Beyond: Two Souls (PS3 Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 07/2012
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von atrachte
Enttäuschte Erwartung
Pro:
sb
Kontra:
sb
Empfehlung:
Ja
Wenn man sich Anfangs des Jahres Listen der am sehnlichst erwarteten Videospiele angesehen hat, dann stand das von Quantic Dreams entwickelte „Beyond: Two Souls“ ganz weit oben. Daher verwundert es nicht, das sowohl Kritiker als auch Spieler nicht weniger als ein Meisterwerk erwartet haben. Ob das Spiel, welches nicht weniger als Ziel hat, die Mauer zwischen Spieler und Spiel zu durchbrechen und den Spieler auf eine emotionale Achterbahnfahrt zu schicken, dies letztlich schafft?
Schon mit ihren vorherigen Spielen spalteten die Entwickler Kritiker und Spieler, schließlich hatten sowohl „Fahrenheit“, als auch das gefeierte „Heavy Rain“ wenig mit einem klassischen Videospiel gemein, sondern waren eher interaktive Filme. „Beyond: Two Souls“ setzt dort noch einmal eine ganze Schippe drauf, was man auch daran merkt, das diesmal zwei prominente Hollywood Schauspieler im vorliegenden Titel zwei Hauptrolle bekommen. Dabei handelt es sich zum einen um Ellen Page, welche in die Rolle der jungen Jodie Holmes schlüpft. Jodie wirkt auf den ersten Blick wie ein ganz normales Mädchen, doch schon bald zeigt sich, das sie sich sehr von ihren Altersgenossen unterscheidet, besitzt sie doch übernatürliche Kräfte. Genau hier kommt der Wissenschaftler Nathan Dawkins ins Spiel, verkörpert von niemand geringeren als Willem Dafoe. Dieser erkannte das Potential des Mädchens früh und nahm sie unter ihre Fittiche.
Aus dieser Grundprämisse strickt „Beyond: Two Souls“ eine Handlung, welche sich über Jahre erstreckt und von der Zeit reicht, in der Jodie noch ein kleines Mädchen ist und ihre Kräfte gerade erst erkennt, bis hin zu ihren Teenager Jahren und ihrer Zeit als Auslandsagentin beim CIA. Es ist nicht von der Hand zu weisen, das die Handlung das zentrale Element von „Beyond: Two Souls“ ist. Und gerade weil dem so ist, hinterlässt das Spiel am Ende einen eher faden Beigeschmack. Auf der einen Seite besticht der Titel zwar mit zwei starken Hauptcharakteren, die von ihren jeweiligen Darstellern hervorragend gespielt wurden und deren Beziehung zueinander mit zu dem glaubwürdigsten ist, was ich bisher in einem Videospiel erlebt haben. Gleichzeitig ist die Handlung selbst aber viel zu vollgefrachtet mit „Kabumm“ Action a la Michael Bay, was gerade zu Ende hin schlicht weg zu viel des guten ist. Auch fällt das Spiel mit durch eine unglückliche Narration auf, denn Quantic Dreams erzählt die Handlung nicht chronologisch, sondern macht zwischen den einzelnen, meist recht kurzen Episoden aus dem Leben von Jodie immer wieder große Sprünge hin und zurück. Das ist per se nicht verwirrend, allerdings leidet darunter sehr die in den starken Momente feinfühlig aufgebaute Atmosphäre.
In Sachen Gameplay nimmt sich „Beyond: Two Souls“ weit mehr zurück, als das bereits nicht unbedingt als klassisches Videospiel titulierte „Heavy Rain“. Zwar hat man das quick-time System etwas überarbeitet, sodass man nun wesentlich intuitiver vorgehen kann, als noch in „Fahrenheit“ und „Heavy Rain“, wo man schlichtweg immer auf dem Bildschirm die Knöpfe angezeigt bekommen hat, die es in den jeweiligen Momenten zu drücken galt. Dies ist zwar auch in „Beyond: Two Souls“ noch der Fall, aber wesentlich angenehmer verbaut. Insgesamt wirkt das Steuerungskonzept trotzdem sehr träge, vor allem in den Action-Abschnitten will keine wirkliche Dynamik aufkommen. Insofern hat man es hier also wirklich mit einem interaktiven Film zu tun, in den man immer wieder eingreifen kann, welches die meiste Zeit allerdings schlichtweg darauf verwendet seine Handlung zu erzählen. Leider will sich aber nie so wirklich der große Spaß einstellen, insgesamt betrachtet wirkte „Heavy Rain“ da doch viel besser ausbalanciert.
Technisch ist „Beyond: Two Souls“ hingegen eine echte Wucht und holt noch einmal alles aus der PS heraus. Die Grafik ist klasse, vor allem die Gesichter der Charaktere sind toll eingefangen, wie auch ihre Animationen. Auch die Sprachausgaben sind gut, wobei man mit entsprechenden Kentnissen auf jeden Fall die englische Tonspur wählen sollte. Der Soundtrack ist auch gut, bietet allerdings keine wirklich großen Knaller.
Letztlich hält „Beyond: Two Souls“ nicht, was man sich in vornherein versprochen hat. Dies liegt zum einen, an dem nicht unbedingt einfallsreichen Drehbuch und zum anderen an der trägen Spielmechanik. Im Vergleich zu den vorherigen Titeln von Quantic Dreams wirkt das Spiel daher wie ein kleiner Rückschritt, obwohl es merklich das bisher ambitionierte Projekt des Studios ist. Schade, denn das Potential zu etwas ganz großen hätte „Beyond: Two Souls“ ohne Zweifel gehabt.
Schon mit ihren vorherigen Spielen spalteten die Entwickler Kritiker und Spieler, schließlich hatten sowohl „Fahrenheit“, als auch das gefeierte „Heavy Rain“ wenig mit einem klassischen Videospiel gemein, sondern waren eher interaktive Filme. „Beyond: Two Souls“ setzt dort noch einmal eine ganze Schippe drauf, was man auch daran merkt, das diesmal zwei prominente Hollywood Schauspieler im vorliegenden Titel zwei Hauptrolle bekommen. Dabei handelt es sich zum einen um Ellen Page, welche in die Rolle der jungen Jodie Holmes schlüpft. Jodie wirkt auf den ersten Blick wie ein ganz normales Mädchen, doch schon bald zeigt sich, das sie sich sehr von ihren Altersgenossen unterscheidet, besitzt sie doch übernatürliche Kräfte. Genau hier kommt der Wissenschaftler Nathan Dawkins ins Spiel, verkörpert von niemand geringeren als Willem Dafoe. Dieser erkannte das Potential des Mädchens früh und nahm sie unter ihre Fittiche.
Aus dieser Grundprämisse strickt „Beyond: Two Souls“ eine Handlung, welche sich über Jahre erstreckt und von der Zeit reicht, in der Jodie noch ein kleines Mädchen ist und ihre Kräfte gerade erst erkennt, bis hin zu ihren Teenager Jahren und ihrer Zeit als Auslandsagentin beim CIA. Es ist nicht von der Hand zu weisen, das die Handlung das zentrale Element von „Beyond: Two Souls“ ist. Und gerade weil dem so ist, hinterlässt das Spiel am Ende einen eher faden Beigeschmack. Auf der einen Seite besticht der Titel zwar mit zwei starken Hauptcharakteren, die von ihren jeweiligen Darstellern hervorragend gespielt wurden und deren Beziehung zueinander mit zu dem glaubwürdigsten ist, was ich bisher in einem Videospiel erlebt haben. Gleichzeitig ist die Handlung selbst aber viel zu vollgefrachtet mit „Kabumm“ Action a la Michael Bay, was gerade zu Ende hin schlicht weg zu viel des guten ist. Auch fällt das Spiel mit durch eine unglückliche Narration auf, denn Quantic Dreams erzählt die Handlung nicht chronologisch, sondern macht zwischen den einzelnen, meist recht kurzen Episoden aus dem Leben von Jodie immer wieder große Sprünge hin und zurück. Das ist per se nicht verwirrend, allerdings leidet darunter sehr die in den starken Momente feinfühlig aufgebaute Atmosphäre.
In Sachen Gameplay nimmt sich „Beyond: Two Souls“ weit mehr zurück, als das bereits nicht unbedingt als klassisches Videospiel titulierte „Heavy Rain“. Zwar hat man das quick-time System etwas überarbeitet, sodass man nun wesentlich intuitiver vorgehen kann, als noch in „Fahrenheit“ und „Heavy Rain“, wo man schlichtweg immer auf dem Bildschirm die Knöpfe angezeigt bekommen hat, die es in den jeweiligen Momenten zu drücken galt. Dies ist zwar auch in „Beyond: Two Souls“ noch der Fall, aber wesentlich angenehmer verbaut. Insgesamt wirkt das Steuerungskonzept trotzdem sehr träge, vor allem in den Action-Abschnitten will keine wirkliche Dynamik aufkommen. Insofern hat man es hier also wirklich mit einem interaktiven Film zu tun, in den man immer wieder eingreifen kann, welches die meiste Zeit allerdings schlichtweg darauf verwendet seine Handlung zu erzählen. Leider will sich aber nie so wirklich der große Spaß einstellen, insgesamt betrachtet wirkte „Heavy Rain“ da doch viel besser ausbalanciert.
Technisch ist „Beyond: Two Souls“ hingegen eine echte Wucht und holt noch einmal alles aus der PS heraus. Die Grafik ist klasse, vor allem die Gesichter der Charaktere sind toll eingefangen, wie auch ihre Animationen. Auch die Sprachausgaben sind gut, wobei man mit entsprechenden Kentnissen auf jeden Fall die englische Tonspur wählen sollte. Der Soundtrack ist auch gut, bietet allerdings keine wirklich großen Knaller.
Letztlich hält „Beyond: Two Souls“ nicht, was man sich in vornherein versprochen hat. Dies liegt zum einen, an dem nicht unbedingt einfallsreichen Drehbuch und zum anderen an der trägen Spielmechanik. Im Vergleich zu den vorherigen Titeln von Quantic Dreams wirkt das Spiel daher wie ein kleiner Rückschritt, obwohl es merklich das bisher ambitionierte Projekt des Studios ist. Schade, denn das Potential zu etwas ganz großen hätte „Beyond: Two Souls“ ohne Zweifel gehabt.
12 Bewertungen, 3 Kommentare
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16.10.2013, 10:51 Uhr von Little-Peach
Bewertung: sehr hilfreichsh :))
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15.10.2013, 17:04 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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15.10.2013, 13:26 Uhr von XXLALF
....toller bericht, aber leider falsch plaziert. bei dem produktbild handelt es sich um die SPEZIAL - EDITION - und davon lese ich leider nichts in deinem bericht. deshalb nur hilfreich
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