Die Insel der tausend Quellen (Taschenbuch) / Sarah Lark Testbericht

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Erfahrungsbericht von margy

die insel der tausend quellen

Pro:

siehe bericht

Kontra:

siehe bericht

Empfehlung:

Ja

Zum Buch:

Die gebundene 704seitige Ausgabe dieses Buches erschien bei Bastei Lübbe am 25.11.2011. Unter der ISBN 978-3785724309 kostet es 16,99 €.

Buchumschlag:

Der Buchumschlag zeigt einen langen braunen Steg über ein Wasser bzw. eine braune Pyramide unter dem Wasser. Hinten erstrecken sich Berge unter einem gelb strahlendem Himmel. Darüber die Umrisse einer Landkarte in braun.

Zum Autor:

Alle Informationen zu „Die Zeit der Feuerblüten“

Produktbeschreibung

Mecklenburg, 1837:
In der Hoffnung auf ein besseres Leben wandert Idas Familie nach Neuseeland aus. Auch Karl, der seit Langem für Ida schwärmt, will sein Glück dort versuchen. Doch auf der Südinsel angekommen, erwartet die Siedler eine böse Überraschung. Nur bei der Außenseiterin Cat, die bei den Maori aufgewachsen ist, findet Ida nun noch Unterstützung.

Klappentext zu „Die Zeit der Feuerblüten“

Mecklenburg, 1837: Der Traum von einem besseren Leben lässt Idas Familie die Auswanderung nach Neuseeland wagen. Auch Karl, der seit Langem für Ida schwärmt, will sein Glück dort machen. Doch als das Schiff Sankt Pauli endlich die Südinsel erreicht, erwartet die Siedler eine böse Überraschung. Das zugesagte Land steht nicht zur Verfügung ... Idas Schicksal nimmt einen Lauf, den sie nicht erwartet hat, und ihre heimliche Liebe Karl wird für sie unerreichbar. Einzig bei der exotischen Außenseiterin Cat, die bei den Maori aufwuchs, findet sie Freundschaft und Unterstützung - bis die Nacht der großen Flut kommt ...

2013, 912 Seiten, Maße: 14,5 x 22,2 cm, Geb. mit Su., Deutsch
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN-10: 378576071X
ISBN-13: 9783785760710

Autor:

Sarah Lark, geboren 1958, studierte Psychologie und promovierte über das Thema »Tagträume«. Nebenbei arbeitete sie lange Jahre als Reiseleiterin. Schon immer war sie fasziniert von den Sehnsuchtsorten dieser Erde. Ihre fesselnden Neuseelandromane fanden sofort ein großes Lesepublikum und sind Dauerbrenner auf der Bestsellerliste.
Sarah Lark ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Schriftstellerin. Sie lebt in Spanien. Unter dem Autorennamen Ricarda Jordan entführt sie ihre Leser auch ins farbenprächtige Mittelalter.
Klappentext:

London, 1732: Nach dem Tod ihrer ersten großen Liebe geht die Kaufmannstochter Nora eine Vernunftehe mit einem verwitweten Zuckerrohrpflanzer auf Jamaika ein. Aber das Leben in der Karibik gestaltet sich nicht so, wie Nora es sich ertäumt hat. Der Umgang der Plantagenbesitzer mit den Sklaven schockiert sie zutiefst, und sie entschließt sich, auf ihrer Zuckerrohrfarm manches zum Besseren zu wenden. Überraschend unterstützt sie dabei ihr erwachsener Stiefsohn Doug, als er aus Europa anreist. Allerdings versetzt seine Rückkehr manches in Aufruhr - vor allem Noras Gefühle. Doch dann verliert Nora durch ein tragisches Ereignis plötzlich alles, bis auf ihr Leben ...

Weitere Bücher der Autorin:

Im Land der weißen Wolke
Das Lied der Maori
Der Ruf des Kiwis
Das Gold der Maori
Im Schatten des Kauribaums

Leseprobe aus dem 1. Kapitel:

"Was für ein Wetter!"
Nora Reed schüttelte sich, bevor sie aus dem Haus ihres Vaters trat und auf die davor wartende Kutsche zueilte. Der alte Kutscher lächelte, als sie trotz hochhackiger Seidenschuhe behände über die Pfützen hüpfte, um ihr Kleid nicht zu beschmutzen. Der voluminöse Reifrock entblößte weit mehr von ihren Knöcheln und Waden, als schicklich war, aber Nora hatte vor Peppers keine Hemmungen. Er war seit Jahren im Dienst ihrer Familie und kannte sie, seit er sie weiland zur Taufe gefahren hatte.

Schreibstil:

flüssig, sehr gut lesbar und leicht verständlich, realistisch, gut recherchiert, interessant, lebendig, spannend

Meinung:

Mit den ersten Sätzen stellte mich Sarah Lark sofort in die Situation und die Begebenheit ihres Romans.
Nora ist noch sehr jung und ungestüm, sie genießt das Leben. Zwanglos bewegt sie sich und macht sich keine Gedanken über gute Sitten und das, was sich gehört.
Schöne und detaillierte Beschreibungen ließen mich zurückwandern in die Zeit des 18. Jahrhunderts. Verhaltensweisen und Mode, die Kleidung lässt die Autorin nahtlos und ohne Probleme in den Text einfließen.
Nora macht sich mit der Kutsche ihres Vater auf eine Reise. Dabei wird ein kurzer Blick auf den Kutscher geworfen und besonderes Augenmerk auf die Kutsche mit dem verzierten Wappen geworfen. So lebte ich wie selbstverständlich in dem Gebiet Noras und ihrer Zeit.
Auf dem Weg zu einem Besuch bei Lady Wntworth macht sie zwischendurch einen Stop und geht in das Büro ihres Vaters, hier Kontor genannt, die übliche Bezeichnung jener Zeit.
Wie auch im Mittelalter sind die Gassen und Wege mit sehr viel Unrat belastet und nur strömender Regen, der bei der Fahrt zu den Kontoren in Bächen herabregnet, schwemmt den Müll von den Straßen.
Nora hatte im Kontor ihres Vaters einen jungen Mann kennengelernt.
Nora ist eine sehr willensstarke, eigenwillige junge Frau. Sie geht ihren Weg.
Spannend, in den Bann ziehend, mitreißend und fesselnd geht es um Jamaika und die Sklaverei dort. Die Sklaven in Jamaika arbeiten auf Zuckerrohrplantagen. Auf die Zustände dort wird genauer eingegangen ohne den Leser mit zuvielen Informationen zu belasten. Wie leben die Sklaven und wie ist ihr Alltag? Es geht um die Rituale der Sklaven.
Zuerst einmal beginnt der Roman in England im Jahr 1729. Nora entschließt sich dazu, nach Jamaika zu gehen, denn das ist schon lange ihr Wunsch. 10 Jahre insgesamt umfasst dieses Buch und endet demnach 1739 in Jamaika. Die einzelnen Kapitel zeigen einen Kolibri.
Noras Vater ist ein Kaufmann aus London und lernt einen Mitarbeiter ihres Vaters kennen. Es ist Sam, in den sie sich verliebt und mit dem sie plant, nach Jamaika zu gehen. Doch Sam stirbt. Sie kann das gar nicht fassen und muss immerzu an ihn denken. Doch Noras Leben geht weiter und so heiratet sie Jahre danach Elias, einen Plantagenbesitzer. Er ist weit älter als sie und mit ihm verwirklicht sich ihr Traum von Jamaika.
In Bildern beschreibt Sarah Lark Jamaika und die Zuckerrohrplantage, das Leben der Sklaven und die Unterjochung. Ein sehr schönes, ein sehr empfehlenswertes Buch.

15 Bewertungen, 3 Kommentare

  • mausi1972

    28.09.2013, 12:58 Uhr von mausi1972
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gruß Marion.

  • Little-Peach

    28.09.2013, 09:29 Uhr von Little-Peach
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :))

  • katjafranke

    28.09.2013, 07:49 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sonnige Grüße KATJA.