewertung: besonders wertvoll

    alles drin - alles dran - bw!