Philips 40PFL8007K Testbericht

A
Philips-40pfl8007k
ab 33,54
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2012
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Summe aller Bewertungen
  • Bildqualität:  sehr gut
  • Klangqualität:  gut
  • Bedienkomfort:  sehr gut
  • Ausstattung:  sehr gut
  • 3D-Effekte:  sehr gut
  • Verarbeitung:  sehr gut
  • Preis-Leistungs-Verhältnis:  sehr gut
  • Support & Service:  sehr gut

Erfahrungsbericht von flauffy

Fast rundherum zufrieden

4
  • Bildqualität:  sehr gut
  • Klangqualität:  gut
  • Bedienkomfort:  sehr gut
  • Ausstattung:  sehr gut
  • 3D-Effekte:  sehr gut
  • Verarbeitung:  sehr gut
  • Preis-Leistungs-Verhältnis:  sehr gut
  • Support & Service:  sehr gut
  • Besitzen Sie das Produkt?:  ja

Pro:

3D-Funktion, Upscaling, Timeshift, Scharfes Bild, Aufnahmefunktion, Smart TV

Kontra:

System läuft nicht immer stabil

Empfehlung:

Ja

Seit nun gut zwei Wochen habe ich den Philips 40PFL8007k im Einsatz – Zeit genug, um ein kleines Fazit zu ziehen. Beginnen möchte ich mit dem Lieferumfang, dann mit der erstmaligen Einrichtung fortfahren, näher auf Bild und Ton des Gerätes eingehen und anschließend einen Überblick über die weiteren Funktionen, Vor- und Nachteile geben.

Im Karton enthalten sind neben dem Fernseher, Standfuß, Netzkabel, Fernbedienung und Bedienungsanleitung auch noch zwei Shutterbrillen und eine Skype-Webcam.
Der Aufbau ging leicht vonstatten: Standfuß anschrauben, Lautsprecherkabel einstöpseln, Abdeckung drüber, Netzkabel anschließen, Abfahrt. Ja richtig, Lautsprecherkabel einstöpseln, denn die zwei Kollegen befinden sich im Standfuß.

Einmal das Gerät eingeschaltet, kommt man sich vor wie bei Subway, weil sofort ein riesiger Schwall an Fragen auf einen herabregnet:
Sprache? Deutsch, Selbstgänger.
Land? Deutschland, auch noch einfach.
Ort der Platzierung? Tischfuß, keine Wandmontage. Dadurch weiß der Fernseher, wie er den Sound durch die Boxen pressen soll.
Zuhause oder Geschäft? Trotz ausschließlicher SFW-Nutzung habe ich wahrheitsgemäß „Zuhause“ gewählt. Im Geschäfts-Modus wird das Bild automatisch auf lebhaft gestellt, die Ausschaltautomatik deaktiviert und ein Werbebanner eingeblendet. Wer versehentlich im Geschäftsmodus gelandet ist, kann diesen über Konfiguration -> TV-Einstellungen -> allgemeine Einstellungen -> Standort wieder ändern.
Einstellungen zu Seh- und Hörhilfen? Nein, bin noch keine 30.

Anschließend geht es auf Sendersuche, die durchaus ein paar Minuten in Anspruch nimmt und jede Menge Sender findet. Was fehlt noch? Internet. Dank integriertem WLAN braucht niemand, der es nicht möchte, ein zusätzliches Kabel verlegen. Nach einem Scan wählt man sein WLAN aus oder fügt die unsichtbare SSID manuell hinzu, gibt sein Passwort ein und ist online. Wer es noch einfacher haben möchte, verbindet direkt via WPS. Ausgezeichnet. Ordnung muss sein, deshalb habe ich die Senderliste noch nach meinen eigenen Vorstellungen angepasst. Dazu unter Konfiguration -> Sendereinstellungen -> Einstellung der Sender -> Sender sortieren einen Sender auswählen und mit der gelben Taste als Favoriten markieren. Die Sender werden in der Reihenfolge des Hinzufügens gespeichert.
Auch das Anschließen der externen Festplatte war ein Kinderspiel:
USB: „klick“ – Fernseher: „Huch, was hast du mir reingeschoben?“ – Ich: „Festplatte“ – Fernseher: „Ok, die mach ich platt.“ – Ich: „Mach halt.“ Perfekt, auch Aufnehmen und Timeshift funktionieren jetzt. Als letztes waren PC und XBOX360 dran. Bei denen hat es sich bis auf das Formatieren wie mit der Festplatte verhalten.
Der Fernseher ist nun grob eingestellt und die Peripherie erkannt und betriebsbereit.

Das Bild


Auch ohne Einstellungen vorzunehmen, ist das Bild wirklich scharf mit einem anständigen Kontrast und angenehmen Farben. Dennoch habe ich mich auf die Suche nach Konfigurationen begeben und somit letztlich noch ein klein wenig mehr aus der Kiste zaubern können.

Dass in HD alles etwas imposanter wirkt, verwundert nicht. Vielmehr verwundert das extrem gute SD-Bild, das ich so noch nicht erlebt habe.
Nach dem Anschließen hatte ich plötzlich den Drang, das 3D-Bluray-Regal in der Videothek zu plündern – mit Erfolg. Als erstes gab es Avatar in 3D zu sehen und ich war baff. Eine derartige 3D-Tiefe hatte ich nicht erwartet. Dank der vielen 3D-tauglichen Effekte kam auch viel aus dem Fernseher heraus und spielte sich nicht nur innen ab. Wirkliche Kinoatmosphäre. Da kam auch nichts doppelt oder wurde in schnellen Bewegungen verschliert oder sonstwas. Leider hatte ich noch keine Möglichkeit, einen anderen 3D-Fernseher auszuprobieren – weder mit Shuttertechnik, noch mit passivem 3D. Deshalb kann ich die Qualität nur aus eigenem Empfinden beschreiben, ohne einen Vergleich zu haben.
Auch das Upscaling von 2D-Inhalten auf 3D gelingt dem 8007k hervorragend. Der Effekt geht zwar nur in den Fernseher hinein und kommt nicht in den Raum, aber trotzdem ist auch hier eine beachtliche Tiefe gegeben.
Mit Begeisterung bei der 3D-Funktion war zu rechnen, ok. Aber die Überraschung schlechthin war eine andere, nämlich Ambilight. Im Laden bin ich immer nur kopfschüttelnd an diesen bunten Flackerkisten vorbeigelaufen und habe jeden, der dem Kram etwas abgewinnen konnte, für bescheuert erklärt. Zu Unrecht. Man gewöhnt sich wirklich sehr schnell an die drei leuchtenden Ränder und möchte sie nach ca. einem Film nicht mehr missen. Dadurch, dass man sich auf die Handlung auf dem Display konzentriert, wirkt das Ambilight tatsächlich wie eine Erweiterung des Bildes, die man in peripherer Sicht wahrnimmt. Unglaublich und definitiv ein Grund zum Sabbern.
Zum Thema Bild gehört für mich auch der 2-Player-Mode. Das ist diese Funktion, bei der man mithilfe der Shutterbrille bei einem Splitscreen-Spiel nur seine eigene Hälfte sieht und nicht noch die Hälfte des anderen Spielers. Finde ich super, denn ich setze mich gerne mal mit nem Kumpel an die XBOX und fahre ne Runde Formel 1. Positiv bei der Funktion: Es funktioniert fast. Negativ: Das Bild wird auf den kompletten Bildschirm skaliert bzw. einfach lang-/breitgezogen und so völlig verzerrt. Zusätzlich sieht man doch noch ein paar Geisterautos, die zum Blickfeld des anderen Spielers gehören. Hört sich nicht nur doof an, ist es auch. Im Langzeitbetrieb (z.B. komplettes Formel 1-Rennen) total ungeeignet und wenn man nur mal eben fix ausfahren möchte, wer das letzte Bier bekommt, dann braucht man nicht für 3 Runden die Shutterbrillen vorkramen, den 2-Spieler-Modus anschmeißen und so weiter. Insofern Prädikat „Ungeil“. Außerdem macht es viel mehr Spaß, mit einem Auge den Gegner zu beobachten, wenn man dadurch nicht selbst andauernd in eine Wand fahren würde.

Der Ton


Um ehrlich zu sein, habe ich den Ton nur mal aushilfsweise getestet, als ich kurzfristig meine Einstellungen im HTPC für den Sound zerballert hatte, denn standardmäßig wird das Soundsignal bei mir über den optischen Audio-Ausgang des Fernsehers an die Sound Blaster X-Fi im HTPC geleitet, die dann das 5.1er-Set jaulen lässt. Dennoch: Für TV-Boxen ist der Klang schon ziemlich ausgeprägt und ansprechend – nachrichten- und vorabendserientauglich allemal, für Filmgenuss mag ich aber nicht auf den vollen Raumklang verzichten.

Der 8007k im Alltag


Die meist genutzte Funktion? Timeshift! Diese Neuerung sorgt mittlerweile bei fast jeder Sendung für Genugtuung – Werbung war gestern. Merkwürdig: Selbst, wenn ich nicht extra auf Pause drücke, nimmt der Fernseher auf. Diese „Haste-das-gerade-gesehen“-Momente gehören damit auch der Vergangenheit an, denn man kann auch einfach so im Betrieb zurückspulen.

Programmierte Aufnahmen funktionieren auch fast verlässlich. Als Serienjunkie habe ich eine Woche im Voraus meine tägliche Lieblingssoap programmiert. Am nächsten Tag waren leider alle geplanten Aufnahmen gelöscht und auch die Folge, die zwischenzeitlich eigentlich aufgenommen worden sein sollte, nicht vorhanden. Da war ich doch etwas enttäuscht, zumal der Fernseher wie verlangt mit eingeschalteter Festplatte im Standby war. Mir ist nur die automatische Senderaktualisierung als mögliche Ursache eingefallen, die ich vorhin abgeschaltet habe – hoffentlich reicht das.
Einige Abstürze habe ich auch schon miterlebt. Das trübt das Erlebnis natürlich, allerdings scheint Philips sich der Trägheit und Instabilität bewusst zu sein, denn Firmware-Updates gab es zum Teil innerhalb von ein paar Tagen. Die lassen sich leider nicht direkt über den Fernseher installieren, sondern müssen am PC heruntergeladen und auf einen USB-Stick kopiert werden. Fernseher einschalten, USB-Stick einstecken und der Anleitung folgen. Ist eine Sache von Minuten und gefühlt hat die Stabilität tatsächlich zugenommen.
Was das letzte Update leider noch nicht in den Griff bekommen hat, ist das konstante Media-Streaming. Mittels TVersity habe ich eine Playlist im Netzwerk freigegeben, die auch problemlos vom Fernseher wiedergegeben werden konnte – allerdings war nach ca. 45min Schluss, weil die Verbindung zum Server verschwand. Der Server musste am PC neugestartet werden, damit er wieder vom TV erkannt wurde. Wenn ich mir vorstelle, dass jemand einen Film über das Netzwerk an den Fernseher streamt und sich nach einer Dreiviertelstunde auf Fehlersuche begeben darf, endet der Filmabend im Frust. Apropos Film-Streaming. Wer neben Bild auch Ton streamen möchte, der sollte wissen, dass der Fernseher leider nichts mit DTS-Ton anfangen kann. Entweder konvertieren und am Fernseher abspielen oder am PC abspielen und das Bild auf den Fernseher legen.
Die letzten Punkte klangen negativ. Dennoch handelt es sich um Ausnahmen, die zwar im Alltag störend wirken, aber durch Bildqualität, Ambilight etc. locker wettgemacht werden.

Alles in allem freue ich mich sehr über das Gerät und hoffe, dass die entdeckten Störfaktoren kurzfristig mittels Firmware-Updates ausgemerzt werden.

13 Bewertungen, 7 Kommentare

  • Ringer93

    02.12.2012, 21:38 Uhr von Ringer93
    Bewertung: sehr hilfreich

    Freue mich auf Gegenlesung =)

  • bella.17@live.de

    02.12.2012, 21:21 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    Grüße von Annabelle zum 1, Advent

  • mausi1972

    02.12.2012, 20:45 Uhr von mausi1972
    Bewertung: sehr hilfreich

    Einen schönen 1. Advent wünscht Marion

  • goat

    02.12.2012, 19:27 Uhr von goat
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wünsche Dir einen schönen 1. Advent. LG Melanie

  • minasteini

    02.12.2012, 17:51 Uhr von minasteini
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich wünsche einen schönen 1. Advent. LG Marina

  • Lastsummergirl

    02.12.2012, 16:22 Uhr von Lastsummergirl
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schönen 1. Advent lg

  • katjafranke

    02.12.2012, 16:22 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich wünsche dir einen schönen ersten Advent KATJA