Die drei ??? 154 Botschaft aus der Unterwelt (Hörbuch) Testbericht
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Erfahrungsbericht von _matthias_
Die 154. Erinnerung an eine glückliche Kindheit
Pro:
spannend, solide, Fortführung der guten alten Hörspieltradition
Kontra:
keine wesentlichen, trotz sehr konstruierter Geschichte
Empfehlung:
Ja
Ich bin jetzt 40 Jahre alt und habe seit frühester Kindheit die drei Fragezeichen geliebt.
== Die drei Fragezeichen – Botschaft aus dem Untergrund, Folge 154 ==
„Hm-hm, also verehrte Herrschaften, der Fall ist gelöst!“
„Welcher Fall?“
„ Wenn ich Ihnen meine Karte geben darf?“
„Die drei Detektive – wir lösen jeden Fall. Erster Detektiv: Justus Jonas, zweiter Detektiv: Peter Shaw, Recherche und Archiv: Bob Andrews!“
So beginnt der neue Fall, der offensichtlich schon aufgelöst scheint, diesmal fast schon in einer Art von Fall, der nach Wirtschaftsspionage riecht. Mr. Weston hat die drei Fragezeichen engagiert um herauszufinden, wer wichtige Firmenunterlagen entwendet und der Konkurrenz zuspielt.
Fast schon in einer Art Columbo erklärt Justus Jonas am Anfang den Anwesenden, wer der Dieb ist, dabei läuft Justus Jonas gleich zu Hochform auf und beweist botanisch-gärtnerisches Spürsinn, denn falsche Spuren über Erdklumpen lässt sich Justus Jonas mit seinen Kollegen natürlich nicht ablenken. Der Auftraggeber bleibt dabei aber im Dunkeln, und es scheint, dass es um schwerere Verbrechen geht als um puren Diebstahl. So geht es wohl um ein Syndikat in Los Angeles – der Inspektor Cotta (dem Nachfolger von Kommissar Reynolds), der natürlich mit den berühmten Jungdetektiven kooperiert, bittet aber darum, von diesem Fall, der einen Nummer zu groß zu sein scheint, die Finger zu lassen. Die drei Fragezeichen versprechen Selbiges … und alle ahnen, dass das Versprechen nicht lange halten wird.
Als nämlich ein Brief an Justus Jonas alias Sherlock Homes adressiert wird, dessen Absender der damalige Gegenspieler Moriati vorgibt zu sein, ist es mit der Ruhe aus. In dem Brief wird auf den Fall des gelösten Diebstahls angespielt, der Absender gibt sich als Auftraggeber des Diebes aus und bietet eine Zusammenarbeit an, die mit dem Dechiffrieren einer beiliegenden Nachricht beginnt. Der drohende Brief verheißt nichts Gutes …
== Kritik ==
Die Sprecher scheinen seit ewiger Zeit die gleichen zu sein, mittlerweile gibt es ja zu Neuveröffentlichungen bereits Die-drei-Fragezeichen-Partys mit den deutschen Originalstimmen der drei Detektive, und insgesamt ist die Stimmung wie immer solide gut und passend. Der Erzähler scheint ein anderer zu sein, passt aber trotzdem gut zur Grundstimmung.
Die Geschichte beginnt mit dem Auftrag zur Dechiffrierung eines Rätsels, dessen Lösung sich die drei Fragezeichen Schritt für Schritt nähern werden. Und dann gibt es noch den finsteren Widersacher, der Justus Jonas bei mangelnder Kooperation mit Konsequenzen droht. Da ist die Anmeldung zu einem 10-km-Lauf noch das kleinere Übel, was die drei Detektive dann merken, als Onkel Titus von seinem Schrottplatz weg wegen angeblicher Hehlerei verhaftet wird.
Die Geschichte ist insgesamt geradlinig, weist einige Wendungen auf, beeindruckt aber wieder und wieder mit dem unglaublichen Talent Dinge zu entdecken, Wissen anzuwenden und Rätsel zu lösen.
Die Folge ist auch für Kinder gut nachzuvollziehen, Unklares wird oft wiederholt und erklärt ohne dass es den Verlauf der Geschichte allzu sehr stört. Anspielungen auf alte Folgen (Justus Jonas‘ kleine Liebelei, das alte Hauptquartier der Kaffeekanne) wissen eingefleischte Fans zu überzeugen.
Aus Erwachsenensicht ist das Ganze mehr als nur konstruiert, sodass die Geschichte jeglicher Glaubwürdigkeit entbehrt, aber dass ist nicht der Grund, warum man sich eine solche Geschichte anhört … es ist vielmehr die 154. Folge guter Unterhaltung, leichten Schmunzels und in meinem Fall natürlich eine gewisse Wehmütigkeit, als dass man sich nicht mehr als kleiner Junge im Zelt fürchten sah, weil die drei Fragzeichen-Geschichten so spannend war.
Und dies ist auch in dieser Folge hervorragend umgesetzt … die drei Detektive haben es auch in dieser Folge wieder drauf.
== Die Musik ==
Die Eröffnungsmusik ist nicht mehr die gleiche wie früher, sondern lässt nur langweilige E-Gitarren-Klimperei. Da fand ich es früher deutlich besser, stimmiger, aufregender. Der Rest ist stimmig. Hier und da ein Saxophon, einige Gitarrenklänge, die ein bisschen Hörkassettenromantik der späten 70er und der 80er Jahre aufkommen lässt.
== Fazit ==
Grundsolide Detektivarbeit!
39 Bewertungen, 8 Kommentare
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30.07.2012, 21:08 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSH und einen schönen Abend noch
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25.06.2012, 18:10 Uhr von peter_nordberg
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht und lg!
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13.06.2012, 15:58 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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13.06.2012, 15:46 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^petra
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13.06.2012, 13:17 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreich...und ganz liebe grüße
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13.06.2012, 13:13 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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13.06.2012, 12:41 Uhr von atrachte
Bewertung: sehr hilfreichsh. lg
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13.06.2012, 12:33 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichViele liebe Grüße Katja
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