Sherlock Staffel 2 (Blu-ray) Testbericht

No-product-image
ab 11,28
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 06/2012
5 Sterne
(2)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)
Summe aller Bewertungen
  • Action:  sehr viel
  • Anspruch:  sehr anspruchsvoll
  • Romantik:  durchschnittlich
  • Humor:  sehr humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von Jojoba

Holmes kehrt zurück - und verschwindet wieder

5
  • Action:  sehr viel
  • Anspruch:  sehr anspruchsvoll
  • Romantik:  niedrig
  • Humor:  humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend
  • Altersgruppe:  ab 6 Jahren
  • Meinung bezieht sich auf:  andere Version

Pro:

spannende Fälle, ungewöhnliche Darstellung, tolle Bild- und Tonqualität

Kontra:

nur drei Folgen!

Empfehlung:

Ja

„Sherlock“, die britische Krimi-Serie der BBC, die so ganz anders ist als die Konkurrenz, geht in die nächste Runde. Die BluRay-Box enthält alle drei Filme der zweiten Staffel auf zwei BluRays. Auf der ersten Scheibe finden sich die ersten beiden Episoden „Ein Skandal in Belgravia“ und „Die Hunde von Baskerville“. Die dritte Episode „Der Reichenbachfall“ wurde zusammen mit dem Bonus-Feature „Sherlock Uncovered“ auf den zweiten Rundling gepackt. Sound- und Bildqualität sind richtig gut: Die deutsche und englische Tonspur kommen in DTS-HD MA 5.1, daneben gibt es entsprechende Untertitel und einen dazuschaltbaren Audiokommentar. Das Bild eine HD-Auflösung von 1920x1080 Pixel und überzeugt mit einer kristallklaren Schärfe und satten Farbtiefe. Die drei Filme kommen auf eine Gesamtlänge von 270 Minuten. Dazu gibt es noch ein Booklet mit Hintergrundinformationen, das durchaus lohnt, mal durchgeblättert zu werden.

Nach dem Cliffhanger der ersten Staffel geht es rasant weiter

Der erste Fall setzt ein paar Sekunden nach dem wahnsinnigen Cliffhanger der vorhergehenden Episode ein. Watsen trägt immer noch die Bombenweste, die ihm von James Moriaty umgelegt wurde. Doch nachdem er per Handy anscheinend ein interessanteres Angebot bekommen hat, verzichtet er darauf, die beiden zu töten. Er entkommt, und Holmes muss sich in den nächsten Monaten mit weniger spannenden Fällen herumplagen. Erst als sein Bruder Mycroft ihn mit einer komplizierten Ermittlung betraut, werden Holmes' Lebensgeister wieder geweckt. Dies liegt auch Irene Adler, eine Domina mit Klienten aus der britischen Upper-Class, die in die Affäre verstrickt ist und selbst für den Meisterdetektiv ein Rätsel bleibt. Zentral für die Untersuchung ist das Fotohandy von Adler, auf dem kompromittierende Bilder gespeichert sind. Zudem ist in diesem Fall nichts so, wie es auf den ersten Blick erscheint, selbst der Tod von Irene Adler und der Code, der zur Sicherung des fraglichen Handys benutzt werden, sind nur Teile in einem viel größeren Puzzle.

Auch im zweiten Fall ist Sherlock Holmes, der natürlich wie gewohnt einfach nur phantastisch von Benedict Cumberbatch dargestellt wird, sichtlich gelangweilt. Erst als Henry Knight auftaucht, der vor zwei Jahrzehnten miterlebt hat, wie sein Vater von einem riesigen Hund in den Sümpfen von Dartmoor getötet wurde, kann sich der Dektektiv wieder aufraffen zu ermitteln. Zusammen mit Watsen (fraglos ebenfalls brilliant von Martin „The Hobbit“ Freeman gespielt) stellt Holmes seine Nachforschungen im Militärstützpunkt Baskerville an. Von diesem behaupten schon seit längerem die Einwohner, dass hinter seinen Stacheldrahtzäunen merkwürdige Gen-Experimente stattfinden. Auch Holmes ist sich bald nicht mehr sicher darüber, ob er nicht auch einen monströsen Hund gesehen hat.

Höhepunkt mit dem "Fall Reichenbach"

Höhepunkt der zweiten Staffel ist mit Sicherheit die dritte Episode. „The Reichenbach Falls“ ist für Conan-Doyle-Fans natürlich eine der wichtigsten Holmes-Geschichten überhaupt, da der Autor hier seinen Meisterdetektiv sterben ließ - nur um ihn später aufgrund des riesigen Protestes dieses Abenteuer doch überleben zu lassen. Die Episode greift dieses Motiv auf und setzt mit Watson ein, der bei seiner Therapeutin über den Tod seines Freundes spricht. In Rückblenden erzählt er dann, wie Holmes das Turner-Gemälde „Der Reichenbachfall“ wiederfindet und James Moriaty sich bei einem Versuch, die britischen Kronjuwelen zu stehlen, ertappen lässt. Damit wird eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, durch die zum einen der Ruf des Meisterdetektives diskreditiert werden soll, zum anderen Moriaty seinen Erzfeind demütigen und Holmes beweisen will, wer das größere Genie ist. Wie Sherlocks vorgetäuscher Tod aufgeklärt und sein ruiniertes Renomee wiederhergestellt werden kann, bleibt bis zum Beginn der dritten Staffel abzuwarten.

P.S. Da sich bei Yopi anscheinend die Kopfeinstellungen im Nachhinein nicht ändern lassen - natürlich bin ich nicht für eine Altersfreigabe ab 6 Jahren, sondern ab 16!

16 Bewertungen, 8 Kommentare

  • goat

    22.05.2013, 20:54 Uhr von goat
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hehe - das wird ja mal richtig spannend für die 6-jährigen :-)

  • Lale

    21.05.2013, 23:56 Uhr von Lale
    Bewertung: sehr hilfreich

    Allerbesten Gruß *~*

  • Clarinetta2

    21.05.2013, 19:11 Uhr von Clarinetta2
    Bewertung: sehr hilfreich

    guter bericht

  • monagirl

    21.05.2013, 19:04 Uhr von monagirl
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gruß Mona

  • bella.17@live.de

    21.05.2013, 14:46 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße Annabelle.

  • Little-Peach

    21.05.2013, 13:41 Uhr von Little-Peach
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein sehr hilfreicher Bericht, wie ich finde :-) Gerne "SH" von mir & liebe Grüße :-)

  • uhlig_simone@t-online.de

    21.05.2013, 13:26 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    GLG Simone

  • katjafranke

    21.05.2013, 13:21 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Einen lieben Gruß KATJA