Beyond: Two Souls (PS3 Spiel) Testbericht
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- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von XXLALF
Zwei Seelen für Jodie
Pro:
Pro: Grafik, Musik, Synchron, Handlung
Kontra:
Contra: Speichermöglichkeiten, (Schwierigkeitsgrad)
Empfehlung:
Ja
Obwohl mich Konsolenspiele noch nie so sonderlich interessierten, war ich doch das erste-mal wirklich gleich hin und weg, als unser Jüngster seine neuste Errungenschaft mir ganz stolz präsentierte, das erst seit Anfang Oktober 2013 im Handel ist. Nämlich das PS3 Konsolenspiel Beyond – Two Souls in der Spezial Edition, dafür er fast 70 Euro bezahlte.
Und von diesem PS3 Konsolenspiels Beyond – Two Souls, handelt nun mein heutiger Bericht
Stellt euch vor, ihr seit nie alleine, immer ist jemand um euch herum. Unsichtbar für andere Menschen, und er oder es ist mit euch verbunden. Er kann Dinge bewegen, heilen, Erinnerungen hervorrufen und andere Sachen machen. Klingt gut? Nun ja – die Sache hat einen Haken … das Militär und der Geheimdienst weiß davon und möchte mit allen Mitteln die betroffene Person überzeugen für ihre Sache einzustehen. Oder – daran hindern weiter mit dieser Gabe oder diesem Fluch zu leben. Außerdem sind irgendwelche Wesen einem auf den Fersen, die auch nichts Gutes im Sinn haben.
Genau so etwas passiert Jodie Holmes in dem Action-Adventure von Quantic Dream. Sie ist seit ihrer Geburt mit dem Wesen „Aiden“ verbunden, der zwar seinen eigenen Willen hat, aber an Jodie gebunden ist, und ihr bei ihrem Abenteuer hilft. Das Abenteuer führt sie dabei von den Vereinigten Staaten von Amerika über Somalia bis hin zu einer entlegenen Forschungsstation irgendwo in Kasachstan.
Grafik:
Die Grafik kann sich wirklich sehen lassen, denn die Bewegungsabläufe sind dank eines Motion-Capture-Verfahrens in dem sie aufgenommen wurden, flüssig und niemals unrealistisch. Auch die Umgebungsgestaltung wirkt stimmig. Von einer vom Bürgerkrieg verheerten Stadt, über die Wüste von Arizona bis hin zu einem verlassenen Dorf in einer Eiswüste oder einer streng geheimen Forschungseinrichtung unter der Erde. Alles, aber auch alles wirkt passend.
Stimmen und Synchronisation:
Die Sprecher im Original, (Jodie Holmes – Ellen Page, bekannt aus Juno, Inception … / Nathan Dawkins – Willem Dafoe, bekannt aus Spider-Man, Das Kartell …) sind großartig besetzt und es macht wirklich Spaß und Stimmung ihnen zuzuhören. Die Synchronisation ins Deutsche ist auch gelungen, was man nicht immer von Video-Spielen sagen kann (die Synchro von Remember Me war zum Beispiel grauenvoll). Die Sprecher machen auch im deutschen Laune.
Musik / Soundtrack:
Die Musik ist stetig passend eingefügt und wurde von einem Orchester arrangiert. Norman Cobeil (der im Januar 2013 an Bauchspeichelkrebs starb) war zuerst dafür beauftragt worden, wurde nach seinem Tod von Lorne Balfe (davor für Assassins Creed III zuständig) ersetzt und im August stieß dann Hans Zimmer (Pirates of the Caribbean, The Dark Knight …) noch zusätzlich dazu.
Steuerung:
Die Steuerung kann gut mit dem Sixxaxis-Motion-Controller gemacht werden, wobei während dem Spielen ein angeschlossenes Ladekabel etwas störend sich herausstellen kann. Die Steuerung wird in den ersten paar Kapitel einem gezeigt und nahe gelegt. Als Jodie kann man mit seiner Umgebung anders interagieren als Aiden. Mit dem linken Controll-Stick bewegt man die Person, mit dem rechten schaut man sich um und interagiert mit den verschiedenen Gegenständen. Mit was interagiert werden kann wird über einen weißen Punkt in der Nähe angezeigt (bei Jodie) – als Aiden hat man einen hellblauen Punkt und die Interaktion wird über Drücken der „R1-Taste“ ausgelöst.
Was dann in der Interaktion gemacht werden muss wird am Bildschirm angezeigt. Dass kann das Drücken oder gedrückt halten einer Tastenkombination sein oder eine Richtungskombination die mit dem rechten Motion-Controller durchgeführt werden soll. Ab und an muss man auch mit den gesamten Controller Bewegungen ausführen (kippen, von oben nach unten bewegen …), wobei ich mir da gewünscht hätte, dass „Beyond: Two Souls“ auch mit dem Playstation-Move-Controller kompatibel wäre.
Im Kampf werden die wichtigen Aktionen die Jodie ausführt als Slow-Motion eingeblendet und die Bewegung die Jodie macht (nach hinten, vorne, links, rechts oder ähnliches) muss dann mit dem rechten Controll-Stick ausgeführt werden. Meistens ist das gut sichtbar. Nur bei wenigen Szenen ist es etwas schwieriger zu erkennen, welche Bewegung Jodie gerade macht. Man kann sich aber in den Szenen mit Pfeilen die Bewegungen anzeigen lassen.
Über Tastendruck wird zwischen Jodie und Aiden hin- und hergeschaltet. In manchen Szenen wird automatisch Jodie bzw. Aiden aktiviert und das rüberschalten zum anderen Charakter ist nicht möglich – da kann es dann sein, dass Jodie gerade schläft, oder Aiden gerade beleidigt ist.
Handlung:
Die Handlung wird über Kapitel erzählt, wobei diese nicht chronologisch angeordnet sind, sondern „springen“. Insgesamt umfasst das Spiel 15 Lebensjahre von Jodie Holmes (von 8 bis 23 Jahre) über Rückblenden erzählt. Das wirkt am Anfang etwas verwirrend, wenn sie plötzlich von der Polizei und einem SWAT-Team verfolgt wird und man keine Ahnung hat, was überhaupt passiert ist, dass sie so gesucht wird. Und dennoch wird darüber auch Spannung hergestellt, da man mehr über die Vergangenheit erfahren möchte, was passiert ist – was vorgefallen ist, wie es soweit kommen konnte usw. Die Kapitel sind auch einzeln im Hauptmenü auswählbar.
Die Handlung umfasst ca. 10-15 Stunden Spielzeit, wobei man da wirklich nur die Handlung durchgespielt hat und sich nicht weiter umgesehen hat, sich nicht mit allem interagiert hatte oder alle Geheimnisse (bläuliche Nebel die man als Aiden einfangen kann) gefunden hat.
Schwierigkeitsgrad:
Um ganz ehrlich zu sein, das Spiel hat keinen nennenswerten Schwierigkeitsgrad – Jodie Holmes KANN in diesem Spiel nicht durch eine verpatzte Probe oder einem Kampf sterben. Sollte man eine Probe verpatzen, kann man sie wieder neu beginnen – oder eine andere öffnet sich. Bei einem Kampf kann es sein, dass man gefangen wird, wobei man dadurch zu einem alternativen Szenario kommt, in dem man dann entkommen muss. Da der Prolog chronologisch kurz vor dem Epilog angesiedelt ist, macht das auch irgendwie Sinn, dass sie förmlich unsterblich ist. Manche Kritiken beschweren sich darüber, dass dadurch die Spannung über die Schwierigkeit genommen wird und es viel zu linear dadurch wird, was für die Spieler an sich zu passiv ist. In dieser Hinsicht stimme ich den Kritiken zu, wenngleich „Beyond“ sich nicht nur als Video-Spiel sieht, sondern auch als interaktiven Film – und dadurch passt es wieder für mich.
Mehrspieler:
Das Spiel besitzt einen Mehrspielermodus, in dem ein Spieler Jodie spielt, und der andere die Steuerung von Aiden übernimmt. Die Steuerung von Aiden kann dabei über einen zweiten PS-Controller passieren oder über eine Android-App mit dem Namen „Beyond-Touch“. Da ich kein Smart-Phone besitze kann ich leider nicht mehr zu der App sagen, als, dass sie existiert.
Bonusse der Special Edition:
Die Zusätze in der Special Edition sind nicht so wie üblich auf einer zusätzlichen DVD, Blu-Ray, CD dabei sondern über das PlayStation-Network mit einem Code herunterzuladen. Deshalb ist die Special Edition nur für Spieler deren PlayStation einen Internet Zugang hat zu empfehlen. Man bekommt nach Eingabe des Codes und Freischaltung eine Liste der Downloads. Unter anderem PSN-Avatare und dynamische Oberflächendesign. Außerdem noch Making-Of-Videos, den Soundtrack, ein zusätzliches Kapitel und weitere Goodies. In meinen Augen nicht unbedingt nötig, aber, da ich ein Sammler von Avatarbilder oder Designs bin habe ich da zugegriffen.
Pro und Contra:
Die Grafik, Musik und Soundtrack sind wirklich positiv zu erwähnen. An sich das Spiel auch. Man sollte jedoch nicht den Fehler machen und ein Spiel wie „Uncharted“ (das auch in das Genre „Action-Adventure“) fällt erwarten. Beyond ist ein anderes Format, es legt Wert auf eine Handlung und die Geschichte, die es erzählt.
Quantic Dream hat mit Beyond meiner Meinung nach ein gutes Spiel auf den Markt gebracht, das aber nicht nur als „Spiel“ gesehen werden sollte, und das ist wohl das größte Problem. Die Handlung ist manchmal auch etwas konfus, wenn man es das erste Mal spielt, da die Rückblenden springen.
Als weiteren Contrapunkt könnte genannt werden, dass, wenn man ein neues Spiel startet die komplette Kapitelübersicht gelöscht wird und es nur einen Autospeicherspielstand (die aber gut und reichlich gestreut sind) gibt.
Eigene Meinung:
Quantic Dream ist mir bisher, vorher nur einmal über den Weg gelaufen und zwar in dem Spiel Fahrenheit, in dem die Hauptpersonen noch sterben konnten oder im Selbstzweifel ertrinken. Fahrenheit hatte mir gut gefallen, da es eine dichte Handlung hatte und den Spieler (zumindest mich) mitgerissen hatte. Mit dieser Einstellung wieder so ein gutes Spiel zu erwerben, hab ich „Beyond: Two Souls“ vorbestellt und gekauft. Und meine Erwartungen wurden erfüllt.
Ich persönlich finde, dass „Beyond: Two Souls“ sehr gut gelungen ist, als Spiel wie auch als Film. Die spielerische Freiheit die ich noch aus Fahrenheit kannte, war zwar nicht mehr so präsent, aber da es über Rückblenden erzählt wird, finde ich es wieder vertretbar.
Gespannt bin ich außerdem, ob Quantic Dream die Geschichte weiterspinnen wird (ein Ende das offen genug ist hat es zumindest) oder ob die Kritiken (die zwar durchschnittlich-gut ist, aber trotzdem eigentlich nur durchwachsen ist) David Cage den Produzenten und Regisseur von Beyond entmutigen.
Fazit: Ein Spiel, dass sich als Film sieht und gesehen werden sollte.
42 Bewertungen, 13 Kommentare
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05.11.2013, 09:43 Uhr von Juri1877
Bewertung: besonders wertvollbw auch noch von mir
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23.10.2013, 23:45 Uhr von anonym
bw folgt,dauert aber etwas
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21.10.2013, 16:52 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichdanke fürs Lesen bei mir
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18.10.2013, 16:54 Uhr von JustRed
Bewertung: besonders wertvollbw! :) LG
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18.10.2013, 10:53 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollBW und LG
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17.10.2013, 16:07 Uhr von Gi22Fr
Bewertung: besonders wertvollLiebe Grüße Gitte
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16.10.2013, 10:47 Uhr von Little-Peach
Bewertung: besonders wertvollBW :))
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16.10.2013, 08:51 Uhr von BoxerRocko
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße
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15.10.2013, 22:24 Uhr von mausi1972
Bewertung: sehr hilfreichGruß Marion.
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15.10.2013, 19:08 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollLG Damaris
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15.10.2013, 18:52 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichsehr gut geschrieben
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15.10.2013, 18:22 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichHerbstgrüße von der KATJA
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15.10.2013, 16:09 Uhr von Lale
Bewertung: besonders wertvollAllerbesten Gruß *~*
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