Die Twilight Saga 1-3 (DVD) Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Action:  durchschnittlich
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  sehr hoch
  • Humor:  sehr humorvoll
  • Spannung:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von Nirgendwer

Glitzerblut im Mondschein - mit funky Ende

5
  • Action:  viel
  • Anspruch:  wenig anspruchsvoll
  • Romantik:  sehr hoch
  • Humor:  sehr humorvoll
  • Spannung:  durchschnittlich
  • Altersgruppe:  ab 16 Jahren
  • Meinung bezieht sich auf:  Video-Version

Pro:

Viele düstere Farben, Grausamkeit und Blut

Kontra:

Ein vegetarischer Vampir

Empfehlung:

Ja

Die Twilight-Saga, pathetische Aufmache einer märchenhaften Liebesgeschichte zweier verfeindeter Naturen. Verschlungen im Kampf zwischen Leben und Tod, Gut und Böse, stehen sie für Vertrauen, Liebe und Freundschaft. Doch was ist es, das Twilight so attraktiv macht? Was lockt Millionen von ekstatischen Zuschauern in die Kinosäle, was berührt die traurigen Seelen der Zuschauer? Ist es Edward mit seinem geheimnisvollen Grinsen? Ist es Bella mit ihrem zarten Mondgesichtchen? Oder ist es gerade die Story, in der zusammengefügt wird, was nicht zusammengehört? Eine kurze Zusammenfassung:

Bella hat ein Problem. Edward, der komische bleiche Mensch aus der Schule scheint sie zu ignorieren. Sie findet ihn merkwürdig und dieser Verdacht, dass er merkwürdig sein könnte, steigert sich, als er sie vor der Zerquetschung durch ein heranrutschendes Auto bewahrt. In den folgenden Wochen kommen sie sich näher, wobei sich herausstellt, dass Edward anscheiend nicht schläft, dass Edward anscheinend nicht isst und dass Edward allerhand merkwürdige Dinge tut, die einem normal lebenden Menschen gesundheitlich kaum zuträglich erscheinen mögen.

Dann entbrennt ein Kampf zwischen Gut und Böse und Edward und Bella sind endlich ein paar.

Ist es die Zärtlichkeit, mit der der Vampir agiert? Ist es die Verdrehung seiner Artenmoral, die ihn sympathisch macht? Lustiger wäre der Film auf jeden Fall, würde Edward in einem humorigen Anfall von Blutdurst das Blut aus den Adern schlabbern, wie er es in einem anders gearteten Anfall von Hilfsbereitschaft im letzten Teil der Saga tut - um Frau und Kind zu retten.

Allgemein wird festgestellt, dass der Film von einer grotesken Subtil-Komödie zu einem Machwerk von pompöser Märchenverdrehung mutiert, das sich aus einer sich pervertierenden, selbst aufbauenden Sagenwelt speist und damit dem Zuschauer den Hauch der Überforderung auf dem Tablett der Begeisterung serviert. Die Folge ist Selbstassoziation und die spiegelneurotische Konstruktion einer eigenen Märchenwelt, mit sich selbst in den Hauptrollen.

Da ich aber immer volle Punktzahl gebe, empfehle ich diesen Film für alle, die den subtilen Humor der Komödie verstehen und schätzen. Ein Meisterwerk der Extraklasse!

9 Bewertungen, 4 Kommentare

  • Lale

    19.09.2013, 16:17 Uhr von Lale
    Bewertung: sehr hilfreich

    Allerbesten Gruß *~*

  • katjafranke

    19.09.2013, 14:56 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße KATJA.

  • Little-Peach

    19.09.2013, 11:28 Uhr von Little-Peach
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :))

  • bella.17@live.de

    19.09.2013, 10:58 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße Annabelle