Vermählungsbrunnen Testbericht

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Summe aller Bewertungen
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Empfehlenswert:
Erfahrungsbericht von celles
Zum Vermählen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Grüß Gott aus Wien !
Heute geht es nicht weit von mir, in den ersten Bezirk auf den Hohen Markt. Dort steht ein Brunnen der besonderen Art. Die meisten Touristen interessieren sich dort nur für die Ankeruhr, was aber ein großer Fehler ist.
Der Vermählungsbrunnen, oder Josefsbrunnen, hat seine Entstehung Leopold I. zu verdanken, der 1702 versprach, wenn sein Sohn Joseph erfolgreich aus der Schlacht heimkehre, Maria und Josef eine Gedenksäule errichten zu lassen. Gemäß einem Entwurf von Johann Bernhard Fischer von Erlach wurde der Tempel mit der Figurengruppe der Vermählung Marias zunächst aus Holz hergestellt, aber Karl VI. ließ diesen dann durch Marmor ersetzen. Die Figuren wurden aus Bronze gegossen.
Sie stellen Maria, Joses und die Hohenpriester dar. Das restaurierte und vergrößerte Denkmal wurde 1732 wieder der Öffentlichkeit preisgegeben und durch die Hernalser Wasserleitung gespeist. Im Kriegsjahr 1944 wurde der Brunnen durch Bombenangriffe beschädigt und wurde zwischen 1950 und 1955 wiederhergestellt. Der zerstörte Kopf Marias musste aber nachgestellt werden. Der Brunnen wurde bis zum 20. September 2008 restauriert und ist seitdem wieder in alter Form zu bewundern.
Das Denkmal steht auf einem Platz, dem Hohen Markt, der gar nicht einmal so schön ist. Er ist langgezogen und dadurch eher schmal. Der Brunnen wirkt auf mich also etwas beengt. Der Plattenbau auf der linken Seite mit dem Generali Schild bildet keinen schönen Hintergrund. Nichtsdestotrotz kann die Schönheit des Brunnens nicht übersehen werden. Besonders gut gefallen mir die drei Säulen mit den Kapitellen, die einer Art Kuppel mit einem goldenen Strahlenstern tragen. Weitaus schöner sind die gold-schwarzen Kronen unterhalb der kunstvollen Skulpturen, die abends auch beleuchtet werden. Die Figuren am Brunnen schlagen aber alles. Sie sind so wunderbar und detailverliebt gestaltet, dass ich auf den ersten Blick ganz fasziniert war. Zum Glück ist das Denkmal frei von Graffiti, könnte aber mal restauriert werden.
Danke fürs Lesen
Celles
Heute geht es nicht weit von mir, in den ersten Bezirk auf den Hohen Markt. Dort steht ein Brunnen der besonderen Art. Die meisten Touristen interessieren sich dort nur für die Ankeruhr, was aber ein großer Fehler ist.
Der Vermählungsbrunnen, oder Josefsbrunnen, hat seine Entstehung Leopold I. zu verdanken, der 1702 versprach, wenn sein Sohn Joseph erfolgreich aus der Schlacht heimkehre, Maria und Josef eine Gedenksäule errichten zu lassen. Gemäß einem Entwurf von Johann Bernhard Fischer von Erlach wurde der Tempel mit der Figurengruppe der Vermählung Marias zunächst aus Holz hergestellt, aber Karl VI. ließ diesen dann durch Marmor ersetzen. Die Figuren wurden aus Bronze gegossen.
Sie stellen Maria, Joses und die Hohenpriester dar. Das restaurierte und vergrößerte Denkmal wurde 1732 wieder der Öffentlichkeit preisgegeben und durch die Hernalser Wasserleitung gespeist. Im Kriegsjahr 1944 wurde der Brunnen durch Bombenangriffe beschädigt und wurde zwischen 1950 und 1955 wiederhergestellt. Der zerstörte Kopf Marias musste aber nachgestellt werden. Der Brunnen wurde bis zum 20. September 2008 restauriert und ist seitdem wieder in alter Form zu bewundern.
Das Denkmal steht auf einem Platz, dem Hohen Markt, der gar nicht einmal so schön ist. Er ist langgezogen und dadurch eher schmal. Der Brunnen wirkt auf mich also etwas beengt. Der Plattenbau auf der linken Seite mit dem Generali Schild bildet keinen schönen Hintergrund. Nichtsdestotrotz kann die Schönheit des Brunnens nicht übersehen werden. Besonders gut gefallen mir die drei Säulen mit den Kapitellen, die einer Art Kuppel mit einem goldenen Strahlenstern tragen. Weitaus schöner sind die gold-schwarzen Kronen unterhalb der kunstvollen Skulpturen, die abends auch beleuchtet werden. Die Figuren am Brunnen schlagen aber alles. Sie sind so wunderbar und detailverliebt gestaltet, dass ich auf den ersten Blick ganz fasziniert war. Zum Glück ist das Denkmal frei von Graffiti, könnte aber mal restauriert werden.
Danke fürs Lesen
Celles
36 Bewertungen, 4 Kommentare
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07.10.2012, 16:40 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichViele Gruesse, mima007
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07.10.2012, 15:04 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchönen Sonntag, SH und LG Miraculix1967
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07.10.2012, 11:22 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichWünsche ein schönes Wochenende
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07.10.2012, 03:19 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*

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