Einmal ist keinmal (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2012
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Treice564
Einmal ist keinmal
Pro:
X
Kontra:
X
Empfehlung:
Ja
Inhalt
Eine Kautionsdetektivin ist hinter einem Ex-Cop her, der wegen Mordes an einem Drogendealer verurteilt wurde. Dabei ist die schöne Ermittlerin nicht nur auf die Prämie aus, sondern sie hat mit dem Mann auch privat ein Hühnchen zu rupfen. Einfallslose romantische Komödie mit klischeehaften Geschlechterrollen und rassistischen Stereotypen, die weder in Sachen Komik noch bei der Liebe zündet.
Kritik
Der deutsche Verleihtitel ist ein fauler Rückgriff auf abgenudelte Sprichwörter; er macht zudem überhaupt keinen Sinn, zumindest nicht, wenn man das betrachtet, was er anpreisen soll. So gesehen, ist er allerdings kongenial, schließlich macht der Film, zu dem er gehört, ebenfalls keinen Sinn. "Einmal ist keinmal" und "Zweimal ist einmal zu viel" könnte man nachschieben, schließlich versetzte schon "Der Kautions-Cop" ein Ex-Pärchen in die Rolle vom raubeinigen Kautions-Jäger und der leicht "tussigen" Kautionsflüchtigen. Misslungen in ihrer Mischung aus Actionthriller und romantischer Komödie sind beide Filme.
"Einmal ist keinmal" ist die Verfilmung von Janet Evanovichs Romanreihe über die tapsige bis toughe Kautionsdetektivin Stephanie Plum. Sie jagt den grobschlächtigen Ex-Cop Joe Morelli, der einem Drogendealer das Licht ausknipste und dabei nicht so schuldig ist, wie es seine Flucht anzudeuten scheint. Angesichts der humor- und einfallslosen Etappenermittlung des Drehbuchs könnte die Besetzung mit Katherine Heigl als Publikumsköder zumindest für die Produzenten Sinn gemacht haben. Heigl, seit Judd Apatows "Beim ersten Mal" als blonder Erfolgsgarant in die Komödienwelt gehievt, fuchtelt nun mit braun gelockten Haaren so unbeholfen mit Kanone und Handschellen herum, wie dies ein behütet aufgewachsenes "New Jersey-Girl" nur vermag. Sie ist die Amateur-Kopfgeldjägerin in Geldnöten, das signalisieren ihre wiederholten Blicke auf ungeöffnete Rechnungen. Raubein Joe hingegen legte bereits die halbe Frauenwelt in Stephs kleinem Heimatort Trenton flach - Steph inklusive. Es war ein jugendlicher One-Night-Stand ohne amouröse Folgen. Joes Ergreifen ist jetzt 10.000 Dollar wert, ein dicker Fisch also. Noch mehr wird Stephs Jagdinstinkt durch eine dicke Portion gekränkter Eitelkeit angestachelt.
"Zwei Fliegen mit einer Klappe" wäre eine nicht weniger lahme, aber passendere Überschrift, mit der man dem Originaltitel "One for the Money" hätte näher kommen können und den Filminhalt voller halbherziger Verfolgungsjagden auf professioneller und libidinöser Basis auf den Punkt gebracht hätte. Bei den Scharmützeln verschlägt es die weiße Kautionsjägerin und ihre weiße "Beute" in die von Drogen und Gewalt geschwängerte "Hood" der bösen Jungs, selbstredend alle afroamerikanischer oder lateinamerikanischer Herkunft. Dieser rassistisch dämliche Umstand verleiht dem Film dann den Aufreger, den seine Handlung nicht besitzt. So wenig versprüht die Romantic Comedy in beiden Domänen, der Liebe und der Komik, Funken, dass einen während der Aufklärung von Joes Unschuld höchstens mal ein Schusswechsel aus dem Schlaf schreckt. Bleibt zu hoffen, dass für Katherine Heigl und diesen Rollenausrutscher auch das "Einmal ist keinmal" greift. Sonst heißt es mit einem Mal: "Ende Gelände".
Eine Kautionsdetektivin ist hinter einem Ex-Cop her, der wegen Mordes an einem Drogendealer verurteilt wurde. Dabei ist die schöne Ermittlerin nicht nur auf die Prämie aus, sondern sie hat mit dem Mann auch privat ein Hühnchen zu rupfen. Einfallslose romantische Komödie mit klischeehaften Geschlechterrollen und rassistischen Stereotypen, die weder in Sachen Komik noch bei der Liebe zündet.
Kritik
Der deutsche Verleihtitel ist ein fauler Rückgriff auf abgenudelte Sprichwörter; er macht zudem überhaupt keinen Sinn, zumindest nicht, wenn man das betrachtet, was er anpreisen soll. So gesehen, ist er allerdings kongenial, schließlich macht der Film, zu dem er gehört, ebenfalls keinen Sinn. "Einmal ist keinmal" und "Zweimal ist einmal zu viel" könnte man nachschieben, schließlich versetzte schon "Der Kautions-Cop" ein Ex-Pärchen in die Rolle vom raubeinigen Kautions-Jäger und der leicht "tussigen" Kautionsflüchtigen. Misslungen in ihrer Mischung aus Actionthriller und romantischer Komödie sind beide Filme.
"Einmal ist keinmal" ist die Verfilmung von Janet Evanovichs Romanreihe über die tapsige bis toughe Kautionsdetektivin Stephanie Plum. Sie jagt den grobschlächtigen Ex-Cop Joe Morelli, der einem Drogendealer das Licht ausknipste und dabei nicht so schuldig ist, wie es seine Flucht anzudeuten scheint. Angesichts der humor- und einfallslosen Etappenermittlung des Drehbuchs könnte die Besetzung mit Katherine Heigl als Publikumsköder zumindest für die Produzenten Sinn gemacht haben. Heigl, seit Judd Apatows "Beim ersten Mal" als blonder Erfolgsgarant in die Komödienwelt gehievt, fuchtelt nun mit braun gelockten Haaren so unbeholfen mit Kanone und Handschellen herum, wie dies ein behütet aufgewachsenes "New Jersey-Girl" nur vermag. Sie ist die Amateur-Kopfgeldjägerin in Geldnöten, das signalisieren ihre wiederholten Blicke auf ungeöffnete Rechnungen. Raubein Joe hingegen legte bereits die halbe Frauenwelt in Stephs kleinem Heimatort Trenton flach - Steph inklusive. Es war ein jugendlicher One-Night-Stand ohne amouröse Folgen. Joes Ergreifen ist jetzt 10.000 Dollar wert, ein dicker Fisch also. Noch mehr wird Stephs Jagdinstinkt durch eine dicke Portion gekränkter Eitelkeit angestachelt.
"Zwei Fliegen mit einer Klappe" wäre eine nicht weniger lahme, aber passendere Überschrift, mit der man dem Originaltitel "One for the Money" hätte näher kommen können und den Filminhalt voller halbherziger Verfolgungsjagden auf professioneller und libidinöser Basis auf den Punkt gebracht hätte. Bei den Scharmützeln verschlägt es die weiße Kautionsjägerin und ihre weiße "Beute" in die von Drogen und Gewalt geschwängerte "Hood" der bösen Jungs, selbstredend alle afroamerikanischer oder lateinamerikanischer Herkunft. Dieser rassistisch dämliche Umstand verleiht dem Film dann den Aufreger, den seine Handlung nicht besitzt. So wenig versprüht die Romantic Comedy in beiden Domänen, der Liebe und der Komik, Funken, dass einen während der Aufklärung von Joes Unschuld höchstens mal ein Schusswechsel aus dem Schlaf schreckt. Bleibt zu hoffen, dass für Katherine Heigl und diesen Rollenausrutscher auch das "Einmal ist keinmal" greift. Sonst heißt es mit einem Mal: "Ende Gelände".
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